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liche Erschütterung, als er am Grabe niederfiel — die Wunde an der Brust war aufgebrochen, eine Ohnmacht hatte ihn umfangen, die feuchte Nachtluft hatte das übrige gethan.
Man trug ihn hinab in das städtische Krankenhaus, der Fall erregte Theilnahme; man erfuhr bald seinen Stand und Namen, da man ihn in dem Gasthause kannte, wo er schon öfter gewohnt.
Man pflegte ihn mit aller Sorgfalt und Hingebung, die einen Unglücklichen nur von Fremden zu theil werden kann, doch Gott war ihm gnädig; wenige Tage später bestattete man ihn neben Noemi dort oben auf dem Kirchhof von Thun.
Vermischtes.
— Sturz einer Hochzeitsgesellschaft in die Donau. In der Gemeinde Jlok (Slavonien) feierte der Grund- ficsitzerssohn Stefan Manylovic seine Hochzeit mit Marie Stanovic. Die Hochzeitsgesellschaft fuhr dann auf 4 Schlitten nach dem Wohnungsort des Bräutigams. Der Weg führte über einen hohen Abhang neben der Donau. Die berauschten Kutscher hieben auf die Pferde ein, sodaß diese ärmlich dahinrasten. Plötzlich stürzte der Schlitten die 40 Meter hohe Böschung hinab, in die Donau, die drei anderen Schlitten nach. 16 Menschen, darunter auch das Brautpaar, fanden ihren Tod in den Wellen. Bisher konnten die Leichen nicht geborgen werden.
— Enttäuschte Goldsucher. Wie aus Liverpool berichtet wird, langten dort mit einem der letzten Dampfer von Amerika einige in höchst elendem Gesundheitszustände
aus dem (Lwldlande ^.wndhke helmkehrende -Ourger des; und rotrb wegen ihrer Unabdängigkeit auch von Privat-- .apitalisten Städtchens Sedbergh in Iorkshire an Reich an Hoff- als zuverlässiger WegwcUer geschätzt. Ansführliche P lamentS« y nungen waren einige zwanzig Personen zu Anfang des b-rtcht? erscheinen in einer besonderen Ausgabe die noch mit.- j ~rWn 3*« »W. SÄ» 'Ä»2Ä
Dorado in der neuen Welt ihr Muck zu verlachen. ,,8. kostet 5 Ma l 25 Pf. bei allen Postanstalten Dentschiands. Geistig gebrochen, krank und verstümmelt, haben jetzt Annoncen finden im „B T." namentlich in den gebildeten und vier von ihnen die Heimat wieder erreicht. Die klebrigen besser sitair-en Kreisen, die erfolgreichste Verbre'tung.
sind, nachdem sie in den fernen Schneewüsten entsetzliche ’ Qualen erdulden mußten, vor Hunger oder durch Frost gestorben. Den Winter verbrachten sie auf einer öden Insel des Koynkuk, wo drei ihrer Gefährten den Tod fanden. Die Kälte war furchtbar. Einige von ihnen hatten derart an erfrorenen Glieder zu leiden, daß sie diese amputiren lassen mußten. Mehrere Male hatten
sie verzweifelte Kämpfe mit Wöl-cn zu bestehen, und da gleichen Zeiträume 59i gestorben. Am 1. Oktober 1599' waren sie trotz aller Anstrengungen keine Unze Gold zu finden 3 5410 Policen über 2'226 255 versicherte Personen in Kraft.
vermochten, traten die Ueberlebenden in diesen Herbst Der Weihnachtskuchen spielt gewiß bei dem schönsten Feste der * ~ . Winterszeit eine große Rolle, und seine Zubereitung wird m be'tif^taff,
— Wie geschieht das Wasscrdichtmachcn der Sack- «leisten Familien von der Hausfrau mit gebührender Wichtiglcit m
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und Bleizucker (esslgsaures Blei), lose beide unter um- den Besprechungen im Hause und in Kaffee-Gesellschaften festgestellt ^rssas rühren in heißem Wasser auf, vermenge hierauf die
ihre traurige Heimreise an.
Lösungen, versetze sie dann mit warmem Wasser und lege in diese Müchung die Leinwand 24 Stunden lang ein; schließlich trockne die Leinwand. — Oder: man koche 50 Gramm Hausenblase so lange mit weichem Wasser, bis sie völlig au gelöst ist, löse darauf 100 Gramm Alaun in drei Liter Wasser, menge sodann die Masse und trage die Mischung im erwärmten Zustande mittelst Bürste aus das Zeug auf.
— Unangenehmer Trost. „ . . Geld habe ich nicht, Fräulein Irma — mein Verstand ist mein Vermögen."
