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Bürgschaftsübernahme zu größeren allgemeinen Leistungen herangezogen werden, ihnen dafür die Ortsbürgernutzung der betreffenden Bürger verfällt.

* Darmstadt. Der hiesige Main-Neckar-Bahnhof stand am Samstag nachmittag in Flammen Weitere Nachrichten nielden: Das Feuer auf dem Main-Neckar- Bahnhof ist im Uhrenraum entstanden, in welchem die Uhr bei eintretender Dunkelheit elektrisch beleuchtet wird. Das Feuer ist vermutlich durch Kurzschluß entstanden und wurde bemerkt, als der Dachstuhl in Flammen stand. Eine Abteilung Militär wurde zum Absperren kommandiert. Der Verkehr wird durch Ilmsteigen und Umleiten der Züge aufrechterhalten. Verschiedene Züge dürften erhebliche Verspätungen erleiden. Der Mittel­bau, in dem sich die Wartesäle und Bureauräume be­finden, gilt für verloren. Bei dem Bahnhofsbrande war es den angestrengten Bemühungen der Feuerwehr, die auch einige Lokomotiven als Dampfspritzen verwandte, um 5% Uhr gelungen, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken. Das Feuer hat den Uhrturm und die beiden oberen Stockwerke des Treppenhauses des Mittel­baues vernichtet. Der Wartesaal erster und zweiter Klaffe ist nur wenig beschädigt, ebenso sind die Schalter räume erhalten geblieben. Der Zugverkehr ist um 5% Uhr wieder in vollem Umfange aufgenommen worden.

Genossenschaftliche Niehverwertung.

Auf der in Biebrich abgehaltenen 21. Tagung des Verbandes der Nassauischen landwirtschaftlichen Genossen­schaften hielt Landwirtschafts-JnspektorKaiser-Wiesbaden einen Vortrag über die Tätigkeit der landwirtschaft­lichen Geschäftsstelle für Schlachtviehverwertung zu Frankfurt a. M. Die Landwirtschaft hat alle ihre Produkte, so führte der Redner aus, bis jetzt genossen­schaftlich verwertet, ausgenommen das Vieh. Der Ab­satz des Viehes vom Landwirt an den Metzger ohne Zwischenhandel muß angestrebt werden. Klein-, Groß- Viehhändler und Kommissionäre müssen ausgeschallet werden, denn diese Kategorien führen eine Riesen­schädigung des Vermögens der Laadwinschan herbei. Ter Verkehr Wischen Landwirt und Metzger muß Lmmen W bnder Heil. Der Zwischenhandel verschlingt enorme Summen. So haben die Viehmarkisbanken 24% Dividende ausgewiesen. Die Viehhändler Bayerns, 7000 an der Zahl, haben 19 0 8 14 Millionen Mark den Landwirten dort abgenommen. Daß der Zwischen­handel soviel verdient, liegt daran, daß bei Einkäufen derselbe keinen Qualitätsunterschied macht. Zum ersten Nlal den Vertäut des Schlachtviehes ohne Zwischen­handel mit Erfolg in die Hand genommen hat die Gen.. '-nschastlrche Biehverwertu, erstelle h Berlin, die , 1908 208 Millionen um gesetzt. Eine große genonea- | jchasürche Tal. Ja ;,mbw« ist man oe« Berliner ib«W gefolgt. Hier hüben iW7 39 P^hvec:omuag-> AkLo''rasch--.'ea ^ . -r/^v:, .'908 bereit» "-"- grosser'ch^j«, 14% &uiu«>j mk'/»^. Er ^t« «^«sch-HiLL^.--: Qi^w-m u - !ts« ®e«'»>j.". w /nficu : : ab 3 .rof/ 1 ' -' ' t ' - 1

