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Empfindungen auszuströmen im Gesänge. Nichts anderes konnte sie wählen, als jenes Lied, das sie so oft in stillen Dämmerstunden auf Wolfsburg ge­sungen :

Weißt du wohl noch, rvas du einst mir gesagt?" Erschütternd verklang der Kehrreim:

Lang ist es her, lang ist es her!"

Als Elfe aufblickte, stand der vor ihr, an den sie gedacht, bleich, erregt, mit Augen, in denen eine schmerzliche Frage stand. Sie sprang auf, doch sie wankte. Da stürzte er vor, aber schon hatte sie sich gefaßt.

Manfred, du hier? O, welche Ueberraschung! Willkommen, willkommen im Vaterlande!" Ihre Stimme bebte, fest umschloß er ihre kalte Hand.

Ich danke dir für dein Begrüßungswort, Elfe! Es legt Balsam auf eine brennende Wunde. Ich ahnte nicht, daß ich dich hier finden würde, blaß, mit den Zeichen des Leidens im Antlitz, nicht mehr die neckische, strahlende Elfe von einst!"

Auch du bist verändert, Manfred, wie ein Baum, über den ein Sturm hinfuhr."

So war es, du trafst das rechte Wort. Körperliche und seelische Leiden warfen mich nieder. Doch auch du erfuhrst Schweres, Elfe; warum schriebst du mir nie? Hatte der Bruder nicht das Recht, zu erfahren, was die Schwester betroffen?"

Ich fühle, du zürntest mir, erwiderte sie leife.

Ich trug Leid um dich."

O, daß ich es hätte abwenden können! Manfred, schuldig, treulos mußte ich scheinen und war es in meinem Innern doch nie. Mengern warb um mich mit Feuer und Beharrlichkeit. .Mehrmalig wies ich ihn ab; er war mir unsympathisch und ich liebte nur einen. Da kam er eines Tages nach Wolfsburg. Noch war ich schmerzlich bewegt von dem Tode deines herrlichen Vaters, in folternder Unruhe um das Leben deiner schwerkranken Mutter. Nur seinen dringenden Bitten nachgebend, nahm ich seinen Besuch an, folgte ihm in den Park. Von neuem bat er mich, die Seine zu werden, und da ich fest blieb, schwor er, sich vor meinen Augen zu erschießen, wenn ich ihn abwiese."

Brutal!" stieß Manfred hervor.

Ich sah den Revolver in seiner Hand blitzen, Manfred, ich konnte ihn nicht vor meinen Augen sterben sehen. So geschah's, daß ich dir treulos ward. Bitter hab ich es gebüßt in den Monaten meines Brautstandes, da ich seinen ganzen Unwert einsah, da mein Herz vergeblich nach dir rief. Ein Streit am Spieltisch veranlaßte ein Duell, in dem er fiel. Ich ward frei. Du wirst mich nicht mißverstehen, wenn ich dir sage, ich fühle mich wie eine Gefangene, die feineu Banden entronnen ist, obwohl ich den Unseligen, der mich an sich gefesselt, nicht hassen konnte, war er doch ein Kranker gewesen, ein Morphinist, der für feine Handlungen nicht verantwortlich zu machen war. Aber trotzdem ich erlöst war von der gefürchteten Ver­bindung mit ihm, empfand ich tief meine Verlassenheit."

Und auch da schriebst du nicht an mich, armes Kind?"

Ich hielt mich deiner Teilnahme nicht für wert. Erlaß es mir, zu sagen, was ich litt im Gedanken an dich, und was ich dir angetan! Die Welt mit ihren Freuden lockte mich nicht mehr, ich wollte an ernster Stätte Schmerzen zu lindern, Wunden zu heilen suchen. Deshalb bildete ich mich zur Krankenpflegerin aus. Und noch ein anderer Wunsch leitete mich dabei."

Ein anderer Wunsch? Elfe, welcher war es?" drängte er sie, die heiß errötend mit fliegendem Atem vor ihm stand.

Aber ehe sich nur ein Wort von ihren Lippen löste, rief Erich von Lutter ihnen heiter zu:Bitte, bitte, Elfe, lieber Grauden, kommen Sie zu uns, wir schmachten nach Ihrer Gegenwart!"

