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— Wegen der Streitigkeiten Bulgariens und Griechenlands hat der griechische Gesande in Sofia der bulgarischen Regierung eine Note übergeben, welche gegenüber dem Versuch der bulgarischen Re­gierung, die Veranwortlichkeit für die schwierige Lage und die blutigen Kämpfe zwischen den beiderseitigen Truppen auf die griechischen Truppenversammlungen zu wälzen, zunächst darauf hinweist, daß schon am 19. Februar, als die meisten griechischen Truppen in Epirus gestanden hätten, bulgarische Truppen mit Artillerie die Griechen bei Nigritta angegriffen hätten. Griechenland habe demgegenüber stets eine versöhnliche Haltung bewahrt. Griechenland hoffe, daß die bul­garische Regierung gleichzeitig mit der Verringerung des Truppenbestandes in Mazedonien die direkte Ver­ständigung zwischen den vier Regierungen und das allgemeine Schiedsgericht über die Gebietsfragen für den Fall annehmen werde, daß diese Verständigung nicht zu einem' Uebereinkommen führen werde.

— Die Luftschiffahrt bei der österreichischen Armee wird künftig eine kräftige Förderung erfahren. Sechs Zeppelin-Kreuzer sollen bei der Zeppelin-Baugesellschaft vom Jahre 1915 an in Auftrag gegeben werden. Ein früherer Lieferungstermin konnte nicht vereinbart werden, da die Zeppelin-Gesellschaft bis 1915 allzu stark in Anspruch genommen ist. Als Standort für dies- Militärluftschiffe sind Wien, Prag, Lemberg, Inns­bruck, Pest und Sarajewo in Aussicht genommen worden. An all diesen Orten sollen entsprechende Ballonhallen errichtet werden.

Lokales und Provinzielles.

Schlüchtern, den 1. Juli 1913.

— * Am 23. Juni Nachts wurden einem Landwirt in Wallroth 2 Stücke Leinen von der Bleiche entwendet. Auf das ruchbar werden, daß der Polizeihund von Schlüchtern komme, war plötzlich in der darauf folgenden Nacht das Leinen, jedoch aufgerollt wieder zur Stelle. Man nimmt an, daß es sich hier um einen Schaber­nack handelt und daß einige die vom Schlüchterner Fest angetrunken heimkehrten sich diesen Witz leisten.

Am Sonntag fand in Elm ein Fußballwett­spiel zwischen der 3. Mannschaft des Fußballklubs „Borussia" Fulda und der 1. Mannschaft des Fuß­ballklubs „Viktoria" Elm statt. Das Spiel wurde durch den anhaltenden Regen erschwert. Viktoria Elm hatte klug daran getan, daß es einige Seminaristen und Präparanden eingestellt hatte und somit endete das Spiel 4 : 2 zu gunsten für Fulda.

— * Handwerker-Stiftung. Die von der Vollver­sammlung der Handwerkskammer zu Cassel am 3. März d. Js. aus Anlaß des 2öjährigen Regierungs­jubiläums Sr. Majestät des Kaisers und Königs be­schlossene „Kaiser Wilhelm-Jubiläums-Stiftung" ist durch Allerhöchsten Erlaß vom 13. Juni 1913 ge­nehmigt worden. Diese Stiftung tritt also jetzt in Kraft. Sie soll bekanntlich dazu dienen, erholungs­bedürftigen selbständigen Handwerkern aus dem Kam­merbezirk zum Besuche von Luftkur- und Badeorten Beihilfen zu gewähren. Zu diesem Zweck stehen dem Vorstände alljährlich 1000 Mark zur Verfügung. Unbemittelte Handwerksmeister, welche die Wohltaten dieser Stiftung in Anspruch nehmen wollen, müssen begründere Gesuche bald an die Handwerkskammer in Cassel, Jordanstraße 12, einsenden.

— * Ernannt: Der Hilfspfarrer Wolpert zu Frank- furt-Bockenheim zum Pfarrer in Oberkalbach, Klasse Schwarzenfels.

