ledern klettern, so ist dies ein sicheres Kennzeichen, daß den Insassen etwas fehlt. Dunnleibiae Bienen, die gerade abfliegen, ohne sich zu orientieren oder gierig die Ried er- irbläge anffauzen leiden an Durst, verschmähen sie aber des Wasser.*!» ist Luftnot zu befürchten. Hat die Nach- ickan ergeben, daß es den Bienen an Nahrung fehlt, so gut es das Volk vor dem Hungertod zu retten. Als- denn ist das Volk innerhalb einiger Tage gründlich auf-
gufütier;
allmähligc Auffüttern im Winter m«n=
rl end Normest, zur Folge bat. Wer dabei geschickt «r- beher, mag er ein Stroh- oder Kastenvolk «uszufiittern baden verliert nickt ein einziges Bienchen.
Ulme und Frühtracht.
In Gegenden, wo es vor Eintreten der allgemeinen O ostbaumblütc an frühbluhenden Gehölzen mangelt, ist dem Bienenwirr das Anpftanzen von Ulmen anznraten. Die Ulme blübt sehr früh. Zu Anfang April wird sie meist ’ebon äußerst stark besiegen. Sie ist kein anspruchs- ivHer Baum, kommt fast überall fort und wird vielfach als Alleebaum verwendet; es werden sich wohl allerorts Stellen finden, wo sie sich zum Nutzen der frühen Bienen- n-eibe anbringen läßt.
Was hilft gegen Mäuse im Bienenstock?
Nehme 1*4 Teile falpetersaures Strichnin, löse dasselbe in siedender Lösung von 30 Teile Honig und 50 Teilen Wasser. Ist dies geschehen, so befeuchte man mit dieser Lotung ganz gleichmäßig 600 Teile Weizen- oder Roggenkörner, lasse sie dann, gehörig durch die Ofenwärme irocknen und streue dieselben in die Schlupfwinkel der Mäuse, auch Ecken und Stellagen der Bienenhütten. Das Resultat wird überraschend wirken, doch soll man dies nur im Winter vornehmen, da sonst die Bienen von dem Honiggeruch angelockt werden und die Körner belecken. Sie würden alle zu Grunde gehen. Ein anderes Mirrel ist 2 Teile Krähenaugen, 5 Teile Weizen und 2 Teile Honig. Dies mischt man gehörig durcheinander und bereitet aus dicwm Gemengsel Pillen, die auf dieselbe Art ausgestreut werden, wie die Weizenkörner. Nach Be- cnbigung dieses Verfahrens hat man (auch bei obigem) sich die Hände sorgfältig zu reinigen, um etwaigen Ber- gitrungen vorzubeugen.
UauswirLschasL. W
Versengte Wäsche.
Man bereitet aus 100 Gr. Chlorkalk, den jeder Drogist vorrätig bat, und 900 Gr. heißem Wasser eine Chlor- kalklosung. Nachdem diese sich geklärt hat, taucht man in dieselbe einen Wattebausch, oder ein kleines Läppchen und bestteicht damit sanft die versengten Teile der Wäsche. — Hat man versengte, gestärkte Wäsche, zum Beispiel Oberbemden, Kragen, Manschetten, muß vor der Behandlung der Wäscbe mit der Chlorkalklösung die Stärke mit- vHt heißem Wasser beseitigt werden. Sobald die ver- fengten Stücke verschwinden und die Wäsche wieder weiß wird, wäscht man mit kaltem Wasser gründlich die Chlor- falflöfung.
Sammet zu waschen.
1 oei Rindsgallen werden mit etwas Honig und Seife Tches Wasser getan, gekocht und fleißig umgerührt. - : Lammet wird dann auf ein reines Brett gelegt und mh obiger Mischung mittelst eines Läppchens ziemlich n.r? befeuchtet: daraufhin wickelt man ihn auf ein Mangelholz und rollt ihn, bis der Schmutz verschwunden ist; alsdann wird er durch reines Wasser gezogen, nochmals gerollt und endlich aufgehängt, damit er halb trocken wird. Mir in Wasser geweichter und aufgekochter Hausenblase wird der halterockene Sammet naß gemacht, zwischen ein Tuch geschlagen, so lange, bis es trocken ist, gerollt und zuletzt mit einem Tuche wieder abgerieben.
Praktische Reinigung von Goldwaren.
Die beste Methode, um mattgewordene Goldegegen- stände zu reinigen, ist folgende: Man nimmt 20 Gr.
