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Beilage 511111

hersselder Kreisblatt

Nr. 128

Sonnabend, den 30. Oktober

1909.

Die Dame in rosa.

Original-Kriminal-Roman von L e o T u r n a u.

(Nachdruck verboten.) (Schluß.)

Die heißen Strahlen der Morgensonne hatten schon ziem­lich stark den Meeresstrand und die umliegende Landschaft er- wärmt, als Lady Lilian in Begleitung einer älteren und einer jüngeren Dame das Seeschlößchen verließ und ihren gewohnten Spaziergang machte. Lady Lilian trug aus dringendes An- raten des Detektiv und des Kriminalkommissärs bei diesen Spaziergängen keinerlei Verkleidung und sie bewegte sich so ungezwungen aus diesen Ausgängen wie unter lieben Freunden auf den belebtesten Teilen der Strandpromenade, obwohl die ältere Dame, die Lady Lilian begleitete, niemand anders war als der Detektiv Monsieur Forbert, und die jüngere Dame sein gewandtester Gehilfe. Alle Personen, die auf dem Spaziergang irgend in die Nähe von Lady Lilian kamen, wurden von den beiden als Damen verkleideten Detektivs mit Falkenaugen gemustert. Revolver und Gummiknüppel, sowie Handschellen zur sofortigen Festnahme der sich etwa nahenden Verbrecher trugen sie locker in der Tasche. Aber eS waren nun schon zwei Tage vergangen, und es zeigte sich von den Schurken keine Spur.

Auch die Runde, die heute vormittag der mit Lioncl Forester eingetroffene Kriminalkommissär in Matrosenkleidung in der Umgebung und in den in der Nachbarschast liegenden Gasthäusern gemacht hatte, hatte keinen Erfolg. Sie hatten nirgends verdächtige Personen gesehen. Lionel Forester quar- tierte sich aber auch noch im Seeschlößchen ein, damit er Tag und Nacht spionieren helfen konnte, und der Kommissar ver­sprach, morgen wieder zu kommen. Wenn die Spaziergänge mit Lady Lilian nicht stattsanden, machte der Detektiv mit seinen Gehilfen noch andere Anstrengungen, um den Ver­brechern aus die Spur zu kommen. Er untersuchte früh­morgens schon kurz nach Sonnenaufgang alle Fußspuren, die er aus dem sandigen Boden in der Umgebung des See- schlößchen fand und er interessierte sich dabei besonders sür Fußspuren, die er im Parke der Villa Jndiana aus dem Rasen gesunden und aus kunstvolle Art erwärmt und mit Stearin auSgegossen hatte. War das eine mühselige Arbeit, die vielen Fußspuren im Sande zu messen! Aber durch­drungen von der Wahrheit, daß nur die größte Gründlichkeit, Geduld und Umsicht, gepaart mit einer besonderen List die Arbeit deS Detektiven zum Ziele führen könne, maß er jeden Morgen, sobald sich die ersten Strahlen der Sonne zeigten, als Gärtnerbursche verkleidet, der auStat, als ob er seinen Sand sammele, die Fußspuren in der Umgebung deS See- schlößchens nach. Und nachdem er sieben Tage vergeblich ge­messen und ebenso vergeblich diese ganze Zeit jeden Tag zwei Mal Lady Lilian mit seinen Gehilsen spazieren gesührt hatte, machte er am Morgen des achten TageS die Entdeckung, daß an mehreren Stellen in der Umgebung des SeeschlößchenS dieselben Fußspuren und zwar in der für den Detektiv ganz heutlich erkennbaren Lauscherstellung vorhanden waren, wie er sie in dem Parke der Villa Jndiana sestgestellt hatte.

Ruhig kehrte der Detektiv als Gärtnerbursche mit seinem Sandkorbe am Arme in das Seeschlößchen durch eine Hintertüre zurück und sagte zunächst niemanden etwas von seiner Entdeckung, traf aber im Stillen alle seine Vorbe­reitungen.

