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Summe der nicht

41) und

alsdann die Gesamtackerflache der Gemeinde (in Morgen) anzugkben lvngl. Punkt 11 der Anleitung.

Auf d<m Titelblatt habe ich die im Jahre 1913 red) der Eilnbung über die landwirtschaftliche Boden- benutzung in der Gemeinde insgesamt als Ackerland ermittelten Morgen eingetragen. Ergibt sich beim letzten Bogen der Ortsliste mit der Zusammenstellung, daß die durch die jetzige Erhebung ermittelte Gesamtackerflache

von der im Jahre 1913 festgestellten Gesamtackerflache um nuhr als 10 Prozent abweicht, so sind nach An­leitung Punkt 11 die Gründe für die Abweichung kurz besonders anzugeben z. B. infolge starker Bebauung pp. Betiicbsiuhaber oder Stellvertreter von Betriebs- inhabern, die vorsätzlich die Angaben, zu denen sie ver pflichtet sind, nicht oder wissentlich unrichtig oder un­vollständig machen, werden mit Gefängnis bis zu 6 ; u____ _____

Monaten ober mit Geldstrafe bis zu 10 000 Mark j kammer zu erfolgen, bestraft.

Die Herrin Bürgermeister ersuche ich die Ortsein-j Die Wirtschaftsausschüsse ersuche ich, die Landwirte gesessenen alsbald auf diese Ernteflächenerhebung, die^uf vorstehende Bekanntmachung der LandwirtschaftS- Pflicht zur Angabe der Flächen, die Strasvorschriften, kammer zu Cassel hinzuweisen und zu ersuchen geeignete sowie weiter darauf aufmerksam zu machen, daß zur - Kartoffelfelder der Kammer rechtzeitig anzumelden. Ermittelung richtiger Angaben die Grundstücke betreten Schlüchtern, oen ... Jum 191 <.

und gemessen werden dürfen. j Der Vorsitzende der Kricgswirrschaftssteür.

Indem ich die Herren Bürgermeister und Gutsvor-j @§ hat sich in der Praxis als unzweckmäßig erwiesen, neher schließlich noch^ aus die große Bedeutung dieser daß zweierlei Freigabescheine für Benzol im Umlauf ^sn^^bnerhebung Hinweise, die als Grundlage der waren, einmal die der Landwirlschaftskammern (Benzol wirtschaftlichen Kriegsmaßnahmen zu dienen bestimmt sgx landwirtschaftliche Zwecke) und ferner die der Benzol- ist, erwarte ich, daß sie die ihnen dabei zufallenden perforgungSftelle der Königlichen Inspektion des Kraft- Aufgaben wrgsültig uno gewiffenhaft erfüllen und etwa fahrwesens (Benzol für sonstige, insbesondere industrielle hervortretenden Schwierigkeiten mit Umsicht und Nach Zwecke).

druck begegnen werden. Zu ihrer Erleichterung^können, In Uebereinstimmung mit dem Kriegsamte ordne die Herren Bürgermeister sich der Beigeordneten, Schöffen : ich daher unter Aufhebung meiner Erlaffe vom 10. April und Gemeindeverordneten als Vertrauensleute bedienen.! d. Jg. ] A I e 7107 - und vom 24. April

§2 der Bekanntmachung vom 20. Mai 1917). ; J 'A j e 7540 - an, daß bei der künftigen Ver- . 5 Mrtglreder der Wirtschaftsausschüffe, sorgung der Landwirtschaft mit Benzol vom 1. Jum

insbesondere aber die Herren Lehrer ersuche ich, um ihre Mitarbeit.

Schlüchtern, den 11. Juni 1917.

Der Königliche Landrat. von Trott zu Solz.

Sicherung des Pflanzkartoffelbedarfes für 1918.

wartet bis zum Ausmaß von so und soviel" und sendet das Gesuch des Verbrauchers das Name und Adresse enthalten muß, um die Inspektion des Kraflfahiwesens, z Abteilung für Betriebsstoffe, Sekt. lll. Berlin, Potsdamer

kammer, der Landwirtschaftlichen An- und Verkaufs-i Straße I II. Die Inspektion des Kraftfahrmesens stellt GesellschaftHessenland" und des Kornhauses Hanan in der von der Kriegswirtschaftsstelle befürworteten Höhe konnte nur ein Teil des angemeldeten Bedarfes geliefert' einen Freigabeschein aus, der gleichzeitig diejenige Firma werden. In manchen Fällen hat außerdem die Be-' enthält, bei der der Gesuchsheller fein Benzol' beziehen schaffenheit des Saatgutes viel zu wünschen übrig kann. Diesen Freigabeschein sendet die Inspektion des gelassen. Um derartige Vorkommnisse in Zukunft zu; KraftfahrwesenS an den Gesuchsteller zurück, und. gleich­vermeiden, hat die Landwirtschaftskammer beschlossen, § zeitig sendet sie eine entsprechende Anweisung an die schon jetzt Maßnahmen zu treffen, um einen genügenden, zur Lieferung bestimmte- Firma, etwa des Wortlauts: Vorrat guten Pflanzgutes für das Jahr 1918 zu sichern. |Für den Landwirt X sind Ykg Bepzol zur Liererung Hierbei soll in erster Linie auf das im Kamurerbezirk! au». Ihren Beständen freigegeben warben/' selbst vorhandene Saatgut zupickgegriffeu-werden, tzp Die bisher von d-n LnndwirtschrrstAa:...........