: op; lkohlensaures Natron, 10 Gr. Chlorkalk und 10 Gr.
Salz und löst dieses nicht ganz in % Liter Wasser auf,; nimmt dann eine reine Bürste und wäscht den Gegen-' üand damit aus, aber nur einige Sekunden lang, spült'
denselben dann zweimal in reinem Wasser ab und legt ihn einige ~ ........
gekochte Kartoffeln, Brot und Fleischabfälle beimengen, bei der Frühjahrsgärung, wenn die Rebe zu treiben be- dieses bildet Leckerbissen für viele insektenftessende Vö-i ginnt, nur schaden können; sie können in diesem Fall gel. Doch auch für Wasser sorge der freundliche Be-^trübe und bitter werden. Sehr oft hört man die Klage, i schützer und erneute bei starkem Frost dies täglich mehr-'daß der Wein durch das Ablassen schwächer geworden au mals. In der Stadt und namentlich in der Großstadt! geistigem Inhalt: dieses trifft dann ein, wenn der Wein ist es schwieriger, Mildherzigkeit gegen die Vögel zu. an und für sich sehr wenig Weingeist gehabt und wenn üben. Man richtet wohl hier und da auf dem Futter- nebenbei unzweckmäßig der Wein abgelassen wurde, breit einen Futterplatz ein, doch kommen auf solche Fut-' Schwacher Wein sollte nicht viel mit der athmosphäri- terplätze meist nur Sperlinge und Meisen, doch zuweilen! schen Lust in Berührung kommen, weil der Alkohol sich zu auch eine Amsel, ein Buchfink und andere, seltenere Gäste.! leicht verflüchtet. Haben derlei Weine noch viel Extrak- Häufig scheitert aber der gute Wille, den hungernden?tivstoffe im Leibe, so trüben sie sich bei dieser Gelegenheit Vögeln in strenger Winterzeit ein Tischlein zu decken,!noch dunkel nach. Es empfiehlt sich in diesem Fall, den
ekuuden -n rrinc trorfenp ^öflpfhnhHP ®rm ^^ü“11 1,1 Utenger -muiLtijLu. ein *i]aji.Lin zu oeaen, jNvcy Oltnrei naa). «s empneijn na, in vieiuu yau, dem dies oe’Wr ■ kann man den Gegenstand nock baran, daß die kleinen Tierchen doch zu scheu sind, um Wein nur mit Schläuchen abzulassen und die Fässer, '" einer Seidei^atte ^breiben..... ..... m das ihnen freundlich dargebotene Futter anzunehmen.!welche der schwache Neuwein umgelagert werden sollte.
Man baue deshalb den kleinen Gästen eine Futterstelle,' mit reinem, fuselfreien Weingeist auszuschwenken — welche vom Fenster aus mit Futter versehen werden kanni notabene — nicht einzubrennen, denn es wäre nicht das
Gegen das Gefrieren und Beschlagen der Fenster , ----------- __________________—....,__________ ______ __________ ______ . ------
at sich folgendes Büttel bewährt: 55 Gr. Glyzerin wer ! und auf der dasselbe zugleich gegen Stegen und Schnee! erste Mal, daß der Einbrenner in diesem Falle mit Faß' rn in einem Liter bürM. Spiritus aufgelöst, dem man,’!geschützt ist. Auf das Fensterbrett wird in der einen stücken an die Decke flöge, zu letzterem gehört eine gewisse m einen angen Geruch zu erzielen, etwas Bern Ecke zunächst ein keilförmiges Hölzchen mit wagrechter; Gewandheit (zum Einbrennen nämlich) und sollte nur reinöl zufugen kann. Sobald die Mischung wasserklar' Oberfläche, angebracht, auf dieses drehbar ein Stab von von einem verlässigen Küfer besorgt werden. Verfährt erscheint, wird die innere Fläche des Fensters mittels ~ " ‘ ...... “ ' ......."" ' '
ines Fensterleders oder Leinwandlappens abgerieben.
nigen Tagen zweimal befeuchtet. In feuchten Kellern oder Räumen kann die Luft außerdem durch ®i «fegen von ungelöschtem Kalk getrocknet werden.
Salzsäureslecken zu ciitsernen.