Mechanisch folgten sie ihm und schauten wie in seligen Träumen auf die noch einmal im Lichterglanz erstrahlende Tanne.' So leuchtete ihnen der weihnacht­liche Baum auch daheim am Silvesterabend! Ihre Blicke trafen sich und ruhten ineinander. Was die Lippen noch verschwiegen, die Augen sagten es sich.

Auch Ihr müßt Eure Lichtchen schwimmen lassen!" sagte Helene von Lutter neckisch und führte Elfe zu der mit Wasser gefüllten Schale, auf der in Nußschalen zwei kleine Kerzen schwammen.

Die eine Schale ist dein Lebensschifflein, die andere des deines Jugendfreundes," flüsterte Helene Elfe zu; sieh, ob ihre Wege sich begegnen und vereinen. In der Silvesternacht spricht das SchicksalzdiezWahrheit!"

Sie lachte, küßte Elfe zärtlich und eilte davon; Elfe und Manfred standen sich gegenüber, schautensauf die lichttragenden Schalen, die sich näherten, von einander lösten und wieder zusammenfanden untrennbar.

Elfe, willst du mir nicht jenen zweiten Grund nennen, der dich bewog, Krankenpflegerin zu^werden?" fragte Manfred bewegt.

Ich wollte nach Afrika gehen, dir nahe sein, ohne daß du es ahntest, dich pflegen, wenn du von neuem erkranktest, und falls dir das Ende beschieden, mit dir sterben," stammelte sie.

Elfe, Elfchen, so liebst du mich noch?" rief er er­schüttert.

Nie hörte mein Lieben auf," flüsterte sie feuchten Auges.

Da trat er zu ihr und zog sie sanft zu sich. Sterben wolltest du mit mir, dein teures Leven t

mich opfern! ,O, mein Lieb, gib eS nun in meine Hu.' Sieh, wre unsere Schifflein hier neben einander dahingleiten, so wollen wir zusammen leben in der trauten Heimat, schaffen Seite an Seite, glücklich machen und glücklich sein!" Voll Inbrunst küßte er ihre Augen, ihren feuchten Mund.

Horch, die Silvesterglocken läuten ein neues Jahr ein. Laß vergessen sein all das Schwere, Trübe, das hinter uns liegt! Zwei glückliche, selige Menschen schreiten wir hinein in die goldene Zukunft, ins neue, reiche Jahr, und der Herr da oben gebe uns feineu Segen."

Sich innig umschlungen haltend, lauschten sie den fröhlichen Rufen der Freunde, der dahm hastenden Menschen auf den Straßen, dem feierlichen Glockenge­läute, das immer mächtiger, immer voller ertönte, das Hinausklang bis zum sternenbesetzten Himmelsdom.

Bus Provinz u. Nschbargebiel

p Hersfeld, 31. Dezember. (Silvester.) Der letzte Tag des Jahres ist dem heiligen Silvester geweiht, der am 31. Dezember 335 gestorben ist. Die Legende erzählt, Papst Silvester habe den Kaiser Konstantin den Großen kurz vor dessen Lebenstorschluß auf dem Totenbette getauft, weshalb er auch stets abgebildet wird mit dem Schlüssel in der Hand als Psörtner des neuen Jahres. Ein uralter Glaube ist es, daß der Mensch in der letzten Stunoe des Jahres eine Frage an das Schicksal frei habe. Aus diesem Glauben beruht die große Zahl von Silvestergebräuchen. So suchen die heiratslustigen Mädchen alles Mögliche hervor, um über ihren Zukünftigen einen Ausschluß zu erhalten. In verschiedenen Gegenden werfen die Mädchen aus dem Lande am Silvesterabend Hans und Lein vor ihr Bett, und wenn sie schlasen gehen, sprechen sie laut:

Ich säe Hanf und Lein

Und wünsche, daß mir mein Bräutigam erschein'.

