Einzelbild herunterladen
 
  

Weg geleitet, auf dem voraussichtlich die Aufteilung' des Landes das letzte Ende bilden wird. Und als der Streit um den nahen Orient entbrannte und die eng­lische Politik den Franzosen die Rolle des Sturmbocks gegen Deutschland und Oesterreich zuerteilen wollte, ist Clemenceau klug genug gewesen, rechtzeitig einzulenken und auf den schönen Traum von einem eingekreisten Deutschland zu verzichten. In der inneren Politik hat er dem Umsturz gegenüber stets eine starke Hand ge­zeigt. Jedenfalls schließt sich mit Clemenceaus Rück­tritt eine eigenartige, fast ausschließlich durch diese starke Persönlichkeit bestimmte Periode der neuen fran- zösischen Geschichte.

Mit dem plötzlichen Tod des spanischen Kronpräten­denten Don Carlos ist ein Mann aus dem Leben geschieden, der vor mehr als dreißig Jahren infolge des karlistischen Aufstandes, den er in Spanien ange­zettelt hatte, viel von sich reden machte. Anfangs hatte er Erfolg und brächte in blutigem Kampfe gegen die Regierungstruppen fast den ganzen Norden Spaniens in seiner Gewalt. Später gingen aber seine Erfolge immer mehr zurück, zumal er aus Geldmangel nicht mehr imstande war, eine große Armee zu unterhalten. Schließlich mußte er sich mit dem Rest seiner Truppen über die Grenze auf französischen Boden zurückziehen, die karlistische Bewegung in Spanien flaute immer mehr ab, und jetzt dürfte mit dem Tode des Präten­denten die Auflösung der karlistischen Partei, die dreißig Jahre lang Spanien beunruhigt hat, zu gewärtigen sein, da sein Sohn Jaime abgeneigt ist, die Erbfolge als Prätendent zu übernehmen. Niemals ist der Satz De mortuis nil nisi beue (über die Toten nur Gutes) so schwer zu befolgen gewesen wie bei dem spanischen Kronbewerber Don Carlos. Weder seine Persönlichkeit, noch die von ihm verfochtene Sache und am wenigsten seine Taten waren geeignet, ihm Zu­neigung zu erwerben, und so schließt sich denn die Gruft über ihm, ohne daß ihm, nicht einmal von seinen eigenen Parteigängern, besondere Tränen nachgeweint werde».

In Marokko nehmen die Dinge ihren gemessenen Gang, von dem »jemand ju sagen weiß, von wannen er tcmmt und noch weniger, wohin er sühn. Die einen behaupten, die vor wenigen Wochen inaugurierte aktive Politik Spaniens sei von England angestiftet, während die andern in Frankreich den Trathzieher vermuten. Die Zukunft wird es lehren. Aber eins scheint doch schon jetzt klar zu sein, nämlich daß die Aktion einen weiteren Schritt zur endlichen Aufteilung Marokkos bedeutet.

Das Mmikermm Clemenceau

ist über Nacht rr^ara worden. Sehr überreichend: a-ch ClewenoeLU ;eltö harte damit gerechnet, noch dir z:56«e O-ahIea m Früt'ra: 1910 je Laue. Dm 1-^^ g* - e.i g.Nta. »»,.. ch>er Steril* - - a.-erre kre /'* - ae. üb« S.'. i* I agfitettee- r z ratz äb^tnuicut v«d<» so irr. Tre 8:»»« crr'iub nt dafür, tu» von Tl-mm:;:» Mrlgoheißrnk Tatzesordutwa *n du t^ttit %üt zu st<u<n. N : 6 7<m Scheut des in Sanfte h her »schenken purlamrn«arisch«» Sytkm# genügt das, um das M,- niritcium zum Rücktritt zu veranlassen

