Ein Metzger von Romsthal ist beschuldigt, sich gegen den § 12 Abs. 1 des Nahrungsmitteigesctzes vom 14. Mai 1879 in ideeller Concurrenz mit dem § 263 des Str.-Ges.-B. vergangen zu haben. Der Angeklagte hatte nämlich im Mai v. I. in Soden eine kranke Ziege im Werthe von ca. 24 Mark für 2 Mark gekauft und das Fleisch derselben als gutes und gesundes verkauft. Das Thier war nach Ansicht des Sachverständigen, Herrn Kreisthierarzt Dr. Collmann, am sogenannten Nauschen- brand, einer milderen Art Milzenbrand, erkrankt und in Folge dessen gesundheitsnachtheilig für die Cansumenten. Sämmtliche Leute, welche von dem Fleisch gegessen hatten, wurden denn auch mehr oder weniger krank, sie bekamen Erbrechen, Abweichen, Leibschmerzen u. s. w. Der Gerichtshof sprach den Angeklagten schuldig und vernrthcilte ihn zu sechs Wochen Gefängniß und in die Kosten.
Frankfurt. („Liebesfrühling auf dem Elfe" — wer kennt nicht das stimmungsvolle Bildchen aus der „Gartenlaube"?) Ein flotter Gymnasiast schiebt beim Schlittschuhlauf einen Schlitten, auf dem seine „Eisflamme" Platz genommen hat, ein reizender, jugendfrischer Backfisch, der mit freudelenchtenden Augen zu dem Gymnasiasten aufblickt. Auf glatter Eisfläche verzeichnet bekannter Maßen der pfeilschießende kleine Kobold, Gott Amor, am leichtesten Erfolge und solche Bildchen, wie das aus der „Gartenlaube", kann man auch auf unseren Eisbahnen häufig beobachten. Daß es aber unter Umständen sehr gefährlich werden kann, auf der Eisbahn Bekanntschaften zu schließen, das zeigt der nachstehende Fall: Gestern Mittag lernte ein junger Mann auf dem Eise ein hübsches Mädchen kennen. Er lud dasselbe bei der Rückkehr zur Stadt zu einer Tasse Kaffee ein, welche Einladung dankend angenommen wurde. Nach längerem Aufenthalt im Cafohaus gab das Mädchen den Wunsch zu erkennen, den Saal auf wenige Augenblicke verlassen zu dürfen; sie werde gleich zurückkehren. Vergeblich wartete der junge Mann auf die Rückkehr. Als er bezahlen wollte, fand es sich, aus welchem Grunde dir Schöne verschwunden blieb. Sie hatte ihrem Begleiter das Portemonnaie mit 140 Mark aus der Tasche gezogen.
— Wohl bekomins! Ein Privatier nahm sich zu seinem Kutscher noch einen Kutscher vom Land, der der Pferde warten und hie und oa beim Essen bedienen sollte. „Jacob", sagte der Herr am Weihnachtsabend zu dem Burschen, „damit Du nicht immer beim Servicen nach dem Stall riechst, hab' ich Dir hier eine große Flasche Eau de Cologne gekauft." -- Als Jacob nun vor einigen Tagen wieder nach Staüparfüm duftete, fragte sein Herr indignirt: „Nun, Jacob, was hast Du mit dem Eau de Cologne gemacht?" — De' den Schnaps han' ech nach um nach getrunke', Herr Barun," antwortete der Dummkopf, „er woar awcr nett se gut g'wese, wei er g'roche hott."
Ausland.
