—* Mit der heutigen Nummer unserer Zeitung beginnen wir mit dem spannenden Kriegsroman „In eiserner Zeit" von Charlotte Wildert, worauf wir unsere vere'rl. Abonnenten Hinweisen.
—* Am Dienstag, den 1. Mai ds. Jahres, abends 7# Uhr findet in der Aula des hiesigen Lehrerseminars ein Konzert dreier Künstlerinnen statt welche demnächst zu einer zweiten Konzertreise zum Besten der Vaterländischen Frauenvereine unsererer Provinz zusammen treten. Die betreffenden ausübenden Künstlerinnen sind die Damen Frau Jandy Neumann, Cassel, (Alt», Frl. Maria Hellmuth, Cassel, (Klavier) und Frl. Margarete Ludorff, Münster in W (Violine). Sie werden in Gesang, Violine und Klavier ihr Bestes darbieten. Die Damen stellen ihre Kunst in völlig selbstloser Weise in den Dienst der guten Sache unter Verzicht auf jeden persönlichen Gewinn. Das reichhaltige Programm, welches Musikfreunden einen seltenen Genuß verspricht, wird in der nächsten Nummer der Schlüchterner Zeitung veröffentlicht werden. Eintritts^Karten zu dem Konzert werden von Anfang nächster Woche an in dett Geschäften schon im Vorverkäufe zu haben sein.
—* Schon wieder ein Aufruf, wird der Landmann sagen. Aber es soll diesmal wirklich keiner von den Aufrufen sein, die sich an den Patriotismus der Landwirte wenden. Letztere stehen in den Beweisen von Vaterlandsliebe gegen die Einwohner der Städte nicht zurück, nur haben sie nicht die Muße, sich in all die Not- wendigkeuen tu v.rtiefen, welche mit her Frage der Er- nähruno d ■ B vö!k rung der Großstädte und der Industrie geqenden ' 'd Kb b;: mn, W lfalen, Kö mre^ch Äien. jufammvuban. vn; fö sich, weil sie jetzt ' e> än dig an ihr. Kuoee _rfiD.lt find, auch tw Mb n od-r garnicht on- n den '!u ensch in von bcr Not der Städter überzeugen Besonder.- nicht unsere Landfrau, die jetzt, wo ihre M inner, Brüder und Söhne im Felde stehen, ein Uebermaß vo ' Arbeit zu bewältigen hat. Aber am Sonntag, dem einzigen Ta , an dem sie mal Zeit hat, das Kreisblatt mit den neuesten N chr'chten in die Hand zu Nehmen, möge sie auch dielen Zeilen Beachtung schenken.
Viele auf dem Lande wissen es nu: aanz oberflach lich und nur vom Höi nsagen, wie die Stäster jetzr zu kämpfen haben di alles kaufen müssen, was sie satt machen so i Woh? vr"dienen sie genug, mehr als früher, aber Dom Gelde werden sie nicht satt. Auf dem Lande wird schwer gearbeitet, doch in den Städten — in den Fabriken — nicht minder. Dazu nicht nur am Tage^ sondern auch die langen Nächte hindurch an den lärmenden Maschinen und an den Feuereffen usw. Die frische Landluft fehlt hier den Arbeitern und Arbeiterinnen, und wenn sie abends spät oder nach vollbrachter Nachtschicht morgens in der Frühe den Heimweg an- treten, da ist ihre Sorge: „Wie werden wir nun wieder satt? Wie stärken wir uns mit neuer Kraft für morgen, um die Lüftung für unsere Brüder im Felde und die Waffen und Geschosse, mit der sie sich unserer Feinde erwehren und uns den Sieg erkämpfen sollen zu verfertigen?"