Hat man bei Handhabung von Salzsäure Flecken gemacht, so ist es notwendig, diese sofort zu entfernen, ehe das Gewebe angegriffen ist. Man hält den befleckten Stoff sofort in Salmiakgeist und wäscht ihn mittelst Wasser tüchtig aus. Ist kein Salmiakgeist zur Hand, so weiche man die betreffende Stelle sogleich in kaltem Wasser, das oft erneuert werden muß, ein. Der Stoff kann wenigstens vor Löchern bewahrt werden, wenn auch vielleicht die Farbe nicht mehr zu erhalten ist, doch ist diese in den meisten Fällen durch Betupfen mit Salmiakgeist wieder herzustellen.
Angelaufenen Nickelbeschlag an amerikanischen Oefen zu reinigen.
Bei zu stark geheizten amerikanischen Oefen läuft der Nickelbeschlag sehr häßlich blau an. Man versuche zunächst, ihn mit Stearin-Oel sehr stark und fest abzureiben und dann mit Wiener Putzkalk nachzuputzen. Doch muß man sehr stark und lange reiben. Ist der Nickel durch und durch verbrannt, so nützt dies Mittel auch nichts, der Ofen muß dann neu vernickelt werden.
Metalltressen und Goldstickereien zu reinigen.
Tressen und Uniformen sowie echte Goldstickereien bepinselt man mittels eines dicken Pinsels mit sehr fein pulverisiertem Alaun und reibt sie dann mit einem feinen Flanelläppchen gut ab.
Schweißflecken zu entfernen.
Schweißflecken entfernt man aus farbigen Stoffen durch Anwendung von Reinigungssalz. Man löst einen Eßlöffel dieses Salzes in einer Kanne Wasser auf und bürstet damit mittels einer Bürste den fleckigen Stoff tüchtig aus und spült mit verdünntem Essig (zur Wiederherstellung der Farbe) und dann mit reinem Wasser gut nach.
Ttterlet.
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Augenentzündungen
behandelt man durch Augenbäder mit 20 Grad R. Wärme und zehn Minuten Dauer. Die Augenbäder werden morgens und abends genommen und danach die Augen trocken getupft. Ueber Nacht legt man eine zehnfache Kompresse, die in 18gradiges Wasser getaucht wurde, auf. Rauch und grelles Licht müssen strenge vermieden werden. Die Augen mit kaltem Wasser zu behandeln, ist nicht anzu- raten, weil dadurch der Blutzufluß gesteigert wird.
Vergesset der Vögel nicht!
Jedem Gartenbesitzer, jedem Landwirt ist der große Nutzen der Singvögel bekannt, wie Millionen von Schädlingen durch die kleinen gefiederten Freunde vertilgt werden, so lohnt es sich also wohl, diese kleinen Helfer vor Mangel zu schützen. Zur Winterfütterung legt man am zweckmäßigsten einen Futterplatz an und benutzt hierzu einen, wenn möglich gegen Nordwind geschützten Ort Üm Garten und Park, welcher mit Pferdedung belegt und fest angetreten wird, ein Dach schützt die Stelle bei Schneefall und Regen. Der praktische Tierfreund hat im
Sommer und Herbst Futtervorräte reichlich gesammelt,'ihre Nahrung nehmen. Es sind dies nur Vorurteile, streut nun täglich einige Hände voll, je nach Bedürfnis! weil die niedergeschlagenen Bestandteile keinen Vorteil und der Bevölkerung des Platzes aus. Auch kann man • dem Weine mehr bieten können, im Gegenteil dem Weine
50 Zentimeter Länge, an dessen äußerem Ende ein gua- man nach obiger Weise, so bleibt der Wein auf seinem dratförmiges Brettchen von 20 Zentimeter Seitenlange geistigenNiveau, ja selbst Apfelwein läßt sich so auf meh' ausgenagelt ist, welches als Futterplatz dient. In der rere Jahre haltbar machen. Der Wein soll ferner nur Mitte des Brettchens erhebt sich ein 13 Zentimeter hoher so weit abgelassen werden, als er hell ist: sobald er M Stab, der ein 15 Zentimeter langes Querholz trägt, auf zu trüben beginnt, also im unteren Teile des FaM> welchem zwei 12 Zentimeter lange, oben dachförmig zu-s läßt man ihn durch Filtersäcke laufen (doppelte Drillich' laufende Brettchen von 15 Zentimeter Breite angebracht sacke in Zipfelform, die jede Hausfrau selbst herstell^ sind, welche als Schutzdach dienen. Das ~ " " " ' i!“-“"‘- ----* ^..r^^nnt
ganze Gestell kann): der eingesüllte Wein muß vorderhand aufgebramü kann, nachdem das Brett mit Futter versehen worden! werden. Das Faß sollte unter allen Umständen spuw'
ist/ vom Fenster seitlich nach außen gedreht werden, so voll gemacht und gehalten werden.
daß die Dögclchcn durch die Personen, weich? «m Fenster JMfcn, nicht verscheucht werden. Auch erhält Wm Fw- 'törhäuschen jetzt käuflich in fast allen Vst?Hß«M«ngen.
