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Kreuzes, seine Tätigkeit im Feldzuge 1870/71 und seine zukünftige Friedens- und Kriegsaufgabe halten. Nach Erstattung des Jahres- und Kassenberichts können Anträge aus der Versammlung heraus gestellt werden. Nach Schluß der Sitzung ist den Teilnehmern Gelegen­heit geboten, die in der Turnhalle aufgestellte Einrich- lung der Wanderhaushaltungsschule zu besichtigen

* Reise nach der Wasserkante. Diese alljährliche, so beliebte Veranstaltung der Kreisgruppe Mainz des Deutschen Flotten-Vereins, findet in diesem Jahre vom 21.-27. Juli er. statt; es werden wiederum Bremen BremerhafenHelgoland Hamburg und Kiel besucht; Preis einschl. Hotels, Verpflegung, Hafen- u. Land- rundfahrten, Besichtigungen rc. Mk. 105. Anmel­dungen sind baldigst zu richten an Reisebureau L. Lyssenhopp und Co., Mainz, Kaiserstr. 7, werden aber auch bei unserer Expedition entgegengenommen, woselbst auch das ausführliche Programm erhältlich. Wir bemerken besonders, daß Damen, sowie auch Nichtmit- glieder des Flotten-Vereins an dieser Reise teilnehnien können.

* Eine totale Mondfinsternis ereignet sich in den Morgenstunden des 4. Juni. Die Finsternis, die zum Teil auch in unseren Gegenden zu sehen sein wird, beginnt um 12 Uhr 43 Min. morgens und endet um 4 Uhr 15 Min.. Gesehen wird die Finsternis außer in Europa im südwestlichen Asien, im Indischen Ozean, in Afrika, im Atlandischen Ozean, in Südamerika und in der südöstlichen Hälfte von Nordamerika. In der nordöstlichen Hälfte Deutschlands geht der Mond be­reits vor dem Ende der Finsternis unter.

* Die immerwährende Dämmerung -nimmt in der zweiten Hälfte des Mai ihren Anfang. Sie währt bis zum 23. Juni, an welchem Tage die Sonne in das Zeichen des Löwen tritt. Während dieser Zeit wird es am nördlichsten Himmel selbst um Mitternacht nicht ganz dunkel, vielmehr bleibt es die ganze Nacht hindurch so hell, daß man meint, die Sonne müsse bald ausgehen. Diese Periode ist die schönste des ganzen Jahres, wenn die lauen Frühlingsnächte nicht durch die Ungunst des Wetters beeinflußt werden.

* Elm. Wie wir in voriger Nr. kurz mitteilten, werden Herr Oberleutnant Graf Alexander v. Bran- densteinZeppelin und Frau Gemahlin die Pfingst- feiertage auf Schloß Brandenstein verbringen. Sie trafen am vorigen Mittwoch, abends 6y2 Uhr, hier ein. Am Pfarrhause angelangt, wurde das junge Paar vom- Ortsgeistlichen und Gemeindevorsteher will­kommen geheißen. Herr Graf nebst Frau Gemahlin dankten aufs herzlichste. Von der Schuljugend mit Hurrah- rufen und Blumen begrüßt, ging die Fahrt nach Schloß Brandenstein, wo die Herrschaften präzis 7 Uhr mit Böllerschüssen und den harmonischen Klängen einer Musikkapelle empfangen wurden.

* Am Sonntag Nachmittag gegen 4 Uhr brannte es im Auseuaner Gemeindewald, links der Straße nach Bad Orb zu. Eine Fläche von ca. 1 Hektar mit einem ungefähr 12jährigen Kiesernbestande fiel dem verheerenden Elemente zum Opfer. Nur durch Ab­graben und Aufwerfen von Erde konnte man das weitere Umsichgreifen des Feuers zurückhalten. Ueber die Entstehung des Feuers ist bis jetzt noch nichts bekannt.

