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bach hat in den letzten Tagen einen hierauf bezüglichen > Stalldünsten ist u. a. oft auch der Futterstaub schuld: Orth das. 28. Theresia, Tochter des Bauers Ferdinand Stein

Vertrag geschlossen^ Weilburg steht in Unterhandlung an diesen Erkrankungen. Der Futterstaub entwickelt und auch Diez a. d. Lahn trifft seine Vorbereitungen.. sich nicht allein, wenn unreines Heu rc. in hochange- Die Einwohner von Diez wollen sich mit 1055 Lampen j brächte Raufen geworfen wird, sondern noch einmal, und sechs Pferdekräften betheiligen. Die Stadt sucht f

Unternehmer, welche die Anlage und den Betrieb auf eigene Kosten ausführen.

wenn die Pferde aus diesen unpraktischen Raufen das Heu herausziehen. Hierbei werden zugleich die feineren und brüchigen Theile der Pflanzen, die Blättchen, die

Bermischteö.

In einer östlichen Vorstadt von München ereigneten sich kürzlich einige sehr schwere Krankheitsfälle, welche den Beweis liefern, daß die Maul- und Klauenseuche des Rindviehs auch auf die Menschen übertragbar ist, und daß die im Anfang unklaren, aber stetig in der Schwere fortschreitenden Kraukheitserscheinungen die ernstere Aufmerksamkeit der Gesundheitsbehördcn und der ärztlichen Kreise verdienen. Dr. Weigl-München ver­öffentlicht nun in derMünch. Acrzü. Rundschau" zwei solche Beobachtungen. Eine kräftige Frau war im Be­sitze einer einzigen Milchkuh, welche zu kränkeln anfing In zärtlicher Fürsorge für ihre Ernährerin ließ sich die Frau von dem geängstigten Thiere an der Hand lecken. Aber diese Zärtlichkeit kostete der Frau ein schweres Krankenlager von sieben Wochen, wobei die Fieber­temperatur auf die enorme Höhe von 42 Grad stieg und massenhafte Geschwüre im Munde jede Nahrungs­aufnahme unmöglich machten, so daß der Tod nur mit Mühe abzuwenden war. Der andere Fall betraf eine junge Magd, bei welcher die Maulseuche den Todeskeim legte. Der genannte Aufsatz verweist auch auf eine durch den Genuß von Milch verursachte Epidemie unter den Kindern eines Berliner südlichen Vorortes, so daß die enorme Gefährlichkeit dieser Seuche auch für Menschen außer Frage steht und die zur Weiterverbreitung dieser Seuche erlassenen behördlichen Vorschriften strengste Be­folgung erheischen. Mancher rätselhafte Erkrankungsfall unter den Landbewohnern, aber auch in den Städten dürfte sich auf eine Ansteckung durch diese Seuche zurück­führen lassen, da ja vereinzelte kleine Herde dieser Seuche Vorkommen. Aus diesem Grunde wird jede aus­führliche Beschreibung derartiger, in den Anfängen schwer zu diagnostizirenden Krankheiten bei Menschen mit Interesse ausgenommen werden.

* Durch gerichtliche Entscheidung ist festgestellt, daß ein Zeitungsverleger nicht verpflichtet ist, den In- serenten ein Belegexemplar als Beweis für die richtige Einstellung einer Anzeige oder Bekanntmachung zugehen zu lassen. In dem betreffenden Falle hatte der Inserent, weil er kein Belegblatt erhalten hatte, Zahlung für die Anzeige verweigert. Der Zeitungsverleger legte an Gerichtsstelle die Belege vor, worauf der Inserent zur Zahlung verurtheilt wurde. In der Begründung hieß es:Sich die Möglichkeit zur Prüfung des Auftrags zu verschaffen, ist Sache des Bestellers. Die Leistung des Verlegers erschöpft sich in der Drucklegung der Anzeige und Verausgabung der jeweiligen Auflage, da hiermit wirthschaftlich derjenige Erfolg hcrbeigemhrl wird, dessen Erreichung die unmittelbare Veranlassung zum Vertragsabschlüsse für den Besteller bildet."

