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Erscheint 2Rilfn?cd> und Sumstau
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Kn dem gewaltigen Bölkexringen unserer Tage be^ t ein neuer Abschnitt, den die Tätigkeit unserer lb te eingeleitei hat. Das ganze deutsche Bolf stech tiefem Ernst und äußerster Cürschlästenheir einig hinter den Männern, die diese scharfe Waffe mit miswerlem Erfolge gegen den Feind führen.
bin gilt e? in gleicher Einhelligkeit diesen Helden Dank ubzustatten. Zu dieser»! Zwecke soll eine
U-Koot-Sperrde
Gabe des -ganzen deutschen Bolkes dargebracht m.
Te utsche - aller Parteien und aller Berufe legt Euer ecslein
die M-Most-Mesahttugen und für andere llssneaugessmigez die äl)idb^en Oefaßren ausgesetzt Hub,
»willig nieder. '
Dje ll-Pout-ShenA wird für diese Besetzungen und deren Familien verrvendet werden.
Berlin, ben 1. März 1917.
' I Ehrenpräsidiun!:
' g Dr. von Bclhtüauu Hollweg, Reichskanzler.
i Dr. von Beueckeudorff und von Hindruburg, Generalfeldniarschall.
Präsidium:
r, Kaempf, Präsident des Reichstags, Vorsitzender, von Bülow, Generalfeldmarschall.
. Graf buii Bauinsssu, Admiral ä la suite des Leeoffiziers-Korps.
imurluamt, Staatssekretär des Auswürftgen Amts.
Pvrsteheuden Ausruf bringen wir hierum zur öffenü en Kenntnis mit oer ebenso herzlichen wie dringenden te, die Gaben im Kreise Schlöchtern auch diesmal reichlich fließen zu lassen.
Jedes Scherflein ist willkommen.
Jeden Einzelnen, besonders aber die Herren Pfarrer, ter, Ortspolizeibehörden, unsere Vorstaudsimtglieder l Mitglieder der. Kriegswirtschaftsausschüsse bitten sich der Sammlung besonders annehinen zu rvollen.
An die Herren Schulleiter, Hauptlehrer und Einzel- )ter richten wir die Bitte,
ii «ächstcu Soniißbeuli u. Soiiiitng e Haassauimluug durch Schüler zu ueranftalten ) die eingehenden Gelder an den Schatzmeister der iekreNz-Knegskasse, Herrn Rennueister Varthelmes in hllichtern abliefern zu lassen. ^aimnellifteiifürmulare 8 Plakate werden in den nächsten Tagen überfanbt rden.
Schlüchtem, den 28. Mai 1917.
Für den Fraueu-Bereiu vom Roten-Kreuz Frau v. Trott zu Salz.
Für deu Miitmer-Berein vom Rotea-Krenz Landrat v. Trott zu Sotz
Für den Flütteüvereil» und Kriegerverem Ämtsgerichcsrar HengSberger.
Für die Deutsche Kolovialgesellfchaft Steuerinspektor M o mse n.
Der Landrat, von Hrott zu Sotz.
Politische Uebersicht.
Deutsche Dickzipli« und Zähigkeit.
Die im April in der Schlacht bei Ar ras gefangenen
"Milder Jollen der glänzenden Verteidigung der ilschen Truppen die höchste Anerkennung. Der ein |e englische Soldat kann sich zwar im allgemeinen iu Urteil über militärische Leistungen bilden, er he Ädert aber die Ausdauer und die Zähigkeit der
tös "äschert in wahnsinnigem, tagelangevt Lrominelseuer älSjuhalten. Die altgedienten, regulären Soldaten und ich ein Teil der aus der Kitchencrarmee hervvrgungcum
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»leroffizi«?c zollen der Schneidigkeit, urt der die beut: !kn Gegenangriffe vorgetragen wurden, ihr uneiuge stänktcö Lob. Die Offiziere bewundern b sonders lie • Gefechte gezeigte glänzende Disziplin. Sie wissen, ss» Disziplin einen großen Teil des Erfolges bedingt, **0 sie wissen auch, daß gerade hierin so häufig bet Wische Soldat versagt, und dadurch so viele Müßer •tße und so gewaltige Verluste auf ihrer Seite eur- toben sind.
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Postscheckkonto Trouksurt o M 11402 :
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Rüükttttt des Gease» Tisza
Aus Budapest mrlbet das ungarische Telegraphen- Cocr.-Bürv Da Seine Majestät der auf das Wahl recht bezüglichen Vorlage der Regierung feine Zustimmung nicht erteilt hat Ministerpräsident Gras Tisza die Dcmission des Kabinetts überreicht, welche Se Mas. anzunehmen geruhte. Seine Majestät hat den Ministerpräsidenten mit der Wetterführung der laufenden Änge- legenhekten betraut. Hinsichtlich der mit der Bildung des neuen Kabinetts verbundenen Audienzen ist noch keine Entscheidung getroffen worden.
Gigeuartige Lazarelischiffe.