AUrrdtnas bezog sich die Kammnbebottr auf eine wichtige Angeikgruheit. die Mißwirtschost in der Mariue- pervaltung Der Abgeorrnete Delcrtss^ führte als Poi» sitz«« «inn UattrsoLuagSkymmiiftva das»oße Wort und suchte das M'»>st«ri»m El«m«i»-.»Ä» für Mßstünd« v«-r»weoitt':h t.4 * 4n», die schou t, tre hehrtte INw.^nws *; WTmlhdD »*m dem RetM*niitn M» te<sr. ««ijrH^i« w»<r" ^lisrnurau U.-ts dar »us «n siinr, b<>" <r, Msmr, den-, Hbarrthnrlni 3 «icnfV du <- on-«t- tu t-.« tx|r; ...» ».kuufin ;<» i\..d'..;;n-.. m aus sich allahs» hatte "ü, J-'ht und '2 nq Hütte das türicht v: h gt nll Jnznstchru hol abn 4iil>ailä >>l» to fwnilfcli 1 <» <ü<i: HnKst tz« I s,n.. ji^l -d-Uil-p-n iNkzikbiMgr» fünden stii st t- goz. gcn er hat «ö vk»ttn>'i «N hu Meinung zu Netbreiten, daß seine Marnstopolitik doch nicht so gesühtiich gewesen sein könne, und er hat sich namcntiich bin b seinen Eiter für eine Reform der Marine w><^«r Unh-ing veeschasl. Daher ,»,,«»» die leidenschasitichen W»»«« Eiemeneeatis nur die aus ver« schiedenaitigen Elementen von rechts und von links be­stehende Opposition Min>t«erten in Frankreich, die tüngee als zwei Iah,« am Ruder zu bleiben, ziehen sich imm<r At'NdschastiN einzelner Gruppenstihrer zu, nach l,r Macht streben und glauben, die Zeit sei nun für ju selber gelounneu

"5 elrust" hat sich also dafür gerärbt, daß Äleuieneeau, der alle MlmlterstNrzer, vor vier Jahren inUgeholsitt hatte. ihn aus dem Mtnltzcumn des Ansiva>ligeu zu i erstritten. Ob nun Desiassn fetzt mieber Mtuislei iverden unh, vielleicht Maiinemtutster. ist noch uubi sicher. Daß die deutsche Regie, ung vor viel Jahren durch ihr Vorgehen gegen die auswärtige Polink Dtkaffdä mit ihrer Ignorierung deutscher Rechte und Interessen zu seinem Sturze beigetragen hat, darf uns natürlich nicht bestimmen, uns in die Lösung der gegtnwäriigen Minister- krisis, die eine rein innere Angelegenheit Frankreichs ist, irgendwie einznniischen. lieber die Art, wie Elemenceau und Pichv» in det> letzten Jahren die auswärtige Politik Frankreichs leiteten, hatten ivir uns nicht zu beklagen, und die öffentliche Meinung in Frankreich selbst war damit durchaus zufrieden. Deleasse wird, auch wenn

'er in das neue Ministerlum eintreten sollte, hieran nichts ändern können und sogar wohl nichts ändern wollen. Einstweilen sind die Aussichten sehr gering, jedenfalls erscheint es der großen Mehrzahl der Franzosen zu bedenk­lich, ihm wieder die Leitung der auswärtigen Geschäfte anzuvertrauen.

Deutsches Reich.

- Aalesund. Die JachtHohenzollern" mit dem deutschen Kaiser an Bord ist heute um 2A Uhr mit den Begleitschiffen hier eingetroffen. Der Kaiser begab sich heute nachmittag 5'/, Uhr mit Gefolge an Land, um die neue Kirche zu besichtigen. Er nahm insbesondere die von ihm gestifteten und von de Buche vortrefflich ausgeführten Kirchenfenster in Augenschein. Um 6 Uhr kehrte Se. Majestätet auf dieHohenzollern" zurück. Die Stadt trägt, reichen Flaggenschmuck, eine große Menschenmenge brächte denr Kaiser begeisterte Hul­digungen dar.

Molde. Das deutsche Kaisergeschwader ist am Donnerstag abend hier eingetroffen. Am Mittwoch nachmtitag und heute vormittag hörte der Kaiser den kriegsgeschichtlichen Bortrag des Obersten Dickhut. Das Wetter ist kühl und regnerisch.

