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ganze Kraft freudig in den Dienst der Erzeug-- größere Mengen bald durchzulesen und sodann anstatt ung von Lebensmitteln für unser Volk zu stellen. in großen Haufen möglichst niedrig geschichtet und luftigt Jede, wenn auch noch so große Schwierigkeit muß ' nr Tunern M.'NN pS fiA um nrKfcerp 9Wlnnho nnn

überwunden, jedes Opfer muß gebracht, jede Kraft muß angespannt werden, um zu schaffen, zu erhalten und unserem Heer uud Volke zu geben, was es braucht, um mit uns den endlichen vollen Siegespreis zu er­ringen.

Wie der eine Teil unseres Volkes in beispiellosem Heldentum im Felde gegen eine Welt von Feinden kämpft und ein anderer Teil in rastlos schwerer Arbeit uns die militärischen Kriegsmittel schafft, so wollen auch wir Landwirte unter Hintansetzung aller eigenen Wünsche, wo und wie immer es geht, für die Ernährung unserer Kriegsarbeiter sorgen und freudig alles hingeben, was wir mit Gottes Hilfe in mühseliger Arbeit unserm Boden abgewinnen und nur irgend selbst entbehren können.

Hindenburg vertraut und mit ihm und durch ihn vertraut das ganze deutsche Volk auf uns. So wollen wir denn freudig jedes Opfer bringen, welches der Ernst einer unsere ganze Zuü'nft entscheidenden Zeit von uns fordert.

Deutsche Landwirte schafft und gebt, bis der end­liche volle Sieg über alle unsere Feinde und eine der Größe unserer Opfer entsprechender Friede errungen sein wird.

Berlin, den 18. November 1916.

Der Vorstand des

Deutschen Landwirtschaftsrats.

Dr. Graf von Schwerin-Löwitz, Präsident.

Dr. Frhr.von Cetto-Reichertshausen, Dr. Mehnert,

1. stellv. Präsident. 2. stelln. Präsident.

ü III A Nr. 1297 I

Von beachtenswerter Seite ist darauf hingewiesen worden, daß die Kartoffeln in diesem Jahr zur Fäulnis neigen. Bei den Frösten des Monats Oktober sind zahlreiche Kartoffeln angefroren, die bei der Ernte nicht besonders ausgeschieden werden konnten, da diese mit allen Mitteln beschleunigt werden mußte, um die Kar­toffeln gegen weiteren Frostschaden zu schützen. Die Kartoffeimieten müssen daher, ehe sie wintermäßig ge­deckt werden, also im Monat November bis Mite Dezem­ber, ausnahmslos durchgesammelt werden, um die mit Fäulnis behafteten Kartoffeln zu entfernen.

Im Anschluß an die Erlasse vom 21. Januar d. Js. - U III A 56- , 6. Juni d. Js. U III A 684, 28. Juli d. Js. - U II 1033, 20. Sept. d. Js. U III A 1086, betreffend die Beteiligung von Schüler und Schülerinnen an den Erntearbeiten, ersuche ich, die Beurlaubungen von geeigneten Schul­kindern auch zum Durchsammeln der Kartoffelbestände nach Maßgabe des vorhandenen Bedürfnisses auf An­trag eintreten zu lassen.

Berlin, den 20. November 1916.

Der Minister der geistlichen und Unterrichts- Angelegenheiten.

J.-Nr. 6890 K. A.

Da die Kartoffeln in diesem Jahre stark zur

Fäulnis neigen, ist es^ eine dringende Notwendigkeit | hmu

zu lagern. Wenn es sich um größere Bestände von Kartoffeln an einer Stelle oder im ganzen Dorfe han­

delt kann auf Antrag die Mithilfe von Schul­kindern erbeten und von mir gestattet werden.

Ich ersuche die Herren Bürgermeister und Gutsvor­steher die Mitglieder der Ortskommission damit zu be­auftragen, von Haus zu Haus die Kartoffelbestände zu besichtigen, bei unsachgemäßer Behandlung sofortige An­ordnungen zu treffen und solche Fälle, in denen trotz Ermahnung nicht die nötige Sorgfalt angewendet wird, mir zur Anzeige zu bringen.

Dies ist ortsüblich bekannt zu machen.

Schlüchtern, den 1. Dezember 1916.

, Der Landrat.

J.-Nr. 6129 K. A.

Die Grundstücksparzellen

Kartenblatt C.

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160 = 0,00

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Kartenblatt 0.

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16<) = 0,14

13 pp

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Kartenblatt 0.

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160 = 0,22

13 pp

ar

Kartenblatt C.

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160 = 0,00

13 pp

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Kartenblatt C.

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166 ^ 0,00

31 pp

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Kartenblatt C.

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160 = 0,22

13 2C.

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Kartenblatt C.

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166 = 0,30

31

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Kartenblatt C.

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167 0,05

31 2C.

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Kartenblatt C.

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167 = 0,00 31 2C.

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Kartenblatt B.

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212 = 3,44 24"

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Kartenblatt B.

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211 = 1,27

60

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Kartenblatt B.

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206 = 3,97

22

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werden aus dem Gemeindebezirk VollmerzRamholz Hinkelhof ausgeschieden und dem Gutsbezirk Ramholz zugelegt.

Schlüchtern, den 26. Oktober 1916.

Der Kreis-Ausschuß des Kreises Schlüchtern!

Der Vorsitzende: von Trott zu Solz.

Die Mitglieder: Hadermann, Fink.

I Mer über das gesetzlich zulässige Matz hinaus Hafer, Mengkorn, Mischfruchl worin sich Hafer befindet, oder Gerste verfüttert, versündigt sich am

Druck von E. H o h m e i st er in Schlüchtern.

Vaterlande!