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chwelgen! Nachdem der Zar gefallen war, mußte auch der Griechenkönig fallen. Die Entente glaubt Griechen« land wehrlos, wenn der eine aufrechte Mann nicht mehr in Athen ist! Wahrhaftig, eine wundervolle Auszeichnung, die die Entente dadurch dem Griechenkönig zuteil werden M!

Ist es der letzte Akt der griechischen Tragödie, vor »er wir jetzt stehen? Oder wird Hellas in Empörung iufflammen, wenn es jetzt die Hand derBefreier" in . einer ganzen Schwere zu fühlen hat? Konsequent sind die Ententeleute i Wer nicht für uns ist, der ist unser Feind! Der Begriff der Neutralität ist für fie längst ausgelöscht. Für England i In diesem Zeichen bat die ganre W?lt heute zu kämpfen nach AlbionS An­sicht. Wer das nicht tut. wird vernichtet. Und alles daS im Namen der Freiheit, ja der Gleichheit und Brüderlichkeit. Angewidert wendet sich der bessere Teil der Menschheit von solcher Heuckeltaktik ab und bn« Urteil der Geschichte wird deu Söhnen und Enkeln der Veraewaltiger gallenbitter im Munde schmecken. Köniq Konstantin aber wird dasieben als ein Mann und Köniq, der ein Held war vor allen Helden, da er sein Volk bewahren wollte vor den Greueln eines KrieaeS in Englands Sold. Die Macht der Lüae war größer als die der Wahrheit, aber es wird eine Zeit kommen, da eS umgekehrt fein wird. Dann wird König Konstantin mit an erster Stelle unter denen stehen, die für die Wahrheit gefochten haben. Er war weder für uns noch für unsere Feinde, er war ein Grieche und wollte der Vater seines Volkes sein. Jetzt ist er vertrieben und die Zukunft bewahre Griechenland vor dem Schicksal, eine Beute derer zu werden, die in bem jungen König Alexander nur ein Schild sehen, hinter dem sie ihrem eignen kleinen Ehrgeiz auf Kosten des Volkes um so bequemer frönten können, Sie mögen sich hAen die Weltgeschichte bleibt immer das Welt­gericht. Wir aber huldigen dem Griechenkönig, weil er das beste seines Volkes wollte und wir wahrhaft An­teil nehmen an dem Glück aller Menschen Weil wir, im Gegensatz zu Albion, nicht für Eigenglück allein kämpfen, sondern für das Glück aller Menschen und aller Nationen- Wir haben, kein Volk vergewaltigt, unsere Hand ist rein, wir verteidigten uns, unseren Be­stand und unsere Ehre. Albion und seine Klientel aber kämpft allein für ihre Selbstsucht, und hat des­halb jeden Begriff für das Recht anderer verloren Wer aber andere rechtlos machen will, wird bestimmt einmal mit derselben Rute gezüchtigt werben.

Die Msdre urö dre Kshle«veessr g««g

In den Beratungen, die im Kriegsamt für Kohlen- verleilung stattfanden, waren die Vertreter der Großstädte darüber einig, daß die zur Verfügung stehenden Kohlen- mengen nicht so groß sind, wie zu Friedenszeiten,- und Kohlen sowohl für die Industrie wie auch für den Haus­halt sparen müssen. Geheimrat Fuchs, der Leiter der Sitzung, gab die Zusicherung, daß er so bald und schnell wie möglich den Städten die verfügbaren Kohlen.zuführen würde. Aufgabe der Städte würde eS sein, die Ver­teilung selbst vorzunehmen. Diese soll durch Vermittlung des Handels geschehen- Bei der ganzen Kohlenversorgung ist das Kriegsamt für Kohlen von dem Gedanken aus­gegangen, in die Selbstätigkeit der Städte in keiner Weise einzugreifen. Daher wird auch den einzelnen Städten die Ausgabe von Kohlenkarten überlassen. Es wurde gefordert, daß mit der Zufuhr der Kohlen bald begonnen wird.

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Lokales und Provinzielles.

Schlüchter», den 19. Juni 1917,

* Die Heuernte ist gegenwärtig überall in vollem Gange. Viel Heu ist bei der günstigen Witterung be­reits unter Dach gebracht, fodaß wir in diesem Jahre ein in qualitativer Hinsicht besseres Wiesenheu erhalten wie im verflossenen Jahre, wo das meiste Heu oft viele Tage, ja Wochen lang im Regen lag. Hinsichtlich der Quantität ist eine Mittelernte zu verzeichnen.

