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ernsthaften Entbehrungen, deren Schwierigkeit niemand unterschätzt, mit dem Opfermut zu ertragen, der das deutsche Volk bisher ausgezeichnet hat. Die neue deutsche Ernte sichert uns bei entsprechender Rationierung für ein weiteres Jahr, selbst wenn der harte Winter ihr Ergebnis, was noch keineswegs feststeht, beeinträchtigt haben sollte,- Was würde uns der Huugerfrieden, den die Feinde uns anfinnen, nützen? . Richt ein Korn in­ländischen Getreides würde dadurch mehr vorhanden sein, aber jegliche Zufuhr.fremden Getreides wäre für lange Zeit ausgeschlossen. Man möge sich hüten, a.n- zunehmen, daß die Feinde, deren eigene Schwierigkeiten« wir genau kennen, die aber mit einigem Geschick ver­suchen, ihre Rot aus-begreiflichen Gründen-mit einem Schleier zu umhMen, etwa aus Gutmütigkeit oder Mit­leid dem deutschen Volke nach einem Hungerfrieden einige Brocken Brotgetreidegnädigst bewilligen" wurden. Vielleicht würde das sogar geschehen, wenn jene im Ueberfluß i ! MmMen würden. Ein-englisches Sprich- wvrt läutet"Barmherzigkeit.begimip-zu Hause". Die Dinge liegen so, daß tatsächlich inidön feindlichen Län­dern die Bevölkerung bereits Not leidet, "die leicht an den beiden letzten Monaten vor Ger dortigen Ernte einen katäfsiop wien Eharatter annehinen kann, !Ä! dort eine organisierte VersorgungStätigkeit meist gänzlich fehlt. Rächt ein Körn rüsskschen Getreides würde mehr über unsere Grenzen fließen. Das mögen sich die lln- besonnenen gesagt sein lassen, die einen schnellen. Frieden, mit einem Aushören her Lebensmittelknappheit vecivschseln und daher jenem das Wort reden. _

. Darum, Ihr Bürger,Hastet noch die wenigen Monate biv zur neuen Ernte in Ruhe aus, und Ihr Landwirte und Landfrauen entäußert Euch jeden überflüssigen. KorneS, um die schrvere. Aufgabe der Städte und Jn- dustriebezirke zzz 6rleichtern.. Wgs bedeutet dieses L pfer gegen die Leiden und 'Entbehrungest unserer tapferen Krieger? Woll« Ihr Euch'von.den Engländern, Fram ' zosen, Italienern, die ebenfalls rutbehreN, i beschämen lassen? Die Pflicht zur Ablieferung ist nicht minder groß als etwa die Zeichnung der Krregsanleih^'st Sind dies die silb-rnen. -Kugeln, dies zur Äwehr gegoffen werden, so in jeder. Zentner Weizen, der. in der jetzigen ^nischeGimden Zeit herankommt, ein Gewchppröjcckrit ^ -----; -----------ÄKA^MW-MW

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Am 23. Mai 1917, vormittags 9 Uhr sollen die Grundstücke der Westewärter Peter Bös'schen Eheleuke in lllmbach, Hs. Nr. 112, 19,17 Ar Acker und 4,73 Ar Wiese der Lerchenberg, an Gerichtsstelle zwangsweise versteigert werden.

Ein 10 P. 8. Oberurß

^m *. April d. JW starb den Heldentod Dr. med. Heinrich Orth

Stabs- und gataillonsarzt im 1. galt,

3. bayr. fussartl.-Rßgts.

..[»h^ber;.^. Biserapu. Kreuzes II. KL und I: ..des b... M. V. Ov 4. Ll mit Schwertern, v «»'geschlagen zum bayr. Mil.-Sau-Orden.

In ihm e beklagen wir den Verlust 'eines vörtrefflichen Mannes, der uns allen ein h

Vorbild Von Selbstlosigkeit, Mut und Opfer- sinn war.' . - / j y -

Sein An lenken wird in der Geschichte * des Bati. wie. in den Heften der Kameraden und Untergebenen dauernd for^beii.

Im Namen des Bataillons:

Lautetistiilager '

Hauptmann und BataiUonskommandeur.

Bekünntmacfiung.

Aus die Bekanntmachung des Herrn Landrals vom 2tz. April 1917 Z.-Rr. 3402 4. G. betreffend AbgabevouVrot^an Tage­löhner, veröffentlicht in Nr. 34 der Schlüchterner Zeitung vom 28. April 1917 wird hiermit nochmals hingemissest.

Schlüchtern,- den 5. Mai 1917.

Der Bürgermeister: Stückrath.

Danksagung.

Für. die vielen.Beweise aufrichtiger Liebe und Teilnahme bei der Beerdigung unserer unvergesslichen Schwester, Schwägerin und Tante

frau Dorothea Schäfer

Urbaeh

-wie für die, schönen Kränze und Bhimen- spenden und die., trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Rolhuaiin sagen hiermit allen unserit tiefgefühlten Dank.

; Schlüchtern, 8 -Mai 1917. *

Die trauernden Hinterbliebenen:

t d. N. Marie Orbacb.

Belumnfmadiimq.

Auf» die Bekanntmachung- des Herrn Landrars vom 27. April 1917 J.Mr. 2614 K. A. betreffend das Abschlachten von Ziegen- lämmern, veröffentlicht in Nummer 34 der Schlüchtener Zeitung vom 28. April 1917 wird hiermit nochmals hingewiesen.

