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umherfliegen sehen; auch trifft man ihn an den Scheiben brennender Laternen in größerer Menge an, häufig 20 big 30 Stück.

Dir Schmetterlinge, welche man jetzt umherfliegen sieht, sind, wie jeder weiß, nur die Männchen beg Frostnachtspanner». Seine Weibchen sehen bekanntlich ganz ander- auS; sie haben dadurch, daß ihre Flügel big aus vier kurze Stümmelchen ver­kümmert sind, gar keine Aehnlichkeit mit einem Schmetterling, mehr, sondern gleichen vielmehr sehr einer Spinne. Die Frost- spannerwcibchen können infolgedessen auch nicht fliegen, und sie müssen, um ihre Brut in die Krone der Obstbäume absetzen zu können, am Stamme hinaus und über die Aeste hinweg zu den jungen Zweigen wandern. Hier, und zwar gewöhnlich hinter den Knospen, bringen sie in kleinen Häuschen ihre etwa 250, anfangs grün gefärbten, später braun werdenden Eier unter. Diese überwintern und im nächsten Frühjahr, wenn die Witterung wärmer wird, und die Obstbäume auszutreiben beginnen, kommen aus ihnen die jungen Raupen aus, die sich bald in die Knospen verkriechen und die jungen Blättchen zu- sammenspinnen, um sich von diesen zu ernähren. Sie sind mattgrün gefärbt mit weißen, seinen Längsstreifen über den Rücken und die Seiten. Bei einem starken Auftreten rufen diese Raupen sehr starke Schäden an den Bäumen hervor und häufig kommt es vor, daß ganze Baumgruppen von ihnen vollständig kahl gefressen werden. Auch die Früchte, nament- lich die der Kirschbäume, werden von dem Ungeziefer ange- fressen und dadurch unbrauchbar gemacht. Wenn die Raupen ausgewachsen find, lassen sie sich an einem Spinnfaden aus die Erde, wo sie sich flach eingraben und sich in einem mit Erde durchsetzten Gespinste verpuppen. Die Puppe ruht dann big Ende Oktober oder Anfang November, um zu dieser Zeit wieder den Schmetterling zu entlassen.

Die BekämpsungSmaßnahmen für diesen Schädling richten sich hauptsächlich gegen den weiblichen Falter. Wir haben ge­hört, daß diese nicht fliegen können und daß sie zur Ab- läge ihrer Eier am Stamme in die Höhe kriechen müssen. Hieran kann man sie nun sehr leicht hindern, wenn man ihnen aus diesem Wege ein Hindernis herrichtet, da« sie zu über- klettern nicht imstande sind und aus dem sie sich zu gleicher Zeit auch fangen. Ein solcher Hindernis stellen bekanntlich die Klebgürtel oder Klebringe dar. Man kann sich diese leicht selbst hcrstellen, wenn man ungefähr in Brusthöhe einen etwa 15 big 18 Zentimeter breiten Streifen eines guten, den Klebstoff nicht durchlassenden Papiers so fest ausbindet, daß die Weibchen nicht darunter hindurchkriechen können. Aus dieser Papier wird dann der Klebstoff gestrichen. Die Gürtel müssen von Zeit zu Zeit nachgefehen und der Klebstoff mit dem Finger betupft werden.

Vermischtes.

Magdeburg, 13. November. Bei dem Bau eine« bis 23 Meter Tiefe auSgeschachteten Brunnen« stürzt« gestern das Mauerwerk auS einer Höhe von 15 Metern herab und begrub den aus der Sohle arbeitenden Mauer Therich. An der Hilfeleistung nahm auch eine Abteilung Pioniere teil. Der Verunglückte konnte aber bis abends nicht geborgen werden und dürste den Erstickungstod erlitten h^ben.

Essen (Ruhr), 13. November. Der Jugend-Gerichts- Hof verurteilte die 14jährigen Lampenputzer Rosseck und Bengel, die am 12. August d. I. den gleichaltrigen Czech mit dem Schlauch einer Druckleitung den Bauch ausgepumpt hatten, big er erstarrt war, zu nur je einem Monat Gefängnis.

Berlin, 12. November. Heute vormittag erfolgte im rechten Seitenflügel deS Hauses neue Königsstraß« 68 eine Kesselexplosion, wobei der Kesselwärter getötet und der Werkmeister verletzt wurde.