Gegen neun Uhr kam der Kriminalkommissär, um mit Lionel Forester den gewohnten Rundgang zu machen und sich nach dem Stande der Dinge bei dem Detektiv zu erkun­digen.

Wenn meine Fußspurenmessungen nicht trügen, so sind die Schurken in der Nähe und haben letzte Nacht schon eine Rekognoszierung abgehalten", meldete der Detektiv dem Kommissar.

Also endlich doch!" rief dieser erregt und konnte sich kaum beherrschen.

Er ist aber nicht anzunehmen, daß sie einen plumpen Uebersall unternehmen, sondern sie werden sich in Verkleidung und mit großer List an Lady Lilian, deren Aufenthalt und gewohnte Spaziergänge sie sicher schon kennen, heranzumachen suchen, um ihren teuflischen Anschlag auszusühren", sagte der Detektiv,deshalb wäre eS wichtig, wenn Sie, Herr Kom­missar mit dem Maler vor unserm heutigen Spaziergänge die Umgebung rekognoszieren, denn der Maler könnte doch die zwei Personen wieder erkennen, die ihm am Morgen deS Mord- tages vor der Villa Jndiana begegneten."

Das werden wir tun!" entgegnete der Kommissar, und als Zeichen, daß wir etwas Verdächtiges gesehen haben, soll gelten, daß wir unsere Matrosenmützen, als wenn es uns zu heiß um den Kopf geworden wäre, ab- nehmen."

Nach dieser Verabredung gingen der Kommissar und Lionel Forester fort und etwa eine Viertelstunde später be» gönnen Lady Lilian und ihre Begleiter, die als Damen ver­kleideten Detektivs, ihren gewohnten Spaziergang. Jeder Sandhügel, jede Bodenerhebung, jeden Baum und Strauch musterten die Detektivs mit Argusaugen und sie sahen nichts Verdächtiges.

Es wird gut sein, wenn wir heute etwas weiter gehen, -vtylady", sagte der Detektiv zu Lady Lilian und weiter gingen 1« m den heißen Sonnnenstrahlen ostwärts.

."Dort unten sehe ich ein schönes großer Seegelboot", fuhr er Dann fort,vielleicht treten wir den Rückweg in dem Boot

w°un eS Ihnen gefällig ist."

, lüge mich' ganz Jhien Anordnungen, Madame", sagte Lady Lilian zu dem Detektiv und sie schritten weiter. Der Detektiv erblickte jetzt in einer (Entfernung von etwa

sünshundert Schritten den Kommissar und Lionel Forester in ihren weißen und blauen Matrosenkleidern. Der Kom­missar und Forester blieben jetzt hinter einem Baume stehen und sahen neugierig nach dem Segelboote, daS sich dem Strande näherte und dann neben einigen Büschen an- legte.

WaS für Personen aus dem Boote auSstiegen, konnte der Detektiv und sein Gehilfe nicht erkennen und mutig schritten sie weiter vorwärts.

Da nahmen der Kommissar und Lionel Forester jetzt plötzlich ihre Mützen ab, wischten sich den Schweiß von der Stirne und gingen dann im Umwege rückwärts. Den Detektiv und ' feinen Gehilsen rührte dieses WarnungSsignal aber nicht im geringsten, sondern sie schritten ruhig nach der Stelle zu, wo die BootSinsassen wahrscheinlich ausgestiegen waren und jetzt in irgend einer Richtung am Strande gehen mußten.

Doch kaum waren sie etwa fünf Minuten weitergegangen, so näherte sich ihnen von der Seite Lionel Forester und rief halblaut dem Detektiv zu:

Passen Sie auf, die Dame in rosa und ihr Begleiter sind in der Nähe, ich habe sie erkannt!"

Dieser Zurus hätte im Hinblick auf Lady Lilian gefährlich werden können und sie zu einer Ohnmacht erschrecken können, aber seltsamer Weise bewahrte sie eine eiserne Ruhe und sagte leise zu dem Detektiv:

Die Stunde der Vergeltung naht! Ich sürchte nicht mehr für mein Leben, wenn nur die Schurken entlarvt und gefangen werden."