* Die Verteuerung im ZeitungSgewerbe zeigen folgende Zahlen recht deutlich; es sind gestiegen:

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Arbeitslöhne dir zu 40 Prozent, Papier bis 300 Proz., Schriftgießerei usw. über 300 Proz., Druckwalzen über 200 Proz, Druckfarben bis 250 Proz., Schriftreinigungs- mittel bis 400 Proz., Schmieröle bis 500 Proz, Kleb- stoffe, Packmaterial usw. bis 500 Prozent.

- * Um die dringenden Bedürfnisse der Heeresver­waltung an Material und Arbeitskräften zu sichern, ist es unb dingt notwendig keine irgendwie überflüssigen oder aufschiebbaren Maler und Aufstre'cherarbeiten an privaten Häusern und Wohnungen vornehmen zu lassen.

* HonigpreiS. Um den übermäßigen Honigpreisen Honigpreisen entgegenznwirken (in Städten wurden 5 bis 9 Mk. für das Plund gezahlt) wurde von dem Deutschen Jmkerbund beschlossen. den Honig mit 3 Mk. das Pfuud zu verkaufen. Von diesem Beschluß wurden durch die Zentralvereine die Vorsitzenden der Bezirks­vereine in Kenntnis gesetzt, um den festgesetzten Preis zu veröffentlichen. Nicht eingeschloffen in diesen Preis sind die Gefäße.

* Neue Fünfzehnpfennig-Marken. Reue Post­wertzeichen zu 15 Pfennig läßt die ReichSpost zur Aus­gabe bringen. Die neuen Briefmarken unterscheiden sich von den bisherigen des gleichen Werte? nur durch die Farbe: sie sind dunkel-blaugrau während die seit­herigen braun-orange waren.

* Warnung. Die Zeit der grünen Stachelbeeren kommt heran und da kann den Eltern und allen er­wachsenen Personen nicht dringend genug ans Herz gelegt werden, die Kinder vor dem Genuß solchen un­reifen Obstes zu warnen, da derselbe sehr leicht Krank- hetterk verursacht. Gerade durch Knappheit der Lebens­mittel neigen die Kinder umso leichter zum Genuß grünen Obst-s, ohne sich der etwaigen Folgen bewußt zu sein.

* DaS Kriegsernährungsamt gibt bekannt: Ent­gegen den bisher von manchen Seiten gehegten Befürch­tungen ist die Möglichkeit gesichert, die derzeitige Brot­ration bis zur neuen Ernte unverkürzt zu lassen Da­gegen wird mit dem weiteren Schwinden des Restes der alten Kartöffelvorräte die Aufrechterhaltung der bisherigen Kartssselration auch in den übrigen Bezirken vielfach nicht mehr möglich sein. An dem Grundsatz, daß für fehlende Kartoffeln Mehl oder Brot zu liefern ist, wird festgehalten werden. Die Lage der Brotge- treidebeftünde aber macht es nötig, die Ersatzmenge vorsichtig zu bemessen.

* Die MaschiMssusgleichstelleu (ehrenamtliche Organisationen. des Vereins deutscher Ingenieure) sind vom Waffen, und WunitionsbeschaffungSamt u. A. mit dem Ausgleich von Werkzeugmaschinen, Elektromotoren, Reparaturvermittlung für landwirtschaftliche Maschinen u, bergt amtlich beauftragt- Für die Stadt Schlüchtern <- .r._', -a^^-----"^-n^^^rTo?«rrrr^r!^N7^

Frankfurt ä. M-, Gutleutstraße 94, Fernsprecher Amt Hansa Nr. 3084. Sprechstunden von 1012 und 46 Uhr.

* S'eMRußmehi als Backftreumehl. In der neuesten Nummer des Reichs-Gesetzblattes ist eine Be­kanntmachung des Präsidenten des KriegSernährungs- amtS veröffentlicht, wonach auch Steinnußmehl als Backstreumehl zugelassen wird. Das Steinnußmehl'fand als Bäckereistreumehl schon im Frieden Verwendung. Es eignet sich gut zur Isolierung der Gebäcke, so daß es in technischer Beziehung als Backstreumehl brauchbar erscheint. In gesundheitlicher Hinsicht sprechen ebenfalls keine Bedenken gegen. Verwendung des Steinnußmehls.