(D a s g e st r a f t e G e s p e n st.) Vor langen Jahren saßen in einer Bernauer Schenke drei wackere Zecher. Man erzählte grausige Spuckgefchichtcn, und als die zwölfte Stunde herannahte, entstand die Frage, wer wohl am wenigsten grau­lich sei. Einer der drei ein Weber, erklärte, er fürchte sich überhaupt nicht und sei bereit, aus der Leichenhalle auf dem Kirchhofe einen der auf dem Boden liegenden Schädel im Dunkel herbeizuholen. Es wurde eine Wette um mehrere Lagen abgeschlossen, der Schlüssel besorgt und mit dem Schlage 12 der Weg zum Kirchhof angetreten. Einer der Freunde begleitete den Weber ein Stück, während der andere in der Dunkelheit verschwand. Der Weber schritt langsam der Leichenhalle zu, öffnete die Tür und tastete in der Finsternis so lange herum, bis er einen der Schädel gesunden hatte. In demselben Augenblick ertönten jedoch au- einer Ecke die Worte:Dat iS minKopp!" Der Mann legte den Schädel beiseite und suchte nach dem zweiten; doch kaum hatte er diesen ergriffen, als es aus der anderen Ecke mit hohler Grabesstimme erscholl:Un bat iS min Kopp!" »Eo," antwortete jetzt der Weber, .wenn bat bin Kopp iS, denn kannst du em ook behollen!" und schleuderte den Schädel mit kräftigem Schwünge in die Ecke, auS der der Ruf ge- kommen war. Ein leiser Wimmern wurde vernehmbar; dann war alles wieder still. Der Weber fand schließlich einen dritten Schädel, mit dem er sich ruhig entfernte, ohne daß von irgendeiner Seite ein Widerspruch erhoben wurde. Lang­sam schritt er mit der Beute der Schenke zu. AlS er eintrat saßen die beiden anderen bereits am Tisch. Der eine hatte jedoch eine dicke Beule am Kops. Lächelnd legte der Sieger den Schädel auf den Tisch und sagte ruhig:Also bat war bin Kopp I"

(Eine Flucht aus der Fremdenlegion.) Einer der Deserteure von Casablanca, der 28jährige Karl Gettmann, ist, wie berichtet, vor kurzem au» der Fremdenlegion nach Nilvingen bei Diedenhofen in die Arme seiner alten Mutter, einer Witwe, zurückgekehrt. Gettmann, der nach dem vereitelten Fluchtversuche mit der Hälfte der übrigen Teilnehmer in die Straskompagnie der Fremdenlegion gesteckt worden war, ist wegen der grausamen Behandlung, die er und seine Kameraden dort zu erdulden hatten, eine- NachtS mit noch drei Kameraden entflohen. Sie fielen Mauren in die Hände und wurden vollständig auSgeplündert. Gettmann und ein Oesterreicher konnten sich durch Flucht retten. Vollständig nackt irrten nun die beiden mehrere Tage in der wüsten Gegend umher, sich allein von grünem Johannisbrot nährend. Schließlich stießen sie auf ein Lager der Spanier. Diese gaben ihnen Kleider und zu essen, und mit deren Hilse kamen sie dann zum Hasenort Melilla, wo sie Arbeit fanden und von wo sie an ihre Angehörigen schrieben, die ihnen dann das Geld zur Heimreise sandten.

(Ein reuiger Selbstmordkandidat.) Bn Stäbe war «8, an der schiffbaren Schwinge, wo ein Lebens­müder über da» Geländer der Schiffbrücke stieg und in« Wasser sprang. Doch kaum, daß er im Wasser war, fing er auch schon, wie die Hann. Tgs.-Nachr. berichten, an, laut um Hülfe zu schreien. Die Tochter der Wirtin zur Insel, Frl. Brauer, eilte beherzt herbei und hielt den alten Jungge­sellen, denn da» war der Lebensmüde, so lange über Wasser

bis noch zwei Männer hinzukamen, die dann den Selbstmord­kandidaten aus» Trockene beförderten. 8» dieser wieder festen Boden unter sich fühlte, meinte er:Dat Vcrsupen hebb ick mi doch lichter vörstellt, bat i« doch nicht so «ensach ,.

Glatz, 13. November. Da» Schwurgericht verurteilte da» 27jährige Dienstmädchen Anna Werner au» Strinwitz bei Glatz, da» ihr llmonatigeg Kind lebendig begraben hatte, zum Tode und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte.