— * Hessischer Bienenzuchtverein Bez. Hanau und Umgebung. Am 27., 28. und 29. Juli hält der „Hessische Bienenzuchtverein" seine Haupt- und Jahres­versammlung im „Deutschen Haus" in Hanau ab. Gelegentlich dieser Versammlung findet eine Ausstellung lebender Völker, von Honig, Wachs, Bienenwohnungen, Bienenzuchtgerätschaften, Honigweinen, apistischer Lite­ratur P.P statt. Mit der Ausstellung ist eine Prämierung verbunden. Ansehnliche Preise sind von Behörden und Vereinen sowohl als auch von privater Seite gestiftet worden. Auch Nichtmitglieder nehmen an der Prä­mierung teil. Das Interesse an der Veranstaltung ist ein äußerst reges. Nicht nur aus dem diesseitigen Regierungsbezirk, sondern auch aus Wiesbaden, Hessen- Darmstadt, Bayern und Baden sind bereits zahlreiche Anmeldungen eingelaufen. Allen Ausstellern wird frachtfreie Rückbeförderung ihrer Ausstellungsgegenstände auf den Strecken der preußisch-hessischen Eisenbahn« direktionen Cassel, Köln, Erfurt, Frankfurt a. M-, Mainz und Saarbrücken gewährt. Anfragen und Anmeldungen zur Ausstellung sind bis zum 15. Juli an Lehrer Kretschmer, Hanau, Jahnstr. 18 zu richten.

♦ Buttlar. Von einem schweren Grubenunglück wurde die hiesige Bevölkerung und die Gewerkschaft Buttlar am Samstag morgen heimgesucht. Gegen 4 Uhr lösten sich auf der hiesigen Gewerkschaft mehrere im Schacht eingebaute eiserne Tübbings los, durch­schlugen die Schwebebahn und stürzten in die Tiefe. Von den schweren Massen wurden 6 Bergleute sofort getötet, und 4 nicht unerheblich verletzt. Die Namen der Toten sind: Mennccke aus Buttlar, Reinmöller aus Mühlwerl, Göllmann aus Wenigentast, Tetrazi aus Unterbreizbach, Beier aus Sünna und Schütz aus Wiesenfeld. Die 5 Erstgenannten sind Familienväter. Die Verletzten sind im Krankenhause zu Geisa unter­gebracht und dürften alle mit dem Leben davon kommen.

* Gelnhausen. Auf Veranlassung der Kreisbehörde wird in aller Kürze von den Gemeinden des Kreises eine G. m. b. H. zu dem Zwecke gebildet werden, den

Verkehr dort, wo im Kreise keine Bahnverbindung möglich ist, mittelst Kraftwagen zu regeln. Der Kreis selbst wird sich mit 6000 Mark an der Gesellschaft beteiligen, die Städte Gelnhausen und Bad Orb über­nehmen ebenfalls Anteile zu je 6000 Mark, Birstein 3000 Mark. Die übrigen Orte beteiligen sich pekuniär je nach ihrer Größe. Auch der Kreis Schlüchtern, der in einem kleinen Teil von den Interessen der Gesell­schaft berührt wird, leistet 500 Mark Beitrag.

* Gelnhausen. Aus der Katasterverwaltung. Der Gemeindebezirk Höchst ist unter Abtrennung vom Katasteramtsbezirk Wächtersbach zum 1. Juli d. Js. dem Bezirke des Katasteramtes Gelnhausen überwiesen worden.

* Gelnhausen. Eisenbahnbauten in Gelnhausen. Die Stadtverordneten in Gelnhausen haben in ihrer letzten Sitzung beschlossen, städtisches Gelände im Um­fange von 2 ha an den Eisenbahnfiskus zu verkaufen. Die Eisenbahnverwaltung beabsichtigt eine umfangreiche Erweiterung der Geleisanlagen im Bahnhöfe Gelnhausen, ebenso die Errichtung eines Lokomotivschuppens, der nach Inbetriebsetzung des Distelrasentunnels wohl die erforderlichen Vorspannlokomotiven beherbergen soll. Die Anlage soll gleichzeitig zur Entlastung des Bahn­hofes Hanau dienen.

