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* Nächsten Montag, den 14. d. Mts. nachmittags 7,2 Uhr findet, wie aus unserem Anzeigeteil ersichtlich, im Hotel SternderUnterverbandstag der Raiffeisen- Vereine unseres Kreises statt. Wir machen besonders auf den dafür vorgesehenen Vortrag des Herrn Oekonomierat Knauer-Altenhaßlau aufmerksani, der das Interesse weitester Kreise beanspruchen dürfte. Handelt sichs dabei doch um die neben der militärischen gleichwichtige Frage:Der Landwirt und die Volksernährung im zweiten Kriegsjahr". In Herrn Knauer ist für ihre ^Behandlung ein Mann gewonnen, der weit über seine engere Heimat hinaus als vorzüglicher Kenner sowohl der hier in Betracht kommenden landwirtschaftlich-technischen Notwendig­keiten als auch der nicht minder wichtigen gesetzlichen Bestimmungen bekannt ist. Nur wenn beides Hand in Hand geht und überall der praktische Landwirt dem Gesetzgeber und seinen Maßnahmen für die Volkser­nährung, aber auch der Gesetzgeber dem praktischen Landwirt und dessen Arbeitsbedingungen mit gegen­seitigem Verständnis für das, was geschehen muß, und das, was geschehen kann, entgegenkommt, wird es möglich sein, die Ernährung des deutschen Volkes auch im zweiten Kriegsjahr sicher zu stellen. Nur dann werden sich die bei der heute nötig gewordenen Ein­stellung der deutschen Landwirtschaft aus den Krieg unvermeidlichen Reibungen, Unstimmigkeiten, Mißver­ständnisse zum Besten des Ganzen beseitigen lassen. Wir müssen der Tagung schon deshalb einen recht zahlreichen Besuch nicht nur der Landwirte, sondern auch derer wünschen, die von amtswegen mit diesen zur Zeit wichtigsten Dingen zu tun haben. Schmerzlich werden dabei allerdings auch die Raiffeisenleute des Kreises unseren Landrat Valentiner vermissen, der wie wenige das Nötige und das Mögliche in Einklang zu bringen wußte.

* Auf Anordnung des Königl. Kriegsministeriums sind die Landsturminspektionen des Heimatheeres ange­wiesen worden, dauernd garnisondienstsähige gediente Unteroffiziere und Mannschaften des Landsturms, die vor dem Jahr 1873 geboren sind, bis auf weiteres aus dem Heeresdienst zu entlassen, wenn die häuslichen und beruflichen Verhältnisse eine Entlassung rechtfertigen. Auf Grund dieser Verfügung sind in der letzten Zeit zahlreiche Landsturmleute im Alter von 43 Jahren in die Heimat entlassen worden. Die kriegsministerielle Verfügung wird auch auf dauernd garnisondienstsähige Reichs- und Staats- wie Kommunalbeamte ausgedehnt.

* Lest die Bekanntmachungen im Kreisblatt und handelt danach! Unkenntnis der Gesetze schützt nicht vor Strafe. In einer Zeit wie der gegenwärtigen ist es vor allem notwendig, sich über seine Bürgerpflichten zu orientieren. Wer das nicht tut, darf sich nicht wundern, wenn er Schaden leidet. Da es den Bürger­meistern unmöglich Ä&- a&4^etauntmad^<^- <^ üblich bekannt zu machen, sollte das amtliche Kreisblatt in jedem Hause gehalten werden. Bestellungen können bei jedem Briefträger gemacht werden.

