Nahrungsmittel ersetzt werden kann. Nach den vorliegenden Wiegungen und Messungen von 'Schulkindern liegt eine Schädigung ihrer Gesundheit bis jetzt er- freulicherweise nicht vor.
Der Mangel an Fleisch kann ertragen werden, wenn noch intensiver als bisher die Fische zur Ernährung herangezogen werden. Der im vorigen Jahr, in größerem Umfang unternommene Versuch, gedörrte Fische — Stockfisch, Klippfisch, Salzfisch —, die in reichlicher Menge zur Verfügung stehen, der Volksernährung zugänglich zu machen, ist nicht so gut gelungen, wie wir erwartet hatten, weil die Vorbereitungen, die dieses vortreffliche Nahrungsmittel erfordert, zeitraubend und wegen des sich entwickelnden starken Fischgeruchs in der Privathaushaltung zu belästigend sind. Man sollte dieser Frage jedoch jetzt wieder nähertreten, in Zentralküchen diese Vorbereitungen ausführen und der Bevölkerung das kochfertige Produkt zugänglich machen.
Auch der Mangel an Zucker ist zu beklagen^ da er als Nahrungsmittel durch künstlichen Süßstoff nicht zu ersetzen ist. Aber er ist doch immerhin leichter zu entbehren als manches andere.
Bedauerlich ist der seit einiger Zeit ausgesprochene I Mangel an Käse, der mit der geringeren Milcherzeugung und den erschwerten Einfuhrmöglichkeiten zu- sammenhängt. Käse, namentlich die fetteren Käsesorten, sind in Friedenszeiten ein billiger und nahrhafter Bestandteil der Volksernährung. Ausgezeichnet hat sich das Kriegsbrot bewährt, es ist sehr gut bekömmlich, trotz des Kartoffelzusatzes. Die Kartoffel wird trotz einer gewissen Knappheit bei vorsichtiger Wirtschaft bis zur nächsten Ernte reichen, zumal wenn sie durch Kohlrüben, Mohrrüben und dergleichen gestreckt wird. Wie das zweckmäßig geschieht, sollten die Aerzte der Bevölkerung sagen, wie überhaupt nicht genug empfohlen werden kann, ErnährungSfragen nicht ohne die Mitwirkung hygienisch durchgebildeten Aerzte zu lösen. Sie allein kennen die Ernährungsfragen hinlänglich und wissen, welcher Nährstoffe der Körper bedarf und in welchem Verhältnis sie in den einzelnen Nahrungsmitteln enthalten sind. Für eine gesunde Ernährung des Volkes genügt es nicht, daß ein jeder eine bestimmte Menge von Nahrungsmitteln erhält, sondern es kommt darauf an, daß diese auch die Nährstoffe, die der Körper zur Erhaltung seines Bestandes und zur Leistung von Arbeit bedarf, in ausreichender Menge und richtiger Zusammensetzung enthält.
Ich zweifle aber nicht, daß wir burchhalten werden. Denn eine Zunahme irgend einer Art von Erkrankungen ist bis jetzt nicht festzustellen. Es erscheint sogar nicht ausgeschlossen, daß die Statistik ein Zurück gehen gewisser Stoffwechselkrankheiten ergeben wird.
Von Seuchen find wir, dank unserrr ausgezeichneten hygienischen Maßnahmen, bis jetzt verschont geblieben, namentlich gilt dies von Cholera, Ruhr und Txphus. Die im Winter 1914/15 von einigen Gefangenenlagern ausgehende Gefahr der Verbreitung des Fleckfiebers wurde schnell beseitigt. Die erfolgreiche Bekämpfung dieser Gefahr gelang von dem Augenblick an, wo erkannt war, daß die Erreger dieser schweren Infektionskrankheit durch die Kleiderläuse verbreitet wurden. Die Diphtherie hat leider schon vor dem Krieg eine Vermehrung erfahren, die aber in keinem Zusammenhänge mit der Kriegsernährung steht.