Kopenhagen, 13. November. Ein heftiger Schnee- stürm suchte heute nacht den Süden der Insel Seeland schwer heim. Das Unwetter richtete großen Schaden an. Der Telegraphen- und Telephonverkehr mit dem Au«lande ist bei- nahe völlig, im Jnlande teilweise unterbrochen. Der Eisen- bahnverkehr ist auf einzelnen Strecken eingestellt. Im hiesigen Hasen sind mehrere Schiffe beschädigt. Militär ist aufgeboten worden, um den unterbrochenen Eisenbahn- und Telegraphen- Verkehr wieder herzustellen.

(Ein EisersuchtSdrama im Theater.) Ein Antwerpener Theater ist gestern der Schauplatz beg Racheaktes einet betrogenen Gattin geworden. In der gestrigen MittagS- Vorstellung deS Scala-TheaterS in Antwerpen ertönten Plötz- lich im Zuschauerraum zwei Schüsse und versetzten daS Publikum in Schrecken. Eine Dame war an daS im Saal befindliche Konditoreibüffett getreten und hatte eine Schachtel Bonbons verlangt. Al» die junge Verkäuferin sich beugte, um die Bonbon- einzupacken, feuerte die Dame zwei Schüsse auf bie Verkäuferin ab, von denen einer da- Herz durchbohrte, so daß die Getroffene lautlog zusammenbrach. Die Mörderin verfiel daraus in einen histerischen Schreikramps und erklärte später, daß sie die 40jährige Gattin eines Ingenieurs fei, ber, von der Schönheit der jungen Büffettdame verführt, ihr feit zwei Jahren untreu geworden fei. Sie habe die Zerstörerin ihrer Ehe getötet.

Von einem furchtbaren Brandunglück werden au» Newyork erschütternde Einzelheiten berichtet: Zehn Menschen sind unter grauenhaften Umständen ein Opfer der Flammen geworden, und ein 18jährigeS Mädchen ist so schwer verletzt, daß sein Tod nur noch die Frage weniger Stunden ist. Die Katastrophe ereignete sich in der Celluloidfabrik von Morrison in Brooklin. Der Fabrikinhaber war mit seinen beiden Söhnen, einem Mädchen und einem Manne im Korridor der ersten Etage damit beschäftigt, eine große Sendung eines sehr explosionsgefährlichen Rohmaterial» zu verpacken. Plötz­lich sah der jüngere Morrison eine Flamensäule hervorschießen; er selbst wurde durch die Erschütterung in die Lust geschleudert. Als er wieder zu Boden fiel, stürzte er eilend» zum Ende beg Ganges, wo fein Vater mit den Flammen kämpste. Un­mittelbar über der Explosion-stätte befindet sich ein Lustschacht; während die von den Flammen Erfaßten sich am Boden wälzten und schlirßlich mit brennende» Kleidern auS der glühenden Lohe gczerrt werden konnten, waren die Flammen sekundenschnell durch den Lustschacht emporgeschossen. Das ganze Gebäude, da- große Vorräte an leichtbrennbarem Material und an Explosivstoffen barg, stand in wenigen Augenblicken lichterloh in Flammen. In den oberen Stock­werken waren 45 Arbeiter beschäftigt; eine Panik brach au« und sofort stürzte alles zur Eteintreppe. Die ersten konnten glücklich noch daS Freie erreichen; die zehn aber, die im obersten Stockwerk beschäftigt waren, fanden den AuSgang bereits von den Flammen gesperrt. An der Hinteren Wand deS Treppenhauses dehnte sich eine kleine Nische, deren schmale enge Fenster eine starke Eisenvergitt«rung trugen. In ihrer Verzweiflung drängten die zehn Unglücklichen, die keine Rettung mehr sahen, in diese Nische alS bie letzte Zufluchtsstätte, die noch vor den Flammen Schutz bot. Sie versuchten, die starken Eisenstäbe der Vergitterung auS ihren Fugen zu lösen. ES war ein grauenvoller Anblick, die Rettungslosen hier ver­geblich einen Ausweg suchen zu sehen; vergeblich rüttelten die Hände mit der Kraft der Tode-angst an den Barren: die Stäbe waren fest in daS Mauerwerk eingelassen und trotzten allen Bemühungen. Unerbittlich aber zogen bie Flammen näher und packten schließlich die Unglücklichen, die nur durch ein Gitter von der Rettung getrennt, unter furchtbaren Dualen ben Feuertod sterben. Der jüngere Morrison vermochte mit Todesverachtung feinen bereit» von den Flammen erfaßten Vater zu retten, und gemeinsam mit einem Arbeiter namenS Davi» gelang eS ihm, auch ein Mädchen dem Feuerherde zu entreißen. Die meisten der in der Fabrik angestellten Arbeiter konnten nur mit mehr ober minder schweren Brandverletzungen dem Tode entrinnen. William Morrison, der ältere Sohn beg Fabrikbesitzer», starb alS ein Opfer seine» geschäftlichen Pflicht- gcsühlS. Er war nicht abzuhalten, in beg brennende Ge­bäude einzudringen, um im Kontor die Bücher zu holen und an der RettungSarbeit sich zu beteiligen. Hätte er sofort die Fabrik verlassen, so wäre er gerettet gewesen. So aber um- zingelten ihn die Flammen und versperrten auch ihm den Ausweg. Wahrscheinlich ist er im Rauche erstickt, ehe die züngelnden Flammen seinen Leib zu Asche verwandelten.