Wem in der Nacht kein Mann im Traume erscheint, der soll unfehlbar dazu verurteilt sein, als alte Jungser zu sterben. Allgemeiner Brauch ist eS auch bei jungen Mädchen, nament­lich aus dem Lande, ihren Schuh oder Pantoffel über den Kopf zu werfen und auS seiner Lage zur Tür sich zu deuten, ob sie im neuen Jahre im elterlichen Hause bleiben oder auS ihm herauSgehen werden. Andere Heiratslustige wieder wollen aus den Windungen einer über den Kops geworsenen Aepfel- schale den Namen deS zukünftigen Freiers herauslesen, oder sie greifen im Dunkeln nach den im Keller liegenden Holzstücken: haben sie eine gerade Zahl gefaßt, dann sind sie freudig be­wegt, denn ein Freier steht in AuSsicht; greifen sie aber eine ungerade Zahl, dann können sie betrübt fingen:Nie doch kommt Oer Freier-mann." Aber auch kommende- Glück und Unglück sollen die Tilvesterbräuche ergründen. Allgemein ver- breitet ist daS Bleigießen, bei dem man aus den gegossenen mehr oder weniger phantastischen Figuren schließt, was das neue Jahr bringen wird. Als Silvesterspeisen dienen besonders Heringssalat in Mitteldeutschland und Karpfen in Norddeutsch­land. Von den Speisen, die aus der Silvestertasel aufgetragen werden, muß aber ein Rest bis inS neue Jahr ausbewahrt werden, wenn man nicht im neuen Jahr Mangel leiden will. Die Schuppen vom Karpfen heben viele im Portemonnaie aus; sie sollen Glück bedeuten und da- Portemonnaie nie leer werden lassen. Freilich ist schon mancher durch diesen Aber­glauben sehr enttäuscht worden.

V Gershausen, 30. Dezember. Der rapide Witte­rung-umschlag gab dem diesjährigen Weihnacht-fest noch rasch sein kalter weiße- Gepräge. Was die Witterungs- Verhältnisse im Monat Januar betrifft, so werden dieselben auch meist kalter Natur fein. Wir haben seit Ende Oktober vorherrschend Ostwind gehabt und nach meteorologischen Be­obachtungen hat die Erfahrung gelehrt, daß bei vorherrschendem Ostwind im Spätherbst der Winter nicht viel Schnee bringt, und jedenfalls wird auch da-, waS der Herbst eingeleitet hat, im Winter eintreffen.

k. Schenklengsfeld, 30. Dezember. Zu der in voriger Nummer berichteten Erlegung eines Wildschweines in Hilmes wird uns noch folgendes geschrieben: Ein seltenes Wild wurde gestern in den Fluren des benachbarten Dorses Hilmes erlegt. Ein Wildschwein, das wahrscheinlich im Süllinzs- walde angeschossen worden war, hatte sich verlausen und nahm seinen Weg gemütlich durch die Straße des Dorses. Sofort machte sich eine Anzahl Männer an die Versolgung des Tieres auf. Unweit des Dorfes stellte ein mit einer Axt bewaffneter Mann das Wild. Dieser ging wütend zum Angriff vor. Der beherzte Mann versetzte demselben im entscheidenden Moment einen gewaltigen Schlag aus den Kopf, welcher den starken Keiler jedoch nicht tätlich traf, sodaß er dem Manne mit seinen Hauern beide Beine schwer verletzte. Der Mann versetzte dessen ungeachtet dem Tiere noch verschiedene Schläge, unter denen es dann verendete. Der Keiler war ein selten ausgewachsenes Exemplar und wog ca. 2V2 Centner. Die Hauer waren fast ein Fuß lang. Das Tier wurde Herrn Bierbrauer Steinweg aus Heriseld, auf dessen Jagdgebiet es erlegt worden war, überbracht.

Fulda, 30. Dez. Ein Unglücksfall ereignete sich heute Abend gegen 3A6 Uhr aus dem hiesigen Bahnhof. DerOber- Bahnhofs-Assistent Häuser überschritt die Gleise, als Schnell­zug D 85 von Franksurt a. M. plötzlich unbemerkt herein- brauste und dem Beamten einen derartigen Stoß versetzte, daß er sofort getötet wurde.

Gilserberg bei Treysa, 27. Dezember. Der Holzhauer Joh. Lenhäuser hatte sich vor einigen Tagen im Walde mit der Säge an einem Bein verletzt. DaS Bein schwoll, jeden­falls infolge hinzugetretener Blutvergiftung, so stark an, daß sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte. Der 3 111 n 03 E.krankten ist bedenklich.

