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weiter beachtete, hineingefchoben hatte. Wie würde er frohlockt haben, wenn er den Inhalt desselben gelesen hätte.Nichts da", sagte er und verließ das Zimmer, um bei den Leuten Nm- schau 511 halten.------ (Fortschnng folgt.)

Das Kreuz.

in Mütterchen hält in der Hand ^"Ten Feldpostbrief aus fremdem Land, Liest:Freu dich, Mutter, deinem Sohn, Wards Eisern' Kreuz nun doch zum Lohn!"

Ein hölzern Kreuz am Wegesrand,

Darauf mit ungeübter Hand

Sechs Worte, schlicht, doch inhaltsties,

Gott einen Helden zu sich rief!" Fritz Gnggenborger

n Unsere Bilder [

Die polnische Universität in Warschau ist ebenso wie die Warschauer

------ - " ' ' eröffnet lvorden,

Technische Hochschule am 15. November vor. I. feierlich nachdem der deutsche Generalgouverneur Anfang November die Statuten der beiden Hochschulen

genehmigt und die Ernennungsurkunden für die Rektoren vollzogen hatte. Mit dem Amte des Kurators der Warschauer Hochschulen wurde Graf v. Hutten-Czapski betraut, der derzeit als Oberstleutnant dem Stäbe des Generalgouver­nements zugeteilt ist. Zu Rektoren hat der Ge­neralgouverneur an der Universität den Medi­ziner Professor v. Brudzinski, an der Techni­schen Hochschule den Ingenieur Professor Stras- zewiez ernannt. Der neue Universitätsrektor Professor Dr. I. von Brudzinski ist 1874 in Bo- lewo im Kreise Plock geboren, steht also im Alter von 41 Jahren. Er hat in Dorpat und Moskau studiert und war an verschiedenen Kliniken und medizinischen Laboratorien in Krakau, Graz, Paris und Warschau tätig. Zuletzt wirkte er als leiten­der Arzt größerer Krankenhäuser in Lodz und Warschau. Seine wissenschaftlichen Arbeiten er­schienen in polnischer, deutscher und französi­scher Sprache.

Der Leipziger Hauptbahnhof, der größte Bahnhof Europas, wurde inmitten des Welt­krieges ferfiggestellt, so daß am 4. Dezember v. J. die feierliche Schlußsteinlegung erfolgen konnte.

Professor Dr. I. v. Brudzinski, Rektor der Warschauer Universität. (Mit Text.)

Presse-Bureau.

Der geivaltige Bau ist eine Schöpfung der Dres­

dener Architekten Prof. Wilhelm Lossow und Max Hans Kühne, von denen der erstere die Vollendung nicht mehr erlebte. Von der Größe des Baues geben folgende Ziffern einen Begriff: Die Front hat eine Länge von 300 Meter, das bebaute Gelände ist 82 200 Quadratmeter, das gesamte Bahnhofsgelände 251000 Quadratmeter groß. Die Ein- und Aus­fahrthalle hat eine Breite von 300 Meter und eine Länge von 320 Meter: sie wird von sechs verglasten Eisengewölben überspannt und umfaßt 26 Per- fonenbahnsteiggeleise, auf denen gleichzeitig 30 Züge Aufstellung finden kön­nen. Zwischen den Geleisen befinden sich 27 Bahnsteige für Personen- gepäck und Postverkehr. Die Baukosten betragen 135 Millionen Mark.

Allerlei

Auch ein Urteil. Mama:Ach, dieser Assessor Lehinvnn, bin ganz entzückt, wirklich ein prächtiger Mensch!" Tochter (geringschätzig): Aber, Mama, ich bitte dich. Der Mensch ist ja schon längst verlobt."

Denk dir, Spund, gestern hab' ich bereits mein erstes Geld ver­dient!"Ach, hast du Privatstunden gegeben?" Nein, aber ich habe alle die leeren Weinflaschen verkauft."

Ein Entdeckungswütiger. Der eifrige Astronom Messier war so gierig auf die Entdeckung neuer Kometen, daß ihm Ludwig XV. den Beinamen gab: furet de cometes (Kometen-Iltis). Einst hatte Messier lange Zeit auf einen Kometen gelauert, als ihn die Erkrankung und der darauffolgende Tod feiner Frau von seinem Observatorium mehrere Wochen fernhielt, und Montaigne von Limoges ihm in der Zeit die Entdeckung des Kometen wegschnappte. Messier war darüber außer sich, und als ihn ein Freund über den Tod seiner Frau zu trösten kam, rief er bitterlich weinend aus: Ich hatte ihrer zwölf entdeckt! Montaigne entriß mir den dreizehnten. Nach zwölf Frauen bekommt man wohl eine dreizehnte; aber wo soll ich einen dreizehnten Kometen hernehmen?"

