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MüMmerMtung

tAmtlichem Kreisblatt

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Wochenbeilaae: Illustriertes Sonntogsblatt

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Telefon 65.

cheint Mittwoch und Samstag. Preis mitAreisblatt" vierteljährlich 1,50 Mk. Anzeigen kosten die kleine Zeile oder deren Raun: 'S Pf8.

Mittwoch, der. 21. März 1917

68. Jahrgang

^ Wer Kriegsanleihe zeichnet, fördert

,3 1,2 für "g.

den Irieden.

osselsaatgut für den Kleinallbau.

her sich überall bemerkbar machenden Knappheit "Mtkartoffeln, besonders an früheren Sorten, wird t möglich sein, den Kleinanbauern genügend f zu überweisen. In erster Linie muß deshalb «...inanbauer bestrebt sein, das nötige Saatgut ^Einsparungen im Verbrauch frei zu bekommen. 7' _ zur Bepflanzung von Gärten und Beeten alls­te Mengen lassen sich bei sparsamer Wirtschaft n. Besonders sei nochmals vor dem Verzehr 5 vorhandenen Saatgutes, seien es auch noch so r Mengen, dringend gewarnt. ,

y mer dürfte für die Kleingartenanbauer ein wtrk- Anreizmittel zum Anbau der Hinweis sein, daß s hiermit zufolge Ermächtigung des Präsidenten legsernährungsamtes erklärt wird die im Wege eingartenanbaucs gezogenen Kartoffeln von einer in Größe bis zu 200 Quadratmetern den Klein- Bi sin belassen bleiben werden auch wenn nach den : h estehenden Vorschriften über die Verbrauchsregelung rateten Mengen größer wie die ihnen zustehenden n sein sollten, und daß die etwa erforderlich Genehmigungen zur Ausfuhr derartiger Kar­eigenen Bedarf in Zukunft anstandslos wern erteilt werden.

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tetn. den 19. Mär» 1^17.

WWbr KrA^WSschuffes.

Betr. Hülfenfrüchte.

15 K. G. Der Herr Regierungs-Präsident hat dnet, daß alle im Kreise noch vorhandenen Hülsen- soweit sie der Besitzer nicht notwendig für Familie braucht, abgenommen werden sollen und ' m für die Ernte 1917 festgesetzten Preisen Mk. je dz Erbsen, 4170 Mk. je dz [Hr 4175 Mk. je dz Linsen. Auch die m sind abzunehmen. Der Kreis ist als Auf­bestellt worden.

61' ersuche die Herren Bürgermeister, die Besitzer v mlsensrüchten und Wicken zu veranlassen, sofort Eint tbehrlichen Hülfenfrüchte an die Firma W. Neuhof, hie« >zuliesern. Auch die Darlehenskassenvereine des ) werden von mir ermächtigt, Hülfenfrüchte für

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ne reis nufzukaufen.

P e Wirtschaftsausschüsse ersuche ich, sich der tvich-

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htei ke, ! a.

md dringlichen Aufgabe anzunehmen. Hlüchtern, den 20. März 1917.

Der Vorsitzende des Kreis-Ausschusses.

. 1936 K. A. Die Herren Bürgermeister und orsteher will ich vorbehaltlich höherer Genehmigung etzt ermächtigen, denjenigen Familien, die nach- H eine Verpflichtung zur Aufnahme eines oder 'er Stadtkinder für längere Zeit als 3 Monate mgeii haben, zu gestatten, daß bei Berechnung E cm Haushalt zu belassenden Kartoffelmengen die

' dem Haushalte für die Zeit vom 15. April ab chnet werden. Auf eine besondere Zuweisung arroffeln für solche Kinder kann jedoch nicht ge-

i gut

werden.

«. 4 hlüchtern, den 20. März 1917. Der Landrat.