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sich, daß die bestehenden Genossenschaften die Viehver- weuuug mit in den Bereich ihrer Tätigkeit ziehen, von mehreren Orten das Vieh an einem bestimmten Punkt sammeln und per Bahn nach der Frankfurter Stelle überführen. Nach drei Tagen hat der Landwirt sein Geld. Die Unkosten fürKleinvieh betragen 3,403,80 M-, für Großvieh 78 Mk. pro Stück. Geht das Sammeln des Viehs nicht, so ist direkter Versandt an die Geschäftsstelle geboten. Der Anfang einer bedeutenden landwirtschaftlichen Bewegung ist in Frankfurt a. M. inauguriert, die Einfluß auf den Viehhandel, den Vieh­markt, das Publikum und die Metzger gewinnt. Zur Zeit werden Landwirt und Metzger beschuldigt, an der Fleischteuerung Ursache zu haben; bald wird man ein­sehen, sobald die Viehverwertung in der angedeuteten Weise ihre Kreise zieht, daß der Zwisenhandel Spores­Rassel eingesteckt. Direkter Handel zwischen Landwirt und Metzger, das muß künftig die Parole sein. Ein Segen des Volkes. (Lebhafter Beifall.) In der Diskussion trat Landes-Oekonomkrat Müller-Darmstadt mit warmen Worten für die Schlachtviehverwertung ein, warnt aber vor genossenschaftlichen Schlachtungen An derlei Einrichtungen sei vor zwanzig Jahren eine Vieh- verwertungs-Geuossenschaft in Mainz in die Brüche gegangen. Landwirt Hatzmann-Nicderneisen fragte an, wo die minderwertigen Tiere verwertet würden. Bartmann-Lüdicke-Frankfurt a. M., Präsident der Land- Wirtschaftskammer in Wiesbaden, entgegnete, daß alle Qualitäten in Frankfurt gehandelt würden. Ohne alles Bedenken könne alles Vieh an die Frankfurter Geschäftsstelle gesandt werden. Was in Frankfurt nicht verkauft wird, wird in Hanau, Darmstadt, Karlsruhe und Stuttgart abgesetzt.Der Verkauf", so sagte der Redner,ist außerordentlich vorsichtig. Jedes Stück wird lebend und geschlachtet gewogen und das Gewicht notiert, der Geschäftsführer der Stelle, der frühere Pächter des Wilhelmsbader Hofes bei Hanau, Vogel- weier, ist ein routinierter Mann, versteht vor allem mit den Metzgern umzugehen, mit denen er aufDu" steht. Das vertraulicheTu" und Fraternisieren macht viel in Frankfurt bei dem Viehhandel." Bürger­meister Hepp-Seelbach, ein früherer Gegner der Vüh- verwettungs-Genossenschast, erklärte sich nunmehr als Freund derselben. Er stellte den Antrag, zunächst durch Vorträge in den Bezirken Nassaus, in denen Viehzucht vornehmlich getrieben wird, in dieser Beziehung aus­klärend zu wirken und dann mit der Verwertung zu beginnen. Die Versammlung stimmte dem zu.

Vermischtes.

Pelersilienkarloffeln. 1'/, Kilo neue und recht jMchmäßige Rattern r^ttn geschält, gewaschen, in SU-wO« weichgekocht, Q-ego >.-; u-w « t folgtr-oer % au z.. bereun 75 Grv - .- B.teer '.»--.>" v -.n t 2 Es '. >k >e r -.ffch.' "teuer Ou> " ' e v,-t'. 3 Es.ÄB' - ,;.'*' V'' - ?t «iler P'.!?'*' ./>. , «^ -... L^."te- enf c;i*' < F»a>r, t t ' » £'i»U 58' ch tt 1 > ai fsfwtrft mit vr11 aVM w>ti> r ( ^ '«t, ««>< Tour Nu^to'nvß ane etwas M ia ' ülarz« ana»"»On ob and gl-sti dies« Taue.« über 6,« I,l s-x G-müjt- fchüsj«t ong»"ch«e«en RattoHeln

Eine h"«<r< fldHIrflin« roitö heutzutag» |*b»r« monn, so »r sich gus- R<js«n ybtrbevpi v«kk>»hl, immo bei sich svht-n Stund»» «intönig»« Bshntahrt, U»g»n« tsg< in h»« T' mm-rstijch« zShl'N mit »o den Unart« N»hml' bk-it«n, welch» e»m BvM'nersrischtre nie etlpeti W«ib»n Ul« fid oUyit bOi<«»r iK»«s»b»yl»i«" h<»d»n sich in sylch»« > tlj»n |iti satz«'^ hu llh^ if-r/tjtt- H ält««" trltff # t'<w4^«i THU -n-,,i«h.iis Md« t,t ^ jjiwm-; rOuhbf j^Hitsch» st r>g«,l sich ga#4 vitee.ri :s 41:tu JÄilm 1, mrn ris tvt B.ii«, tyml lir l'ctiair ich«.» t ub Hn..,' n l..tun in sich Ml'g<l<bhHin<n H«..!., >,»t<>. lustig' n ->«t <11 und WO »chi.» Wl't iium< i ?b>.! ihn

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die alljährlich mit ihren Kindern zum LanbäU^enthal hinausziehen, sich bei ihrer Buchhandlung oder bei dert Postanstalt ein vierwöchentliches Saisonabonnement bestellen, welches jederzeit begonnen werden kann. Jede neuerschienene Wochennummer ist bei den Bahn­hofbuchhandlungen für nur 30 Pfg. auch einzeln käuflich.