Der Mißbrauch von Lazarettschiffen- durch die Entente bestätigt fi$ immer wieder von neuem So e-zahlt ein schlpedischer Kapitän, der kürzlich von Algerien und Marokko gurüdgetommen ist, daß in Omu uub Tanger allgemein Lazarettschiffe als Muntions- und Transportschiffe verwendet werden. Nur zum Scheiic werbeu auf jedem Schiffe einige Aerzte, Schwestern und Ber wundele eingeschifft. Als bet Schwede den Franzosen gegenüber sein Erstaunen aussprach, wurde ihm lachend gesagt, daß dies ein allgemeiner Brauch sei und man in seanzäsischen Kreisen gar sein Geheimnis daraus mache.
Skates und PröümüeliLÄ.
Schlüchtem, den 29, Mai 1917.
—* Oberpostasststent Ossizier-Stellvertreter Gatsche ist jum Feldwebel-Leutnant befördert worden.
—* Seit einigen Wochen besinnen sich hier und in der LUugegenb an 400 Kinder aus Westfalen, um bis Oktober Landaufenthalt. zu nehmen. Hoffen wir, daß sie bä, dahin aüe aiiiai.lt, mit igelte K^i^göerücuvruug mit in ihre Heimat nehmen
- * In der Preußisch - Süddeutschen Klassenlottene fielen die beiden Haupttreffer von je 560 000 Mark auf Nr. 209 920.
—* Erutcunsfiäfteu und Prophezeiungen Die Allgemeinheit beschäftigt sich in diesem Jahre mehr wie sonst mit dem Stand der Maaten und den Voraussicht- fielen Erntenussichteu. Wo so vieles nun ber nächsten Ernte für das deutsche Volk abhängt, erscheint das Interesse natürlich und es ist erfreulich, daß die Bevölkerung sich der Wichtigkeit ihrer einheimischen Land wirtschaft immer mehr bewußt wird Dies kann nur dazu bei tragen, allseitig die Erkenntnis wachzurufen, daß die Förderung der landwirtschaftlichen Produktion das Gebot der Stunde ist. So gut gemeint und in direkt vielleicht nutzbringend ein vielseitiges Interesse der Bevölkerung an der Landwirtschaft ist, so erscheint es doch wenig angebracht und nicht zweckdienlich, dasselbe auf Prophezeiungen auf die diesjährigen ©ritte au öftesten anszudehnen. Stichhaltige AichaKSMufte, Wie die deutsche Ernte ausfallen wird, lassest sich heute an Hand des Standes der Wintersaaten, der späten Bestellung und den Ansaaten nicht geben. Es ist z B eine völlige irrige Auffassung, daß eine späte BAel lang auch eine späte Ernte zur Folge hat Die Zeit der Ernte richtet sich ganz nach ben Wintleeungs Verhältnisse!! während der PegetationZzeit. , Durch die plötzlich intensiv einsetzende Wärme ist die neue- Saal z. B. in diesen» Jahre sehr schnell ausgelaufen, wodurch fast ganz ein Ausgleich für die spätere Bestellung statt faub. Eine gute Ernte hängt. vor allem von den Wärme.- und RMenverhältnissen in der VegetationSzeit ab. Bor allem ist auch die Erholung eventuell schlecht übnivinterter Saaten von dem zum richtigen Zeitpunkt einfebenben Regen abhängig. Starke Winde und Ge Witter, besonders in der Periode, wo das Getreide im Halme steht, können Lagerung bringen, wodurch die sonst im besten Stadium in dem Frichjahr gegangene Saat in der Suite schlecht ausfallen kann. Pstanzen- krankheiten, die durch klivunifche B.erlMnisse oft sehr stark auftreten, wie z. 4t der Rost bei Getreide, Blattläuse usw können bei vorherigen besten Ernteaussichten zur starken Berininderung bei Ecuteerträge führen Lrotz-
dem sann
auch bei schwachem Stand
Fcühjaheffaat durch das
Schäden eine befriedigende Ernte zustande
Es läßt sich also gegenwärtig über die Ernteaussicht absulut teilt einigermaßen sicheres Urteil füllen. Viel hängt wohl von der Witterung in den nächsten beiden
Ausbleiben bei g. schilderten
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Monaten ab, aber die endgültige Entscheidung kann zu guter Letzt nur die ungestörte Reife und trockene Einbringung der Ernte bringen.
