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und 47 im Sennelager zurückgelassenen Geschütze, Pferde und Mannschaften am Donnerstag mittelst Sonderzuges wieder in ihre Garnisonen Cassel und Fulda zurück, wo sie am Donners­tag Abend eintreffen.

Schlitz (Oberhessen), 27. Juni. Dieser Tage fand eine Bereifung der projektierten Eisenbahnlinie Alsseld-Hersfeld mit Abzweigung nach Schlitz durch die Herren Finanzminister Gnauth, Ministerialrat Süffert und Oberbaurat Kilian statt. Nach Besichtigung des Geländes bei Alsseld fuhren die Herren in Begleitung des Herrn^Kreisrats Hölzinger über Schwarz, Grebenau nach Jossa und dann das Fulda- und Schlitztal auswärts.

Geisa (Rhön), 29. Juni. In selbstmörderischer Absicht sprang hier die Frau eines Bahnbeamten aus dem Fenster des dritten Stockes auf die Straße herab und verletzte sich lebensgefährlich.

Aus der Rhön, 27. Juni. Am Bahnhöfe zu Mellrich- stadt geriet beim Rangierdienst der verheiratete Hilssbremser Zeh zwischen die Puffer zweier Wagen, wodurch er sich so schwere innere und äußere Verletzungen zuzog, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird.

Treysa, 29. Juni. Eine Hiobsbotschaft versetzte heute die Familie des Eisenbahnarbeiters Weckesser dahier in tiefe Trauer. Ihr Sohn Philipp, welcher bei dem Garderegiment in Potsdam seiner Militärpflicht genügt, und im Herbst ent­lassen worden wäre, ist gestern beim Baden an einer verbotenen Stelle ertrunken.

Wendemark, 29. Juni. Von der Gewalt des Blitzes gibt die Tatsache eine Vorstellung, daß in Wendemark beim Gewitter am Mittwoch auf dem Wöllmerschen Gut ein einziger Blitzschlag zwölf Pferde tötete, die neben einander im Stalle standen. Die Tiere lagen wie niedergemäht tot da. Derselbe Blitz setzte noch den Kuhstall in Brand, in dem 42 Rinder erstickten und verbrannten.

Wega, 29. Juni. Ein Unfall ereignete sich hier am Sonnabend beiden Eisenbahnbau-Arbeiten. Bei Sprengungen in dem fast fertig gestellten Tunnel wurde ein Arbeiter derart schwer verletzt, daß er nach seiner Uebersührung ins Kranken­haus zu Bildungen verstarb.

Himmels-Erscheinmgen im Juli.

1. Die Sonne, deren mächtige Wirksamkeit wir in der Hitze der letzten Wochen deutlich zu spüren bekommen haben, hat den höchsten Punkt ihrer Jahresbahn mit bem Eintritt in das Zeichen des Krebses am 21. Juni bereits überschritten. Nunmehr sinkt sie langsam wieder in ihrem Höhestande zur Mittagszeit, ohne daß wir davon in der Temperaturabnahme etwas bemerken werden. Denn zu der von außen einge­strahlten Wärme tritt nun die von unten kommende des erwärmten Erdbodens hinzu, so daß die Hitze noch durch den ganzen Monat Juli hindurch steigen wird. Nur die Tages­länge nimmt langsam ab, von 163/< auf 1572 Stunde. In der ersten Hälfte des Monats macht die Sonne auch nachts ihre Anwesenheit unter dem Horizont noch durch die Mitter- nachtsdämmerung bemerklich, jenen hellen Schein, in dem die Abenddämmerung langsam um den Nordhorizont herumwandernd in die Morgendämmerung hinübergleitet.