* Noch im Laufe dieser Woche ist ein Verordnung des Bundesrates zu erwarten, die das Kontingent der Brauereien von bisher 60 Prozent auf 45 Prozent herabsetzt. Die vorhandenen Bestände an Gerste sollen mehr als bisher zu Futterzwecken herangezogen werden. Man will hierdurch eine Streckung der zur Verfügung stehenden Vorräte an Hafer herbeiführen. Es ist allen Landwirten anzuraten, bevor sie ihren Saat-Hafer aussäen, sich erst durch eine Keimprobe davon zu überzeugen, ob der Hafer zur Aussaat geeignet ist. Der Versuch kann am einfachsten in einem Topf mit feuchter Erde, der bei Zimmertemperatur aufgestellt wird, er­folgen. Ergibt sich bei dem Versuch eine geringe Keimkraft so wird der Landwirt im eigenen Interesse von der Aussaat des Hafers Abstand nehmen und sich besseres Saatgut verschaffen müssen. Die Landwirl- schaftskammern werden wohl überall bereit sein, in dieser Beziehung Rat und Auskunft zu geben.

* Der Kommunallandtag wird am 29. Februar im Ständehaus zu Cassel zusammentreten. Die Tagung wird durch den Herrn Oberpräsidenten eröffnet.

* ViehhandelsvLrband. Am 15. Februar d J. wird mit dem Sitze in Cassel ein rechtsfähiger Vieh­handelsverband für den Umfang des Regierungsbezirks Cassel in Tätigkeit treten. Dem Verbände müssen, auch ohne Beitrittserklärung, alle Viehhändler ange­hören, die im Regierungsbezirk ihre gewerbliche Nieder­lassung haben.

* Ueber den Stand der Wintersaaten im Regieruugsbezirk Cassel wurde in der kürzlich abge­haltenen 22. Vollversammlung der Landwirlschasskammer mitgeteilt, daß der Roggen überall im ganzen Bezirk recht gut steht.

* Das Schwurgericht tritt am Montag den 21. Februar zu einer kurzen Tagungsperiode in Hanau zu­sammen. Die Verhandlungen wird Herr Landgerichts­rat Grau leiten. Als Geschworene wurden folgende Herren ausgelost: Grünbaum, Moses, Metzger in Hell- stein; Frischkorn, Nikolaus, Bauer in. Hintersteinau; Beyer, Friedrich, Gutsbesitzer in Wehrda; Gombert, Josef, Landwirt in Leimbach; Herbert, Josef, Kauf­mann in Fulda,; Balduff, August, Mühlenbesitzer in Roßbach; Mörschel, Karl Friedrich, Landwirt in Erb- stadt; Heun, Philipp Wilhelm, Maurermeister in Bergen; Senzel, Heinrich, Kassierer in Bergen; Weiß, Eduard, Fabrikant in Hanau; Mankel, Kaspar, Bürgermeister in Wachenbuchen ; Slang, Karl, Kohlen­händler in Hanau; Berk, Franz, Gerbercivesitzer in Gelnhaufen; Kreß, Konrad, Werkführer in Neuses;

Sponzel, Alfons, Kaufmann in Hanau; Laupus, Karl, L, ndwirt in Gronau ; Wiesenthal, Otto, Mittelschul- lehrer in Hanau; Weigang, Wilhelm, Fabrikant in Hanau; Weyland, Fritz, Rentner in Hanau; Zwenger, Karl, Kaufmann in Fulda; Stübing, Wilhelm, Kreis­baumeister in Hanau; Werth, Georg, Bürgermeister in Hesseldorf; Waffenschmidt, Christian, Friedrich, Goldarbeiter in Hanau; Bauscher, Friedrich, Landwirt in Neuwiedermus; Rützel, Josef, Bauer in^Gersrod; Streichert, Hugo, Oberlandmesser in Hanau; Thylmann, Otto, Kornhausdireklor in Hanau; Schultheis, Adam, Rentner in Fulda; Schneider, Johann, Fabrikant in Hilders; Zimmermann, Ernst, Professor in Hanau.

* Hk. Vorstand der Handelskammer für 1916. In der Plenarsitzung der Handelskammer zu Hanau am 2. Februar wurden einstimmig wiedergewählt Hrc Kommerzienrat Canthal zum Vorsitzenden, Herr ,Albert Deines zum stellvertretenden Vorsitzenden und Herr Paul Philipp zum Rechnungsführer der Handelskammer.

