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hersselder Armblatt

Gratisbeilagen:Illustriertes Sonntagsblatt" undIllustrierte Landwirtschaftliche Beilage"

Fernsprech-Knschlutz Nr. 8

Nr. 4V. sErstes Statt.] Sonnabend, den 5. April 1913.

Amtlicher teil.

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Die Urwahlbezirke zur Wahl der Wahlmänner innerhalb der Landgemeinden des Kreises werden ge­mäß der §§ 5, 6 und 7 der Verordnung über die Aus­führung der Wahl der Abgeordneten zur zweiten Kam­mer vom 30. Mai 1849, wie aus Spalte 2 der nach­stehenden Uebersicht näher zu ersehen ist, abgegrenzt.

Ich ernenne gemäß § 16 Abs. 2 der eingangs erwähnten Verordnung zu Wahlvorstehern für die auf den 16. Mai d. Js. festgesetzte Wahl der Wahl­männer die in Sp. 6 und zu deren Stellvertretern in

Uebersicht über die im Kreise Hersfeld gebildeten Urwahlbezirke zu den Wahlen der Wahlmänner.

Verhinderungsfällen die in Sp. 7 der Uebersicht bezeichneten Personen.

Als Lokal, in dem die Abteilungslisten öffentlich auszulegen sind, bestimme ich das Geschäftszimmer des Bürgermeisters im Urwahlorte, als Wahllokal die in Sp. 8 der Uebersicht näher bezeichneten Räume.

Die Herren Bürgermeister der Urwahlorte bezw. der Ortschaften, in denen die zu Wahlvorstehern bezw. deren Stellvertretern ernannten Personen wohnen, haben diesen von ihrer Ernennung zu Wahlvorstehern bezw. Stell­vertretern unverzüglich Mitteilung zu machen, ihnen auch das Lokal, in dem die Wahl stattfinden soll, zu bezeichnen und ihnen mitzuteilen, daß die Abteilungs­listen sowie die erforderlichen Formulare zum Wahl­protokoll ihnen demnächst zugesandt werden würden.

Der Landrat von Grunelius.

Berlin W. 66, den 14. März 1913. Wilhelmstrabe 79.

Die Zentralstelle für BolkSwohlfahrt (HauptauSschuß für Bauberatung) veranstaltet in der Zeit vom 7. bis 16. April d. JS. in der Technischen Hochschule zu Charlottenburg einen KursuS überdie Förderung der Bauweise durch die staatliche und kommunale Verwaltung". Ew. Tit. stelle ich anheim, die beteiligten Kreise in geeigneter Weise aus den KursuS aufmerksam zu machen und darauf hinzuweisen, daß etwa gewünschte Auskünfte über Einzelheiten deS Programms sowie über Teilnahmebedingungen unmittelbar von der Zentralstelle (Berlin W. 50, AugSburger Straße 61) zu erbitten sind. Beihilsen zu den Kosten der Beteiligung können von hier auS nicht bewilligt werden. (III. B. 8. 213. C.)

Der Minister der öffentlichen Arbeiten. I. V.: gez. CoelS.

An die Herren Regierungspräsidenten.

HerSseld, den 31. Mär, 1913.

Wird veröffentlicht.

I. 3934. Der Landrat

von GruneliuS.

34-

a. Lokal für die

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Bestandteile bet Wahlbezirke

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Äskach

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3

Bürgermeister Baum-

"Landwirt Valentir

fa. Geschäftszimmer

Eichhof (Eutsbez.) Beiershausen Falkeubach (Frsth.)(fisk.

Oberförsterei Nieder-

153

hardt in Asbach

| Ruhn daselbst

NbeS Bürgermeisters im Urwahlort

i b. deSgl.

aula)

6

2

Friedewald

1012

Friedewald

4

Bürgermeister Budes-

Apotheker Crede da-

a und b deSgl.

Friedlos

heim in Friedewald

selbst

3

730

Friedlos

6

Bürgermeister Kauf-

Bürgermeister Lehn

a Saal des Gast-

Reilos Rohrbach

188

337

mann in Friedlos

in Reilos

wirtsHeinrichGrebe in Friedlos.

b. GeschäftSz. des

Tann

3t)4

Bürgermeisters im Urwahlort.

4

Frielingen

333

Frielingen

5

Schöffe Otto in Frie-

Bürgermeist. Dippel

a. Saal des Gast«

Gersdors Goßmannsrode

194

137

fingest

in Willingshain

Wirts Schmitt in Frielingen.

b. GeschäftSz. des

Heddersdorf Reckerode

197

220

Bürgermeisters im Urwahlort.

Willingshain

268

5

Gittersdorf

310

GitterSdorf

3

Bürgermeister Croll in

Bürgermeister Croll

a GeschäftSz. des

Untergeis Biedebach

311

165

Gittersdorf

in Untergeis

Bürgermeisters im Urwahlort.

b. deSgl.

6

Hattenbach

424

Hattenbach

4

Bürgermeist. Hofmann

Bürgermeister Eck-

a Saal der Witwe

Kleba

Niederjossa

190

520

in Hattenbach

hardt i. Niederjossa

Großcurth in Hattenbach. b wie vor.

1134

Bürgermeister Bran-

BürgermeisterMalk-

7

HeimboldShausen

549

Heimboldshaus.

4

a Saal des Gast-

Gethsemane Unterneurode

161

103

denstein inHeimbolds- hausen

mes in Lauten- hausen

wrrtS Karl Echter- meyeri. HeimboldS Haufen

Lautenhausen

205

b GeschäftSz. des

Hillartshausen

117

1135

Bürgermeisters im Urwahlort.