2. Der Mond. Dem hohen Stande der Sonne bei Tage entspricht eine geringe Höhe des Mondes zur Vollmondszeit bei Nacht. Vollmond ist am 13. Juli. Vorher, um die Zeit des erstell Viertels, das am 6. eintritt, steht der Mond ein wenig höher, da er sich noch oberhalb des Himmelsäquators bewegt. Am 1. Juli um 8 Uhr, also noch vor Sonnen­untergang, steht die feine Mondsichel dicht über dem Planeten Jupiter im Nordwesten, und in der Dämmerung wird man alsbald die hübsche Konstellation auffinden und dann den Mond langsam nach links über Jupiter rücken sehen. In der Nacht vom 18. auf den 19. wandert der Mond in gleicher Weise an dem Planeten Saturn vorbei. Doch findet diese Begegnung im Osten statt und erst nach Mitternacht. Auch ist der Mond dann schon dem letzten Viertel nahe, das am 20. eintritt. Am Morgen des 28. ist Neumond, so daß man für die allerletzten Tage des Monats die schmale Sichel des zunehmenden Mondes schon wieder im Westen hat.

3. Planeten. An Wandelsternen ist der Juli arm. Merkur und Venus sind vom Westhorizont verschwunden. Venus kann in den letzten Tagen des Monats aber bereits als Morgen­stern vor dem Ausgange der Sonne mit rasch zunehmendem Glänze aufgesunden werden. Abends ist nur Jupiter noch tief im Westen zu sehen, anfangs bis 10 Uhr, zuletzt geht er mit beginnender Dämmerung unter. Wer über klaren Süd­himmel verfügt und eine Sternkarte besitzt, kann den vorletzten Planeten unseres Sonnenreiches, den Uranus, aufsuchen, der im Sternbilde des Schützen unter dem mit dem griechischen Buchstaben pi bezeichneten Sterne sich langsam nach rechts bewegt. Er steht um die Mitte des Monats um HV2 Uhr in der Mittagslinie nur 14 Grade hoch und ist nur eben dem unbewaffneten Auge sichtbar. Dagegen beginnt nun in diesem Monate der Planet Saturn seine neue Sichtbarkeitsperiode am Abendhimmel. Anfangs um Mitternacht zuletzt schon um 10 Uhr geht der ringgeschmückte Planet im Osten auf. Er ist im Sternbilde der Fische rechtläufig bis zum 22., dann rückläufig unter dem Sterne delta dieser Konfiguration.

4. Die Sternenwelt. Der Juli und fast noch mehr der August zeigt daS Phänomen der Milchstraße in schönster Ent­faltung. Zwar ist diese in jeder klaren Nacht zu sehen. Aber ihre einzelnen Partien sind nicht von gleicher Helligkeit und gerade die hellsten, die den Ophiuchus, Scorpion und Schützen durchqueren, sind eben nur in dieser Jahreszeit abends über unserm Horizonte. Um 10 Uhr sieht man bei freiem Südhorizont wie leuchtende Wolken das Gewimmel der vielen Millionen Sterne, die sich hier zusammendrängen. Und zwar unterscheidet man deutlich zwei getrennte Züge der Milchstraße, »olgt man beiden mit dem Auge aufwärts vom Horizonte an, so sieht man sie sich erst in großer Höhe vereinigen, dort wo das wundervolle Kreuzgestirn des Schwans steht. Bei dem Hauptstern des Schwanes, Deneb genannt, und dein darunter liegenden Sterne gamma dieses Sternbildes sind besonders helle Lichtwolken der Milchstraße vorhanden. Sie uns dort verhältnismäßig am nächsten. Immerhin reist selbjt der geschwinde Lichtstrahl noch fast 200 Jahre von dort zu unserem Welteneiland. Vom Schwane steht rechts die helle Wega. Neben diesem glänzenden Sterne links erkennt cur gutes Auge ein paar sehr dicht nebeneinander stehende Sterne, welche ein mittleres nur als einen sieht. Aber ein Fernrohr löst diesen Lichtpunkt in 4 Einzelsterne auf. Wir gleiten nun dem rechten Rande der Milchstraße entlang mit unsern Blicken durch die Sternbilder des Herkules und des Schlangenträgers wieder nach dem Südhorizont. Dort finden wir eine merkwürdig angeordnete Gruppe heller Sterne, die einen roten Stern als hellsten umgeben. Dies ist der Antares, der Hauptstern des Scorpions. Rechts darüber stehen die beiden Sterne der Wage, darüber der ebenfalls rötliche Arcturus mit den vielen Bootessternen, links von ihm die Krone.