Die Zahl der Geburten hat, wie zu erwarten, während des Krieges eine Abnahme erfahren; hoffentlich tritt nach dem Kriege wieder eine Zunahme ein, die im Interesse der Hebung unserer Volkskraft dringend wünschenswert wäre. Um so erfreulicher i|t die von mir schon hervorgehobene Abnahme der Säuglings-
—* Am Samstag, den 9. Dezember, abends 8 Uhr fand in der Turnhalle in der Grabenstraße der erste diesjährige Vortragsabend der hiesigen Abteilung der Deutschen Kolonialgesellschaft statt. Nach einleitenden Worten des Herrn Vertrauensmannes, die der Begrüßung der zahlreich erschienenen Zuhörer galten, und die den Zweck und das Wesen der deutschen Kolonial- gesellschaft darlegten, sprach der Gast, Herr Dr. jm. Karstedt aus Berlin, über: „Der Hcldcnkamps Deutsch- Ostasrikas". In fesselnden Worten wußte der Redner die Aufmerksamkeit der Zühörerschast biszuni Schlüsse seiner ernsten Ausführungen zu bannen. Nachdem er die geographischen, die Verkehrs-, die gesundheitlichen und namentlich die politischen Verhältnisse des Landes geschildert hatte, begann er mit der Darstellung der Kämpfe, welche die kleine Schar unserer Landsleute und die ihr treu ergebenen Eingeborenen.- Schutztruppe mit dem übermächtigen Feinde zu bestehen hatte. Im Jahre 1914 fanden nur kleinere Grenzscharmützel statt, aus denen unsere Truppen siegreich hervorgingen, und durch die es ihnen sogar gelang, in dem nördlich angrenzenden englischen Gebiet, die Hauptverkehrsader, die Mombassa-Bahn zu zerstören. Mitte 19! 5 glaubte England durch Einnahme der unverteidigten Hasenstadt Tauga und durch Landen einer an Zahl überlegenen Truppenmacht die Kolonie bezwingen zu können. Wie durch ein Wunder gelang es dem Befehlshaber unserer Schutztruppe Oberst von Lettow-Vorbeck seine Leute zur
sterblich feit, deren weitere energische Bekämpfung eine dringende Aufgabe für uns alle sein muß.
Vielleicht wäre von einer gesteigerten Nervosität zu reden. Die meisten Menschen scheinen etwas nervöser zu sein, und daS ist ja verständlich. Die Unruhe, die Sorge um teure Angehörige, die veränderte Lebensweise, die vermehrte Arbeit, alles das wirkt zusammen. Wir Aerzte sollten unseren Einfluß auf die Bevölkerung in beruhigendem Sinne geltend machen. Wie der Kaiser so schön gesagt hat, siegt der, der die stärksten Nerven hat. Wie Kant sagt, kann die Macht des Gemüts die ernstesten Störungen der Gesundheit günstig beeinflussen. Die sichere Hoffnung auf ein siegreiches Kriegsende'muß uns in den Stand fetzen, unserer inneren Unruhe Herr zu werden.
Auf einen Punkt möchte ich noch Hinweisen, der Beachtung verdient. Bei einem Teile der Bevölkerung sind die Einnahmen gestiegen und haben ihn zu größeren Ausgaben verführt, weil er trotz der Nahrungsmittelknappheit, veranlaßt durch die ihm reichlicher zur Verfügung stehenden Mittel, größere Ansprüche an das Leben stellt, als er im Frieden zu stellen gewohnt war. Im eigenen, wie im allgemeinen Interesse liegt es aber, daß sich jedermann eine gewisse Sparsamkeit auferlegt, sonst können mir nicht durchhalten.