Hanau, 29. Dezember. An der Güterladestelle der WestbahnhoseS fcheuten heute früh die Pferde eine« dem Kinzigheimerhos gehörenden Fuhrwerks. Der Wagenführer ge- riet unter die Räder des Fuhrwerks und wurde schwer ver- letzt, so daß seine Aufnahme in das Vincenz-Krankenhaus erforderlich wurde.

Hanau, 29. Dezember. Im Hause seiner Mutter, einer Lehrerswitwe, erschoß sich heute abend der 25 Jahre alte Schreiber Alfred Ziegler.

Aus Thüringen, 29. Dezember. Der Mensch, der den Raubansall auf den Einjährigen Krüger aus TromSdorf im Eisenbahnzuge verübt hat, ist rekognosziert worden. Er heißt Paul Gensert, ist 1890 in Apolda geboren und stammt aus einer übelbeläumundeten Familie. Sein Bruder sitzt gegen­wärtig noch im Zuchthause, sein Vater ist wegen Falschmünzerei bestraft. Gensert befindet sich noch im Krankenhause und spielt dort den wilden Mann. Der Zivilsupernumerar König, bei Nordhausen gebürtig, der seit dem 1. Oktober auf der Eisenbahnstation Arnstadt beschäftigt war, wurde gestern am Eulenberg erschossen ausgesunden.

Altenbeken, 27. Dezember. Ein Klempnerlehrling aus Halver, welcher mit Reparaturarbeiten an einem Mastbaum zur elektrischen Leitung beschäftigt und den Leitungsdrähten zu nahe gekommen war, fiel leblos herunter.

Uermiscbtes.

EineBekanntmachung" ganz eigener A r t findet sich in der Jenaischen Zeitung vom 16. d. M. Dort steht also zu lesen: Bekanntmachung. Um der Stätte meiner rastlosen Arbeit näher zu sein, habe ich meine Wohnung von Paulinenstraße 11 nach dem Unteren Löbdergraben 17 verlegt, was ich meinen lieben Freunden, werten Hoflieferanten und Gläubigern, vor allem aber den so überaus geschätzten Herren Geldbriesträgern hierdurch geziemend zur Kenntnis bringe. Ich gebe mich der angenehmen Hoffnung hin, in meinem neuen trauten Heim von den letzterwähnten Herren recht oft, von meinen werten Gläubigern aber möglichst selten ausgesucht zu werden, und möchte diese Herren auch bitten, Ware stets nach meiner neuen, Rechnungen dagegen und besonders Tret- und Mahnbriese ruhig weiter nach meiner alten, zurzeit leerstehenden Wohnung senden zu wollen. Egbert Caesar, stud med.

N e w-A o r k, 30. Dezember. In Liekbanch, Virginia, wurden 60 Bergleute durch Kohlenflötzzusammenbruch lebendig begraben, 10 wurden gerettet. Ungeheure Kohlenmauern ver­sperren alle Auswege und machen die Rettungsarbeiten äußerst schwierig.

Standesamtsbezirk Hersfeld.

Monat November 1908. Eheschließungen.

Am 20. Karl Friedrich Wilhelm Mahnkopp Kaufmann, mit Elisabeth Antonie Rüther. 21. Albert August Schäfer Schneider, mit der Schneiderin Friederike Graf. 28. Friedrich Hetz Fabrik­arbeiter, mit der Fabrikarbeiterin Berta Schmidt, geb. Schüßler.

Geburten.