Stockholm. Zu der bevorstehenden Vermählung des Prinzen Oskar, zweiten Sohnes des Königs von Schweden, mit dem Fräulein Ebba M nuck, wird aus Stockholm geschrieben: Es klingt wie aus alter Zeit das Märchen vom Kömgssahn, welcher, in Liebe für das arme Mädchen entbrannt, jede Gefahr bekämpft und sie zuletzt als glückliche Braut in sein Schloß Heim- führt. Dieses Märchen ist heute in Schweden wahr geworden. Der zweite Sohn des Königs, Prinz Oskar, Herzog von Gotland, hat sich mit einer ehemaligen Hofdame der Kronprinz, dem Fräulein Ebba Munck of Fulkila, mit Genehmigung seiner hohen Eltern verlobt. Schon vor zwei Jahren sprach man in vertrauten Kreisen von der Neigung des Prinzen für das Fräulein, aber man glaubte, Zeit und Verhältnisse würden diese vornan« tische Liebe erkälten lassen. Das Fräulein wurde vom Hofdiensre entlassen, und das Gerücht verstummte. Am 10. d. Mts. fand der erste große Neujahrsball beim norwegischen Staatsminister statt. Der Prinz wohnte demselben bei und nun erregte es großes Aufsehen, daß er dem Fräulein Munck besondere Aufmerksamkeit erwies und sie wiederholt zum Tanze'führte. Das alte Gerücht wurde wieder lebendig, und am folgenden Abend brachten die Zeitungen, welche zuverlässige Erkundigungen ein« gezogen hatten, die Mittheilung, der Prinz habe mit Genehmigung seiner Eltern um die Hand des Fräuleins geworben und ihr Jawort erhalten. Freilich war dies eine grobe Indiskretion der Zeitungen, da man die Verlobung noch zu verheimlichen wünschte, aber die Nachricht war richtig. Aus sicherer Quelle hat man auch erfahren, der Prinz werde seine Anserwählte bald zum Altar führen. Man erzählt auch, daß der König, als er zum ersten Male von dieser nicht standesgemäßen Liebe seines Sohnes in Kenntniß gesetzt wurde, eine Prüfungszeit anssetzie, um die Treue des Prinzen zu erproben. Die zwei Jahre sind verflossen, der Prinz hat für seine Liebe gelitten und darf nun die Braut heimführen. Doch dieser Schritt ist von verhängnißvoller Bedeutung für ihn, da das Gesetz bestimmt, daß jeder Prinz und seine Erben des Thrones verlustig werden, der sich mit oder ohne Erlaubniß des Königs 'mit einem Mädchen nicht fürstlichen Blutes vermählt. Ja, das norwegische Gesetz fügt hinzu, er sei in diesem Falle Nicht bkiechtigi, den Fürftemitel zu tragen. Met muß
der Prinz also opfern, um seine Geliebte zil gewinnen. Fräulein Munck ist 29 Jahre alt, nicht klassisch schön, aber anmuthig. Sie hat eine schöne, schlanke Gestalt, feine aristokratische Züge, braunes Haar und eine blendende Gesichtsfarbe. Doch was sie vor Allem aus- zeichnet, ist ihr persönlicher Liebreiz, ihre Herzensgute und ihre Treuherzigkeit. Sie ist 1858 geboren als Tochter des Obersten Karl Jakob Munck und dessen Gattin in zweiter Ehe, Freiherrin Henriette Cederström. Ihre zwei Brüder stehen als Lieutenants in verschiedenen Regimentern. Die Familie besitzt kein Vermögen, ist aber von uraltem finnländischen Adel, der Stammvater derselben im Jahre 1585 geadelt. Zwei andere Sprossen derseben wurden zur gräflichen und freiberrlichen Würde erhoben. In der hohen Gesellschaft nimmt die Familie des Fräuleins eine sehr angesehene Stellung ein. Wie die T. R. vermuthet, dürste die Vermählung in England statifinden, wohin die Königin mit Prinz Oskar (Erstere um ihrer Gesundheit willen) Ende dieses Monats zu fahren gedenken. Doch weiß man Näheres darüber noch nicht; ebensowenig, wo das junge Paar nach der Hochzeit seinen Wohnsitz nehmen wird; man vermuthet in dieser Beziehung, daß Karlskrona, eine Station der Marine, wo der Prinz auch ein Haus besitzt, ausersehen werde. Der Prinz ist Major in der Marine und Chef des Kanonenschiffes „Edda", mit welchem er im Frühjahr 1887 Kiel besuchte und dort herzlich vom Kaiser Wilhelm begrüßt wurde.