(Die UnglückSnotiz.) In einem Provinzblatt wurde kürzlich so erzählt man derTgl. Rdjch." ein Sterbesall gemeldet. Die Nachricht erwie» sich indessen alg falsch; der Mann lebte noch. Am nächsten Tage la» man in der Zeitung:Unsere Meldung vom Tode deS N. N. hat sich leider alS falsch herauSgestellt. Er befindet sich den Um­ständen nach wohl." Diese Berichtigung gefiel begreiflicher- weise der Familie beg Kranken nicht. Der Redakteur mußte am nächsten Tage wieder berichtigen. Und da» machte er so:Wie wir erfahren haben, ist unsere gestrige Berichtigung hier und da mißverstanden worden. Wir machen darum daraus aufmerksam, daß unser Bedauern selbstverständlich nur dem Umstand galt, daß die Nachricht von dem Tode beg N. N. sich al« verfrüht erwie».

(Beim Wildern erschossen.) Aus einem Gange ing Revier stieß am 11. b. M., - wie der Ostsee-Ztg. aug Wollin geschrieben wird, Nachmittag» der Forstaufseher Schwarz auS Dargebanz in der Nähe begKrausen BanmeS" auf zwei Wilderer,' die ihm schon lange Zeit alg verdächtig bekannt waren. Der Beamte gebot den beiden Männern Halt", worauf sie auf den Förster in Anschlag gingen. Schwarz kam ihnen zuvor und schoß den einen Wilderer nieder, der sofort tot war; der zweite entfloh. Der Förster holte sich nun einen Kollegen und beide fanden bei ihrem Eintreffen am Tatort den Toden vollständig auSgeraubt. Der erschossene Wilderer wurde alg der 41 Jahre alte Fischer Jäger aug MiSroy festgestellt.

Das ist unser Feuer! Am letzten Sonnabend brannten im sogenannten Winn bei Falkenstein zwei Wirt­schaftsgebäude eines Anwesen« nieder. Da« Wohnhaus nebst Stallgebäude konnte durch bag tatkräftige Eingreifen der her- beigeeilten Feuerwehren gerettet werden. Hierbei spielte sich, wie in einem Eingesandt begVogtl. Anz." zu lesen ist, eine eigenartige Szene ab. Der sehr gut organisierten freiwilligen Feuerwehr von Falkenstein wurde von der Pflichtfeuerwehr beg Dorsr« Neustadt durch den Gemeindevorstand und Gemeinde- dienn der energische Angriff aus da» Feuer geradezu verboten.

Da» ist unser Feuer, schert Euch wieder nach Hause, wir dürsen auch nicht hinein zu Euch, wir brauchen Euch nicht!" Und anstatt ing Feuer, hielt die Neustädter Feuerwehr ihren Wasserstrahl auf den Falkensteiner Rohrführer, und den Pio- nieten der Falkensteiner Wehr wurde da» Linreißen am bren­nenden Gebäude untersagt. Als e» hierbei zu heftigen Au»- einandersetzungen kam, stellte der Gemeindevorstand die Namen verschiedener Personen sest und drohte mit Arretieren. Während­dessen brannte bag Feuer ruhig weiter. Nach kurzer Zeit kam dann die Grünbacher Feuerwehr, deren Gemeindevorstand sest- fteHte, daß bag GutSgehöft zu Grünbach gehöre und nicht zu Neustadt; er bat die Falkensteiner um Niederlegung beg bren- nenben Gebäude», die sofort erfolgte. Hieraus zogen sich die Neustädter mit ihrer Spritze zurück. Nach kurzer Zeit waren die gefährdeten Stellen gelöscht.