* Erweiterte Verwendungsmöglichkeit von Lupi­nen zur menschlichen E nährung. In neuerer Zeit sind erfolgreiche Versuche gemacht worden, aus dem Lupinen- samen ein wertvolles stickstoffreiches Nährpräparat herzu­stellen und sie damit der direkten menschlichen Ernährung zugänglich zu machen- Nach den bisherigen Ergebnissen erscheint es nicht ausgeschlossen, daß durch diese erweiterte Verwendungsmöglichkeit ein Anbau von Lupinen größe­ren Vorteil verspricht, als es bisher bei der ausschließ­lichen Gründüngung möglich war

* Schickt keine Leben-mittel ins Feld - Nur noch wenige Wochen trennen uns von einer aussichts­reichen Ernte, die die Ernährung unseres Heeres und

8teuer-Er^eöung.

Die Erhebung der StaatS- und Gemeindesteuer pro I. Vierteljahr 1917/18 findet von Montag, den 18. bis einschl. Donnerstag den 21. d Mt». jedesmal von vormittags von 8 7, bis 12 Uhr statt.

Um pünktliche Einzahlung wird ersucht.

Die Geldbeträge müssen ««bedingt abgezithlt fein.

Ueberweisungen auf das Postscheckkonto Nr. 8947 der Stadt- sparkasse hier find erwünscht.

Der Magistrat: Stückrath.

Ae^nnntmai^ung.

Während bet Beurlaubung des Sparkassen-Rendanten Herrn Malting vom^ 18. Juni bis 10. Juli 19i7 hat der Bürger» Sparkassen - Rendanten

Meister Herr Blum die Geschäfte des übernommen. Die Geschäftsstunden für der Vertretungszeit sind nur vormittags Wochentagen.

Salmünster, 16. Juni 19i7.

dar Publikum während von 8 bis 12 Uhr an

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M nd t, S kfr llv.

Der Vorstand der städt. Spar- und Vorschußkasse

I. V.: Kuhl.

Der Magistrat: Knhk, Beigeordneter.

HLr die Redaktion v^antwarUilb L,ina Hobmeitter. Druck und Nerlag »ein 2 fiobmetfter in Schlückler»

Volkes für das nächste Wirtschaftsjahr menschlicher Voi aussicht nach besser sicherstellen wird als bei unsere Feinden. Alle Anzeigen berechtigen unS durchaus; dieser frohen Hoffnung. In den nächsten Wochen ab- gilt es besonders hauszuhalten, um mit den Resten bi Vorräte aus der vorjährigen Ernte auch sicher auszuhaltq Diese Notwendigkeit zwingt zu der dringenden Mahnun, keinerlei Lebens- und Genußmittel an die Front und! die Etappengebiete zu senden- Unser Heer ist ausreicheii versorgt, während in der Heimat trotz aller Bemühungr um gleichmäßige und gerechte Verteilung zeitweise Hi - und da vorübergehend fühlbarer Mangel an Nahrung Mitteln auftritt. Die Sorge für daS Heer steht alle andern voran: darüber gibt es feine MeinungSverfchiedei Heit im deutschen Volke- Unzulänglichkeiten und Klage« die in einem so großen Heere niemals ganz ausbleibe werden, ist die Heeresverwaltuna stets bemüht Nachdrücke abzuhelfen. ES besteht also tatsächlich kein Bedürfnis die Versorgung des Heeres durch Sendungen aus be Heimat zu ergänzen. Nicht um unseren braven Truppe, willkommene Annehmlichkeiten vorzuenthalten, fonben aus Rücksicht aus die ErrährungS- und Verteilungs schwierigkeiten im Inlands und auf die Gefahr des Vei derbens sollteu die Sendungen von Lebensrnitteln ai die Front unterbleiben. In welchem Umfange das tro aller Mahnungen noch geschieht, dafür nur ein Beispiel Bei dem Feldpostamt einer Heeresgruppe sind in bre Tagen 3115 Beutel mit Päckchen in Gewicht von 9340! Kilogramm eingegangen ; das würde im Monat 934001 Kilogramm ausmachen. Nimmt man an, daß 70 Prozeß des Inhalts Lehensmittel waren, so kann man be rechnen, daß allein bei dieser einen Heeresgruppe etw« 653 000 Kilogramm oder 65 Eisenhahnwagen Lebens' Mittel im Monat eingehen. Es handelt sich also keines wegs um kleine Mengen, die auf diese Welle den imnra knapper werdenden Beständen in der Heimat entzogt» werden und bei der steigenden Hitze zum großen TeW dem Verderben auSgesetzt sind. Während dem einzelne!« in den seltensten Fällen genügt wird, liegt hier ein« empfindliche Schädigung der Allgemeinheit vor. Pflich« unserer Soldaten ist es, ihre Angehörigen vor der Hin-I aussendung von Lebensmitteln, so gut sie auch gemein« ist, zu warnen; Pflicht derer aber, die sich jetzt noch! etwas absparen können, namentlich der LandbewohnerZ alle entbehrlichen Nahrungsmittel der städtischen Be« völkerung und der Arbeiterschaft in den kriegswichtiger« Betrieben durch die zuständigen Verteilungsstellen zu« kommen zu lassen,