* Vom 3 -5. Juli findet in Wächtersbach das Gautmusest des Kinziggaues statt, in welchem der dortige Turnverein seine Fahnenweihe verbindet. Se Durchlaucht der Fürst hat das Protektorat über das Fest angenommen. Der Verein trifft alle Vorberei­tungen, um ein großartiges Fest zu veranstalten.

* Gelnhausen. Die Direktion des hiesigen Konser­vatoriums für Musik, in welchem seither Unterricht im Gesang, Klavier- und Violin-Spiel erteilt wurde, hat nunmehr auch einen Kursus für Violincellospiel einge­richtet. Als Lehrkraft für dieses Instrument wurde Herr Ferdinand Trinks aus Hamburg, Schüler von Professor Hugo Becker, gewonuen. Wir machen aus diese Neueinrichtung besonders aufmerksam und fügen hinzu, daß Anmeldungen an Herrn Direktor von Wald- kirch, Casino Gelnhausen zu richten sind.

* Frankfurt a. M. Eine Ausstellung für deutsche Schäferhunde hat der Maill-Taunusgau, Zweigverein des Vereins für deutsche Schäferhunde, der am 6. und 7. Juni in Frankfurt a. M. stattfindenden 10. Großen internationalen Ausstellung von Hunden aller Rassen angegliedert.

Auszeichnung gut gepflegter Obstanlagen.

Zur Förderung des praktischen Obstbaues beab­sichtigt der Obstbau-Verein für den Regierungsbezirk Caffel, in diesem Jahre erstmalig und im Falle die Sache sich bewährt und Anklang findet, in den nächsten Jahren regelmäßig eine Auszeichnung bestehender Obst­anlagen unter nachfolgend abgedruckten Bedingungen zu veranstalten.

a. Zulassung.

Zum Wettbewerb in dieser Abteilung sind Obst­pflanzungen einschließlich solcher von Beerenobst der Mitglieder in dem Kreise, in welchen, die Bezirks-Obst- ausstellung stattfindet, sowie den Nachbarkreisen hiervon zugelassen. Für das Jahr 1909 kämen hierfür in Be­tracht Die Kreise Gelnhausen, Hanau (Stadt und Land), Schlüchtern, Gersfeld und Fulda. Gartenobstanlagen und landwirtschaftliche Obstanlagen treten hierfür ge­sondert in Wettbewerb.

b. Anmeldung.

Sowohl Privatpersonen als auch Gemeinden können mit ihren eigenen Pflanzungen in Wettbewerb treten. Die Anmeldungen treten aus jedem Kreise unter sich in Wettbewerb.

Als Obstgärten können nur solche auf umfriedigten Grundstücken angelegte Pflanzungen angesehen werden, die vorwiegend dem Obstbau dienen. Bei ihrer Beur­teilung wird es weniger aus deren Größe als auf zweck­mäßige Anordnung, sorfältige Pflege und Unterhaltung ankommen. Als Mindestbaumzahl für eine landwirt­schaftliche Pflanzung kommen 25 Hoch- oder Halbstämme oder, sofern wie z. B. bei Buschbäumen die Grundstücks­größe in Betracht zu ziehen ist, eine solche von mindestens 74 ha (1 Morgen). Die Pflanzungen sollen bereits ertragsfähig, müssen mindestens 5 Jahre alt und entweder durch den Bewerber selbst geschaffen ober bei älteren Pflanzungen mindestens 5 Jahre in dessen Besitz sein.

Der Bewerber hat seine Anmeldung auf vorge­schriebenem Meldebogen welcher auf Ansordern kosten­los durch die Geschäftsstelle des Obstbau-Vereins zu ................ r»^'MMMB.MM«.«,|'M^^

bezrehen ist unter genauer Ausfüllung der gestellten Fragen nach durch ihn geschehener Bescheinigung der Richtigkeit bis spätestens zum 15. Juli an die Ge­schäftsstelle des Obstbau-Vereins für den Regierungs­bezirk Caffel nach Oberzwehren einzusenden. Später einlaufende Bewerbungen bleiben unberücksichtigt, ebenso solche, die nach ihrem Inhalt den allgemeinen Bedingungen nicht entsprechen.