Beachtet wohl, daß sie auch für Eure Söhne und Brüder sorgen! Und wie sollen die nötigen U-Boote gebaut und unterhalten werden, wenn nicht träftige Arbeiter dazu da sind. Brot haben die Arbeiter und Arbeiterinnen zur Not, viel Anderes leider nicht. Nament- lich fehlt es neben dem vielen Anderen auch an Eiern. Also gebet alle gier heraus, die ihr irgend entbehren könnt, möglichst große Mengen
Gier müssen beschafft werden!
Und da die Hühner wieder mehr legen, ist dies auch weniger schwierig als im Winter; es müssen unbedingt noch mehr Eier geliefert werden als bisher.
Daß jetzt die bedürftigen Leute in den Städten und in den Jndustriegegenden die Eier auch wirklich erhalten, daß unsere Verwundeten und Kranken in den Lazaretten,
die der Eier so dringend bedürfen, ausreichend mit Eiern bedacht werden, dafür wird und muß gesorgt werden. Wir haben jetzt Landesbehörden, die die Sache in die Hand genommen haben. Sie lassen auf dem Lande sammeln und sie sorgen für die Fortschaffung und^Ver- teilung der Eier, unter besonderer Berücksichtigung der Verwunderen und Kranken in den Lazaretten, der Schwerarbeiter und der Arbeiter und Arbeiterinnen in den Waffen- und Munitionsfabriken. Leute, die von Landräten mit Ausweis versehen sind, holen die Eier von den einzelnen Landwirten ab, natürlich zu einem angemessenen Preise, wobei die Landwirte bestehen können und auch verdienen. Darauf können sie sich verlassen. Aber sie dürfen die Eier nicht an Unberechtigte verkaufen, die, um ein gutes Geschäft zu machen, die Eier verbotener Weise an Leute, welche jeden Preis bezahlen können und wie im Frieden zu leben suchen, weiter verhandeln. Gibt der Landmann die Eier dennoch an solche Unberechtigte ab, so durchkreuzt er alle Mühe der Behörden, er macht sich zum Mitschuldigen, wenn die Kranken und Verwundeten, sowie die vielen Rüstungsarbeiter wieder notleiden müssen. Das wollen wir doch nicht! Daran müßt Ihr Landleute immer denken!
An Geflügelfutter ist ja leider auch schwerer Mangel. Aber kleinere Mengen könnten jetzt zur Verfügung gestellt werden und soweit dies möglich ist, wird der Landrat denen, die sich besonders der Eierablieferung befleißigen, entgegenkommen und mit Futter aushelfen. Aber wo das Futter deuucch fehlt, wird der Auslaus viel ausgleichen können, da die Hühner sich dann mehr an Gewürm und Grünzeug halten. Viele Unkräuter, die früher kaum Beachtung gefunden haben, z. B. Löwenzahn i Butterblume), Brennessel. Ackermelde, Schaf- arbe und alle Distelarten, sie sind den Hühnern in feingewiegiem Zustande und mit anderem Weichfutter gemischt, zu geben. Wir wollen jetzt auch die geringste Gabe unse es Herrgotts nicht unbeachtet lassen! Auch das allgemeine Wohlbefinden der Tiere kann ourch Sauberkeit und gute Luft, in den Ställen, Schutz vor Kälte und rauhen Winden, ruhige Behandlung geför- , bert werden. Alles dies trägt zur Steigerung der Eierer- z neung wesentlich bei. Unnütze F-.sser müssen abge leb tastet werden Nur auf gute Landeaffen sollte man balten.. Sportgeflügel, das für unsere Gegenden nicht paßt und schlecht legt, sowie den Legern das Futter wegfrißt, gehört in den Kochtopf.
' Ueberbaupt die Hühnerzucht! Dafür muß bei uns noch weit mehr als bisher getan werden. Auf dem Lande weiß man wohl kaum, daß wir; in-Friedenszeiten an das Ansland, (Rußland, Dänemark, Italien usw.) jährlich 200 Millionen Mark für Eier bezahlt haben. Was die Landwirtschaft dieser Länder kann, muß doch auch die deutsche Landwirtschaft fertig bringen! Sie könnte das Geld, oder doch einen großen Teil davon, selbst verdienen. Im Auslande haben sich die Geflügelhalter in Vereine unddergleichen zulannnengerM welche’ die Einsammlung und den Verkauf der Eier besorgen. Das alles muß künftig auch bei uns geschehen.