* Hk. Ausfuhrverbot. Durch Bekanntmachung vom 1. Februar ist verboten die Ausfuhr von Platin, rein und in jedem Zustand der Bearbeitung.

* Hk. Vergebung von Geräten. Eine Bekannt­machung der Kgl. Prcüß. und Großh. Hess. Eisenbahn- Direknon zu Mainz über die Vergebung von Geräten (Besen, Bürsten, Eimer, Kannen, Schaufeln etc.) liegt auf der Handelskammer zu Hanau zur Einsichtnahme aus.

* Hk. Leipziger Messe. Ueber die vom 6. bis 11. März statifindende Leipziger Frühjahrs Mustermesse 1916 sowie über die für deren Besucher erwirkten Ver­günstigungen (Fahrpreis- und Frachtermäßigung, Miet­zins-Nachlaß für Budensteller, Hotel Normalpreise etc) können Mitteilungen auf der Handelskammer zu Hanau entgegengenommen werden.

* Hk. Deutsche Gerichte in Russisch Polen giebt es gegenwärtig folgende 30: Bendzin, Blonie (Sitz in Grodzisk), Czinstochau, Garwolin, Grojec, Kalisch, Konin, Kutno, Lenczyca, Lipno, Lodz, Lamcza, Lowicz, Massowicc, Mlawa, Nowo-Minsk, Ostrolenka, Ostrow, Plock, Pultusk, Rawa, Siedlce, Scznezyn, Sieradz, Skierniewice, Warschau 1 und 2, Wielun, Wlockawek, Lukow, Sokolow.

* Fulda. Am 2. Februar blickte Herr Lehrer Löwenstein dahier auf eine 25jähr. Tätigkeit im Dienste der hiesigen Schule und Gemeinde zurück. Wegen dec ernsten Zeit hat sich der Jubilar verbeten und den Wunsch geäußert, daß die ihm zugedachten Geschenke und Ehrengaben, den von der Kriegsnot Betroffenen zugewendet werden möchten. Dem Jubilar wünschen wir einen recht glücklichen Lebensabend.

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Hauses zu Kassel.

lich am 3. Mai 1916eröffnet werden. Sie will den evangel. Töchtern unseres Volkes für den allgemeinen Beruf der christlichen Frau sowie insbesondere für berufliche und freiwillige Liebestärigkeil eine wissenschaftlich methodische Ausbildung geben. Das weitverzweigte Gebiet der christ­lichen Liebestätigkeit, besonders die von Kirche und Staat geforderte Jugendpflege verlangen je länger um so,dring­licher gut geschulte Arbeitskräfte (Gemeindehelferinnen, Mädchenhorten, Erziehungsanstalten und Waisenhäusern, Helferinnen in Kindergottesdiensten usw.) Solche Be- rufsarbe'terinnen der Inneren Mission will die Frauen- schule ausbilden, aber zugleich auch denen, die sich außer- becuflich an der christlichen Liebestätigkeit freiwillig be­teiligen wollen, Gelegenheit geben, sich die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten anzueignen.

Der Lehrplan, der auch die wissenschaftliche Fort­bildung ins Auge saßt, sieht religiöse Vertiefung, Ein­führung in die Innere Mission, Erziehungslehre und besondere Berufsbildung vor. Praktische Uebungen in Jungfraue, vereinen, Mädchenhorten usw., wie Besichtig­ungen der Anstalten der Innern Mission schließen sich an die theoretische Ausbildung an. Außerdem werden Einzelvorträge in jedem Halbjahr gehalten werden. Der Kursus schließt mit einer Prüfung ab. Die Schü­lerinnen erhalten über Ausbildung und Befähigung ein Zeugnis. Die staatliche Anerkennung wird erstrebt. Die Leitung ist zur Erlangung geeigneter Stellen behülf- lich. Der Zusammenschluß der früheren Schülerinnen zu einem Verbände wird in Aussicht genommen, damit sie unter einander und mit der Frauenschule und ihren Bestrebungen in Fühlung bleiben.