Die tapferen Frauen von Elbing. Herzog Swantepolk von Pom­mern lag mit den deutschen Ordensrittern in Fehde. Die Bürger Elbings waren sämtlich mit dem Orden gegen den Herzog ausgezogen, und nur die Frauen und Kinder waren in Elbing zurückgeblieben. Das mußte der Herzog erfahren haben, denn er beschloß, die Stadt zu überrumpeln. Als jedoch die Elbinger Frauen und Jungfrauen das Herannahen des herzog­lichen Heeres bemerkten, da hielt die Frau des Bürgermeisters einen Kriegsrat mit andern Frauen ab und sie beschlossen, die Stadt zu vertei­digen und bis aus die letzte Frau standzuhalten. Alsbald warfen sich die Frauen und Jungfrauen in die vorhandenen Rüstungen, umgürteten sich

mit Schwertern, ergriffen Schilder und Geschosse und bestiegen unter Po- saunenschall die Wälle. Der Herzog, erstaunt ob der zahlreichen Kämpfer, stand von einem Handstreich ab und zog sich zurück. Dadurch gelangten die Frauen Elbings zu hohem Ruhme und in den Ruf großer Tapferkeit.

Gemeinnütziges

Gegen heftiges Nasenbluten soll man Hände und Füße in heißes Wasser legen und bis zum Stillstand der Blutung darin belassen.

Apfelfchalen, die auf bem Ofen ungebrannt werddn, sollen nach der Behauptung eines englischen Arztes einen sehr günstigen Einfluß bei jeder Art von Brustbeschwerden ausüben.

Um Flöhe aus den Geflügelstallungen zu vertreiben, besprengt man die Fugen und Ritzen im Fußboden, an Wänden und Sitzstangen mit schwachen spirituosen Terpentinöllösungen. Das Geflügel wird mit In­sektenpulver bestäubt.

Wink für Feldpostscndungen. Für die kleineren Feldpostpakete wird neuerdings als Umhüllung und Schutz gegen Feuchtigkeit viel Ölpapier oder geöltes Leinen verwendet, das an sich recht praktisch ist, aber den Nachteil hat, daß die aufgeklebten Zettel nicht darauf haften, sondern sich während der Beförderung ablösen und das Paket dann adresfenlos ist und dem Empfänger nicht zugestcllt werben kann. Man muß deshalb auf derartige Umhüllungen die Auf­schrift direkt auf das Papier schreiben und mög­lichst auf beide Seiten. Verwischt sich die eine Aufschrift, so bleibt schließlich die andere noch er­kennbar. Sollte die Tinte auf dem Olstoff ver­laufen, so muß man anstatt Tinte schwarze, chine­sische Tusche zum Schreiben benutzen oder die Adreß- zettel aufnähen. Um das Verwischen der Tinte auf den Adreßzetteln zu vermeiden, ist ein überstrei­ften der Aufschrift, die aber bereits getrocknet sein muß, mit einer dünnen Wasserglaslösung empfeh­lenswert, die einen wasserdichten und doch genü gend durchsichtigen Überzug erzeugt. Um das Ab­springen von Adreßzetteln von Pappschachteln und Holzkistchen zu vermeiden, klebe man sie anstatt mit Gummi mit etwas Eiweiß auf, das sehr wider­standsfähig auch gegen Feuchtigkeit ist. Die da­mit aufgeklebten Zettel und bannt verschlossenen Briefumschläge lassen sich dann höchstens mit Wasserdampf auflösen. In der Küche bleibt oft ein Eiweißrestchen, das man sofort zum Bestrei­

chen von weißem Schreibpavier। herwouL»«FKttor bunn -bat KlebezeM im Vorrat, die auch als Aufschriftzettel für Konservengläser oder Blechbüchsen, von denen gummierte Zettel auch

so gern abspringen, verwendet werden können. Man sieht auch oft die Aufschriftzettel mit Siegellack angeheftet, das ist unbedingt ganz zu vermeiden. Bei der Beförderung kann mit den Pa­keten nicht immer sanft umgegangen werden, der Siegellack platzt, springt ab, und die Aufschrift geht verloren oder zerreißt. M. Kn.

Scharade.

Es nennet dir mein erstes Wvri Bekannte Flüssigkeit.

Das andre ist ein trauter Ort Man liebt ihn allezeit.

Ein deutsches Städtchen dir erscheint Wenn beide Silben sind vereint

Julius Falck

Ergänzungsaufgabe.

Bilderrätsel.

Die leeren Felder in vorstehen­der Figur sind so mit Buchstaben auszufüllen, daß vier Wörter daraus entstehen, welche von links nach rechts sowohl, als von oben nach unten ge­lesen, gleich lauten. Die Wörter be- zeichnen: 1)EineOper. S)EinenTciI Großbritanniens. 3) Einen Mäd­chennamen. 4) Einen Scheitelpunkt

Paul Klein.

Auflösung folgt in nächster Stummer.

Auflösungen aus voriger Nummer:

Des Logogriphs: Reiter, heiter, Leiter. Des Hom0uyms: Brocken.

^^<*-»<^5*<*«<^*-»»o^r Alle Rechte Vorbehalten, -»i^^^^^^-^^^^*^^^^

^cranlmvrlUche Sdjrtftleirung von Ernst -Pfeiffer, getraust und hvraus- gegeben von ©reiner & Pfeiffer in »tutigvrt