Tagen zurücklegen würde. Unsere Schnelldampfer sind gegen diese Geschwindigkeit die reinen Schnecken. Der Schwertfisch aber ist imstande, mit seiner Waffe die Eichenplanken eines Schiffes durch und durch zu stoßen.
— Frau (die beim Kaufen an Allem herummäkelt): „Nein, ich werde doch von einem Kaufe abseheu müssen. Ihre Gänse sind ja so furchtbar mager und mein Mann mag eine Gans nur, wenn sie fett ist!" — Verkäuferin: „Nun, bei Ihnen scheint er ue Aus nähme gemacht zu haben!"
— Eine der größten englischen Katzenireundinnen ist Lady Marcus Beresford. Sie hat nicht weniger als 150 Katzen. Jede hat einen Namen, und ihre Herrin kennt jede ganz genau. Am Nachmittag findet feierlicher Katzcuempfang statt. Die Katzen sitzen dabei alle im Kreise um ihre Wohlthäterin. Die Dame scheint viel freie Zeit und überflüssiges Geld zu haben.
-- Sicher ist besser. In einer Heirathsannonce, in welcher ein an Töchtern reicher Vater seine Lieblinge anpries, hieß es: „Caution erforderlich." Ein stellenloser Freier, welcher glaubte, daß es sich zugleich um eine feste Anstellung für den Heirathskandidaten handle, meldete sich und war sehr enttäuscht, zu erfahren, daß von einer solchen garnicht die Rede war. Freier: „Ja, aber — wozu denn die Caution?" Vater: „Wozu? Nun als Garantie, daß Sie die Tochter mir auch abnehmen. Wissen Sie - sicher ist besser!"
— Deswegen. Briefträger (liest eine Postkarte): „Liebe Dina! Schnauzer! ist wohl und munter, er hat gestern nur etwas zu viel Wurstschale gefressen gehabt! Herzlichen Gruß, Dein Paul." (Spricht für sich.) „Und deswegen muß ich vier Stiegen hinauf steigen!"
— Neue Würde. Lieutenant: „Ihr Herr L-ohn nicht verheirathet, gnädige Frau?" Aeltere Dame: „Mein Willibald hat sich mit der Kunst vermählt!" Lieutenant: „Aha — da sind gnädige Frau also sozusagen „künstliche Schwiegermutter"!
— Druckfehlerteufel. (Aus einem Roman.) 1. Erregt ging Arthur im Zimmer auf und nieder, sich von Zeit zu Zeit neivös auf die Rippen beißend. — 2. Mit flüchtigem Erröthen strich sie mit der Hand über seinen Kröpf, dann warf sie den ihrigen stolz zurück.
— Auch eine Werbung. „Mein Name ist August Fischer." — „Mein Name ist Klara Hecht." — „Wollen Sie sich nicht von mir fangen lassen?"
— Von der Leipziger Messe. An einer Meßbude bewundert ein ehrlicher Schwabe die aufgelegten Zeugmuster. Bei dem einen ruft er entzückt aus: „Stabes Herrgott!! Js dösch a Stoff'!!" Entrüstet kehrt sich der Budcniuhabcr zu ihm: „Hären Se, mei kuhdcs Herrchen! Ich bin Sie äwer zufällig nu meerschten dehls niche tn'n Geringsten ä Stoffel!"
— Neue Konjugation. In einer österreichischen Provinzstadt finden die Aufnahmeprüfungen in das Gymnasium statt. Ein kleiner Landschüler ist an der Reihe. „Wandle das Hilfszeitwort „haben" ab!" — Der Junge konjugirt: „Ich habe, du hast, er hat. Da hammersch, da hat er's, da han ses!"
— Auch einmal gut. Patient: „Ja, Herr Doktor, ich hätte es nicht gedacht, daß ich einmal ein Loch in den Kopf bekommen würde! — Doktor: „Na, dann trösten Sie sich nur damit, daß Sie wenigstens einmal einen offenen Kopf gehabt haben!"
— Verschwendete Zärtlichkeit. Edwin: „Liebste, was denkst Du wohl, hab' ich hier in meinem Medaillon? Die Marke von Deinem Brief! Sie ist von Deinen Lippen berührt worden und berührt nun oft die meinen!" — Angelina: „Ach, Edwin, es thut mir so leid, ich hab' diese scheußliche Marke an Bello's nasser Nase angefeuchtet!"
— Gefundener Name. A.: „Sie sind ja wohl wieder glücklicher Vater geworden?" — B.: „Jawohl, von Zwillingen." — A: „Wie heißen denn die die Kinder?" — B.: „Das eine Kathi." — A.: „Und das andere?" — B.: „Duplikati."
— Angenehme Beschäftigung. A: „Na, was machen Sie denn jetzt?" B.: „Ich reise mit einem Zirkus." — A.: „Da haben Sie wohl schwere Arbeit?" — B.: „O nein, ich habe fast gar nichts zu thun, ich brauche nur zweimal täglich meinen Kopf in des Löwen Rachen zu stecken."
— Ucbclangcwandte Redensart. Spindeldürrer Schneider an einem Wegweiser hinaussehend: „Ja, da steht nun Herkules am Scheidewege!"
— Geniale Ausrede. Meisterin: „Schlingel, wie
konntest Du nur die Wurst auf dem Korbe verlieren?"
— Lehrling: „Ach Meestern, unterwegs nahm ich den Deckel ab, und wie ich die Wurscht sah, da — war se verloren !"