Am 2. Margareta Konradine, T. deS Gastwirts Oskar Schmidt. 6. Anna Elisabeth, T. des Landwirts Konrad Heinrich Schmidt zu Heenes. 7. Eine Knabe deS Fabrikarbeiters Jakob Apel zu Heenes. 8. Hermann, S. des Arbeiters Albert August Friedrich Wilhelm Diebs. Karl Heinz Felix, S. des Bezirksfeld, webels Felix Edmund Albrecht Luthardt. Karoline Elise, T. des Tagelöhners Johann Valentin Nürnberg. 13. Christian Peter, S. des Bierbrauers Johann Peter Adler. 14. Ein Mädchen un- ehelich. 15. Friedrich Ludwig, S. des Fabrikarbeiters Ludwig Harthaus. 16. Ein Mädchen unehelich. Anna Elisabeth, T. des Metzgermeisters Wilhelm Heinrich Adolf Kähne. Friedrich Karl Hugo, S. des Postassistenten Bernhard Helberg. 17. Karoline Maria Elisabeth, T. des Maurers Johannes Gippert. 18. Anna Elise, T. des Schlossers Georg Hahn zu Kalkobes. 22. Johannes, S. deS Tuchmachergesellen Adam Kemmler zu Heenes. 23. Käthe, T. des Webmeisters Jakob Vollmer. Ein Mädchen unehelich. Willy, S. des Fabrikarbeiter? Karl Dickel zu Kalkobes. 24. Mar­garete Elisabeth, T. des Fabrikarbeiters Johannes Georg Rohr­bach. Anna Elisabeth, T. des Schmiedemeisters Konrad Diebel. 26. Maria Käthe, T. des städtischen Vorarbeiters Peter Schüt- rumpf.

Sterbefälle.

Am 2. Anna Martha Göbel, 5 Monate alt. Johann Heinrich RieS, Weißbinder, 48 Jahre alt. 4. Julius Hermann Hans Lotz, 9 Monate alt. 5. Adam Rechberg, Metzgermeister, 51 Jahre alt. 6. Karl Knierim, Kaufmannslehrling, 14 Jahre alt. 7. Ein Sohn des Fabrikarbeiters Jakob Apel aus HeeneS, 4 Stunden alt. 8. Willy Lotz, 1 Jahr alt. 10. Herbert Siegfried Theodor Kaltofen, 1 Jahr 9 Monate alt. Emil Weigel, 7 Jahre alt. 13. Anna, Martha Götz aus Heenes, 4 Jahre alt. 15. Heinrich Rudolph, Rentner, 58 Jahre alt. 16. Martha Margareta Götz aus HecneS 3 Jahre 9 Monate alt. 17. Eine Knabe totgeboren. Jakob Hage­dorn, 10 Jahre alt. 19. Ein Knabe totgeboren. 20. Anna, Mar­garete, Ehefrau des Fabrikarbeiters Adolf Gebauer, geb. Möller, 40 Jahre 11 Monate alt. Dorothea, Witwe des Schreiners Andreas Allendorf, geb. Sunkel, 62 Jahre alt. 21. Jakob Löffelholz, Fabrikarbeiter, 44 Jahre alt. 21. Anna Kunigunde Zilch aus Kalkobes, 4 Jahre alt. 25. August Kiel, 7 Monate alt. Hermann Stabroth, Gerber, 45 Jahre alt. 26. Heinrich Rößing Brauereiarbeiter, 26 Jahre alt. 28. Elifa Jung, 13 Jahre alt.

Kirchliche Nachrichten.

Donnerstag, den 31. Dezember.

Abends 8 Uhr: Sylvestergottesdienst.

Am Neujahrsfest.

Vormittags V2IO Uhr: Herr Pfarrer Schröder. Nachmittags 2 Uhr: Herr Pfarrer Feyerabend.

Sonntag den 3. Januar.

Vormittags V2IO Uhr: Herr Pfarrer Schenk von Schenk- lengSfeld.

Nachmittags 2 Uhr: Herr Pfarrer Schröder.

Hierzu Nr. 52 desIllustrierten Sonntags­blattes."

In dem Genossenschaftsregister ist bei dem

girdijtimtt Spar- und IarlthilskafstMtttiii eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht zu Kirchheim eingetragen worden:

Der Johannes Baupel ist aus dem Vorstände aus­geschieden und an seine Stelle der Wagner Johannes Walper getreten.

Niederaula, d. 18. Dzbr. 1908.

MiMes Amlsiericht.

Mob $Mil|6ftrS Milm Nchit-MMmtktt NimI-ÜMtten- und AzttMMIe kommt

am 5. und 7. Januar im Saale des Hotel Hohenzollern

____ zu einem MK Gastspiel. '^SNSt

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