Vermischtes.

Ueber d en gestrigen Aufstieg desZeppe- linschen Luftschiffes wird berichtet: Die Fahrt ist vollkommen gelungen; die neue Seitensteuerung funktionierte tadellos. Es sind aus dem Rücken u^d der Unterseite des Tragkörpers vertikale Stabilitätsflossen angebracht, ferner ein vergrößertes Endsteuer in Ovalform. Zwischen den horizon­talen Stabilitätsflossen befinden sich senkrecht zwei Rahmen.

Krefeld, 30. Juni. (Amtliche Meldung.) Heute vormittag kurz nach 11 Uhr stieß zwischen Block-Nordkanal und dem Güterbahnhof Neuß ein von Holzheim kommender Güterzug mit einem auf falschem Gleis von Neuß abgelassenen Arbeitszug zusammen. Bei dem Zusammenstoß wurden etwa 15 Bedienstete und Arbeiter leicht und schwer verletzt, jedoch niemand lebensgefährlich. Ueber die Ursache des Unfalles ist eine Untersuchnng eingeleitet.

Landsberg a. W., 30. Juni. Der Zimmermeister Bunsel in Neudamm erschoß seine beiden Söhne im Alter von fünf und acht Jahren und nahm sich dann selbst das Leben. Materielle Sorgen sollen das Motiv zur Tat ge­wesen sein.

Vom Kronprinzen erzählt die Kieler Zeitung eine kleine Geschichte, die den Vorzug haben soll, wahr zu sein. Danach traf der Kronprinz am Freitag, als er mit seinem Automobil nach Plön fuhr, bei der Stadt Preetz einen müden, durch den Staub der Landstraße ziehenden Wanderburschen, dem man die Strapazen der Walze deutlich ansah. Ob nun der Wandersmann den Kaisersohn erkannte und begrüßte, oder ob sonst etwas die Veranlassung gab, genug, der Kronprinz lud den Bruder von der Landstraße ein, bei ihm im Auto Platz zu nehmen, das sie schnell nach Plön bringen werde. Unser Wanderbursch besteigt etwas zögernd das Auto und fort geht's. Ehe sichs der Handwerksbursch versieht, ist er in Plön. Mit einigen freundlichen Worten nimmt der Kron­prinz von ihm Abschied und drückt ihm zuguterletzt zwei funkelnagelneue Fünfmarkstücke in die Hand.

Glarus, 29. Juni. Gestern stürzte bei einer Tour auf den Böfen-Maertschen, die ohne Führer unternommen wurde, der dreißigjährige Photograph Opplanger aus Stuttgart ab. Die Leiche ist geborgen.

Clinton (Minnesota), 28. Juni. Durch einen Tor­nado, der einen großen Teil der Stadt zerstörte, wurden gestern abend sieben Personen getötet und zwanzig verletzt.

Am Sonnabend wurde, der Schles. Ztg. zufolge, auf dem Hofe des Dominiums Groß-Sarne eine schwere Blut­tat verübt, welcher der Pächter des Gutes Albrecht zum Opfer fiel. Vier Galizier widersetzten sich sowohl den Befehlen des Pächters, als auch denen eines Wirtschaftsasfistenten. Dabei gerieten sie in eine derartige Wut, daß sie mit Schaufeln gegen ihren Herrn vorgingen. Als deutsche Arbeiter herbei- eilten, beruhigten sie sich scheinbar. Kaum waren sie wieder allein, als sie mit Schaufeln auf Herrn Albrecht losschlugen und ihm am Kopfe lebensgefährliche Verletzungen beibrachten. Die Täter sind entflohen. Herr Albrecht wurde bewußtlos vom Platze getragen.