* Fliederr. Einen guten Fang machte vor einigen! Tagen die Tunnelwache I Flieden - Schlüchtern. ESk gelang derselben 4 entwichene französische Kriegsgefangene! die sich in der Nahe des Tunnels versteckt hatten, ding« . fest zu _^E-n ?jnd mip'v^,.d«>r!7 Gpl<7Menerr^ Lager zwi zuführen - Die Sammlung für N-Boot-Spende ergab I am hiesigen Orte 248 Mark Den Heldentod fürs i Vaterland starb der Gefreite, Landbriefträger Engelbert I BaauS. Derselbe verunglückte bei Ausübung seiner! dienstlichen Tätigkeit auf dem westlichen Kriegsschauplatz ! Der Tod des braven Beamten und Familienvaters! wird allgemein bedauert. fr l

Fulda- Nach langem Leiden verschied am ver-1 gangenen Mittwoch die Gattin des allverehrten Pro-I vinzialrabbiners Dr- M. Cahn, im Alter von 61 Jahren. I ®ü große Beteiligung am Leichenbegängnis, auch seitens I zahlreicher auswärtiger Teilnehmer, zeugt von der Wert-1 schätzung der Verstorbenen.

* Marburg, Das seit Ernennuug der Königin I Marguerita von Italien zur Chefin des hessischen Jäger-1 Bataillons von den Jägern auf den Achselstücken ge-1 tragene M wird durch Allerhöchsten Erlaß jetzt entfernt I und wieder durch die 11 ersetzt

* Frankfurt « M. Verwandelte ll.-Boot-Teile. I In einer hiesigen Fabrik trug sich am Mittwoch ein I amüsanter Zwischenfall zu. Mehrere Arbeiter beförderten | eine schwere Kiste mit der Aufschrift: U Boot-Teile! I Vor allem zu befördern'" Da fiel durch Zufall die I Kiste vorn Wagen unb ging aus. Zum allseitigen Er- | staunen entpuppten sich die U Boot-Teile als die schön- I sten in Hobelspäne eingepackten Eßkartoffeln

Für gut erhaltene, wieder verwendungsfähige

Carbid - Trommeln zahle ich franko Station Fulda 1,40 Mk. pro Stück.

A. Krossenöach, Autba.

Lupinen hat abzugebeu

Omil Keim. Schneider, Salmünster-

Schöne, starke

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versendet billigst. Packung, Säcke und Körbe müssen eingesandt werden.

Ehristia« Jar»bt, Trebnr

I b. Gr -Gerau. Fernruf Nr. 6.

Mrkok - Verkaufs - Bekanntmachung. Kgl. Ober Försterei Kurgjotz

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Bahnstationen: Hrö. Salmünstee.

Am Mitwochs den 27. Juni, vsn nach«. 12.30 Uhr ab sollen in der Hohmann'schen Gastwirtschaft in Oberndorf aus sämtlichen Schutzhezirken

Kiefern = Grubenholz 4000 Stämme mit 7 64 Festmeter, 15 Nutzkloben, 23 Raummeter Nutzknüppel.

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D. L. Stern» Schlächtern.