Futterstaub. Bei Pferden kommen bekanntlich nicht selten Augenerkrankungen vor, die auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sind. Neben den scharfen

den größten Nährwerth haben, abgerissen und fallen zu Boden und das Pferd zieht zum großen Theil nur Stengel und Stiele heraus. Auch fallen hierbei die feinen Blättchen, Blüthenbestandtheile, Pflanzenhaare, Hülsen, Rispen rc. und namentlich der auf verschlämmten Futter angesammelte Futterstaub direkt in die Augen und die Nasenöffnung des Pferdes. Diese Körper sind im Stande, nicht nur die Binde- und Hornhaut des Auges, sondern auch Nasenhöhle, Kehlkopf, Luftröhre bezw. sogar die Lungen derart zu reizen, daß Erkrank­ungen dieser Organe entstehen. Nicht selten beobachtet man bei Pferden namentlich rasch auftretende Ent­zündungen der Bindehaut und der durchsichtigen Horn­haut des Auges, welche nur als Verwundungen desselben durch das Eindringen von Futterstaub zu erklären sind. Oft findet man auch einen starken Thränenfluß, der nicht selten in Eiterung übergeht. Die Behandlung dieser Erkrankungen beschränkt sich seitens des Laien auf Beseitigung der Ursachen, Vermeidung von Staub rc., auf Reinigung der Augen und Anwendung kalter Um­schläge. Erwähnt sei noch bei dieser Gelegenheit, daß Thierarzt Mulotte gefunden haben will, daß Pferde nach Luzerne-Kleehcu Kehlkopfpfeifen bekommen.

Vorsichtig.Du, warum geht denn die Frau Dinier immer zehn Schritt hinter der Tochter her?" Ja, man soll sie nicht für die Mutter halten, weil sonst der Schwiegersohn in spe gleich Angst besame!" Zwei Musterköchinen. Hausfrau:Ach Emilie, es ist gut, daß Du gerade kommst, mir ist die Sauce angebranntes riecht fürchterlich!" Besuch:Nun, gieß' ein bißchen Eau de Cologne dazu!"

II. Eheschließungen:

Oktober: 5. Ferdinand Plock, Lehrer zu Frankfurt a. M. mit Anna Margaretha Schröder zu Schlüchtern. 5. Christian Weiß, Vizefeldwebel im Großherzoglich Hessischen Infantene- Regiment Nr. 117 zu Mainz mit Katharina von Paris zu Schlüchtern. 9. Friedrich Iahn, Weißbinder zu Herolz mit^Maria Barbara Zinkand zu Herolz. 9. Michael Friedrich Martin Schiele, Seminarlehrer zu Ottweiler mit Kathinka Anna Heck zu Schlüch- tcrn. 28. Adam Walther, Hülfsbahnwärter zu schlüchtern mit Christine Ziegert aus Heiligkreuz.

November: 9. Johann Peter Bart bei, Posthülfsbote zu Hanau mit Katharina Eckhardt zu Schlüchtern. 13. Wilhelm Wcvnen, Eisenbahn-Lademeister.Aspirant zu Schlüchtern mit Maria Lahm zu Wend^elsheim. 14. Heinrich Sicgcsmund Mar Hüniche, schlaffer zu schlüchtern mit Christina Lang zu Geislitz. 28. Karl Ludwig Walther, Ackermann zu schlüchtern mit Margaretha Krämer zu Breitenbach. 28. Ludwig Freund, Schneider zu

Schluchten mit Marie Elisabeth Degenbard das. 30. Jacob Kollmcr, Maschinenbauer zu Offcobach a. M. Maria Zier zu Schlüchtern.

Dezember; Vacat.

111. Sterbefülle.

Oktober: 11. Simon Nöll, Bürgermeister, 71 Monate alt zu Herolz.

Johannes mit Anna

Jahre 11

November: £0. Johannes Nentsch, Bureaugehilse, 23 Jahre 9 Monat alt zu Schlüchtern. 22. 'Nicolaus, 8 Jahre 5 Monate alter Sohn des Hülfsbahnwärter Martin Druschel zu Niedc>zcü.