* Bieber. Ein tödlich verlaufener Unfall hat sich am Donnerstag nachmittag in der der Akt.-Ges. Fr. Krupp gehörenden Eisenerzgrube Bieber, Kreis Geln­hausen, zugetragen. Um photographische Aufnahmen vorzunehmen, begaben sich die Bergleute Harnung und Krebs mit einer Benzol-Lokomotive in den sogen. Berta- Stollen und wurden auf der Strecke von ausströmenden Gasen betäubt. Ein in der Nähe befindlicher Berg­mann hatte den Unfall bemerkt und Meldung erstattet. Harnung konnte wieder ins Leben zurückgerufen werden, während Krebs im Krankenhause zu G lnhausen, wohin man ihn verbracht hatte, verschied. Der Verunglückte ist Familienvater.

* Frankfurt a. M. Eine Hochstaplerin erster Güte. Einige Monate lang trieb hier eine Hochstaplerin ihr Unwesen. Die Kriminalpolizei gab sich viel Mühe, ihrer habhaft zu werden, was erst gelang, als ihr Bräutigam sich meldete, der Verdacht gegen die Frauens­person gehegt hatte und in ihr eine Betrügerin ver­mutete. Der Freier schrieb ihr einen postlagernden Brief und verständigte sie, daß sie sich zu einem Rendez­vous einfinde. Dieses sollte in der Straße an den Friedhöfen stattfinden. Als die Braut erschien, kam ein Kriminalbeamter und nahm sie fest. Die Verhaftete war die Krankenpflegerin Katharina Kaumanns, die von Juli bis November 1912 bei einem hessischen Hofgutspächter weilte und ihm das Blaue vom Himmel herunter vorlog. Ihr gewandtes Auftreten imponierte derart, daß sich der Pächterssohn mit ihr verlobte, der ihr kostspielige Geschenke machte. In der Pächters­familie prahlte sie mit ihrem großen Vermögen, bis eines Tages ihr betrügerisches Spiel aufgedeckt war und ihre völlige Vermögenslosigkeit feststand. Am 22. November begab sie sich, nachdem sie ihre Rolle in dem Landort ausgespielt hatte, nach Frankfurt, wo sie eine Stelle als Hausmädchen annahm. Am anderen Tag verschwand sie mit samt dem Mietpfennig und einer Anzahl der Familie gehöriger Wäschestücke. In einer anderen Stellung lieh sie sich Kleider und brannte nach der Schweiz durch, wo sie sich aber nicht lange auf. hielt. Bei einem hiesigen Zahntechniker hatte sie sich als Braut eines Gutsbesitzers ausgegeben und eine Goldkrone anfertigen lassen, die niemals bezahlt wurde. Bei verschiedenen Personen tat sie so, als habe sie (ein Vermögen von 75 000 Mark. Ihr zweiter Bräutigam, der die Verhaftung bewirkte, wurde um Bargeld und Geschenke im Werte von 400 Mark und eine Pensions­inhaberin um 200 Mark betrogen. Mehrere Wochen lang wohnte die Schwindlerin in der Bergerstraße, wo sie dem Logisgeber auch durchbrannte. Als man in ihrem Zimmer Umschau hielt, fand man die Leiche eines neugeborenen Kindes, dessen Mutter die Kaumanns war, die in den Verdacht des Kindesmords geriet. Ihre Schwindeleien — in der Schweiz wird sie noch eine besondere Strafe wegen dort begangener Hoch­stapeleien erhalten — trugen ihr vor der Strafkammer acht Monate Gefängnis ein.