— „Tröpcn Sie sich — Armuth schündet nicht."
— Freund: „Warum verbrennst Du denn Deine alten Schulzeugnisse?" — Hausherr: Damit sie mein Acllester nicht in die Hände bekommt, der Beugel hat. jetzt lesen gelernt."
67000 Abonnenten
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besitzt gegenwärtig das „Berliner Tageblatt--. Dasselbe bie»^ wie allgemein anerkannt wird, die anregendste Zeitungslektüre u(---- daher ist keine Tageszeitung mehr geeignet, das Publikum übr „ alle Vorgänge im öffentlichen Leben auf dem Laufenden zu e-battös als das von allen deutschen liberalen Blättern großen Stils i In- und Auslande am meisten goldene und »erbreitetA durch Reichhaltigkeit und sorgfältige Sichtung des gebotenen 3«L. Halts sich auszeichnende, täglich zweimal in einer Morgen- un^hj Abend - Ausgabe auch Montags, erscheinende ,,Berlineitz„„ Tageblatt" und „Handclszeituna" nebst seinen werthvoller Beiblättern: dem farbig illustrirten Witzblatt ,,ttlf" der illustrir- 1 ten Sonntagsbeilage „ Deutsche Lesehalle", dem fcuilletonistischcn* Montagsbeiblatt «Der Zeitgeist,", der illustrierten Fachzeitschrift-— „Technische Rundschau" und „Haus, Hof, Garten", Mi theilungent^ über Landwirthschaf-, Gancndau und Hauswirthschaft. Jm Roman-, Feuilleton des nächsten Quartals erscheint ein groß angelegter111!1 Roman: . Frühlings-Evangelinm" von Schulte vom Brühl. Dieses vorzügliche Werk wird unzweifelhaft bei den Lesern die wärmste Aufnahme finden. Bei einem sorgfältigen Vergleich der Leistungen *— der deutschen Zeitungen wird man sich bald überzeugen, daß in ä Bezua auf Reichhaltigkeit und Gediegenheit des gebotenen Inhalts Z8 sowie im Hinblick auf die rasche, zuverlässige Berichterstattung das „Bcrlin-r Tageblatt an erster Stelle steht. Bekanntlich ist das „B. T." durch seine eigenen an allen Weltplätzen, wie Paris, London, Petersburg, Wien, Rom, Konstantinopel, New-Iork/so- wie an allen größeren Verkehrs-Centrer angcstellien Spezial-Korre- spondenten vertreten, die diesem Blatte allein zur Verfügiissi^ stehen Die sorgfältig re-ägirte vollständige „HandelSzeitung^ des
B. T. 1 erfreut sich wegen ihrer unbeeinflußten Haltung in kauf- 4
männischen und industriellen Kreisen eines voizügllicken Rufes
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2iagcmeittcr Teutscher VcrUKcrungs - Verein in Stuttgart. Vom t. Januar bis 30. September 1899 wurden 47610 neue Versicherungen abgeschlossen und 9976 Schadenfälle reguliert Von letzteren entfallen auf die Haftpflicht.Versicherung 4742 Fälle und zwar 2805 wegen Körperverletzung und 1934 wegen Sachbeschädigung; auf die Unfall-Versicherung 4640 Fälle, von denen 18 den sofortigen Tod und 48 eine gänzliche oder teilweise Invalidität der Verletzten zur Folge hatten Von
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den Mitgliedern der Kapitalversicherung für den Todesfall sind im
worden sind. Mit begehrlichen Augen und glücklichem Lächeln »erfolgen die Kind,r das geschäftige Treiben der Mutter, die bei allen geheimnißvollen Vorbereitungen für das Fest der Liebe jetzt so viel in der Küche beschäftigt ist. „Nimm nur recht viel Zucker zum Kuchen, damit er orbentich süß ist!" so ruft der Lieblingssohn in bittendem Tone, und die Mutter ist verständig genug, diesen Wunsch nicht als ein Zeichen von Naschhaftigkeit anzuschen, sondern sie freut sich, daß sie ihrem geliebten Kleinen mit dem Streuzucker ein kräftiges Näbrmittel in der angenehmen Form tes festlichen Kuchens zu Gute kommen lassen kann, denn ste selbst weiß, wie die meisten Damen, den Werth eines süßen, wohlzubereiteten Gebäckes recht wohl zu würdigen. Instinktiv wissen die Kinder, daß der Genuß des Zuckers — nicht die als Nährstoff werthlosen vielfach schädlichen, künstlichen Süßstoffe — ihre Muskeln kräftigt, ihren K örper nährt.
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