Daß für unsere unvergleichlichen Truppen hinsichtlich der Ernährung in ausgezeichneter Weise gesorgt wird, erwähne ich als selbstverständlich nur nebenbei, der Beweis dafür wird auch durch den außergewöhnlich guten Gesundheitszustand und das völlige Fehlen von Seuchen bei den kämpfenden Heeren erbracht. Wie groß die Sorge der Heeresverwaltung für die Gesundheit der Truppen ist, geht auch aus den unter den schwierigsten Verhältnissen energisch durchgeführten Schutzimpfungen gegen Cholera, Typhus und Pocken, sowie aus der ausgezeichneten Wundbehandlung im Felde und in der Heimat hervor, der wir es zu verdanken haben, daß mehr als 90 von je 100 Verwundeten wieder kampffähig werden. Alles in allem darf also unser Volk mit Ruhe und sicherer Hoffnung in die Zukunft sehen. Der Aushungerungsplan unserer Feinde ist mißlungen. Der Sieg wird unser sein."
Lokales und Provinzielles
Schlüchteru, den 12. Dezember 1916.
rechten Zeit an diese gefährdete Stelle zu werfen und die Feinde derartig vernichtend zu schlagen, daß nur noch klägliche Ueberreste die Schiffe wieder erreichten. Nach dieser Niederlage war Ruhe. Das Jahr 1916 war für uns weniger günstig. Neue Feinde traten nunmehr an allen Grenzen der Kolonie auf: Die Portugiesen von Süden, die Belgier von Westen und von Norden her rückte General. Smuts mit 60000 Buren, die mit allen neuzeitlichen Kampfmitteln ausgerüstet waren, in das Land. Nach verzweifeltem Widerstände mußte das fruchtbare Usambara- und Kilimandscharo ■ Gebiet dem Feinde überlassen werden. Immer weiter mußte die kleine Heldenschar vor der erdrückenden Uebermacht, n'cht ohne ihr empfindliche Verluste beizubringen, weichen und schon im Sommer dieses Jahres konnte der feindliche Führer nach England die Besetzung der Hauptstadt Daressalam und der Mittellandbahn, der letzten Verkehrsmöglichkeit unserer Truppen, melden. Nachdem auch noch der letzte Hafen im Süden, Lindi, besetzt und die Küste mit aller Strenge blockiert war, zog sich der Rest unserer Kämpfer in die südlichen Berge an der Grenze von Portugiesich - Ostasrika zurück, wo .er noch heute ein Gebiet von der Größe des Königreichs Bayern erfolgreich behauptet. Wie die letzten Meldungen besagen, ist ihnen sogar ein Vorstoß auf portugiesisches Gebiet gelungen. Mit ergreifenden Worten wußte der ! Redner auch die körperliche und seelische Not dieser von jeder Nachricht mit der Heimat und von ihren Lieben abgeschniltenen Heldenschar zu schildern. Im zweiten Teil seines Vortrags erläuterte er an der Hand von zahlreichen vorzüglichen Lichtbildaufnahmen die genannten Verhältnisse und Zustände. Reicher Beifall wurde seinen Ausführungen gezollt. Auch der hiesigen. Abteilung der Kolonialgesellschaft sei gebührend gedankt für die Veranstaltung des wohlgelungen, belehrenden und anregenden Abends.
—* Feldpostpäckchen, also Privatbriefsendungen im Gewicht über 50 Gramm nach dem Feldheere, mit denen Weihnachtsgaben nach dein Felde gesandt werden sollen, müssen, damit sie rechtzeitig den Empfängern zugehen, bis spätestens zum 18. Dezember zur Post eingeliefert sein.
—* Absatzverbot für Sauerkraut. Der Bedarf des Heeres an Sauerkraut ist zurzeit noch nicht gedeckt. Um zunächst diesen Bedarf sicherzustellen, hat sich die Kriegsgesellschaft für Sauerkraut veranlaßt gesehen, ein nur auf kurze Zeit berechnetes Verbot des Absatzes durch die Hersteller zu erlassen, während dessen eine Bestandsausnahme in den Fabriken gemacht werden soll. Das bereits im Groß- und Kleinhandel befindliche Sauerkraut wird von dem Absatzverbot nicht betroffen.