Kü^e und Keßer
Schweiusschmorbrate».
Man bereitet den Schmorbraten am besten vom Rip. penstück, nimmt etwa 2 Kg., klopft es gut, saltzt es und leg es mit ein Sechzehnte! Liter Weißbier in den Brat- topf, in dem man den Braten, der oft gewendet wird, so lange offen schmort, bis die Flüssigkeit verkocht und er gebräunt ist. Dann tut man einige Zwiebeln, Gemischter Gewürz, eine Brotrinde und ein Achtel Liter weiteres Weißbier hinzu und schmort ihn in etwa 2 Stunden weich. Die Sauce wird durchgestrichen und mit Salz, kartoffeln zum Braten gegeben.
Rehragaut.
Hals, Brust und Schulterteile des Rehes legt man mit dem gespaltenen Kopf in gute Essigbeize. Beim Gebrauch füllt man diese zur Hälfte mit Fleischbrühe oder Wasser auf, kocht das Fleisch darin weich, macht dann mit braunem Buttermehl eine leicht gebundene Sauce, kocht diese, angenehm gesalzen und gepfeffert, samt dem Wurzelwert und Gewürze der Beize gut aus, passiert sie durch ein Siebchen, verfeinert sie mit zwei Teelöffel Msggi und gießt sie über die Fleischbrühe.
Schellfisch gebacken.
Der Fisch wird, nachdem er gereinigt worden, mit Salz bestreut und 1 Stunde stehen gelassen: «lsdan« trocknet man ihn ab, spickt ihn mit feinen Speckstückchen wälzt ihn in Mehl um und backt ihn in heißem Ofen, in reichlicher Butter unter Hinzufügen von etwas saurer Sahne, auf beiden Seiten hellbraun. Zu diesem Gericht nimmt man am besten die kleinen Schellfische.
Tomatensuppe.
10 reife Liebesäpfel (Tomaten) schneidet man durch,
tut sie in 20 Gramm zerlassene Butter, schmort sie darin durch, gibt wenig Wasser darauf und kocht die Liebesäpfel weich, um sie danach durchzustreichen. Eine licht- " bräunet Mehlschwitze wird mit guter Fleischbrühe z« sämiger Suppe verkocht, der Liebesapfelbrei zugesetzt unb zuletzt ein Glas leichter Weißwein in die Suppe getan, ; Man gibt beim Anrichten verlorene Eier und klein« Markschnitten zu der Suppe.
Heringssalat.
Dazu nimmt man etwa fünf Heringe, 15 gekochte Mittel-Kartoffeln, und von folgenden Zutaten rechnet man den Heringen gleichkommende Portionen an abgeschälten, sauren Gurken, Pfeffergurken, geschälten Aepfeln, Kalbs- braten. Die gut gewässerten, von der Haut befreiten, in Würfel geschnittenen Heringe, sowie alle anderen Zutaten, ebenso geschnitten, werden mit einem guten Teil Kapern, etwas Mostrich, gestoßenem, weißen Pfeffer, wenig Oel und Essig gut unter einander gemischt. Rühret man zwei Eidotter mit dem Oel zu einer seimigen Sauce
Heringssalat erhöhen den
und dann die Zutaten dazu, so wird der noch feiner, auch geschnittene Neunaugen Wohlgeschmack.
Vom Ablässen neuer Weine.
Mancher ist noch der Ansicht, der Wein
werde durch
die Hefe vom Verderben geschützt, man dürfe besonders i Rotweine nicht von der Hefe trennen, da solche aus dieser
Mittel gegen Hausschwamm.
950 Gr. gewöhnliches Salz und 90 Gr. gepulverte Bor säure werden innig gemischt und in 5 Liter kochendem Wasser gelöst. Mit dieser noch heißen Loinua werdest alle zu schützenden oder bereits infizierten Holzteile mittels eines Pinsels oder Schwammes, oder in Höhlungen ntlels einer kleinen Spritze in Zwischenräunwu von ci