Auszeichnungen.

Die Auszeichnung dieser Anlagen findet auf Grund vorhergegangener Besichtigung durch ein Preisgericht statt. Die Besichtigung erfolgt im Nachsommer, die Preiszuerkenntnis gelegentlich der Bezirksobstausstelluna desselben Jahres.

Als Auszeichnung stehen Geldpreise silberne und bronzerne Preismünzen zur Verfügung, für besondere Leistungen sollen Staatsmedaillen erbeten werden.

Es wird bei der Beurteilung Wert auf etwa vor­handene Auszeichnungen der Kosten und Erträge der Gesamtanlage und deren Einträglichkeit gelegt und empfiehlt es sich etwa hierüber geführte Bücher vor- zulegen.

Bei Gemeindepflanzungen wird bei Auszeichnung mit einem ersten Preise bezw. mit Geld die Zuerkenntnis für die Geimeide ausgesprochen und erhält diese die Prersmünze; den Geldpreis nebst Abschrift der Zuer­kenntnis erhält der Baumwärter wenn ihm die Pflege der Bäume mindestens 5 Jahre unterstellt war.

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VerleihanstaltjTwasserdichter

Zeltdecken zu Festlichkeiten "

Vertreter S. pfumenbach Sohn, Leinhausen.

Kirchlicher Anzeiger für Achlüchtern. Evangelische Gemeinde: Sonnabend, den 29. Mai, Nachm. 1 Nhr<Beichte. Herr Pfarrer Rollmann

1. Pfingstfeiertag.

Vormittags 9ya Uhr: Herr Superintmdent Orth. (Hl. Abendmahl).

Nachnriltags 1 *A Uhr: Herr Pfarrer Rollmann

2. Pfingstfeiertag.

Vormittags 9y2 Uhr:-Herr Pfarrer Rollmann.

Nachmittags 172 Uhr: Herr Candidat Rake.

Wochendienst: Herr Superintendent Orth.

Katholische G e m e'i n d e ___ l. Pfingstfeiertag. -----

Vorm.:A 10 Uhr: Herr Kaplan Roßbach-Sannerz.

2. Pfingstfeiertag.

Vorm.: 7i10 Uhr: Herr Kaplan Roßbach-Sannerz.

Hierzu eine Beilage. W

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Allen Freunden und Bekannten, ^ die anläßlich unserer Vermählung so £ freundlich unserer gedachten, sagen & j auf diesen: Wege &

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Auch alle übrigen einschlägigen Geschäfte werden pünktlich und mit dem grössten Entgegenkommen erledigt.

firnißt Oberförstern Salmünster.

Freitag, den 4. Juni d. I, von vormittags 8^ Uhr ab werden im GasthausZum Engel" in Salmünster aus dem diesjährigen Einschlag aller Schutzbezirks, namentlich aus Distrikt 2, 10, 19, 31, 32, 44, 51, 55, 56/73, 78, 79, 99, 100, 112, 121, 123, 128, 133, 134, 138, 149, 157 bis

159 und dem Totalitäts Einschlag, versteigert:

Eiche: 34 Schwellenholz Abschnitte mit rd. 12 Festm. Inhalt,

1431 Grubenholz-Abschnitte mit rd. 190 Festm. für Wagner geeignet,

100 Rm. Nutzkuüppel, meist 1,25 m lang,

124 Derbholzstangen,

Buche: 40 Rm. Nutzscheit in 1,3 m langen Rollen,

Fichte: 33,5 Rm. Nutzknüppel und 7 Rm. Nutzreiser 1. Kl. 1,5 m lang.

Ferner an Brennholz:

Eiche: 65 Rm. Scheit, 105 Rm. Knüppel, 12 Rm. Reiserknüppel.

Buche: 261 Rm. Scheit, 69 Rm. Knüppel, 29 Rm. Neiserknüppel.

; Kiefer: 71 Rm. Scheit, 31 Rm. Knüppel, 241 Rm. Reiserknüppel.