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überlassen werden. Osne behördliche Förderung werden indessen die Händler nicht überall in der Lage sein, die erforderlichen Kräuter- und Blättermengen aufzubring«. Es ergeht daher die Bitte, sie nach Möglichkeit zu untere li <gen. Dies könnte, je nach den Verhältnissen, dadurch geschehen, daß die b. reits bestehenden öffentlichen oder privaten SainM'lManisatioru sich auf Ersuchen an der Sammlung beteiligten. Auch die Mtarbeit der Schulen käme in Frage, soweit die Schülsr nicht bereits für vor­dringlichere landwirtschaftliche und sonstige Arbeiten in Anspruch genommen sind. Auch die jüngsten Klassen der Hllfsdienstpflichuqen und solche Hilfsdienstpflichtige, die zu schwerer Arbeit untauglich sind, werden im Ein- vernehmen mit den militärischen Behörden gelegentlich mit dein Einsamme!:! der genannten Blätter beschäftigt werben können Soweit das Betreten Aer Staats- und Privativaldüngeil uno die Vornahme der ^Sammeltätig­keit an besondere G nehmigung geknüpft ist, wird beides nach Möglichkeit erleichtert werden. Hoffentlich wer" en sich überall Hilfsbereite unb sachverständige Vertrauens- persstncnfinden lassen, die die Sammeltätigkeit beaufsichtigen und Schaden nehmen. Bei Schulkindern wird hierfür in erstes Linie er Lehrer in Frage kommen. Die Händlerorganifati- ren werden ihre Mitglieder veranlassen, nch überall dort, wo eine Sauuneltätigkeit Erfolg ver-

'''richt, an die B. arbeit mit der Bitte um Unterstützung zu wenden- Die Händler sind in der Lage, für die Sammeltätigkeit angemessene Preise zu zahlen. Um übertriebenen Preisforderunden vorzubeugen, sind nach Anhörung zahlreicher Sachverständiger gewisse Richtpreise für den Verkaus von Tee-Ersatzmitteln festgesetzt worden. Als Samniellühu können natürlich nur entsprechend niedrige Beträge in Frage kommen. . Die Richtpreise können auch für Ersatztees, die aus Obstschalen, z. B. aus Aepfel- und Birnenschalen hergestellt find, als Grund­lage dienen.

* Uttrichshansrn Gestern Nachmittag entlud sich ein schweres Hagelwetter über unseren Ort derart, das Aecker wegschwemmte, Häuser einriß und sonst,vielen S.baden anrichtete. Herr Landrat von Trott zu Solz kam noch spät mit dem Auto hier an um das Nötigste zur nächsten Hilfe anzuordnm. Heute trafen 30 Artilleristen hier ein um die AufräumungsarbeiM vorzunehmen-

* Soden. Am L. Juni konnte die Möbelfabrik und Holzbildhauerei von. Seb. Herbst auf ein 25 jähriges Bestehen zurückblicken. Herr Herbst, eine iy weitesten Kreisen bekannte Persönlichkeit, erfreut sich allseits, wie auch bei feinen Angestellten großer Beliebtheit und ist dank- seiner körperlichen 'Frische und Rüstigkeit noch in der Lage in der Werkstatt tätig zu sein.

* Fulda. Dem auf der Blockstelle mit Abzweigung Ziegenberg beschäftigten Eiscnbahngehilfen'Kaufinann ist das Verdienstkreuz für Kriegshilfe verliehen worden.

# Hünseld. Dem Vernehmen nach wird hier bald neben der neu errichteten Flachsverwertungsfabrik eine Spinnerei erstehen. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn hier .allmählich- - etwas mehr Industrie entfiehev würde bamit die vielen Arbeitskräfte des Kreises, die bis jetzt fast das ganze Jahr über auswärts besonders in West­falen und in der Frankfurter Gegend, Arbeit suchen mußten, immer mehr in der Heimat lohnende Beschäftigung finden und mehr bei ihren Familien bleiben könnten

* Eschwege. Eine alte Schuld. Ein reuiger Schuldner ist ein hochbetagter Ortsbürger in dem Dorfe .