* Bcbra. Im Fuldatale gingen gestern und vor­gestern schwere Gewitter und Unwetter nieder, die durch wolkeubruchartigen Regen und Hagelschlag großen Flurschaden.anrichteten. In der Stadt Gudens- berg wurde ein 4jähriges Kind durch die Fluten mit fortgerissen. Das Kind ertrank. Ein 40jähriger Waldarbeiter aus dem Kreise Melsungen suchte in einer Jagdhütte Schutz vor einem Gewitter. Der Blitz schlug in die Hütte ein und tötete den Arbeiter. Die Hütte brannte nieder. Unter den Trümmern wurde der vollständig verkohlte Leichnam des Arbeiters gefunden.

Vermischtes.

— Köln. Eine entsetzliche Tat hat am Donners­tag in Franken bei Sinzig im Rheinland eine Mutter verübt. Es wird dazu gemeldet: Die Frau des Lehrers Pertzborn ertränkte ihre vier Kinder im Alter von einem bis sieben Jahren in der Waschbütte. Ihre Stiefkinder ließ sie am Leben. Nach der Tat verließ sie ihre Wohnung. Bei ihren Eltern im benachbarten Waldorf wurde sie aufgefunden und verhaftet. Sie ist anscheinend geistesgestört.

— Aus Worms wird berichtet: Kirschen und Wasser, diese beiden Feinde, haben wieder ein Opfer

gefordert. Ein 12jähriger Gymnasiast aus einem Nachbarort hatte Kirschen gegessen und Wasser ge­trunken. Nach Verlauf einer Stunde starb der Junge, ein hoffnungsvoller Schüler, der die besten Zeugnisse aufzuweisen hatte. Es kann nicht genug vor dem Trinken von Wasser nach dem Kirschen- oder überhaupt Steinobstgenuß gewarnt werden. Immer und immer wieder ereignen sich alljährlich solche Todes­fälle oder schwere Erkrankungen.

— Vor 14 Monaten schenkte die Gattin des Fabri­kanten Ottmann in Schönthal ihrem Ehemann Vierlinge, und zwar lauter Mädchen. Am Mittwoch nun hat die Frau ihren Mann mit Drillingen überrascht, und zwar diesmal mit Knaben. In 14 Monaten 7 Kinder, ge- hört wohl zu den größten Seltenheiten. Von Ge­burtenrückgang ist da keine Rede.

— Leipzig. Zeppelins 75. Geburtstag. In Friedrichs­hafen wird am 7. Juli der 75. Geburtstag des Grafen Zeppelin durch den Luftschiffbau Zeppelin festlich begangen werden. Am Abend des 7. Just wird dem Grafen nach einem Festessen im Kurgarten- Hotel ein großer Fackelzug von den Beamten und Arbeitern des Luftschiffbau Zeppelin dargebracht. Gleichzeitig findet Feuerwerk und Seebeleuchtung statt. Daran schließt sich ein großes Festmahl an. Für den 8. Juli ist ein Ausflug über den Bodensee vor­gesehen, wobei die Teilnehmer Gäste des Grafen sind. Aus Leipzig ist Herr Geh. Kommerzienrat Biagosch eingeladen worden, an der Feier teilzunehmen.

J — New Uork. Ein Petroleumdampfer in die Lust geflogen. Auf dem Petroleumdampser „Mohawk" ereignete sich aus bisher noch nicht aufgeklärter Ursache eine Explosion. Der Dampfer flog in die Luft. Fünf Mann der Besatzung wurden getötet, sieben weitere erlitten schwere Verletzungen.

— Neuyork. 300 amerikanische Ingenieure haben eine Studienreise nach Deutschland angetreten.

— Ein Flug über den Ozean. Der englische Luftschiffer Clifford, welcher gestern in Neuyork ein« traf, teilte mit, daß er in diesen Tagen auf einem Eindecker über den Ozean fliegen werde. Er hofft die Fahrt in dreißig Stunden zurücklegen zu können.