London, 15. Jan. (Ein Engel.) Am Eingänge des Hyde-Park — so wird der „W. A. Z." berichtet -— stand vor einigen Tagen ein altes, gebeugtes Weiblein und bot den Vorübergehenden grünes Vogelfutter zum Kaufe an. Niemand achtete ihrer, die Arme schauerte vor Frost zusammen und kauerte sich neben ihr Körbchen auf den Boden. Unter den Promenirenden berauben sich auch die Töchter des Prinzen von Wales; eine derselben wurde der alten Frau ansichtig und die junge Damen beriethen nun, was man für die Arme thun könnte. Kurz entschlossen eilte Prinzessin M a u d zur alten Frau, nahm das Körbchen auf, stellte sich neben der Frau und bot das Futter den Vorübergehenden zum Kaufe an. Das Geschäft ging nun glänzend, bald war der Borrath zu Ende, ja, es kamen sogar Geldstücke herangezogen, mit welchen man Anzahlungen auf Futter- lieferungen, die erst in den nächsten Tagen effectuirl werden sollen, leistete. Als die Prinzessin schon eine hübsche Summe zusammen hatte, legte sie noch eine Banknote aus ihrer Tasche in's Körbchen, dann lief die liebliche Prinzessin seelenvergnügt zu ihren anderen Schwestern zurück.
NewrAork, 2. Jan. Die anarchistische Agitation in Amerika ist, den „M. N. N." zufolge, zur Zeit wieder rege. In New-Hork hat sich dieser Tage ein Comitee deutscher ausgewicseuer Svzialisten und Anarchisten gebildet, um für eine von den Sozialdemokraten Dculsch- lands anläßlich des zehnjährigen Bestehens des Sozialisttu- gesetzes herauSzugebenden DenkschriftMaterial zu sammeln. An der Spitze des Comitees steht ein gewisser R. Ticdt, der Mitte der siebziger Jahre in Berlin im sozialdemokratischen Wahlkomitee saß. Für die Hinterbliebenen der in Chikago Hingerichteten Anarchisten werden Gelder gesammelt, aber die Hergabe von Geld ist immer eine schwache Seite der Anarchisten gewesen, und so sind erst wenige Dollars zusammen. Auch John Most läßt für einen Appellationsionds für sich sammeln und hat schon 31 Dollars znsammengebracht. Trotz aller Anstrengungen und Schreiereien ist dennoch die Gefolgschaft Most's in Amerika nur klein.
Vermischtes.
— Bier wackere Zecher saßen dieser Tage stillvergnügt in einem der vielen „Bräus" in Berlin und tranken, ganz wie die alten Deutschen, so lange immer noch eins, bis ihnen schließlich die bierschweren Häupter in sanftem Schlummer auf die Brust sanken. Die „Sperrstunde" für Das Lokal war gekommen, der Oberkellner trat heran und versuchte die letzten Gäste aufzurütteln. Aber alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Der erfahrene, mit den Personalien seiner Stammgäste wohlvertraute Obermundschenk wußte sich zu helfen. Er trat auf Die Straße, rief eine Droschke heran und schleppte mit Hülfe des Kutschers die vier Bierleichen in den Wagen. „Wohin soll ick denn mit die vier hinjondeln?" fragte der Kutscher. „Das will ich Ihnen gleich klarmachen!" sagte der Obermundschenk lächelnd und überreichte, so erzählt wenigstens das „Kleine Journal", dem Fuhrmann folgenden Frachtbrief:
1. Vordersitz Lehmami, abzuliefern Mauerstraße Nr. ,.
2. Vordersitz Schnitze, Kochstraße Nr. ....
1. Rücksitz Werner, Friedrichstr. Nr. . . .
2. Rücksitz
Neman«, Besseistraße Nr. . . .