Der Detektiv und sein Begleiter sowie Lady Lilian schrit­ten darauf mit gespanntester Aufmerksamkeit weiter, aber so sehr sie ihre Augen auch anstrengten, so sahen sie aus dem weißen Sande und in den glänzenden Sonnenstrahlen doch weiter nichts als einen Fischer, der ganz harmlos näher zu kommen schien. Doch plötzlich erblickten sie nebem ihm auch eine Dame in einem seltsamen, säst wie die Purpurstrahlen der Sonne auSsehenden Kleide. ES war offenbar die un- heimliche Dame in rosa und der Detektiv faßte sie und ihre Bewegungen fest inS Auge, während sein Gehilfe den scheinbar so harmlosen Fischer, ihren Begleiter beobachtete. In wenige'n Sekunden mußten sie sich Auge ins Auge gegenüberstehen. einige Augenblicke einer unbeschreiblichen Spannung entstanden, Man sah nur plötzlich einen Dolch im Sonnenliche blitzen, den die Dame in rosa blitzschnell gegen Lady Lilian zückte, aber in demselben Augenblicke erhielt die Dame in rosa von dem Detektiv mit dem Gummiknüppel einen so surchtbaren Schlag auf den rechten Oberarm, daß sie mit einem gurgeln­den heiseren Tone niederstürzte. Der harmlose Fischer, der Begleiter der Dame in rosa zog aber einen Revolver und wollte auf den Detektiv schießen. In diesem kritischen Mo­mente hatte ihn aber auch schon der Gehilfe des Monsieur Forbert niedergeschlagen und Handschellen angelegt. Lady Lilian stürzte sich wie eine Furie der Rache aus die am Boden liegende Dame in rosa und ihr die gelbe Lockenperrücke vom Haupte reißend rief sie mit herzzereißender Stimme:Du bist cS, der elende Edward Fox, der Schurke an feiner Frau, der Mörder meiner Mutter! Verflucht soll Du sein, Du ab­scheulicher Muttermörder!"

Während dieser furchtbaren Szene war es nicht dem De- tektiv möglich gewesen, der entlarvten Dame in rosa Hand­schellen anzulegen und der elende Schurke Edward Fox be­nutzte diese Gelegenheit, um mit der linken Hand in die Tasche zu fahren und eine starke Dosis Gift zu nehmen, an dem er mit ensetzlichen Zuckungen in einigen Minuten sein elendes Leben auShauchte.

So war die unglückliche Lady Lilian doch von einem wenschlichen Ungeheuer befreit worden, daS sich ihr einst unter gleißender Marke genähert und sie und ihre edele Mutter be­tört hatte. Und der gefangene Begleiter der Dame in rosa, der niemand anders alS der Schurke Mister Huntcr war, wurde dem Gerichte zu der verdienten Strase übergeben.

Utrmi$cbk$.