Dezember; 2 Clara Louise Kohlhcpp, 16 Jahre alt zu Schlüchtern. 5. Daniel, 14 Jahre 6 Monate alter Sohn des Maurers Daniel Krug zu Niederzcll. 6. Konrad Preis, Hüttner 56 Jahre 10 Monate alt zu Herolz. 8. Hcinnch Rüffcr, Acker- Mann 72 Jahre 4 Monate alt zu Niederzcll. 9. Katharina, 14 Jahre 1 Monat alte Tochter des Bauers Georg Bernges zu Niederzell. 12. Louise, 13 Jahre 7 Monate alte Tochter des HülfSbahnwärterS Martin Drusche! zu Niederzcll. 12. Philipp Nüffer, KreiSarmer, 21 Jahre 7 Monate alt zu Schlüchtern. 13. Maria Jfft geb. Lotz, 77 Jahre 4 Monate alt zu Niederzell. 15. Reinhard Möller, Eisenbahn-HülfSbremfer 51 Jahre 3 Monate alt zu schlüchtern. 22. Johannes, Sohn des M-tzgerS Heinrich Kohlhcpp 17 Taee alt das. 23. AmbrosiuS Müller, Bauer, 65 Jah.e alt zu Herolz. 24. Louise, 1 Jahr 3 Monate alte Tochter des DienstknechtS Heinrich Lamm zu schlüchtern.

Produkten Marktbericht Frankfurt <t. M

Stand es-Amt Schlüchtern.

Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle im IV. Quartal 1895.

I. Geburten:

Oktober: 2. Anna Christine Elisabeth, Tochter des Stat.- Diätars Friedrich Wenzel zu Schlüchtern. 4. Helene, Tochter des Taglöhners Georg Traband das. 8. Maria Helena, Tochter des Taglödners Friedrich Hohmann das. 17. Johannes Bernhard Philipp Friedrich, Sohn des Lehrers Georg Friedrich Christian Walther das. 17. Emil, Sohn des Handelsmann David Kap das. 27. Otto Reinhold Emil, Sohn der Schuhmachers Philipp Ambrosius Christian Sauerwein das. 30. Ludwig Otto, Sohn der Konditor Rudolph Richard Pömpner das.

November: 1. Gertrude Louise, Tochter des Bäckers und Gastwirty Ludwig Bolender das. 7. Friedrichs Joseph, Sohn des Steinrichters Nikolaus Wegner das. 20. sallp, Sohn des M-tzgers Abraham Seelig das. 28. Katharina, Tochter des Ackermann Justus Trischler zu Herolz. 29. Wilhelm, Sohn des Metzgers Heinrich Zipf zu Schlüchtern.

Dezember: 2. Johann Nicolaus, Sohn d:s Maurer Nicolaus Noth das. 7. Jsidor, Sohn des Handelsmanns Jacob Seelig dast 5. Johannes, Sohn des Metzgers Heinrich Ludwig Kohlepp das. 15. Eva, Tochter des Zimmermanns Heinrich Fuchs zu Herolz. 12. Carl Emil Wilhelm Reinhard, Sohn des Kreis. phpsikuS Dr. med. Friedrich Ernst Stern zu Schlüchtern. 26. Gertraude, Tochter des DienstknechtS Henning das. 24. Valentin Christoph August, Sohn des Schuhmachers Christoph Reinhard das. 30. Margaretha Elisabeth, Tochter des Postschaffners Philipp

Roggen Weizen Hafer

13,25 Mk.

15,75-16,- Mk.

12,25- 13,50 Mk.

Gerste Kartoffeln Mais

allcL per 2 0 Pfund.

Heu 2,70-3,30 Mk., Roggenstroh 2, - 2,30 Mk.

Schiachthosverwaltung.

Ochsen 1. Qual.

2. Dual.

Bullen 1. Dual.

2 Dual.

Kühe 1. Dual.

67-69 Mk.

61 -65 Mk. 54- 58 Mk 53-55 Mk.

55-60 Mk-

15,50-17,50 Mk.

4,--4,50 Mk.

10,25 Mk.

Kühe 2. Quai.

3. Qual.

Schweine 1. Qual.

2. Dual.

per 100 Pfd.

48-54

50-51 48-49

Mk

Mk. Mk. Mk.

per 50 Kilo Schlachtgewicht.