Der Kutscher nickte freudig und verständnißvoll, und nachdem er sich vom Oberkellner vorsichtiger Weise das Fahrgeld für die ganze Gesellschaft hatte bezahlen lassen, lenkte er das Fuhrwerk in die Nacht hinaus. Wenige Minuten später lag die Kneipe in tiefem T unket, der
Wirth und die Kellner in ihren Betten. Eine Viertelstunde war vergangen, da wurde das ganze Haus durch heftiges Klingeln alarmirt. Der Oberkellner kleidete sich hastig an, eilte die Treppe hinunter und schloß die Hausthür auf. Vor ihm steht wieder der Kutscher, öffnet den Wagenschlag und sagt: „Sind Sie man so jut und legen Sie die Brieder wieder uff ihre Plätze. Sie sind mir uff’n Weg zusammengefatlöN und da weeß ick nich, wo Jeder abzuladen ist!"
— Gebildete Schusterjungen. In Marien- werder macht ein Schuhmachermeister besannt, daß er von jetzt ab nur Lehrlinge anniMmt, welche das Sekundaner-Zeugniß besitzen. (Wie es scheint, hat der Fort- bildungsschulzwang die Annonce hervorgerufen. D. R.)
— Frau v. Hoch giebet „Wahrhaftig, Lieutenant Müller, Sie sind der erste bürgerliche Offizier, mit dem ich je getanzt habe." Lieutenant Müller: „Ei, ei, meine gnädige Frau, was haben Sie denn an sich, daß meine bürgerlichen Kameraden nicht mit Ihnen tanzen?"
BüchersÄau.
Victor Saverrenz, Im Baun der Disciplin. (B-r- lag von 3- L. V. Lavcrrenz in Berlin. Preis 1 Mark.) Unter obigem Titel hat der genannte Verfasser vier kleine Er- zählunacn aus dem Soldatenleben im Frieden veröffentlicht, die dem Meister der Militärbumoreske, A. v. Winterfell», gewidmet sind. In allen vier Humoresken spielen die Einjährigen, dieses .schreckliche Jmpediment für die Aunee", wie der Herr Rittmeister sagt, die Hauptrolle, sei es, daß sie verbotener Weise in Civil ausgehen, sich von der Stallwache drücke», beim Pferdeputzen auf dem Flankierbaum den versäumten Morgenschlaf nachzuholen suchen oder sonst durch kecke» Lügen sich aus der Patsche zu ziehen wissen. Freunden des Humors, Einjährigen und nameutlich solchen, die e» werden wollen, sei das schneidig geschriebene Buch aus» wärmste empfohlen.
Suchbvch von Dr. Chr. (V.. Ho ttinger, Straßburg i. 6 Vierte Aussage. — Die Festtage sind vorüber, und auf dem Bücher-- markte beginnt Ruhe einzukehre». Haben bislang die Werke den Markt beherrsch:, weiche Die Widmung als Festgeschenk gewiffer- maßen auf der Stirn tragen, so wendet sich jeßr Die Aufmerksamkeit solchen zu, die nicht bloß der Festbestimmung Ausdruck geben. Da ist nun im Verlage von Dr. Hotlinger's Schriften in Straßburg i. E. ein Werk in 4. Auflage erschienen, welches in feiner gegeu- wärtigen Gestalt noch weit mehr als in der früheren ebensowohl eine Festgabe als einen wirklichen Hausschatz bildet. Wir meinen das „Lmiwuch" (Konversationslexikon) dieses Volksschriftsteller», welches, bedeutend vermehrt, von neuem seine Wanderung in die Welt antriti. Wir sind gewiß, daß er eines guten Empfangs sicher ist; denn selten oder nie wurde dem Publikum Gelegenheit geboten, um den geringen Preis von 4 Mk. 50 Pfg sich ein ährrliches Buch zu verschaffen. In mehr als 22 000 Artikeln bietet das „Suchbuw ein Konversationslexikon, einen Ratbgeber für jede Lage des persönlichen und geschäftlichen