Der Kursus soll einjährig sein mit zwei Ausnahme­terminen im April und im Oktober. Zwischen den ein­zelnen Halbjahren sind 45 wöchentliche Ferien.

Die Frauenschule befindet sich im Diakoniffenheim zu Cassel, Untere Königstre ße95, Fernsprechnummer 1552.

Außer den Geistlichen des Diakonissenhauses werden den Unterricht erteilen:

Pfarrer lic. Bachmann, Landesrat Beck, Frl. Cous- bruch, die Generalsuperintendenten Dathnering, Fuchs und D. Möller, Pfarrer lic. Füllkrug, Superintendent D. Klingender, Pros. Ehringhausen, Prof. Paulus, Dr. med. Pfannkuch, Rek-or Rosenkranz, D. Lardemann, Fr. Schulz, Frl. Liebert.

Die Ausnahmebestimmungen sind folgende:

1. Abgangszeugnis eines Lyzeums, gegebenen Falls Reifezeugnis für die I. Klaffe eines Lyzeums, Abgangszeugnis einer Mittelschule oder Nachweis einer gleichartigen Vorbildung.

2. Vollendung des 18. Lebensjahres (Taufschein). Wer das 35. Lebensjahr überschritten hat, kann nur als Hospitantin ausgenommen werden.

3. Aerztliches Gesundheitszeugnis.

4. Pfarramtliches Zeugnis über sittliche Führung.

5. Selbstverfaßter Lebenslauf.

Der jährliche Pensionspreis beträgt einschl. Schul­geld 900 Mk. Außerhalb des Diakonissenhauses wohn­ende Schülerinnen zahlen jährlich 200 Mk. Schulgeld. Hospitantinnen für eine Stunde wöchentlich im Halb­jahr 10 Mk. Die Pensionärinnen haben für Bettwert und Wäsche selbst zu sorgen.

Anmeldungen sind bis zum 1. März bezw. bis zum 1. September an das Hessische Diakonissenhaus, Abtei­lung Frauenschule zu richten.

Wir beglückwünschen das Hessische Diakonissenhaus zu dieser Neugründung und wünschen ihr die Liebe der Hessischen Frauenwelt, damit sie ihren Segen voll ent­falten kann.

Der Zigeuner Wilhelm Ebender verhaftet.

Nach einem Zeitraum von beinahe vier Jahren ist es gelungen, wieder einen der Mörder des Försters Rom-anus von Niesig sestzunehmen. Die Gegenüber­stellung des in dem holländischen Grenzort Sittard verhafteten Zigeuners mit einem Beamten des Fuldaer Amtgerichts hat ergeben, daß der Inhaftierte der ge­suchte Zigeuner Wilhelm Ebender ist, der dringend verdächtig ist, den tödlichen Schuß auf den Förster abgegeben zu haben. Die Auslieferungsverhandlungen gegen Wilhelm Ebender sind bereits eingeleitet, nach Abschluß derselben wird vieler vorerst nach Fulda übergeführt werden, wo die Voruntersuchung gegen ihn geführt wird. Ernst Ebender ist, wie wir schon berichtet haben, wegen seiner Teilnahme an der Schießerei bei Kämmerzell in einem gegen ihn anhängig gemachten, aber unabhängig von dem Morde an dem Förster Romanus durchgesührten Verfahren, von dem Hanauer Schwurgericht bereits abgeurteilt worden. Von dem dritten der Brüder, dem Zigeuner Hermann Ebender, fehlt noch jede Spur.

Aus einem Feldpostbrief.