Aber jetzt, Ihr Landleute, sorgt dafür, daß alle irgend entbehrlichen Eier — und ihr könnt viel abgeben — an die vom Landrat gestellten Leute verabfolgt werden. Vom Landrat werdet Ihr das Weitere erfahren. Denket, besonders Ihr Landfrauen, an das, was die Not der Zeit gebietet!
* Saunerz. Beim Sannerz - Weiperzer Spar- und Darlehnskassenverein wurden 34600 Mark zur 6. Kriegsanleihe gezeichnet. Die Schüler zu Weiperz beteiligten sich mit 3000 Mark, die zu Sannerz mit 2600 Mark an der Zeichnung.
* Züutersbach. Einen vollen Erfolg hat die 6. Kriegsanleihe in Züutersbach zu verzeichnen. Allein ourch Vermittelung des Lehrers Agricola wurden an Beträgen über 100 Mk. 39 200 Mk. gezeichnet. Für Anteilscheine (Schlüchterner Kreisspurkasse) zu 5, 10« und 20 Mk. wurde der Betrag von 1380 Mk. erreicht
sodaß die Gesamtsumme 40 580 Mark beträgt Die Zeichnungen bei der hiesigen Darlehnskasse betragen 11 400 Mk. Wenn noch die von den Feldgrauen bei ihren Kompagnien vorgenommenen Zeichnungen Berücksichtigung finden, bleibt das Ergebnis hinter dem der 5. Anleihe, das 45 000 Mk. betrug, nicht weit zurück.
* Cassel. Die Zentralgenossenschaftskasse für ben Regierungsbezirk Cassel und angrenzende Gebiete, e. G. m. b. H. zu Cassel zeichnete für sich und ihre Mitglieder aus die sechste Kriegsanleihe 2 74 Mill. Mark. Das finb 80°/0 mehr, als bei der letzten Kriegsanleihe. Im Ganzen zeichnete sie 8'/^ Mill. Mark.
Schweres Eisenbahn-Unglück in Nannhoven,
Augsburg, 19. April. (W.T.B. Amtlich.) In der Station Nannhoven stieß gestern abend um 10 Uhr der von Augsburg nach München fahrende Schnellzug D 53 mit dem von München kommenden gemischten Zuge 926 zusammen. Zug 926 hatte in der Station Nannhoven einen Wagen in das Ladehofgleis abgestellt und war eben im Begriffe, über das Gleis Augsburg - München auf das Gleis München - Augsburg überzuwechseln, um auf diesem die Fahrt fortzusetzen, als V-Zug 53 in voller Geschwindigkeit die Station durchfuhr und den Zug 926 durchschnitt. Bei dem Anprall wurden vier Wagen des Zuges 926 zertrümmert und ein weiterer um gestürzt. Die Lokomotive des O-Zuges 53 stürzt mit dem Tender und dem nachfolgenden Postwagen gleichfalls um. Außerdem wurde der Packwagen bei Schnellzuges in den Personenwagen dritter Klasse bis zur Hälfte hine-ngezogen. Ein folgender Personenwagen entgleiste. Tue übrigen blieben in der Spur. Die beiden Stationsaletje sind gesperrt. Von Augsburg und München wurden auf die Meldung des Unglück- sofort Hilfszüge mit Rettungswagen, Aerzte und der Führern und Mannschaften der Sanitätskolonne abge schickt. Die Verwundeten wurden mit Reltungswagei in Sonderfahrt teils nach München teils nach Bugs bürg verbracht. Ein Teil der Schwerverwundeten fani vorübergehend Aufnahme und ärztliche Hilfeleistung ii dem Schloßlazanett Nannhoven Die Ausräumung arbeiten wurden sofort in Angriff genommen. Bei den Unfall sind nach den bisherigen Feststellungen 21 Rei finde, darunter 16 Soldaten, sofort getötet worden 41 Personen wurden verwundet, darunter mehrer schwer. Der Unfall ist anscheinend darauf zurüc! zufüh^en, daß der Lokomotivführer des Schnellzuge das auf Halt stehende und die Ueberwechselung de Zuges 926 sichernde Stationssignal Überfuhr. Zu Zeit des Unfalles herrschte dichtes Schneegestöber.
