— In eigenthümlicher Weise wurde dieser Tage ein Mitglied des Cirkus in Edinburgh bestohlen. Als dieses Mitglied, ein Kunstreiter, in seine Garderobe trat, entdeckte er, daß seine ganze Garderobe während seiner Abwesenheit gestohlen worden war. Es wurde sofort eine eingehende Untersuchung angcstcllt, die aber resultatlos blieb. Während man noch über den muth- maßlichen Thäler berieth, fiel es mehreren Personen auf, daß der Elephant sich ganz ungewöhnlich benehme und eine geradezu ausfallende Lustigkeit an den Tag lege. Man kam endlich auf den Gedanken, daß dieses Riesenthier die g a n z e G a r d e r o b e v e r s p e i st h a b e. Es blieb selbstverständlich nichts übrig, als den nächsten Tag abzuwarten, um die Folgen des Diebstahls zu be- ftchtigen. Und in der That — am nächsten Tage kamen Gilets, Hosen, Rock, Hemden, Stiefel rc. wieder aus Tageslicht, freilich in einem Zustande, der den ferneren Gebrauch dieser Kleidungsstücke vollständig ausschließt. Und dabei hatte sich der Elephant nicht einmal den Magen verdorben.
— (Nach dem Essen in einem vornehmen Gast Hofe.) Gast: „Kellner, zahlen!" — Kellner: „Eine Suppe 45, ein Fleisch garnirt 1,50, ein Omelette 2,30, Wein 3,80 . . . bitte, was haben Sie noch?" — Gast (dumpf): „Hunger!"
— Ein altes Uebel. „Sie sind aber recht früh kahl geworden, lieber Max'" sagt der alte Onkel aus der Provinz, der nach langer Zeit den Neffen einmal wieder sieht. — „ Ja, sehen Sie, lieber Onkel, s o bin ich schon auf die Welt gekommen!"
— Schnipsel: „Warum nimmst Du denn immer diesen miserablen Regenschirm ins Wirthshaus mit? Hast Du denn keinen andern?" — Zipfel: „Bis jetzt nicht, aber ich hasse, daß er einmal Abends verwechselt wird."
— S a ch v e r st ändig. Marktfrau: „Na, scheemt Fräulein, wollen Sie die Jans nich koofen?" Haup' mannsköckin: „Nee, die Jans wird »ich zu's Militär genommen, die hat 'ne zu schwache Brust."
— „Entschuld ig e n Sie, Herr Sekretär, ich muß eine Anzeige machen wegen meines Sohnes, der ist schon eine Woche nicht nach Hause gekommen!" „Die Sache hat ihre Richtigkeit, er wurde vor acht Tagen beim Stehlen erwischt und verhaftet." „Ist nicht möglich ! Die Schande für die ganze Familie. — Läßt sich der Kerl noch beim Stehlen erwischen!"
— Eine ziemlich reise Engländer in verlangt am Schalter ein Billet zum Güterzug. Der Beamte schüttelt den Kopf und giebt ihr ein Billet zum Eilzug. Sie schüttelt den Kopf noch mehr und kalwälscht: no, no, Güterzug! Und sie fährt Güterzug ; bei der nächsten Haltestelle aber tust sie den Schaffner und sagt ärgerlich: „Das nennen Sie Güterzug? Dieser Zug sein nix guter als die anderen!"
— Ans der Schule. Lehrer: „Fritz, wo leben eigentlich die Eisbären?" — Fritz schweigt. —Lehrer: „Aber Du hörst es doch schon am Namen." — Fritz: „In Eisleben!"
BMW
.füllender fär1888
Gustav-Adolskalender 25 Pfg., Hessischer Landeskalender 2üPfg., Bonifaeiuskalender 30 Pfg., Reichsbotenkalender 40 Pfg., Kaiserswerther Kalender 50 Pfg. Ich empfehle besonders diesen letzteren der geneigten Beachtung meiner Freunde. ’ Das Diakonissenhaus zu Kaiserswerth am • Rhein, der Entstehmigsvrt des ganzen s großen, jetzt so segensreich über die ganze Erde verbreiteten Diakonissenwesens, giebt diesen Kalender in seinem eigenen Interesse heraus. Er hat einen besonders reichen, ächt christlichen Lesestoff, giebt Nachricht über die Diakonissensache und bringt jedes Jahr eine volksthümlich geschriebene Bis graphie irgend eines bedeutenden Mannes oder einer bedeutenden Frau, so, daß seit seinem Entstehen eine ganze Gallerie unserer besten deutschen, besonders christlichen Persönlichkeiten sich in demselben barbietet.
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