— Ein tragikomisches Beispiel von Wahlterroris­mus hat hannoversche Sozialdemokraten dem Fluch her Lächerlichkeit preisgegeben. Bei der Landtagswahl in Linden bei Hannover hatte sich ein den Roten nicht angehörender Einwohner Ricklingens bereit gefunden, den Wahlaufruf für den bürgerlichen Einigungs­Kandidaten zu unterzeichnen. Dieses schreckliche Ver­brechen mußte geahndet werden; dcr Betreffende ist Besitzer eines kleinen Laubengartens. Als Strafe war bestimmt, ihm die Laube zu zerstören, was nachts aus- geführt werden sollte. In der Dunkelheit hatten die rührischen Genossen das Mißgeschick, das sie nicht die richtige Laube erwischten, sondern eines am Wahlaufruf Unbeteiligten. Die Täter wurden zum Glück bald er­mittelt und haben sich unter Bitten und Flehen, der Besitzer möge eine Strafanzeige unterlassen, bereitge­funden, die Laube in besten Zustand zu versetzen. Zwei Tage vor der Wahl ist die Sommerlaube wieder in Ordnung gebracht worden.

— Deutschlands Wohlstandsentwicklung. Die Ein­und Ausfuhr Deutschlands, welche Anfang der achtziger Jahre den Wert von 6 Milliarden erreichte, hat sich seitdem verdreifacht. Wie sich gleichzeitig die deutsche Produktion vermehrt hat, dafür gibt die Entwicklung unserer Montan« und Eisenindustrie ein glänzendes Beispiel. Die Steinkohlenförderung der deutschen Berg­werke, welche 1887 : 60,3 Millionen Tonnen im Werte von 315 Millionen Mark betrug, hat sich seitdem ver­dreifacht, dem Werte nach sogar verfünffacht. Die Roheisenerzeugung (1887: 4,5 Millionen Tonnen im Werte von 217,4 Millionen Mark) ist in derselben Zeit um das Dreifache gestiegen. Die Erzeugung von Eisen- und Stahlproduktion (1887: 4 Millionen Tonnen im Werte von 432 Millionen Mark) ist heu.e dreimal so groß, ihr Wert übersteigt den vierfachen Betrag jener Zeit. Der gewaltige Aufschwung unserer Industrie hat nicht nur den Arbeitgebern Nutzen ge­bracht, sondern in gleichem Maße auch den Arbeitern. Die Arbeitsgelegenheiten haben sich ganz wesentlich vermehrt, die Löhne sind stark gestiegen, u ib das Bild, welches die Sozialdemokratie von der Verelendung des deutschen Arbeiters entwirft, gehört heute der Ver­gangenheit an. Wie sich bei uns der Wohlstand gerade der ärmeren Volksklassen vermehrt hat, zeigt am deutlichsten die Entwicklung der Sparkasseneinlagen in Deutschland. Die Höhe des Sparguthabens bei allen deutschen Sparkassen belief sich 1881 auf 2 739 3 Millionen Mark, 1893 auf 5 897 7 Millionen, 1907 auf 13 920 6 Millionen und 1911 auf 17 900 0 Millionen Mark. Die Spareinlagen haben sich danach innerhalb drei Jahrzehnten versechsfacht. Daß diese Wohlstandsentwicklung in Deutschland allgemein ist zeigt das Anwachsen der Kapitalien, welche in die Verwaltung deutscher Kreditbanken gegeben wurden- Dieselben beliefen sich 1887 auf 319,7 Millionen Mk., 1893 auf 442,7 Millionen, 1907 aus 2659,5 Millionen und 1911 auf 4042,0 Millionen Mark. Am deutlichste» prägt sich die Wohlstandsvermehrung des deutsche» Volkes bei der Entwicklung der gegen Feuersgefahr versicherten Werte aus, denn ein erheblicher Teil des erworbenen Kapitals wird in Deutschland in Bauten angelegt. In Deutschland hatten die gegen Feuers- gefahr versicherten Immobilien und Mobilien 1903 einen Wert von 149 Millionen Mark 1912 eine» Wert von 222 Millionen Mark. Diese starke Wohl'