(Winter-Aussichten.) Ein Pariser Meteorologe hat herausgrfundcn, daß die strengsten und längsten Winter in Jahre gefallen sind, die mit einer 9 schließen. Im Jahre 859 war der nördliche Teil deS Adriatischen Meeres zuge- froren. Im Jahre 1179 blieb der Schnee monatelang fuch- hoch in der gemäßigten Zone liegen. Im Jahre 1209 fehlte es in Frankreich infolge von Schnee und Kälte derart an Futter, daß ein großer Teil des Viehs verhungerte. Im Jahre 1269 war die Ostsee zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden monatelang gesroren, so daß die Verbindung durch Schlitten ausrecht erhalten werden konnte. 1339 war der Winter in England so streng, daß viele Leute Hungers starken. Im Jahre 1409 war die Donau von ihrer Quelle an bis zur Mündung in daS Schwarze Meer zugefroren. Im Jahre 1469 erfroren in Frankreich alle Weinstöcke, 1609 herrschte in Frankreich, der Schweiz und Oberitalien eine so starke Kälte, daß man daS Brot erst auftauen mußte. Im Jahre 1639 war der Hafen von Marsreille bis weit in das Meer hinein zugesroren, 1669 war mit der strengste und längste Winter in Frankreich. Die Preise der Leben-mittel stiegen so hoch, daß in vielen Orten Hungersnot eintrat. Im Jahre 1709 herrschte ebenfalls in Frankreich ein überaus harter Winter. Die Erde war sußties und die Meere waren im Norden wie im Süden meilenweit von den Küsten aus zugesroren. Tausende von Jagdtieren flüchteten vor Hunger auS den Wäldern in die Dörfer und die Vögel fielen tot zur Erde. In den Jahren 1729, 1749 und 1769 waren alle Flüsse und Ströme Frank­reichs monatelang zugesroren und der größte Teil aller Frucht­bäume erstarrte vor Kälte. Im Jahre 1789 suchte Frankreich ebenfalls ein harter Winter beim. Den schrecklichsten Winter erlebte Frankreich jedoch im Jahre 1829, der Schnee lag 54

Tage fußhoch auf den meisten Landstraßen. Die Hungersno. und das Elend wurden als ganz besonders jammervoll ge* schildert; auch das Jahr 1839 brächte einen harten und an dauernden Winter, ferner die Jahre 1879 und 1899. Hoffcnt' lich trifft die Theorie des Pariser Meteorologen nicht für den kommenden Winter zu.

Cöln, 27. Oktober. Hauptmonn George vom Lust- schifferbataillon, der mit der Führung des Zeppelin 2 während der Luftschiffmanöver betraut ist, zog sich durch einen Sturz mit dem Pferde eine schwere Quetschung zu und muß daS Bett hüten. Angesichts deS schlechten WetterS ist der Be­ginn der Manöver von neuem verschoben worden.

Die größte Druckmaschine der Welt ist in diesen Tagen in Paris fertiggestellt worden und soll von Bordeaux aus auf einem besonderen Frachtdampfer nach ihrem Bestimmungsort Buenss-Aires verladen werden. Diese Maschine, eine Rotationsmaschine, die zum Druck einer der großen argentinischen Zeitungen benutzt werden soll, ist 40 Meter lang, 3 Meter breit und 5 Meter hoch. Sie besteht aus zwei von einander unabhängig arbeitenden Maschinen, von denen jede im Stande ist, eine Zeitung von 64 Seiten zu drucken. Und zwar kann die Maschine in einer Stunde 15 000 Exemplare dieser 64scitigen Zeitung liefern oder in derselben Zeit 100 000 Exemplare einer achtseitigen oder 200 000 einer vierseitigen Zeitung drucken. Diese Riesen­druckmaschine wiegt nicht weniger als 100 000 Kilogramm und besitzt 120 Pferdekräfte. Auf 16 Zylindern kann zur gleichen Zeit gedruckt werden und 300 Walzen dienen zur Verteilung der Druckerschwärze.

(Ein Eisenbahnzug in denFluß gestürzt.) Jnsolge furchtbarer Regengüsse stürzte, in vergangener Nacht die Eisenbahnbrücke über den Rother auf der South-Eastern- Bahn zwischen Etchingham und Ticehurst in dem Augenblick ein, als ein Güterzug über sie Hinwegsuhr. Der Zug stürzte in den Fluß. Dabei wurde der Lokomotivführer getötet. Der Verkehr aus der Strecke ist unterbrochen.