Langweilst im Zug dich, auf dem Land,

dieMeggendorfer" nimm' zur Hand! Denn frohe Stunden stets genießt, WerMeggendorser-Blätter" liest!

Biedenkopf. Bei einem Renkontre zwischen einem Förster und einem Wilderer namens Dörrbach im Wald bei Oberhunden im Sauerland brächte der Förster bem letzteren einen Schuß bei, der dessen Tod herbeiführte.

Vom Eichsfelde. Eine reiche russische Erbschaft ist einigen Familien in Birkungen zugefallen. Im Herbst 1907 starb in St. Petersburg eine ältere, aus Birkungen stammende Frau, geb. Steinuietz, mit Hin­terlassung eines größeren Kapitals. Man hatte die Frau tot in ihrer Wohnung aufgesunden. Direkte Leibeserben waren nicht vorhanden. Die Verstorbene trieb anfangs der sechziger Jahre mit eichsfeldischen Hausierern Handel nach Rußland und nahm später in Petersburg dauernden Wohnsitz, ohne aber bis zu ihrem Tode mit ihren Verwandten in Verkehr getreten zu sein. Die Erbschaft in Höhe von 88000 Mark ist den glücklichen Erben dieser Tage bar ausgezahlt worden. Haupterben sind der Landwirt Georg Stein­metz und der Hilfsbahnwärter Stöber in Birkungen.

Wegen Kindesmordes wurde eine 21jährige Bauerntochter aus Oberbayern vom Münchener- Schwurgericht zu 3'/a Jahren Zuchthaus verurteilt. Das Mädchen soll das Kind gewaltsam erstickt und dann die Leiche dem Schweine vorgeworfen haben, das die Leichenteile gefressen hat.

Petersburg. Seit Mittwoch sind 52 Neurr- krankungen und 31 Todesfälle an Cholera vorgekommen. Die Gesamtzahl der Kranken beträgt 799. Donners­tag nacht brach in der chemischen Fabrrt Feuer aus, das die Erplosion eines Kessels mit Benzol zur Folge hatte. Das vierstöckige Fabrikgebäude wurde zerstört; die Erplosion war so heftig, daß Trümmer des Hauses 150 Faden weit geschleudert wurden. Bei der Brand- katastrophe wurden 31 Feuerwehrleute und Arbeiter, sowie mehrere Personen aus dem Publikum verletzt, ein Feuerwehrmann getötet. Das Feuer konnte erst Freitag nachmittag 1 Uhr gelöscht werden.

Petersburg. Am Freitag früh türmte in der R.chesh^a-SuF-e e n ^k v%v NeaP. L-e .Fahl der i,i«U' a«gekommene« wt» aus zwanzig -efchM, w 12 Uhr Mittag* war« «ei Leiche» rV.tv B n- Ä-O -ee -serdea Wz k Da dar Wa: V.A t ?PO.-p"V^, ,-.- '-,)>:: die Rett,.-/..«« arbeiten mittags » EsPÜt m»»?.»«

New aatk. Der Orkan, der am Mittwoch in Xe/ ^ w «ei«, hat auch in Houito« große Berheeru-ge« a»s,-»i<ht«« und hi» t«legraphffche Verbindung 6« oiad! mit der Außenwelt zerstört» jetzt bekannt wild, sind mindestens 18 Personen getötet und 20 schwer verletzt. Der ang«kuhte«e H h->a-n behagt vb»r »in« Million f eUari

inlutb kMinn-soia) Durch ein-n Wolk-nbruch caurv-ci hi-e zwanzig Haus" füttgesrhroemm, drei P". sonen kamen dabei un<- Leb»«,

E»n jnnger D-utsche» in Dan«iste«lletdn»g t <us«< - ;) g i« K.»".->,»<.,« |t ei.-,,.,, Zl^a«<«ngeschzft jt.^uui« ^«d bat. ein m««gil/t bi<4 Pokr« ein« ;l« ' int ">«v»hi>n <« weiten *l# bei Paket abeub» b iuib< «ib < d« u »va« hntbe ,» d<, jiehyi Hin

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ltigentt>n,e« hiGh « nicht wietzet erjchienr» th. wich netmnfri, daß die Woipnpl«,« .,«» einem Diebs«,«ht stammen

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