Hk Holzverkäufe der „Deuifcheu Holzvertriebs- Aktieugesellschaft". Verkauf von kiesernen Kanthölzern, Rund Kiefern, -Erlen, -Eichen, eich. Plancks und eich.
Verkauf von Rundeichen, Rundaspen, Aspenrollen, Kie- sernbohlen, div. Laubholzbrettern, Nußbaumabschnitten und Fournieren, lagernd in Breslau, am 14 Dezember; Verkauf von Rundaspen, Aspenrollen, Runderlen, Erlen- brettern und Bohlen, Ahornbrettern und Bohlen, sowie eichenen und eschenen Radfelgen, lagernd in Bromberg-
- Hohenholm, Schulitz, am 14. Dezeniber. — ikaujsbedingungen nebst Loseinteilung sind von der genannten Gesellschaft, Berlin S. W. 11, Königgrätzer Straße 100 a, zu beziehen.
—* $er Serbenwein der 9. Armee. Etwas, was im deutschen Weinfach noch nicht vorgekommen ist, hat j- 111 2Msbaden ereignet: die Versteigerung von J?. ^m?"ern 1915 er Semendrianer Naturwein des Wirtschaftsausschusses der 9. Armee. Es handelt sich tn Erbten geernteten, in Deutschland gekelterten Weln. ^?ie Versteigerung war stark besucht und zeigte, daß der serbische 1915 er dem deutschen 1915 er sich
Im Schatten der 'Deterpauksfestung.
Roman von Hermann Gerhardt.
43
Kaum hatte sich Celeste entfernt, da wurden draußen leichte, flüchtige Schritte vernehmbar, die wiederum an Margaretes Tür Halt machten. Es klopfte energisch und Katias Stimme rief: „Kann ich herein kommen?"
Margarete schlug das Herz bis an den Hals hinauf und sie fing an zu zittern.
„Ich möchte ausruhen, liebes Herz," antwortete sie matt, „ich babe heftige Kopfschmerzen."
„Willst Du nicht einen Augenblick anfmachen?Jch will Dich auch gar nicht stören! Möchte Dich nur gern mal sehen I Bitte, liebe Margarete, mach auf!"
Einen Moment zögerte diese; sie mußte sich zusam- mennehmen, ihre Nerven und ihre Gesichtszüge erst beruhigen, denn sie fürchtete sich vor Katias prüfendem Blick und hätte das Zusammensein mit ihr gern noch hinausgeschoben, bis ihr eigenes inneres Gleichgewicht wieder hergestellt war. Indessen, sie jetzt abzuweisen, hieß sie kränken und obendrein noch mißtrauisch machen! So rief Margarete denn mit angenommener Bereitwilligkeit: „Gewiß, Liebes!" und drehte den Schlüssel im Schloß herum.
Eine Sturzwelle Don Fragen ergoß sich über sie: „Woher hast Du Dir nur die dummen Kopfschmerzen geholt? Du warst doch vorhin noch ganz munter? Und wo bist Du denn seitdem gewesen, wir haben uns ja seit Stunden nicht gesehen!"
Margarete wandte sich ab und begann ihre Sachen abznlegen.
„Ich bin ausgeivesen, wollte etwas an die Lilft, stotterte sie, „weil ich glaubte, es würde meinem Kopf gut tun, aber, es scheint von der Kälte noch schlimmer geworden zu sein."
„Dein armer Kopf:" rief Katia zäriüch besorgt, „laß i mich bei Dir bleiben und Dir Uni’düage machen; ich i will auch mäuschenstill dabei sein!"
„Danke $ir, mein Kleines! Ich möchte aber wirf» lich lieber allein bleiben." Das klang so entschieden, daß Katia seinen Widerspruch wagte. Ihr scharfer Blick hatte die Srregung wohl bemerkt, welche die Freundin sich so viele Mühe gab, vor ihr zu verbergen.
Ob diese Erregung wohl im Zusammenhang mit der bewußten, wichtigen Entscheidung stand? Höchstwahr- scheinlichja; unb bann war es auch gewiß das beste, man ließ Margarete allein und ungestört!