Lebens, in gesunden und kranken Tagen, einen Briefsteller — kurz, alle», was der einzelne an Rath bedarf. ES giebt fein Lebensverhältniß, welches nicht kurz und doch eingehend und immer praetisch besprochen wäre. Mehr als 2000 gediegene Aursprüche von Dichtern und Denkern sorgen für die Pflege des Gemüthes; Volkslieder (theilweise mit Noten), Räthsel ic. dienen der Unterhaltung; Landkarten u. zahlreiche Abbildungen förder» die Anschaulichkeit der Darstellungen. Wir haben hier in Wirklichkeit ein Schatzkästlein guten Rathes vor uns, das in keinem Hause fehlen sollte; ja wir wagen die Behauptung, daß sich jeder selbst schädige, bei ein solches Buch unbeachtet laßt und dessen Rathschläge entbehrt. ES steht auf bet Höhe der Zeit; so finden wir;. B. Grevy's Abdankung bereits verzeichnet. Von dieser vierten Ausgabe gilt noch viel mehr, was schon von den vorauSgchenden gesagt ist: Sie fei manig- faltig im Inhalt", „reichhaltig", „in Bezug auf Fülle und Gediegenheit beS Inhalts wirklich überwältigend", „vollständig , . gediegen", , bequem", »das knappeste», handlichste" u. „dabei genaueste», „gut", „empfehlenswerth", „dem Bürger, der Hausfrau, dem Reis-enden uneesetzliche Dienste leistend ', „ein goldener Haus schätz", „ein Trost für die Armen", „ein KonversalivnSlexikvn im verwegensten Sinne des Wortes", „äußerst billig", „wohl das billigste Buch der Welt". — Das Werk ist durch alle guten Buchhandlungen zu beziehen, kann aber auch direkt beim Verlag, Straßburg i. E., bestellt werden.
Marttberichte.
Frankfurt, 16. Januar. (Produktenbörse.) Weizen, hieß und Wetterauer 18,30 - ,50 M., kurheff. 17,25--80, norddeutsch. 17,75 — 18,25 — russ. — Mk., ungarisch. — amerik. - Roggen, hies. 13,50-14,- Mk., Pfälzer 14,50-,- Mk., russ. 13,50—14, Mk., Gerste, Hies. 15,50-16,50 Mk, fränk. 16,25 17,— Mk, Pfälzer 16, —17,25 Mk., ungarisch. 16,50 —17,25 Mk., Hafer, Hies. 13,— - ,50 Mk, bayerischer 13,50 -14,SO Mk. Alles per 100 Kilo netto effektiv loco hier.
— 9. Januar. Der heutige Viehmarkt war mit 392 Ochsen, 24 Bullen, 4^4 Kühen, Rindern ».Stieren, 318 Kälbern, 162 Hämmeln, 182 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Quai. 60 Mk., 2. Qual. 54 M , Bullen 1. Qual. 40 Mk., 2. Qual. 37 M!, Kühe, Rinder u. Stiere 1. Qual. 52 M„ 2. Qual. 46 M. Alle» per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Kälber 1. Qual. 55 Pf., 2 Qual. 48 Pf., Hämmel 1 Qual. 50 Pf., 2. Qual. 42 Pf., Schweine 1. Qual. 51 Pf., 2 Qnal. 50 Pf. Alles per 1 Pfund Schlachtgewicht.
Lassel, 18. Januar. A'aizen 16,54-17, Mk., Roggen 12,50 13, Mk., Gerste 14,15 14,31 Mk., Hafer 11,40-12,- Mk. Alle» per 100 Kilogramm.
Wittermrgsdericht.
Das Wetter wird in den nächsten 2—3 Tagen muth- maßlich folgenden Gang nehmen: Die Tempercitur wird sich etwas erhöhen; der Himmel wird betaust fein; es werden Westwinde mit mäßiger bis starker Luftbewegung vorherrschen; es sind Niederschläge zu erwarten nebst Schnee, der später wahrscheinlich in Regen übergehen wird,
Kirchlicher Anzeiger für Schiüchlern
Sonntag, den 22. Januar 1888:
Morgengottesdienst: Herr Pfarrer Hartmann. Nachmittagsgottesdienst: Herr Superintendent Heck. Wochendiellst in der Savt; Herr Superintendent H e ck-