Schlüchtern, den 5. Mai 1917.

Der Bürgermeister: Stückrath.

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und jede Tonne Roggen ein Artillerie-treffer gegen den Feind und seine Vernichtungsabsichten.'

Lokales und Provinzielles.

Schlüchtern, den 8. Mai 1917..

* Gegen die drohende Erhöhung des Druckpapier- preises hat kürzlich der Kreisverein für die Provinz Hestcn.-Nassau und das Großherzogtum Heffen des Vereins Deutscher ZeitungSverleger in einer Entschließung Stel­lung genommen. Es wurde darin auf die lebhafte Be­unruhigung hingewiesen- die die Gerüchte über die weitere Erhöhung des Zeitungdruckpapieres in den Kreisen der Zetlungsverleger. hervorgerufen haben, daß schon durch die letzte Erhöhung die äußerste Grenze erreicht wiube, bis zu welcher die Verleger bei Aufwendungen für das Zeüungsdruckpaviers gehen kounten. Alle zur Herstellung von Zeitungen notnwndigen, zlim größten Teil beschlag­nahmten- Materialien, sowie die Arbeitslöhne sind- in fortwährendem Steigen begriffen. Es wird der sicheren Hoffnung- Ausdruck gegeben, daß es der Regierung ge­lingt, die drohende Katastrophe- von den Zeitungen ah- zuMnden. . An die Regierung wird die dringende Bitte geratet; eine ,weitere Preiserhöhung des von den deut­schen Zeitungsverlegern benötigten Druckpapiers durch FeWetzung von Höchstpreisen für das zur Fabrikation notwendige, Holz zu verhindern und die beteiligten Sieüen. anzlnveisen, daß die jetzt geltenden Preise nicht überschritten worden- dürfen.

j* Dir Kaiserin i« Frankfurt. . Dep Besuch Ihrer Majestät der Kaiserin g^h vorgestern besonders dem - Lazarett in l deö hiesigen Diakonissen -- Anstalt. Die hohe Frau untRhielt sich eingehend mit den Patienten..und verteilte Andersten unter dieselben. Bei dieser Getegcn- Heir nahui - Ihre Majestät eine künstlerische Widmung entgegen,,, welche' fötaler Hermann Dummler, U Zt LLndsturwmanv, überreichte, . -

~^ Höchstpreise für Gemüse nud Obst. Die ReichA- steLL mr.-, Gemüse und Dbst wird, wie sie uns/ mstteilt atz ihrer-Entschließung festhalten, Höchstpreise,grundsätz­liche M 'dünnZestzusetzen roepn sich die Ernteffeiniger- . istüßkU übersihen läßt. / Die von ihr für Frühgemüse vsröff«lllchten. Preise, sind keine Höchstpreise, sondern 5nur Richtpreise,-die unter der Annahme einer normalen

^. 11 M In Sachen betreffend die Zwangsderfteigemng der ^ 9n y den Fabrikanten Bercher und Gerhäuser zu SHengronau gehörigen im'Grundbuche von Altengronau Artitcl.PpH verzeichneten Grundstücke wird der auf den'9. Mai 1917, nachmittags %2 Uhr ängesetzte Versteigerungstermin auf

bett 6. September 1917, nachmittags 3 ^4 Uhr verlegt. Der Ort der Versteigerung (Zieglersche Gastwirtschaft in Altengronau) bleibt derselbe.

Schlüchtern, den 36 April 1917.

.WuigkicheS Amtsgericht Schwarzenfels.

Ernte festgesetzt worden sind. Infolge einer no^ anhaltenden ungewöhnlichen Kälteperiode werden stellungshrbeiten unter sehr erschwerten Nmständi finden, so daß auch mit einem normalen Verl Ernte schon jetzt nicht mehr gerechnet werde Die Reichsstelle betrachtet daher die von ihr v- lichten Richtpreise für Frühgemüse unter allen UmstL Mindestpreise und rechnet mit der Notwendigkeit die Höchstpreise, deren Festsetzung erfolgen soll, dies irgend möglich ist, nicht unerheblich höher n messen müssen. Die ReichSstelle wünscht, daß di lichst bald allgemein bekannt wird, damit die .freudidkeit in den Eczeugerkreisen unter den widrigen Bestellungsverhältniffen nicht leidet. : | liegen bie Verhältniffe in bezug aus die zu erw Obsternte. -

* Marburg Am vorgestrigen Nachmittag . Uhr wurde hier gemeldet, daß im sog. Hew zwischen Allendocs und Neustadt, ein Brand ausgä sei, der rasch um sich greife.. Es rückte sofort ki teilung Jäger zur Hilfeleistung ab unb beseit Gefahr. Wie aus Wetter gemeldet wird, bra ebenfalls ein Waldbrand aus, der etwa 2 Hektar " vernichtete.

Wer Brotgetreide verfüttert, versündigt sich am Vatertande!

WUlMANBERI STIEFEL

Maynung

Die Hütegelder für Schweine und Ziegen fin im Laufe dieser Woche zu meidung kostenpfl. Anma zur Einzahlung zu bringe

Die Stadtka

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Kreis Schlächtern. Ä

Sounabeud, d. 12. MaD abends 8 Uhr findet im Hof" eine Iflofiats-Versaniii statt, zu der sämtliche Mit herzlich eingeladen sind, Tagesordnung wird ni kannt gegeben.

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