—* Ankauf nicht abiteseLaugsPstichkigeu Hafers für
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HeereSpferde. Der Bedarf der Heeresverwaltung an Hafer kann aus den noch ablieferungspflichtigen Mengen nicht voll gedeckt werden. Es ist deshalb nötig, auch aus den Mengen, die den Landwirten für die Emährung ihrer Tiere belassen sind,, noch einen Teil für die Heeres- Pferde anzukaufen. Ein großer Teil der Landwirte insbesondere die größeren und intensiveren Betriebe, werden nicht in der Lage fein, ohne Gefährdung ihrer Wirtschaft etwas von dem ihnen belassenen Hafer abzugeben. der für schwerere Pferde wegen des starken Heeresbedarfes schon an sich um in kaum ausreichender Höhe bemessen werden konnte. Dagegen werden kleinere Landwirte mit weniger intensivM Betrieben, denen andere Futtermittel, Weide oder Grünfütter ausreichend zur Verfügung stehen und die an die Arbeitskraft ihrer Pferde verhältnismäßig geringe Anforderungen stellen müssen, bei sorgsamer Einteilung in der Lage sein, etwas von der ihnen belassenen Hasermengen abzuliefern. Der damit verbundene - wirtschaftliche Nachteil muß durch eine entsprechend Höhere Bezahlung der freiwillig abgelieferten Menge ausgeglichen. werden. Durch Reichskanzlerverordnung ist daher der Heeresverwaltung die Ermächtigung erteilt worden, Erzeugern, die nm$ Bescheinigung des Kommunalverbündes ihre Verpflichtung zur Ablieferung Bon Hafer nachgekommen sind und noch freiwillig Hafer- aus den ihnen belassenen Mengen an die Heeresverwaltung abliefern, für ben freiwillig abgelieferten Hafer 350 Mk. für die Tonne zu zahlen. Eine Preiserhöhung für die ablieferungspflichtigen Hafeemeng n oder für sonstige Gerreidearten ist unbedingt ausgeschlossen. Nur diejenigen Landwirte erhalten die Prämie, die durch Bescheinigung des Kommunaloerbandes nachweisen, daß sie ihre Liefe-ungspflicht an Hafer voll erfüllt haben. Die Kommuucttverväude sind angewiesen, streng darauf zu achten, daß zunächst überall die durch die Nachschau festgesetzten ablieferungspflichligen Mengen zu dem Höchstpreise von 250 Mk geliefert und nötigenfalls enteignet werden.
—* Gold und Silber»uüuzen. Bekcinntlich hat ein Teil der Bevölkerung es mit seinen Pflichten gegen das Vaterland oereinbar gefunden, das umlaufende Wktall> gelb anzusammeln und zu verstecken. Diese Hamsterei beschränkte sich zu Beginn des Krieges auf Goldmünzen, griff aber allmählich auch auf die Silbermünzen, schließlich sogar auf Nickel und Eisengeld über. Dadurch entstand im Laufe der Zeit ein immer fühlbarerer Mängel an Metallgeld, der sich allmählich zu einer ivahr- fasten Kalamität auswuchs. Alle Vaterlandsfreunde habeil deshalb die Erklärung der Regierung in der Sitzung des Reichstages vom 2. Mai d. Js. mit Erleichterung begrüßt, daß die Münzeir gegebenenfalls mit ganz turzer Frist außer Kurs geübt werden,' also ihre Zahlungs-' kraft verlieren sollen. Kommen dab». die Geldhantster zu Schaden, so braucht man kein Mitleid mit ihnen zu haben, sie sind oft genug gewarnt worden. Wer-Goldmünzen ober Münzen aus Silber unu. noch besitzt, wirb wissen, was er zu tun mit'
—* Die Verwendung des Ei ttua-h i-rcke.» im 5- M h,Ut Der Frauenb-.-i!at m K-'-'asecuährungscmces schreibt uns: D»r dem Cruz >h i;i~0 ■ nur verharrn-s-- mäßig geringe Mengen EilWrachzncker jugcteilt werben können, ist vor allem zu beachten baß diese auf das beste auSgenutzt werden. 1. Zucker ist zum Eiukochen im Privathaushall nur da zu verwenden, wo eine andere KouservierungSmethode nicht anwendbar ist a) Sauere Früchte, wie Rhabarber und unreife ^tadjeO beeven und das meiste Beereuobst wie Heidelbeeren
(Blaubeeren. M beereu), Holländer- und Preiselbeeren lasstn sich, wenn die notwendigen Flaschen und Verschlüsse vorhanden sind, nach altbewährten Rezepten ohne b) Dasselbe gilt für die Zubereitung
Zucker ein kochen, b) Dasselbe gilt für die Zubereitung von Fruchtsäften, immer vorausgesetzt, d ß Flaschen und Verschlüsse in der unerläßlich einwandfreien Beschaffen heil vorhanden sind Säfte ohne Zucker find besser haltbar als mit zu wenig Zucker eingekochte, a) Obst,
m. hbej durch Dörren Hatilmr gemacht werden kann, wie Aepfel, Birnen, Pflaunien- Zwetschen, Aprikosen, Heidelbeeren und auch Kirschen mitte in größtmöglichem Um- fang auf diese Art touferviert werden. Sie ist einfach, billig und sicher und braucht Mne kostspieligen Aufbe- wahrungsgefäße. Gedörrtes Obst nimmt nucsehc wenig Raum in Anspruch. 2. Wo die Verwenduug von Zucker bei der Konservierung von Obst unerläßlich i)L sollte in der Hauptsache sehr süßes und reifes Obst verwendet werden, damit die geringe Menge verfügbaren Einmach- zuckers zur Herstellung möglichst großer Mengen von Eingemachrein reicht. 6, Beim Einmachen von Obst