Ein Schatzkästlein im Haushalte: Wer kennt nicht den Namen „Maggi"? Die Spezialitäten der Firma dieses Namens haben sich allerwärts durch ihre Vor- züglichkeit wie durch ihre billigen Preise rasch Eingang verschafft und erwerben sich täglich neue Anhänger. Während Maggi's Suppenwürze es der klugen Hausfrau ermöglicht, jede schwache Suppe oder Fleischbrühe nur mit wenigen Tropfen augenblicklich gut und kräftig zu machen, geben ihr Maggi's Bouillon-Kapseln das Mittel in die Hand, rasch, ohne jeden weiteren Zusatz, nur mit siedendem Wasser eine vorzügliche stärkende Kraftbrühe für Gesunde und Kranke herzustellen. Durch ihre anerkennenswert billigen Preise sind diese Produkte auch den weniger bemittelten Ständen dienstbar gemacht und dürfen daher jedem Haushalte wärmstens empfohlen werden.
Produkten Marktbericht Frankfurt a. M.
Roggen 13,25 Mk. Gerste 15,50-17,50 Mk. Westen 15,75 - 16, — Mk. Kartoffeln 4,---4,50 Mk. Hafer 12,25-13,50 Mk. Mais 10,25 Mk. alles per 2 0 Pfund.
Heu 2,70-3,30 Mk., Roggenstroh 2,--2,30 Mk. per 100 Pfd.
Schlachthofverwaltung.
67-69 Mk.
61-65 Mk.
55-58 Mk
53-55 Mk.
56 60 Mk-
Ochsen 1. Qual.
„ 2. Quai.
Bullen 1. Qual.
„ 2. Qual.
Kühe 1. Qual.
Kühe 2. Qual. 48-54 Mk. „ 3. Qual. ---Mk. Schweine 1. Qual. 50—51 Mk. „ 2. Quai. 48-49 Mk. per 50 Kilo Schlachtgewicht.
Kälber je nach Qualität 73—78 Pfg , Häm nel je nach Qualität 46 -60 Pfg. per 1 Pfund Schlachtgewicht.
Kirchlicher Anzeiger für Schlächtern.
Sonntag, den 12. Januar 1896.
Morgengottesdienst: Herr Superintendent Heck. Nachmittagsgottesdienst: Herr Pfarrer Hatteudorff.
Wochendienst: Herr Superintendent Heck.
Katholischer Gottesdienst.
Sonntag. Vorm. 10 7a Uhr, Herr Pfarrer Orth, Herolz.
Holzversteigermig.
Freitag, den 17. Januar d. Js., Vormittags von 10 Uhr an, wird in der Wirthschaft des Georg ^Möller zu Breitenbach aus dem hiesigen Gemeindewald Forstort Buchgraben (Köpfchen) nachstehendes Fichten- NUtzholz öffentlich verkauft werden:
320 Fichtenstämme von 12—21 Meter Länge und 10 — 36 cm Durchmesser, zusammen 140—150 Festmeter.
10 Stück Fichtenstangen 1. Cl.
Es wird dabei bemerkt, daß die Fichtenstämme sehr schöne und grade Stämme sind, die sich sowohl zu Brettern als auch zum Bauen eignen.
Breitenbach, den 9. Januar 1896.
Der Bürgermeister: K r e ß.
per nächste
Weltmarkt zu ©efnfiausen findet Dienstag, den 14. Januar 1896 statt und beginnt um 8 Uhr Morgens.
Vorher und außerhalb des Viehmarktplatzes darf kein Handel stattfinden.
mit und ohne Birmadruck, in verschiedenen Preislagen, sind vorräthig und zu haben bei
C. Hohnicister,
Buchdruckerei in Schlüchtern.
M*3nt Wintcrsais-« -^ empfehle ich zu billigen Preisen: $F Damen - Kleiderstoffe M als: Cheviots, Diagouals, Cachemirs, Cröpes» Lamas in den neuesten Dessins und Farben. §f Kerrenaryngsstoffen M als: Cheviots, Loden, Kammgarn, Trikots, Eskimos von den billigsten bis zu den feinsten Sorten.
J. M. WALTER.
Künstliche Zähne
nach bewährten Systemen, Zähne reinigen, füllen (plombiren) etc. Zahntechniker Kapp, Fulda. prima Schafwolle billigst bei Abr. Sichel.
Zu Aauchefaffer und Waschdulten werden gut beschaffene Oelfässer billigst abgegeben, dabei eine Parthie lange große und starke Fässer, für deren Dauerhaftigkeit garantire. A. V. Wolf.
Eine Parthie
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Wegen vorgerückter Saison verkaufe ich
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Halblama, Hemdenlama, Iaquetts, Kindermän tel, UmMagiü^er,§e^
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alles zu bedeutend herabgesetzten Preisen.
Ksathan May.
Hetegenheitskauf!
Ich verkaufe so lange Vorrath reicht:
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Buckskin in schönen Mustern und kräftiger Waare Pro in 2.50 Mk., hochfeine Buckskin-Resten pro m 4 Mark, reeller Werth 7 Mark, schwere Buckskin in modernen Mustern 3, 3.50, 4 und 5 Mark ' per Meter, reeller Werth 2 Mk. mehr, Winterüberzieher von 10 Mark an und höher,
Pelerinen-Mäntel mit großen Kragen in gangbaren. Farben nnb kräftiger Qualität von 16 Mk. an, Buckskin-Anzüge von Mk. 12, 14, 16, 18—24 Mk. in schönen Mustern und soliden Qualitäten,
Hemden und Cattunflanelle von 32 Pfg. pro m an bis 70 Pfg., ^Kleiderstoffe in den verschiedensten Sorten je nach Qualität von 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90 Pfg. pro m und höher, Tischtücher von 1.60, 1.80, 2, 2.50, 3 Mk. und höher, Handtücher von 20, 25, 30, 40, 50 Pfg. pro Meter an,
Gardinenstoffe von 10 Pfg. an bis zu den feinsten Qualitäten.
Mraham Sichel.
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