Kirchlicher Anzeiger für SchiUchtern.
Evangelische Gemeinde: stomaag, den 22. April 1917, Vormittags 10 Uhr: Herr Pfarrer Rollmauu. Nachmitttags '/, 2 Uhr: Herr Superintendent Dr Wochendienst: Herr Superintendent Orth. Evangelisch Kirchlicher Blaukreuz-Verein.
Versammlung nachmittags 5 Uhr in der Kleinkinderschu
Katholische Gemeinde.
Sonntag, den 22. April 1917.
Vormittags 9 74 Uhr: Amt mit Predigt Nachmittags 2 Uhr: Bittand acht.
Herr Kaplan Ramb.
I Wer Brotgetreide verfüttert, versündigt sich am Uaterlande!
«ä^^^£&^^
tfclÄZMfesess»
SB
144».
Ariegsroman von Charlotte Wilbert. 1 (Nachdruck nicht gestattet.)
1. Kapitel.
Behaglich lehnte Philipp von Gordis in seittem Klubsessel, die Beine weil von sich gestreckt, die Arme über i der Brust gekreuzt, die Cigarette lässig zwischen den Lippen. So bot er das Bild eines Menschen, der sich von einer Strapaze ordentlich ailsrilht. Philipp von Gordis war Leutnant im Regiment Garde du corps und entstammte dem alten, angesehenen Adelsgeschlechte der Grafen Gordis-Breitstein. Er war reich, sehr reich und auch ein Mmnl von interessantem Aeußeren. Das edle, scharfgeschnittene Gesicht mit den blitzenden, blauen Augen, das energische Kinn, das flotte Schnurrbärtchen auf der Oberlippe verriet sofort den Offizier und Aristokraten. Eben war er vom Ererzierplatze heimgekehrt unb wollte, froh vom militärischen Dienste für heute entbunden zu sein, in aller Gemütsruhe seine Cigarette rauchen und die Erlebnisse des Tages überdenken, als plötzlich der schrille Ton der Hausglocke durch den Korridor tönte.
Der Bursche öffnete unb unangemeldet trat ein eleganter, junger Zivilist in das Zimmer des Leutnants.
„N' Tag, Phili," rief er lachend, dem Freunde die Hand reichend, „na, nun noch nicht umgezogen?"
„Waaas," gähnte dieser, ohne sich aus seiner bequemen Lage zu erheben, „umgezogen ? Für was denn, was ist denn man wieder los?"
„Na, Du bist großartig, Phili! Weißt Du denn nicht, daß Du heute der Einladung der alten Exzellenz Heim- bach zur Soiree-folgen mußt? Wir wollten ja zusammen hingehen!"
,,J' Du lieber Himmel, das hab' ich ganz vergessen," rief jetzt Phili höchst bestürzt, „ba soll doch gleich der
Deixel--na wart', in einer halben Stunde bin ich ' bereit!"
Er klingelte dem Diener, ihni zu helfen, und eine Stunde später stieg Phili mib sein Freund, der Ge- sandtschaftsattachee Graf Franz von Brixdorf, die breite i Freitreppe zur Villa der Exzellenz Heimbach empor.