St

Bargeld zu Hause anzusammeln und liegen zu lassen

ist töricht wegen derGefahr desAbhan« denkommens und wegen Zinsverlusies,

zwecklos weil in 2'/,jahriger Kriegs, dauer der untrügliche Beweis erbracht ist, daß man im Bedarfsfalls gegen Kriegsanleihe immer Geldhaben kann.

schädlich für die Allgemeinheit, weil unsre Feinde aus der Verzagtheit Schwachmütiger stets von neuem die

Was folgt daraus? Klug, vorsichtig und nützlich handelt nur, wer sein ganzes Geld in Kriegs, anleihe anlegt.

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I.- Nr. 2625. Der Pfarrer Keßner in Hohenzell und der Bauer Adam Lang daselbst sind zu Waisenräten für die Gemeinde Hohenzell bestellt worden.

Schlüchtern, den 14. März 1917.

Der Königliche Landral. von Trott zu Solz.

I.- Nr. 2699. Die Herren Vorsitzenden der Schulvor- stände bezw. die Herren Bürgermeister werden an die alsbaldige Anmeldung etwaiger Ansprüche der Schul- verbände auf Erstattung der im Rechnungsjahr 1916 entstandenen Schulbaukosten erinnert. (Siehe Verfügung vom 26. 3. 1908 Nr. 2939 Kreisblatt Nr. 15 und vom 6. Mai 1909 Nr. 3560 Kreisblatt Nr. 20).

Schlüchtern, den 16. März 1917.

Der Königliche Landrat. J. V>: SchultheiS.

Vaterländischer Frauenverein.

Wir laden alle unsere Mitglieder und Freunde auf

Nr. 1487 (Kreisblatt Nr. 14) betr. den Stand bet militärischen Vorbereitung der Jugend und die Teil­nehmerzahl noch im Rückstände find, werden an deren alsbaldige Erledigung erinnert.

Die Herren Bürgermeister ersuche ich, dies den Kompagnieführern alsbald mitzuteilen.

Schlüchtern, den 15. März 1917.

Der Königliche Landrat. I. V.: SchultheiS.

Lokales und Provinziellts.

Schlüchtern, den 20. März 1917.

* Mittelschullehrer August Walther wurde zum Rektor an der Dreikönigschule in Frankfurt a. Main- Süd ernannt.

* Die Bienenzüchter im Kreise Schlüchtern. Die anhaltende Näffe des vergangenen Sommers hat auch der Bienenzucht viel Schaden gebracht. Der Honiger- trcg war sehr gering, sodaß die meisten Bienenvölker nicht ihr Wintera'uskommen hatten. Die Behörde hat in Erkenntnis von der Nützlichkeit der Bienenzucht Futter­zucker gewährt, um eine Ueberwinlerung zu ermöglichen. Leider sind doch viele Völker eingegangen und bedauer­licher Weise Hatjes oft die Stände der im Felde stehenden Züchter betroffen. Daneben auch diejenigen, die aus falschangebrachter Sparsamkeit die Auffütterung im Herbst unterlassen haben. Weil nun die Gefahr nahe lag, daß noch bei der Auswinterung manche Völker wegen Nah­rungsmangel eingehen würden, ist in diesem Jahre so zeitig der Futterzucker gewährt worden, daß ein Teil davon im Frühjahr verwendet werden kann. Die Be­stellungen auf solchen sind bei Dem Vorsitzenden des Btenenzüchtervereins Schlichtern igemelbet und von da weitergegeben worden. Däbei hat sich ergeben, daß die Zahl der Bienenzüchter und der Bienenvölker in unserem Kreise gar nicht so gering ist. Es sind von 143 Bienenzüchtern Bestellungen eingegangen, die 1005 Bienenvölker angemeldet haben. Es kommen demnach durchschnittlich 7 Bienenvölker auf einen Züchter. Eine größere Anzahl Züchter haben keine Bestellungen einge­reicht, sodaß wohl die Zahl der Bienenzüchter im Kreis mit 200 nicht^u hoch geschätzt ist. Würden diese in Vereinen zusammentreten und diese sich an den Haupt­verein in Cassel anschließen, so wurde die Bienenzucht des Kreises wieder bester in Betrieb kommen. Der Bienenzüchterverein Schlüchtern hält seine monatlichen Versammlungen meist auf dem Felsenkeller in Schlüchtern (Bahnhofstraße) ab, wo auch am nächsten Sonntag von nachmittags 4 Uhr ab eine solche stattfindet Hier wird über Auswinterung und Frühjahrsbehandlung der Bienen u. a. gesprochen. Die nächste große Jahresver­sammlung des Hessischen Hauptvereins findet eben da statt.