* (Das Trinken beim Essen.) Das Trinken beim Essen ist eine weitverbreitete Sitte, und es gibt viele Persönlichkeiten, welche behaupten, daß sie nicht essen können, wenn sie nicht gleichzeitig dazu trinken. Diese Ansicht ist falsch, und die Gewohnheit, auf welcher sie ruht, nachteilig. Die Flüssigkeit, welche zu den Speisen getrunken oder, was noch schädlicher ist, vor den Mahtzeiten genossen wird, setzt in den meisten Fällen sehr wesentlich den Appetit herab. Es ist daher bei Kindern besonders darauf zu achten, daß sie weder vor noch während der Mahlzeit trinken, damit nicht eine scheinbare Sättigung eintritt, welche verhindert, daß das Kind die zu seiner Entwickelung notwendigen Nahrungsstoffe aufnimmt. Ferner ist zu bedenken, daß durch jede Flüssig­keit der Magensaft verdünnt und dadurch die Verdauung erschwert wird, weshalb auch die einfachen Wassersuppen, wie sie früher üblich waren, nicht vorteilhaft sind. Man tut daher am besten, den Durst durch Trinken zwischen den Mahlzeiten zu löschen oder, wer nicht so lange warten kann, soll nach den Mahlzeiten frisches Obst genießen, mit welchem er dem Körper auch gleichzeitig Stoffe zuführt, die für die Gesundheit von großem Werte sind. Trinken zu den Mahlzeiten ist < im allgemeinen nicht zu empfehlen, und die verschiedenen Weine, die bei großen Diners gereicht werden, besonders wenn sie frappierte Weißweine oder Sekt sind, wo also auch die große Temperaturdifferenz zwischen ihnen und den heißen Speisen den Magen angreift, sind oft mehr für das am nächsten Tage eintretende Uebelbefinden verantwortlich zu machen, als die Ueberfüllung des Magens beim Diner, wenn letztere nicht zu sehr übertrieben wurde.

(Unmenschliche Eltern.) Das Opfer eines barbarischen Elternpaares hat man in einer spanischen Ort­schaft aufgefunden. In dem 1500 Einwohner zählenden Dorfe Almacellas in der Prov. Lerida (Katalonien) haben die Eheleute Rodriguez Bajo 16 Jahre lang ihre Tochter Pilar gefangen gehalten, und zwar in einem Schuppen, in dem sich eine An­zahl Kaninchen befand. Pilar bekam keine andere Nahrung, als die der Tiere: Kraut, Gras und Küchenabfälle. Ein Nachbar zeigte den Fall den Behörden an. Als der Richter die Wohnung des Ehepaares betrat, tat dieses befremdet und leugnete alles ab. Der Richter ließ den Schuppen öffnen und stand vor einem erschütterndem Bilde. Das Mädchen war vollkommen nackt und zum Skelett Herabgemagert. Es lief auf allen Vieren und floh mit Bewegungen, die denen der Kaninchen ähnelten. Eingefangen, brächte es nur un­artikulierte Laute hervor. Es ist fast irrsinnig. In eine Decke gehüllt, wurde es in eine Vcrpflegungsanstalt gebracht. Das Mädchen ist jetzt 25 Jahre alt. Das Ehepaar wurde eingekerkert. Die Volksmenge versuchte es zu lynchen.

E i n 136 I a h r e a l t e r R u s s e, ein pensionierter Quartiermeister, ist soeben aus seinem Heimatort Tiflis in Petersburg angekommen. Der Name des Veteranen ist Andreas Nikolajewitsch Schmidt; er ist, wie in den Zeitungen berichtet wird, am 5. September 1772 geboren, wird also in kurzem 136 Jahre alt sein. In den Heeresdienst trat er im Jahre 1786 ein, seit 1857 ist er in den Ruhestand getreten. Noch heute kann er ohne Brille lesen. Der Veteran ist mit allen Klassen des St. Georgs-Ordens dekoriert.

(Für ein Auge 200 000 Francs.) Aus Kairo wird berichtet: Das französische Konsulargericht verurteilte den Apotheker Herbert, der auf der Jagd versehentlich dem Arzte Duverger ein Auge ausschoß, zu 200 000 Francs Schaden­ersatz.