Der Herzog von Conaught ist von seinem Posten als Generalinspektor der englischen Armee im Mittel­ländischen Meere zurückgetreten.

König Alfons von Spanien war, als er die nach Marokko abgehenden Truppen in den Kasernen inspi­zierte, Gegenstand wenig freundlicher Kundgebungen.

Berlin. Der Bundesrat wird den ganzen August hindurch tagen, um die Ausführungsbestimmungen zu den am 1. September und 1. Oktober in Kraft tretenden neuen Steuergesetzen zu beraten. Die Ausführungs­bestimmungen zu den am 1. und 15. August in Kraft tretenden Gesetzen sind schon fertiggestellt. Anfang September geht der Bundesrat in die Ferien, die wahr­scheinlich bis in die ersten Tage des Oktober dauern werden. Der Bundesralwird ineinerseiner ersten Sitzungen nach den Ferien den Termiu für die Einberurung des Reichstages feststen und gleichzeiiig mit der Durchbe- rarung des neuen Eiats beginnen.

Berlin. Der Großherzog von Heften in mit Frau und Kindern nach Kiel abgereist. Dort wird der Großherzog, wie aus Darmstadt gemeldet wird, zugleich mit dem Prinzen Heinrich von Preußen am 11. August den Zaren und den russischen Tronfolger begrüßen. Es ist ziemlich sicher, daß der Zar und die Zarin Mitte August auf Schloß Wolsegarten in Heften zu einem zweimonatigen Aufenthalt eintreffen werden.

Teutsches Bundesichießen in Frankfurt a. M Die Tele^.ertenreriammlung des Teutschen Schützn,- bundes in Hamburg beschloß, das siebzehnte deutsche Bundes''chreße», z»r;Ierch fL-^aazahriges Jndiiaaa'.s-- i«£:et;i:ffa, i» Jahre 1912 i Frur -al s lL ab- H halen».

Tre H-erbstmaaer«» 6« Loef^e» Fkvtie werSe» r tifffln Jib « !h-«a Laiang i" 0« zw-rrk-n Hälfte d«s MorakS 8»gu^ «»bm-- Sie h:' ' dadurch h». ImÖ«( drk«»t»na. daß mit ihrer Beenv-gung Prinz Heinrich den Oderbr^hl über die Flotte nir^-erlrgkn und in dir Stell» des Grn»ralinIp«kt»urS der Marin» tin» rücken wird. Nrn ist auch grg'n früher die tUfniniqunq von drei Grlchwabern zu den Manövern Hilftttinq# wird dort dritte G^ichwoder üf# vollwertig- Schlacht lort» nicht gelten können, do »4 ont den ollen Kusten- p 'ritt« inTiegtri''. Klrflr - isq-nmengirrHi ist Dr4 Manöver lv>«d qtc'tixitiq ha# lehn i<ie, r,»# im Wohn--» lii t ei,m- r« ^i^.«-',.<!^.)'t--.^e eräuit 8-chi»ch^chi^e

nf.-X ti»e 'W Herbst W«,;e» d-, <v.m de,h. ,Li«.ck'ni >Mhi4'' t>n beeil du« FU il< Nr '!«,--.-/chn^s . ../'a»' rieh Wrb'akn* in '1 unft n<ß< !t "<;.<:;

Ei:.« dM<;;bt*«|l t.ünüchr> r^nisdrsib«, <>....

pftI ncn Unis ist in Man <in. <tu firn nih t u lanbmttiil>a|Hi<trn Verhütnissr d«> Rhrirrprovinz m»- brh nbrt# bet ,h->n,pb«,> it ili!'!»«,» gi fennen z» ist nett tton itöln nu» beqihf ß<h dir Arleillchast NN denfliehet- rhAn, um dort bis Gesiügrlznchtanstnlt der Landwirt- sthastskammr» einst Vrsi<htlgung zu untrrzirhrn