wird beabsichtigt, die zur, Gewinnung von Pflmizeggut gestxlltLn Freigabescheiue sollen noch. bis.zum 16. Juni bestimmten Kartoffelfelder irrt Juli und.ÄMust »dieses d. Js. Geltung behalten -Vom ft-Juni. ab. dürfen. di». Jahres zu besichtigen. Eine zweite Hesichtsgung spÜ - Landwirtschaftskammern neue Freigabescherne -^icht nwhr. nach Eincrntung der Kartoffeln stattfinden. Die als zu ausstellen.

Die Beschaffung von Pflanzkartoffeln aus dem Osten ist in diesem Jahre auf sehr große Schwierigkeiten ge-I stoßen. Trotz aller Bemühungen der Landwirtschafts- '

Pflanzzwecken geeignet befundenen Kartoffeln werden in eine Liste eingetragen. Die Landwirtschaftskammer wird bei der Reichskartoffelstelle beantragen, daß die besich­tigten und eingetragenen Kartoffeln bis zur Beendigung des Saatkartoffelgeschäftes von der Inanspruchnahme zu Speisezwecken verschont bleiben. Sie wird ferner für den Fall, daß auch im Wirtschaftsjahr 1918 Höchst- ober Richtpreise für Speise- unb Pflanzkartoffeln fest­gesetzt werden, die Festsetzung entsprechend höherer Preise für die besichtigten und eingetragenen Saatkartoffeln bet der zuständigen Stelle beantragen.

Für die Besichtigung sind Grundsätze ausgestellt, die von der Landwirtschaftskammer bezogen werden können. Die Anmeldung der Saatkartoffelfelder hat unter

Benutzung eines von der Landwirtschaftskammer in Cassel zu beziehenden Vordruckes bis spätestens zum 20» Juni ds. Js. bei der Landwirtschafts-

d. Js. ab folgendes Verfahren zu beobachten ist:

Jeder landwirtschaftliche Verbraucher wendet sich an die für ihn zuständige Kriegswirtschaftsstelle (Landratsamt), die Kriegswirtschaftsstelle prüft die Notwendigkeit der Freigabe von Benzol, versteht das Gesuch mit dem Ver­merk ;Befürwortet" oder mit dem Vermerk:Befür-

Die bisher von den Lundwirtschaftskammern «us-

gerechte bis zum 1. September erfolgen. Unter Hin­weis auf die Vorschriften in den §§ 31 bis 38 des Gerichtsversaffungsgesetzes in der Fassung des Gesetzes vom 17. Mai 1898 (Reichsgesetzblatt Seite 371 ff.) und diejenigen meiner Bekanntmachung vom 25 August 1886 - Kreisblatt Nr. 67. werden die Herren Bürgermeister und Gutsvorsteher des Kreises veranlaßt, die Schöffenlisten rechtzeitig und genau aufzustellen, nach vorheriger ortsüblicher Bekanntmachung öffentlich aus- zulegen und mit der vorgeschriebenen Bescheinigung ver­sehen, bis zum 1. September d. Js. an das betreffende Königliche Amtsgericht einzusenden.

Schlüchtern, den 8. Juni 1917.

Der Königliche Landrat. I. V.: Schultheiß.

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Diejenigen Herrn Bürgermeister und Gutsvorsteher, welche noch mit der Erledigung meiner Verfügung vom 2. Juni d. Js. J.-Nr. 1187 K. G. II betr. Anbau­flächen der Feühkartoffeln im Rückstand sind werden hier­mit ersucht, dieselbe sofort zu erledigen, da ich die Angaben zur Berichterstattung dringend benötige.

Schlüchtern, den 11. Juni 1917.

Der Vorsitzende des Kreis - Ausschusses, von Trott zu Solz.

J.-Nr. 5663. Gesuche um Ersatz- bezw. Neugestellung von Kriegsgefangenen sind stets durch meine Hand an die Inspektion der Kriegsgefangenen-Lager des XVIII. Armeekorps zu richten. An die Gefangenenlager sind dergleichen Gesuche nicht einzusenden.

Die Herren Bürgermeister ersuche ich dies zu beachten. Schlüchtern, den 7. Juni 1917.