(LiebeSdrama.) Wie der Graudenzer Gesellige meldet, wurde Montag abend der Leutnant Buchholz vom 175. Infanterieregiment in seiner Dienstwohnung in der Offizierkaserne der Feste Coubiere mit einem Schuß durch den Kops schwer verwundet ausgesunden und bei ihm die Tochter deS Arbeiters Friedrich Piepke, die durch einen Schuß in die Schläfe getötet worden war. Ob Leutnant Buchholz daS Mädchen erschossen und dann die Browningpistole gegen sich gerichtet hat, oder ob bei beiden Selbstmord vorliegt, ist bis jetzt nicht festgestellt worden. Dem verwundeten Offizier mußte in der Nacht daS rechte Auge herausgenommen werden. Leutnant Buchholz war erst vor wenigen Monaten aus dem KadettenkorpS dem 175. Regiment zugeteilt worden. Die Bluttat geschah bei verschlossenen Türen, als der Vater deS Mädchens erschien, um die Tochter nach Hause zu holen. Die Tat ist nach den Briefen, welche vorgefunden sind, und nach einem an die Eltern gerichteten Brief, der bereits im Postkasten war, zu schließen, schon längere Zeit geplant ge- wesen.

Richter Lynch hat in TexaS wieder einmal seines Amtes gewaltet. Zwei Brüder, Neger, die im Verdacht standen, eine weiße Frau angefallen zu haben, wurden in der Nacht zum Freitag aus dem Gefängnis von Greenville ge­holt und an einen Telegraphenpsahl gehängt, trotzdem da- Gefängnis von einer Kompagnie Soldaten bewacht wurde. Eine ungeheure Menge, deren Führer maskiert waren, marschierte nach dem Gefängnis und stürmte daS Tor. Die Wachen wurden überwältigt. Als die Kompagnie ausgefordert wurde, auf die Anstürmenden zu feuern, verweigerten die Soldaten den Gehorsam. Sie beschränkten sich daraus, mit dem Ge­wehrkolben dreinzuschlagen. Viele der Angreifer wurden ver- wundet, aber die Menge war zu zahlreich und zu sanatisiert, um zu weichen und stürmte über bk Fallenden hinweg. Schließlich unterlag das Militär, und uuch zwei Kompagnieen Verstärkung konnten nicht verhindern, daß die Neger gelyncht wurden. Nachdem man sie gehängt hatte, durchlöcherten sämtliche Personen die Leichen mit so viel Revolverkugeln, wie sie zur Verfügung hatten.

Das Hosbräuhaus in München erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Ueberschuß von 931000 Mk d. h. etwa 300 000 Mk. mehr als im Etat veranschlagt war. Das ist der Ueberschuß des verflossenen Jahres, wie wird er nun erst am Schluß deS laufenden Jahres' aussehcn in An­betracht des Umstandes, daß das HofbräuhauS die billigste Bierquelle ist und bleibt?

(StrandungeineSenglischenDampferk.) AuS Halifax in Neuschottland wird telegraphiert: Während eines heftigen Sturmes lief gestern der von Glasgow nach St. John in Neubraunschweig bestimmte DampferHesta" von der Donaldson-Linie an der Gannetklippe in der Bai von Fundy aus Strand. Der dritte Offizier, der zweite Maschinist und vier Matrosen wurden heule von dem Wrack gerettet und bei Seal Code Grand Manan gelandet. Von drei Schiffsbooten, die mit vierunddreißig Personen, darunter der Kapitän, den übrigen Offizieren und vier Paffagieren vom Wrack abgingen, fehlt jede Nachricht. Man fürchtet, daß sie verloren sind. Ein Boot schlug an der Seite deS Dampfers um. Ein Schleppdampfer ist nach der Unfallstätte abgegangen, doch ist eS vorläufig infolge des Sturmes und der hohen See unmöglich, an daS Wrack heranzukommen.

Der kostbarste Teppich der Welt soll im Besitze eines indischen Fürsten sein; daS Kunstwerk ist an- lauter Rubinen, Diamanten und Perlen zusammengesetzt und repräsentiert einen Wert von 16 Millionen Mark. Ob es nun gerade ein Teppich ist, wie die englischen Blätter melden, muß dahingestellt bleiben. Ein Fußteppich aus Edelsteinen eS muß sich wenig weich auf ihm laufen!