O. Derselbe hatte zur Casseler Messe vor sechzig Jahrcu bem Garnhändler Kaiser von hier für 80 Mark Garn Äzekaust, ohne aber den Betrag zu begleichen. Jetzt fahndet der Schuldner nach dem Erben des Kaufmanns, ihnen den Betrag zu zahlen, nachdem seine Verhältnisse sich gebessert hätten. K. aber ist seit langen Jahren tot und, wie «an höck, umrerbeiratet gewesen, auch seine Geschwister haben d-rs Zeitliche gesegnet. Die Versäumnis wieder gut zu machen, dürfte demnach dem seltsamen Schuldner recht schwer fallen.

<* Cassel. Die XXVI. Versammlung desHessisch- Wäldeckischen Städtetages" findet am Sonnnbend, den 23. Juni 1917, vormittags 9 Uhr, im hiesigen Stadt- verordneten-Sitzunassaal (Rathaus) statt

^rmifdites

Ein Monteur, der Schuhmachermaschinen repa riert, machte kürzlich einem Schuhmacher-meister in Apolda vor, in Schweinfurt sei billiges Leder zu haben und versprach, dasselbe zu besorgen. Von dort aus telepho liierte der Schwindler, es seien 92 Pfund und wenn er -506ThfH telegraphisch sende, schicke er ihm das Kern­leder zu. -Der Avotdaer Meister fiel auf dielen Schwindel herein unbfcbirfte das Geld. Leder sah er nicht.

Der Stand der Kartoffeln soll im ganzen Rhein- und Maingebiet vorzüglich sein. Allem Anschein nach wird die Reife-der Frühkartoffeln früher erfolgen wie im Vorjahre.

I

Die steifer zur See.

Wir sind des Meeres Husaren, Die raschen Reiter der See. Wir kommen wie Sturmwind gefahren England zu Leid und Weh. Wir fchlageu eilig Wunden, Wir bringen bittre Rot:

Wir kommen und sind verschwunden Wir reiten schnell wie der Tod.

Es ist, als ob uns riefe Die lustige Gefahr Wir gehen in die Tiefe, Wie's deutsch schon immer war: Geht's drüber oder drunter. Das ist. so unser Lauf;. Und tauchen wir auch unter, Wir. sind doch obenauf.

Wir stehn- mit Gold geschrieben, Wo Heldenwert nur stand;

Weil wir so glühend lieben Das edle Engeland, Wir treibt u's bunt und bunter Hub ruh'n und rasten nie;

Wir gehen nur herunter'. Doch, unter -gehen fiel

Bolinäßigkeit-d«r Meer^----------- War Englands Stolz unb Ziel;

Heil uns, daß seine Ehre So ganz ins Wasser fiel! Frech, gering und gefräßig Wird es zum Jammerweib Wir gehn ganz U-Bootmäßig Dem Schurkenpack zu Leib.

Kgl. Obersörsterei Marjoß verkauft nach dem Einschläge im Wege des schriftlichen Meistgebots folgende Langhölzer: (Rechnerische Berichtigung vorbehalten).

Los Los Los Los Los

1 ; 989

2

4

41 521 200

5: 181

Eichen-Grubenhvlzsiamme Kiefernstämme II Kl. Kiefernstämme III. Kl. Kiefernstämme IV. Kl. = Kiefernschwellenhölzer mit 27 cm Mindestzopf

= 192,02 fm W 48,7u fm ;

353,55 fm

96,29

fm

: 81,74 fm

welche die Erklärung enthalten müssen, daß Bieter sich den allgemeinen und besonderen Holzverkaufsbedingungen ohne Vorbehalt unterwirft, sind je fm in Mark und vollen Pfen­nigen für das ganze Los in verschlossenen Umschlägeu mit der AufschriftAngebot aus Holz aus der Obersörsterei Marjoß" bis zum

Die Gebote,

20. Juni 1917, nachmittags 6 Uhr

an die Köuigl. Oberförsterei Marjoß einzureichen und werden' ant 21. Iuui vs. Js., vormittags 11 ll^r, im GeschästsAmmei der Obersörsterei in Gegenwart etwa erschienener Vieler' geöffnet. Der Zuschlag wird der Königl. Regierung in Cassel Vorbehalten. Jeder Bieter bleibt 2 Wochen lang an sein Gebot gebunden.