Der Königliche Landrat. von Trott zu Solz.

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Kriegswirtschaftsstelle.

Diejenigen Wirtschaftsausschüsse, welche noch mit der Erledigung meiner Verfügung vom 5. 6. 1917 I.- Nr. 1310 K. G. II im Kreisblatt Nr. 45 betr. Betriebsbereitschaft der Dreschmaschinen im Rückstände sind, werden ersucht dieselbe sofort zu erledigen, da ich , die Angaben rurWeiterberichrexstattung dringend benötige.

Schlüchtern, den 12. Juni 1917.

De? Vorsitzende der Kriegswirtschaftsstelle.

Hauau, den 9. Juni 1917.

Im Kreise Schlüchtern werden gesucht:

2 landwirtsch. Dienstmägde.

Hilfsdienst«etöestelle

für Stadt und Landkreis Hanau und Kreise Gelyhanse« und Schlüchteru.

J. A. Winkler.

Wer Grteidr liefert, hilft «us stegen!

Landwirte, die Kraft der Kinde erlahmt! An Euch, ist's, iden Sieg ;u vollenden: Liefert Getreide ab, und ;war sofort, Wir brauchen es dringend!

Wenn nach dem 1. Juni landwirtschaftliche Ver­braucher von Benzol mit Freigabe-gesuchen an die Land­wirtschaftskammer« herantreten, so sind derartige Gesuche umgehend an die zuständige Kriegswirtschaftsstelle tLand- ratsamt) weiterzugeben. Letztere sowohl wie die Kriegs­wirtschaftsämter sind von dem Kriegsamt, die Lager­halter und Benzolsirmen von der Inspektion des Kraft-- fahrwesens mit den erforderlichen Instruktionen versehen worden. J.-Nr. I A I e 8082.

Berti n W. 9, Leipziger Platz 10, 25. Mai 1917.

Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.

Freiherr von Schorlemer

Wird veröffentlicht.

Schlüchtern, den 9. Juni 1917.

Der Vorsitzende der Kriegswirtschaftsstelle.

J.-Nr! 5750. Die Netchsleitung beavsichtigt, ein zentrales Organ mit dem TitelReichskriegsblatt" her- auszugeben, in bent alle reichs- und landesgesetzlichen Bestimmungen, die hierzu ergehenden Ausführungs- anweifnngen, sowie die sonstigen allgemeinen Anordnungen auf dem Gebiete der gesamten Kriegswirtschaft möglichst gleichzeitig mit der amtlichen Veröffentlichung in den Gesetz- und Verordnungsblättern abgedruckt werden sollen. Die Zeitschrift wird von der Verlagsbuchhand­lung Peimar Hobbing, Berlin S.W. 61, Großbeeren- straße 71, verlegt und kann zum halbjährlichen Preise von 6 Mark durch die Post oder den Buchhandel be­zogen werden

Ich mache die Herren Bürgermeister des Kreises auf das Erscheinen dieses Blattes aufmerksam und empfehle dessen Bezug.

Schlächtern, den 5. Juni 1917.

Der Königliche Landrat. von Trott zu Solz.

J.-Nr. 1351 K. G. 11

Neuregelung der Beuzolverteiluug.

Jeder lanvwirtschaftlicher Verbraucher von Benzol hat seinen Monatsbedarf bei der Kriegswirtschaftsstelle in Schlüchtern schriftlich unter genauer Angabe der Mengen in kg und des Betriebes für den das Benzol benötigt wird, anzumelden. Der Bezug von Benzol auf anderem Wege ist von jetzt ab ausgeschlossen und nur durch die Kriegswirtschaftsstelle möglich.

Die Wirtschaftsausschüffe ersuche ich dies in ihren Gemeinden allen Inhabern von Motoren und sonstigen Maschinen für landwirtschaftliche Zwecke die, mit Benzol betrieben werden sofort bekannt zu geben, damit' Be­triebsstörungen durch verspätete Aumeldangen vermieden werden.

Besonders weife ich aus den Betrieb von Drcsch- maschinen ngt Benzolmotoren hin^

Schlächtern) den 8. Jum 1917.

; . Der Vorsitzende des-Kreis Älsschufses. . ..^^^..Hm»iuwwv»iu«B»OT<wiM'«MiiMn<<>*MW*xlw^eee*>».'*«»»»w'.. iMokiwkäou»*«*»«;».- ^w»...«i-.- . J.-Nr. 5630. Nach der Bekann^nachrulg* der Herren .Refforlmimster - vom. Jauüar')1ß82 ^ ÄmtsyLatt" -Seite' 72 ' -soll die Aufstellung der 5d)offenlifhm ? seitens der Gemeindebehörden alljährlich' bis zum 1. Augtrst und ihre Einsendung an die betreffenden Amts