Hetzte Nachrichten.

Berlin, 30. Juni. Das neue Militärmotor-Lustschiff unternahm heute nachmittag 2 Uhr einen fast dreistündigen Aufstieg. Die Evolutionen gelangen ausgezeichnet.

F r e i b e r g i. S., 30. Juni. Im Prozeß gegen die des Mordes und der Urkundenfälschung ang logte Bürgermeisters­tochter Grete Beier wurde heute um Mitternacht das Urteil gefällt. Die Angeklagte wurde wegen Mordes zum Tode und wegen Urkundenfälschung zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt; außerdem wurde auf dauernden Ehrverlust erkannt.

K 0 l m a r, 30. Juni. Bei der Reichstagsersatzwahl für den Wahlkreis Kolmar-Czarnikau-Filehne wurden abgegeben für Ritter (kons.) 9594 Stimmen, für Lebinski (Pole) 6528, für Hoffmann (Rfp.) 3650, für Altmann (natl.) 2456 und für Schultz (Soz.) 103 Stimmen. Zersplittert waren 17 und ungültig 11 Stimmen. Es ist Stichwahl zwischen Ritter und Lebinski erforderlich.

L e m b e r g, 30. Juni. Das Schwurgericht verurteilte den Mörder des Statthalters Potocki, den Studenten Siczinski zum Tode durch den Strang.

Köln, 30. Juni. Im Nachtzuge KölnKönigswinter wurde eine Dame kurz hinter der Vorortstation Kalk ausgeraubt.

Magdeburg, 30. Juni. Ein Herr und eine Kranken­schwester unternahmen Sonntag eine Bootsahrt auf der Elbe, von der sie nicht zurückkehrten. Heute wurde das Boot ge­landet. Von den Verschollenen fehlt jede Spur.

Verona, 30. Juni. Ein Zollsoldat tötete zwei Kame­raden und verübte Selbstmord.

Täbris, 30. Juni. Nach einer aus Salmas einge- troffenen Meldung haben türkische Armenier das Kloster Derik besetzt. Durch das Eintreffen von Reitern des Khans Rachim kam es zu Ausschreitungen. Die Aufregung unter der Bevöl­kerung ist gestiegen. Bazare und Karawansereien werden ge­plündert. In den gefährdeten Stadtteilen werden die Häuser geräumt. __

Petersburg, 30. Juni. Die Duma bewilligte zur Vervollständigung der Vorräte und Materialien und zu dem Bau der zu diesem Zweck erforderlichen Gebäude 92 Millionen und zur Erforschung strategischer Wege im westlichen Grenz­gebiet 48 000 Rubel.

Mailand, 30. Juni. Hier wurde der 80jährige Direk­tor der Firma Mattoi, ein gewisser Dionetti, unter dem Verdacht des Gistmordversuches verhaftet. Der Vizedirektor der Fabrik litt seit einiger Zeit an heftigen Schmerzen, die sich nach dem Essen einstellten. Nun wurde Dionetti dabei überrascht, wie er ein Pulver in den Teller des Vizedirektors schüttete. Inzwischen hat die Polizei festgestellt, daß vor dem derzeitigen Vizedirektor sieben Andere unter den gleichen Er­scheinungen erkrankt sind, von denen drei stürben. Man glaubt, Dionetti habe aus Eifersucht gegen seine Untergebenen gehandelt.

Oeffentlicher Wetterdienst

Dienststelle Weilburg (Landwirtschaftsschule).

Wetteraussichten für Donnerstag, den 2. Juli:

Wenig Aenderung, höchstens Strichgewitter.

2ltom*Wiiiig

auf das ßersfelder Kreisblatt.

DasHersfelder Kreisblatt", amtliches Organ des Kreises Hersfeld ausgestattet mit publikationskraft bringt die

Amtlichen Bekanntmachungen Gute Leitartikel, Berichte über Politik des In- und Auslandes,

Einen umfangreichen lokalen und provinziellen Teil,

Gediegene Romane, Vermischte Nachrichten usw.

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