Erst gestern gelangte ich den Besitz Ihres w. Briefes vom 24. 12. vor. Js., da wir stets auf dem Marsche waren u. dadurch keine Postverbindung hatten, die übrigens in hies. Gegend viel zu wünschen übrig läßt. Als unfreiwilliger Europareisender, will ich Ihnen meine Reiseerlebnisse auf dem serb. Kriegsschauplatze nicht vorenthalten.

Momentan befinden wir uns zwischen dem aus dem serbisch-türkischen Krieg 1912 bekannte K. u. Ue. in einem kleinen Dorfe u werden hier mehrere Tage ver­weilen bis weitere Befehle kommen. Indem die Serben bei ihrem Rückzüge alle Brücken sowohl an der Bahn­strecke als auch an der Chaussee zerstörten, mußten wir unseren Vormarsch per Achse zurücklegen, was in einem so schwierigen gebirgigen Gelände eine in der Geschichte noch nicht dagewesene Leistung ist. U. A hatten wir einen Engpaß von 48 km Länge zu passieren, immer der Morawa entlang, zu beiden Seiten Gebirge bis 2800 m Höhe. Hier hatten wir auch 3 Biwaks. Alles in Allem hatten wir kolossale Anstrengungen, sowohl Menschen wie Pferde, doch davon später, wenn ich wieder glücklich heimgekehrt bin.

Trotzdem fühle ich mich sehr wohl. Msin Korpus ist etwas schmäler geworden, was mir sehr wohl steht. Auf baldiges Wiedersehn Ihr N. N.

vermischtes

Krieg, Reklame und Volksbildung. Nur kurze Zeit nach Ausbruch des Krieges stockte unser wirtschaft­liches Leben. Warum? Es war nichts weiter geschehen, als daß der mächtigste Hebel des Wirtschaftslebens, die Reklame, vor allem die Zeitungsreklame so ziemlich aus­geschaltet worden war. Aber man besann sich in Deutschland sehr bald eines besseren, man verstand es, daß ohne Reklame das kunstvolle Räderwerk unseres neuzeitigen Wirtschaftsgetriebes nicht im Gange gehalten werden kann und man verstand es auch, die Reklame den veränderten Verhältnissen anzupassen, gewisse Be­dürfnisse hervorzurufen oder allgemein zu machen, sodaß für einzelne Artikel ausschließlich mit Hilfe der Reklame die Nachfrage, jener bedeutsame wirtschaftliche Moment erweckt wurde. Es würde hier zu weit führen, wollte man genau untersuchen, wie die Reklame sich im Ver­laufe der Zeit entwickelt hat, welche Formen sie ange­nommen und welche Zwecke sie in den einzelnen Fällen zu erfüllen vermag. Genug: Wir können uns eben heute ein geordnetes Wirtschaftsleben ohne Reklame gar nicht mehr denken und nicht umsonst ist sie schon längst eine Kunst geworden. Wenn es auch Tatsache ist, daß die Anzeigen in Tageszeitungen und Zeitschriften der beste Grundbestandteil aller auf den gleichen Endzweck gerichteten Maßnahme ist, so gibt es eben doch auch andere Reklameformen, die sich als sehr zweckmäßig er­wiesen haben und von denen manche sogar der Allge­meinheit sehr nützliche kulturelle Dienste erweisen, inso­fern sich diese Reklamearten der Kunst bedienen und in den weitesten Kreisen den Sinn für das Schöne erwecken und befestigen. Ein Beispiel, wie durch die Reklame die Volksbildung gefördert werden kann, zeigt uns eine großzügige Maßnahme der bekannten Firma Fr. Kaiser in Waiblingen-Stuttgart. Diese Firma hat nämlich von einer sehr bedeutenden Kunstanstalt das Reproduk- tionsr chl für eine ganze Reihe künstlerisch ausgeführter, naturgetreuer Vogelbilder erworben und hiervon zur Reklame für das bekannte HustenmittelKaisers Brust- Caramellen" eine Riesenauflage herstellen lassen. Dies« Bilder werden in den vielen Tausenden von Verkaufs-