* Belliugs. Der Gefreite Georg Stoppel von hier, im Füselier-Regiment Nr. 80, erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse für hervorragende Tapferkeit vor dem Feinde.

* Breunings. Von hiesigen Schulkindern wurde zur Linderung großstädtischer Not gesammelt: 56 Pfd. Dörrobst, 20 Pfd. Erbsen, 4 7, Bohnen, 10 Pfd. Mehl, 11 Pfd. Speck und Dörrfleisch, 3 Würste, 20 Pfd. Malzkaffee, 1 Pfd. Nudeln, 1 Topf Mus.

* Soden-Stolzenberg. Auf Einladung des Vor­standes der Gemeinde Ahl begaben sich am Sonntag Abend Bürgermeister Sfabte, Lehrer Ditzel und Jacob Grauel nach Ahl, um die gewünschte Aufklärung über die RaiffeisemGenossenschaft zu geben.' Herr Bürger­meister Radke entledigte sich dieser Aufgabe in einer überaus festelnden und gewinnenden Weise, wobei er be­tonte, daß das ganze Raiffeisenwesen auf echter Gottes­liebe und wahrer Nächstenliebe gründe, wobei Gegen­sätze entfernt und die Menschen in Einheit zusammen­geführt würden, wie das auch im Kriege der Fall sei unter den Deutschen gemäß dem Worte des Kaisers, keine Parteien zu kennen. Die Erörterungen und die durch Lehrer Ditzel beantworteten Fragen hatte das Er­gebnis, daß die sämtlich Anwesenden der Soden-Stolzen- berger Raiffeisen-Genossenschaft beitraten, so daß letztere nunmehr weit über 100 Mitglieder zählt.

* Sterbfritz. In der Nacht vom Freitag auf Sonn­abend brach in der gefüllten Scheune des Landwirts Eichholz Feuer aus, das dieselbe und noch zwei andere vollständig einäscherle. Die Weiperzer Feuerwehr, welche zuerst auf dem Brandplatze erschienen war, konnte sich n^ tüchtig am Löschen des Brandes beteiligen. Die Ekitstehüngsursache des Feuers ist noch unbekannt. Ein Glück, daß Wasserleitung vorhanden war, sonst wäre das halbe Dorf ein Raub der Flammen geworden.

Sonntag, den «5. März 1017, nachmittags 3 Uhr, einer Versammlung im Hotel zum Stern

Wirtsch-sts-uSschÜffc.

. 450 K. G. II. Die Herren Bürgermeister und orsteher, sowie sämtliche Herren Mitglieder der Wirtschaftsstelle, des Beirats und der WirtschaftS-

>n ii Wirtschaftsstelle, w» ^ , , ,

isse ersuche ich, sich am

Montag, den «6. März 1017, nachmittags 7.2 Uhr

er wichtigen Besprechung im Saale des Gasthofs Stern hier einzufinden.

Gegenstand:

Stand der Wintersaaten und die Frühjahrs- bestellung,

die Kriegsanleihe, Erfahrungen und Vorschläge.

Vorsitzende der Kriegswirtschaftsstelle.

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von Trott zu Solz, Landrat.

zu Schlächtern ergebenst ein.

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G e g e n st and:

1. Der Vaterländische Hilfsdienst der Frauen. '

2. Ausruf zur Mitarbeit in der Kriegsbeschädigten- und Hinterbliebenen - Fürsorge.

Redner: Herr Pfarrer Kurz, Salmänster.

Ferner wird die Frau Vorsitzende des Hausfrauen- Vereins in Cassel, Frau von Arenstorff, über die Arbeit dieses Vereins berichten.

Der Vorstand des Vaterland. Frauenvereins

Frau von Trott zu Äolz. (

J.-Nr. 2665. Die Herren Kompagnieführer, welche mit der Erledigung meiner Verfügung vom 12. v. Mts.