Einig» dankenswert» Neuerung»« im Eisenbahn­verkehr plant die preußiiche Eisenbahnverwaltung. Ei« beabsichtigt, in den höheren Wagenklassen t-ers»chswrije Klappsitze einzusühren, um den Reisenden in den Fällen, wo die Wagen nicht vollbeseh« sind, größer« Bewegungs­freiheit zu ermöglichen Ferner wird dt« Anbringung von Uhren in einzelnen Zügen erwogen, die von den« Zugpersonal täglich nach der Zeit der Berliner Eternwarle regulieit iverden sollen

D»> preninl-be KultuSminisler hat an die Pro- v>nzialsihiilkolleg«eii und Regie»ungen ritte benibicttdivcite Vetsüguug gtrichtSl, nach welcher der körperlichen 01- ziehung und Ausbildung der Jugend bei Besetzung der Stelle» der Schulleiter und Kreisschnliuspekioren besondere Beachlmig geschenkt werden soll. Die Beobachiuttgen der Kommissare des Kultusminister- bei der Besichtigung von Schulen aller Art haben immer wieder die Er­fahrung bestätigt, daß die Erfolge in der körperlichen Ausbildung und Kräsligung der Jugend wesentlich davon abhängen, in welchem Maße der Anstalt-leiter die Arbeit der Turnlehrer unierstützt. Namentlich kommt auch die persönliche Teilnahme, die der Schul­leiter für erfrischende und kräftigende Leibesübungen seiner Schüler und Schülerinnen erkennen läßt, hier in

Betracht. Der Minister hat deshalb angeordnet, daß bei der Besetzung von Stellen von Schulleiter auch die Frage erörtert wird, ob bei den in Betracht kommenden Persönlichkeiten auch Verständnis und Interesse für die körperliche Erziehung der Jugend vorhanden ist. Vor­schläge für die Stellenbesetzung sollen in Zukunft darauf Rücksicht nehmen._____

Auslanö.

Den Wiedereintritt des Generalobersten v. 6, Goltz ins türkische Heer hat sein früherer Schüler und Gehilfe Pertew Pascha imOsmanischen Lloud" mit folgenden Worten begrüßt:Jeder osmanische Offizier strahlt vor Freude, wenn ihm diese Worte ins Ohr klingen:Goltz Pascha kommt." Das erklärt sich eben durch dieMacht der Persönlichkeit," die gerade in unserm Berufe über allem steht. Wir lieben und ver­ehren diesen edeln, ritterlichen Rienschen, nicht weil er ein Deutscher ist, sondern weil er vor allem ein Mann ist von großem Herzen und vornehmsten Charakter. Das ganze osmanische Heer begrüßt ihn heute aufs freudigste und ist beglückt, diesen hervorragend tüchtigen Kriegsmeister wieder in seiner Mitte sehen zu dürfen. Und wir, feine dankbaren Schüler, welche von ihm ehemals so viel gelernt haben, werden auch diesmal vieles im militärischen Gebiete von ihm lernen, gan; fern von Politik und Parteihader. Große Männer gehören nicht nur dem eigenen Lande an; sie sind die Zierde der ganzen Menschheit. Bojadjiköt. Pertew Pascha/ Generalleutnant und Oberbefehlshaber der VI, osmanischen Armee."

Aus Anlaß der türkischen Nationalfeier zur Erinnerung an die vor Jahresfrist erfolgte Einführung der Verfassung hat Sultan Mohammed eine Amnestie erlassen für alle an den Ereignissen vom 13. April beteiligten und bisher kriegsgerichtlich nicht verfolgte» Personen. Ferner wurden fünf zum Tode verurteilte Personen, unter ihnen ein Armenier, begnadigt. Der Feftparade wohnten außer dem Sultan-Thronfolger alle andern Prinzen des Kaiserhauses, der Khedive unl Freiherr v d. Goltz bei, legrerer in deutscher Uniform. Die Teilnahme seitens der Bevölkerung war außer­ordentlich groß.

fokales tuiö Kramnffrllrs.

Schlächtern, 27 Juli 1909.