Kälber je nach Qualität 7378 Pfg, Hämmel je nach Qualität 46 -60 Pfg. per 1 Pfund Schlachtgewicht.

Verfälschte schwarze Seide.

Man verbrenne ein Müsterchen deS Stoffes, von dem man kaufen will, und die etwaige Verfälschung tritt sofort zu Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, ver­löscht bald und hinterläßt wenig Asche von ganz hellbräun­licher Farbe. Verfälschte Seide (die leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort, namentlich glimmen dieSchuß­fäden" weiter (wenn sehr mit Farbstoff erschwert), und hinter­läßt eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegensatz zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, so zerstäubt sie, die der verfälschten nicht. Die Seidenfabrik G. Henneberg (k. u. k. Hoslief.) Zürich versendet gern Muster von ihren ächten Seidenstoffen an Jedermann und liefert einzelne Roben und ganze Stücke porto- und steuerfrei in die Wohnung.

Seiden-Fabriken G. Henneberg, <k. u. k. Hon.» Zürich.

In Nr. 1 derSchlüchterner Zeitung" vom 1. Jan. d. I. wird aus dem Umstand, daß vor längerer Zeit eine Kasse in Borken Bankerott gemacht hat,, die Un­sicherheit der Raiffeisen'schen Darlehns- kassen darzulhun gesucht. Obwohl die Provinzialpresse bereits längst constatiert und Nachfrage an Ort und Stelle ergeben hat, daß die Borkener Kasse gar keine Raiffeisen'sche Kasse Neuwieder Organisation war, und dies den Interessenten allgemein bekannt ist, so hält es der Unterzeichnete in Anbetracht der Bedeutung, welche die Naiffeisen'schen Kassen gerade für die Land-Bevölkerung unseres Kreises haben, für «»gezeigt, dies auch an dieser Stelle zur Kenntniß zu bringen.

Hohenzell, den 2. Januar 1896.

Der Untervervandsdirektor:

M e y e n s ch e i n.

Eine gebrauchte Mterschneidmaschine, neuester Construction, wird billig ab" gegeben bei Nathan May.

Landwirthschastliche Anzeigen.

^ Untn dieser Rubrik sind tie Anzeigen unent­geltlich für die Mitglieder deSLandwirthschaftlichen KreiSverrinS Schlüchtern.)

Verkäufe folgende Zuchthühner:

2 Stämme Tritten, je 1 Hahn und 3 Hennen; 1 Stamm Laugshan, 1 Hahn und 1 Huhn; 3 Huhne» von Mantes.

Bürgermeister Salomon.

Es sind stets vorräthig und zu haben: Absentenlisten, SlctcnbtM, (Umschlagbogen) blau, Akte» Coi'verrs, Arbeiternotizbücher, Arbeitsbücher, Arbeitsbescheiiriguuge» für Arbeitgeber Armuthsatteste, Anmelbezettel zur Unfallversicherung, Au-und Abmeldescheine zur Kraute» fasse An- und Abzugsatteste, Auflassungserklärungen für Hypotheken, Anhängcmarkeu für Säcke und Körbe, Bauordnungen, Bürgscheine über Holzgeld, Fleischbeschau-Zettel, Fleischbeschau-Register, Fleischbeschau-Ordnungen, Gehaltsqnittunge» für Förster, Geldbrief-Couverts, Generalvollmachten, Gesindedienstbücher, Klagformulare, Kaufverträge, Militärreklalnationen, Notas, Rachtblichcr und -Zettel für Wirthe, Ortsschatzer-Jnstruktionen, Pensenregister, Quittungen über Pensionen und über Wittwengeld, Quittungssammelhefte zur Sl.- u. J.-B. Quittungskarten-Mappen, Rechnungen, Schafbücher, SchledsmannS-Formnlare, Trichtnenregister, Trichinenscheine, Unfallanzeigen, Viehleihverträge, Wechselblanquetts, Wildscheine in Papier und Karton, Zahlbefehle, Zollinhaltsdeklarationen etc. etc.

^ Hofmeister,

Buchdruckerei in Schlüchtern.

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JUr. SieM.