8

Heringen

1727

Heringen

6

Bürgermeister Gebauer in Heringen

Bauführer Drücke daselbst

a Saal deS Ge-

Forsthaus Bengendorf

meindehauses.

,. GeschäftSz. deS Bürgermeisters im

(sisk. Oberf. Heringen

10

1737

Bürgermeister Rosen-

-

Bürgermeist. Rüger

Urwahlort.

9

Hilmes Motzfeld

251

Hilmes

4

a Saal des Gast­wirts Landsiedel in HilmeS.

b GeschäftSz. deS

270

stock in Hilmes

iniünterweisenborn

Unterweisenborn

117

Lampertsfeld Conrode

23

137

Bürgermeisters im Urwahlort.

Oberlengsfeld

209

1007

10

Holzheim

245

Holzheim

3

Bürgermeister Eidam Bürgermeister Lotz

a GeschäftSz. der

Hilperhausen Roßbach

106

18

in Holzheim

in Kruspts

Bürgermeisters im Urwahlort.

b deSgl.

Kruspis

149

StärkloS

190

Kohlhausen

185

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Kalkobes Heenes

8^3 430 303)

Kalkobes

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Bürgermeister Heyer in Kalkobes

Kgl. Förster Buge? in Heenes

a Saal deS Gast- virtS Otto in Kal« kobe».

1

Allmershausen mit Hof

b GeschäftSz. deS

Hählaans

Meisebach (Gutsbezirk)

Mönches (Forsthaus) fiSk. Obers. Hersfeld

168

16

Bürgerm. daselbst.

Hersfeld, den 1. April 1913.

Im Monat März d. JS. sind diesseits den nachbenannten Persönlichkeiten Jagdscheine erteilt worden:

A. Jahresjagdscheine:

a. entgeltliche:

am 3/3. dem Oberstleutnant von Maosard in PhilippSthal, 22/3. Zimmermeister Georg Lämmerzahl in Hersfeld, 25/3. Königlichen Landrat von GruneliuS in HerSseld, 29/3. Ökonomen der Kriegsschule Fritz Zobel in HerSseld,

b. unentgeltliche:

12/3. Königlichen Förster Kurth in Bengendorf.

B. Tagesjagdscheine:

, 31/3. Fabrikbesitzer Heinrich Tratschler in Köln a/Rh. Der Landrat

von Grunelius.

HerSseld, den 2. April 1913.

Der Schreiner Johanne- Diehl zu Hattenbach ist von mir alS Fleischbeschau« und Trichinenschauer für die Gemeinde Hattenbach bestellt und eidlich verpflichtet worden.

I. 4195. Der Landrat.

I. A.

Trost, Reg. Supernumerar.

HerSseld, den 1. April 1913.

Die Pserdeinfluenza (Brustseuche) in Schwarz, KreiS Als- seld, ist erloschen.

I. 3964. Der Landrat.

I. A.

Trost, Reg. Supernumerar.

tiicbtamtlkber teil.

Politischer Wochenbericht.

DaS innerpolitischeEreigniSder Bericht-woche ist die Veröffentlichung der Wehr - undDeckungSvor- lagen. Durch die Wehrvorlage soll die im Prinzip ja schon längst bei unS bestehende allgemeine Wehrpflicht voll­kommene Wahrheit und vollendete Tatsache werden. Für eine solche Maßnahme sprechen nicht die Gründe der augen­blicklichen internationalen Lage, sondern ihre Berechtigung wurzelt noch tiefer in dauernden, von der jeweiligen Zeitlage unabhängigen Motiven. DaS Heer ist eine allgemeine nationale Erziehungsanstalt, die keinem wehrfähigen Manne verschlossen werden darf. So dürfte sich denn auch der Wehrvorlage gegenüber, abgesehen von der Sozialdemokratie, kaum irgend welcher nennenswerte Widerstand geltend machen. Weitaus stärker umstritten wird dagegen aller Voraussicht nach d« auf die DeckungSsrage bezügliche Teil der Vorlagen werden. Bei aller Kritik jedoch sollte man nicht vergessen, daß die DeckungSvorschläge der Regierung dem Gedanken einer Ver­teilung der Lasten nach der Leistungsfähigkeit durchaus Rechnung tragen. Der Besitz allein wird getroffen, und die Handarbeitenden Klaffen sowie der kleine Mittelstand bleiben vollkommen verschont. Vor allem aber wolle« wir unS gegen­wärtig halten, daß eS sich hier um eine nationale Notwendigkeit handelt. Ihr gegenüber müssen alle kleineren Bedenken und Parteirücksichten schweigen. DaS AuSland blickt aus unS. Unsere Geschlossenheit und Einmütigkeit bei Bewilligung bei Notwendigen wird nicht nur unser Ansehen in der Welt «Höhen, sondern zugleich auch zur FriedenSbürgschast für un- und die europäische Menschheit werben. Denn, wenn auch die Mittel, die gefordert werden, kriegerisch« Art sind, bat Ziel, dem sie dienen, ist doch der Frieden. Und nicht nur daS AuSland sieht auf unS, auch unsere Ahnen von 1813 blicken auf unS hernieder. Zeigen wir unS ihrer würdig und sorgen wir dafür, daß da- Jahr 1913, wenn auch nicht an kriegerischem Heldenruhm, so doch an Größe vaterländisch«