„Ja, ja," sagte sie, „ich sehe, Du bist nervös! Da will ich Dich auch ganz in Ruhe lassen." Mit einem innigen Kuß und einem vielsagenden Blick, der Margarete beinahe um ihre mühsam erkämpfte Fassung brächte, verließ Katia ste. —
Bald danach erschien Celeste mit einem Teebrett. Der Wein und die Speisen, zu deren Genuß sie sich zwaug, erquickten Margarete, so daß ihr allmählich die innere Ruhe wiederkehrte und die halbe Betäubung, in der sie sich noch immer befand, von ihr wich.
Zn zweifeln war ja nicht an dem, was die Samarin ihr mitgeteilt! Sie Williberte sich jetzt selbst, daß sie sich von diesem Menschen so hatte einnehmen lassen können. Indem sie sich darauf besann, daß der erste Eindruck kein günstiger gewesen, daß sie sich oft in seiner Gegenwart unfrei und unbehaglich gefühlt und in ihrer abhängigen Stellung seine Aufmerksamkeiten als etwas Unpaf= sendes empfunden habe, konnte sie sich den Vorwurf nicht ersparen, ihr klares, nüchternes Urteil geflissentlich zum Schweigen gebracht zu haben. Hatte ihr eine innere Stimme nicht von jeher zugerannt, dieser Mann sei nicht das, wofür er sich ansgebe? Und hatte sie ihren Instinkt nicht gewaltsam unterdrückt, der sie doch bisher noch selten irregeleitet? Mit Schändern dachte sie an das Geschick, beiii sie mit knapper Not entgangen, und fragte sich: was nun tun?
Im Grunde lagen die Dinge ja ziemlich einfach. Vor allen Dingen mußte sie sofort beut Projekten schreiben nud seinen Antrag ablehnen. Die natürliche Folge । davon würde sein, daß sie sein Haus verließ und nach | Deutschland zurückkehrte. Daß erste daran hindern würde, ' war ja nicht denkbar!
Die Samarin hatte zwar gemeint, daß rasches Handeln gefährlich werden könne, das unglückliche Wesen! Die schrecklichen Leiden und Verfolgungen, die sie erlitten, mußten sie so übertrieben mißtrauisch und furchtsam gemacht haben, daß sie in jedem Menschen einen Spion sah. Ihre Lage war ja mit der Margaretes in keiner Weisevergleichbar; diese und ihr Bruder waren deutsche Reichsallgehörige, gegen die nicht der Schatten eines Verdachts geltend gemacht werden konnte! Die Samarin dagegen notorische Nihilistin unb unter polizeilicher Aufsicht stehend.
„Der Brief muß unverzüglich geschrieben werden!" Margarete sagte es laut vor sich hin. „Ich darf seinen Augenblick mehr verlieren."
Damit setzte sie sich an den Schreibtisch und nahm die Feder zur Hand. Aber da ward sie schon wieder gestört, indem jemand an die Klinke ihrer Tür faßte. Unter heftigem Herzklopfen strengte sie ihr Gehör an, um zu ergründen, wer es sei. Dann pochte es, und Werners Stimme sagte in lautem Flüsterton: „Laß mich eilt, Margarete."
Rasch öffnete sie, und er schloß hinter sich ab. Dann trat er ihr entgegen; auf seinem Gesicht lag ein seltsamer Allsdruck, seine Züge waren gespannt. Seine beiden Hände auf ihre Schultern legend, schaute er die Schlve« ster eine Weile anfmerksam an.
„Du siehst so sonderbar aus, so blaß I Sollte es möglich sein, daß auch Du etivaS gehört hast?" sagte er.
„Du hast etwas gehört? Was hast Du gehört? Hast Dir sie gesehen? Hat sie Dir etivaS gesagt?" keuchte Margarete atemlos. 231,18*
„Sie? Ich weiß gar nicht, von wem Du sprichst!"