* Sonntag Abend zwischen 10 und 11 Uhr entlud sich ein schweres Gewitter über unsere Stak, wobei es in dem Hintergebäude des Herrn Salomon Rosenbaum einschlug. Turch schnelles Eingreifen tt: Feuerwehr wurde dem Feuer alsbald Einhalt getan sodaß nur wenig beschädigt wurde.

* Drohende Futiecnoi. Jnso'ge der üs-aue:»- den Mederschläge erläßt '.»er bayerische 'Sumstet um BreUrerch an tat Landwirtt eu»t Bekanntmacho ag, .i Ut ei . x. heißt: D«ch dir Gefährd» Ig :« F»U'!0 trete «io ze C« fcatoum x :-är:;M Litten-^ « ;« ruru t « F-:t«r«ua^it ft ««« groß« Tül

es ;.: .-4 ;; 6e; .ii<u. Du V«w»Uung4l--h«lt>>n M« lanbtoKtf Will bei L'in»«rl«hr»r u v dir T'«rio> insorkwr?» W«t#n angew>«s»n, »'«fm !ö«b jitn'iftn w E,s:-««n»hmrn mit den V<r«tttungskörp<rn M £a* wiltschaftlicht» B»«»in4 ihr Bugknmerk vHUWfnNt JnSb»svnd»k» sind bis Landwirt» auf b<N »»chtzeiiig-r Anbau von F«tt»rmitt»1n auf abgerrntri«» Frttxr» und eventuell auch auf h<u »tchtz-«tigen Bezug v>» Ersatz und Ktaftsutte«mitt-ln hiazu»«isen. Vor <i'r übe-äüezt-n Verminderung der Biehbeständr ist nach» drückUch zu in

A ckchiaH Le4 ^iq»<<t jiiciff# Dr.» MA»«M Vv* ^, ^ ^ l^S ttviNr» i« Jutun't n«ru Plourw *» kiica. : tf int St und 1U Plg |M*fl<* f.® 1 Pi<E,n,g p«o $(ü4 auf, hr lY Plg. Zig»,r« um 1 »"> n 10 Ps^ tiiyott< um 0 Psinnig on|

Zu»' 1 t*fi l'<t bir|r» .tnbtr# wird bei iHtiiOeini ülti tust nbe nSllid n»zsg»tdsi n <tbm 1« Mbit von bet ©MMfiiinn des RAchSinvalid,ns»ndS "' AnspiU'h genommenen wa»mli<hkiirn gehen in tu Btnutzttng bei Hei<bapi|ln.imt4 tibei t «r Prästt^ b«ä IHeiifidinl'-ilibrnfanb# Geheimrat Pl-,ih hm in tw iHiiörffnnh. i it verbleibenden Beanilen weiden V<an llteichsjchahamtk »dernommen, in bissen Verwalt,IN< der Heft deS Rrnhainvalidensond- Üb»rgeh«

Das Retrtzspoftamt ist von den dents-« Handelskammern ersuch« worden. Brieftelegramme «,«- zusühren. Dies« TBlgramm« sollen zur Rachtzn« ablttzgraphiert und ben Empfängern am nächste" Morgen nur der ersten Post zugestellt werden. M Gebühren sollen I Pfennig für da4 Wort bei Fest- setznng einer Mindepgrbuhr betragen

Der KleiSrat des Kreises Blidingen Hai »nniNehk zugunsten der in dein Konkurse des Vorschuß- miO Kreditvereins Ober-Mockstad« geschädigten und in ihm Eusienz bedroht«» Mitgliedei eine HilsSaknon eilig«' leitet. Die meisten Mitglieder iverden bekanntlich eint Vorschußzahlung von etwa 2300 Mk. zu leisten haben Wer nun nicht in der Lage ist, den Vorschuß zahlen zu können, für den soll die Gemeinde einireteii. Die hessische Landeskreditkasse wird daS Geld vorschießen. die Bürgschaft-leistung erfolgt durch die betreffende Gemeinde. Den besonder- stark betroffenen Gemeinden Ober» und Nieder-Mockstadt bietet sich ein Teilpfad für ihre eventuelle Bürgschaft, denn eS soll festgtleg! werden, daß, wenn die Gemeinden aus Anlaß der