Kgl. Oberförsterei Sterbsritz.

Am Kreitag, den 15. Juni 1917 von nachm. 4^ Uhr ab kommen in der Stoppel'schen Gastrvirtschaft zu Elm aus den Distrikten 198, 202, 205, 206, 207 und 210 des Schutzbezirks Elm folgende Hölzer zum Verkauf-

Eiche«:. 60 B Stämme 16,48 §m., 5 Rm. Knüppel.

Buchen : 5/A Stämme =.2,57 Fm., 52 8 Stämme = 30,53 Fm., 8 Rm. Nutzscheit 2 Kl , 135 Nnr. Scheu, 40 film Knüppel, 55 Rm Reisig 2. u. 3. Kt.

Hainbucheu re-: 7 ö Stämme 1,91 Fm , .Z Rm. Scheid, l Rm. Knüppel

Fichten: i 7 Stämme 7,48 Fm, 172 Stück Derbstangen 1 bis 3.- Kt, 7 Rm. Nutzreisig, 35 Rm. Reisig 2. K1.

Kiefern: 1 Stamm 0,20 Fm., 1 Rm. Scheit.

Händler sind vom Mitbieten beim Brennholz ausgeschlossen. Der im Termin anwesende Kaffenbeamte nimmt Zahlungen an

Wir find des Meeres Husaren, Die raschen Reiter der See.

Wir kommen wie Sturmwind gefahren England zu Leid und Weh.

Den Todesgruß entbieten

Wir laut mit wildem Tusch;

Wir machcn's ganz wie Zielen, Es fehlt uns nur der Busch!

Und schimpfen sie unb schreien, Uns gilt es völlig gleich;

Sie spüren doch dieFreien", Dann den Husarenstreich.

Wir sind des Meeres Husaren, Bald hier, bald wieder da Wir kommen wie Sturmwind gefahren, Tod, England, dir! Hurra!

Paul War»

Kirchlicher Anzeiger für SchUichlern.

Evangelische Gemeinde: Soniltag, den 10 Juni 1917.

Vormittags 5 210 Uhr: Herr Pfarrer Rollma»

Anschließend Christenlehre der konfirmierten Knabs Abends 8 Uhr: Bittgottesdienst. Herr Superint. l

Wochendienst: Herr Pfarrer Rollmann.

Evangelisch Kirchlicher Blaukre^Verein.

Versammlung nachmittags.5 Uhr in der Kleinkinderß

Katholische Gemeinde.

Sonntag, den 10. Juni 1917.

Vormittags 9 'I Uhr: Hochamt mit Predig Darauf die Fronleichnams - Prozession.

Herr Kaplan Ramb.

Feuerwehr - Neöust

Am Donnerstag, den 14. Juni d. Js., abends 7: findet eine Feuerwehrübung für die Mannschaften Spritzen und abends 7 V, Uhr für die SlAgerm schaKen und Hydrantenabteilung statt.

Die Mannschaften haben sich pünktlich auf il Sammelplätzen einzufinden.

Gesuche um Befreiung von der Feuerwehrüb sind schriftlich beim Magistrat eiuzureichen.

Der Ortsbrandmeister: Schäfer.

Der Magistrat : Stückrath.

4k fltd,t nuf f°f° nCU III E. liniier

kluMbe Wessen Postpaket-Weisen

in Heftchen zu haben in der Buch drucke

6. Altmeister.

WOGGGGGOOGOVG tHHH«M»M

Empfehle mein reichhaltiges Lager in Sensen, Wetztkeine. Dängkttjämmer. Dänget- amhoße, Sensentvürfe, Aechen, Schlepprechen, Hetten aller Art unb sonstige

tandwirischastt.Ne-arfsartiKet.

EmilOppenheimer

Sottutag, den 10, In nachmittags 4 H^r wird der Turnhalle eine litt Weisung und Borstthr« der

Telephon 31.

Jutdaerstr. 27.

stattfinden. Da dieselbe di Sommer in keinem Haus fehlen durfte, wird hoffent keine Frau versäumen, sich der Handhabung derselben un weisen zu lassen,

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Frau von Trott zu Solz.

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