Eine gläitzende Gesellschaft hatte sich dort eingefun- ; den. Exzellenz Heimbach liebte es, stets einen ailserle- ; senen Kreis um sich zi» sammeln. Nicht nur militärische Autoritäten, Aristokraten und andere Noblessen, sondern auck Künstler unb Künstlerinnen, allerdings nur hervorragende und berühmte Persönlichkeiten, fanden bei ihm offenes Haus!
Pbili ulld Graf Brixdorf schleiiderten zusammen d,»rch die Reihen der Gäste, hier unb dort ein paar Be- grnßungsphrasen wechselnd; plötzlich blieb Franz von Brixdorf stehen, seine Augen hingen wie gebannt an einer Darne, die mit mehreren Herren, meist Offizieren, im Gespräch ivar.
„Du, Phili, wer ist diese Dame?" Er stieß dem Freirnde hastig an den Arm, als er ihn im Flüsterton frug.
„Na," murmelte Phili, „was ist los, Du teilst wohl Püffe au§, was?"
„Kennst Du sie?" drang Brixdorf aufgeregt in ihn.
Jetzt hatte auch Gordis die Dame erblickt. Ein Lächeln glitt über seine Züge.
„Die kennst Du nicht, Franzel! DaS ist ja die „Prima Ballerina" vom Königlichen Schauspielhaus. Nicht wahr, ein Wunder von einem Weib. Als Tänzerin soll sie erstklassige Künstlerin sein."
„Du, kannst Du mich ihr tticht vorstellen f Um jeden ! Preis muß ich mit ihr bekantlt werden!"
NU»
Phili lachte, als er erwiderte: „Na, Du scheinst ja schnell Feuer zu fangen. Armer Franzel! Verbrenn' Dich nur nicht an diesen lodernden Flammen. Ich rate Dir
gut! Ich denke doch, Du kennst sie, diese Theaterprn gefilmten — aber vorstellen kann ich Dich, den Gefall» mill ich Dir tun," und beide schritten langsam aus d berühmte Diva zu, die sich jetzt gerade von den Herr» verabschiedete unb die Blicke wie suchend durch den Sa^ schweifen ließ. Als sie Gordis erblickte, winkte sie ih leicht mit der Hand zu.
„Guten Tag, Graf! Da treffen wir uns ja au 'mal, das ist ja riesig nett, habe Sie schon lange nie mehr gesehen!"
Noch wollte sie weiter sprechen, als sie Brixdorf b merkte und fragend auf Phili blickte.
Nun stellte Gordis vor: „Fräulein Liane Starte unsere berühinte, beliebte Tänzerilt — Graf Franz m Brixdorf, Gesandtschaftsattachee."
Ein fast unsnerkliches Zucken huschte über das @ ficht der Tänzerin, während Graf Brixdorf sich galo verbeugte und sagte: „Mein gnädiges Fräulein, ' hörte Ihre Kuirst scholl oft als eine unvergleichlii preisen, doch hatte ich bisher noch nicht die hohe EH Sie persönlich kennen gu lernen." —
„Graf Gordis, ach Verzeihung, dürfte ich Sie, bit einen Moment der Gesellschaft der schönen Diva ei ziehen?" flüsterte irgend eine Stimme Leutnant G> bis ins Ohr. Er wandte sich um, und ein Kolli und Freund, der dicke, ältere Leutnant Berger sta hinter ihm und bat ihn, in einer wichtigen Angeleg« Heit ihn anzuhöreti.
Phili, sich bei Liane Startell und Franz von Br dorf entschuldigend, folgte dem Offizier in den net dem großen Festsaal liegenden Rauchsalon, wo sie t gestört miteinander sprechen konnten.
Franz von Brixdorf schaute lächelnd in Liane Sti tells Gesicht und sprach: „Nun werde ich stolz se einige Minuten in Ihrer Gesellschaft sein zu dürf Gnädiges Fräulein!" 886,i