Line Aussehen erregende Erpresser- assäre wird aug BreSlau berichtet. Der Justizrat Sch. erhielt einen Brief, in dem er ausgefordert wurde, bei Ver­meidung unangenehmer Enthüllungen 6000 Mk. postlagernd einzusenden. Die natürlich sofort benachrichtigte Polizei ver- haftete am Postschaltrr eine Nichte beg Justizrat». Da» junge Mädchen wollte sich aus diese Weise die Mitgift für ihre bevorstehende Verehelichung verschaffen.___________________

Standesamisbezirk Hersfeld.

£*nat Oktober 1909. Eheschließungen.

Am 2. Johanne» Bätz, Tuchweber mit der Schneiderin Anna Katharina Kühn. 9. Heinrich Wilhelm Steinmetz, Schlosser mit Emma Wolff. Friedrich Adam Nöding, Post­bote mit Anna Katharina Döll. Jakob Franz Karl Lämmer- zabl, Zimmermeister mit Anna Emilie Klara Rese. Johanne» Gustav Ernst Hoffmann, Königlicher AmtSgerichtssekretär zu Echubin mit Klara Franziska Veronika Emmy Weckwetth von hier. 15. Adam Sauerwein. Fabrikarbeiter mit ber Fabrik- arbeiterin Margarete Strack geborene Simon. Heinrich Ernst Winter, Portier mit Katharina Wilhelmine Engel. Wilhelm Helwig, Schlosser mit Anna Margrete Otto. 23. Friedrich Enders, Tuchweber mit der Fabrikarbeiterin Elise Steinberg.

30. Konrad Schneider, Ziegeleiarbeiter zu Allmer»hausen mit Philippine Rudolph daselbst.

Geburten.

Am 1. Karl Friedrich, S. beg Weber» Heinrich Wiegand.

4. Karl, S. deS Fabrikarbeiters Georg Heinrich Gluth. 5. Oskar Friedrich Rudolf, E. deS Kaufmann« Karl Friedrich Wilhelm Mahnkopp. 6. Katharine Elise, T. beg Arbeiter» Ferdinand Harthausen. .. Karl, S. beg Steinhauer» Karl Harth. Lina, T. deS Gärtner« Konrad Wilhelm Schneider.

9. Elisa, T. des Schlosser« Hugo Albert Richter. 10. Ewald Hermann, S. beg Fabrikarbeiter« Friedrich Heinrich. 12. Johann Adam, S. beg Landwirt« Johann Konrad Apel zn AllmerShausen. 13. Katharina Elise, T. beg Ar­beiter« Karl Adolf Kühn. 14. Peter Friedrich, S. beg Zimmergesellen Adam Friedrich Schade. 15. Katharina Elisabeth, T. beg Fabrikarbeiter» Johanne« Zerr. Theodor Robert Simon, S. de« Metzgermeister« Friedrich Ludwig Wolff. 17. Ludwig, S. Fabrikarbeiter» Konrad Kreuz. 21. Heinrich, S. de» Landwirt« Johann Heinrich Valentin Heußner zu Heene». Ernst Joachim Friedrich Lorenz Maxi­milian, S. beg Oberleutnant« Alfred Maximilian Schmidt«. Ernst Rudolf, E. beg KarusfelbesitzerS Franz Bleuel. 25. Frrdi, E. beg Fellhändler« Juliu« Oppenheim. 30. Heinrich S. beg Fabrikarbeiter« Wilhelm Kemmler zu HeeueS.

S t e r b e f ä l l e.

Am 2. Anna Rie«, 16 Tage alt. Johanne« Gutberlet, Invaliden- und Rentenempfänger, 66 Jahre alt. 3. Johanne« Siege, Fabrikarbeiter, 65 Jahre alt. 6. Berta, Ehefrau beg BahnhofrnachtwächteiS Peter Martin, 32 Jahre alt. 8. Georg Wilhelm Münjcher, Jnvaliden-Renten» empfänger, 64 Jahre alt. 11. Anna Maria, Ehtsrau beg Arbeiter» Adam Hildebrand von Kohlhausen, 54 Jahre alt, 19. Anna Martha Kurz, Rentenrmpsängerin, 85 Jahre alt. 26. Konrad Heinrich Schumann, Auszüger und Arbeiter von Friedewald, 58 Jahre alt. 27. Valentin Heinrich Nikolau« Brand, 1 Jahr alt.

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