Keller eines Hauses in der Kaiserstraße ein und entwendeten mehrere Flaschen Wein und ein Quantum Aepsel. Da die beiden Jungen schon mehr auf dem Kerbholz haben, werden sie jedenfalls in Fürsorgeerziehung untergebracht werden. So war erst einer derselben vor einiger Zeit total betrunken auf der Straße gefunden worden.
):( Hersfeld, 2. Dezember. Die Zahl der Fremden, welche im Monat November in den hiesigen Gasthäusern übernachteten, betrug 486.
);( Hersfeld, 2. Dezember. Bon feiten der Kaiserlichen Postdirektion wurde heute mit der Legung eines unterirdischen Kabels zu Telephonzwecken begonnen. Zu diesem Zwecke ist vom Postgebäude ab die ganze Seite des Trottoirs in der Breitenstraße aufgebrochen und das Kabel zum Teil bereits gelegt worden.
Casfel, 30. November. Ein Brandunglück, durch welches die Kinder des Bäckermeisters Sch. in der Mittelgasse gefährdet wurden, ereignete sich heute früh zwischen 6 und 7 Uhr. Während der Meister und seine Frau sich ins Geschäft be- geben hatten, waren die Kinder im Schlaszimnier allein geblieben. Dort stand nun eine Petroleumlampe auf dem Tisch, die durch Unvorsichtigkeit eines der Kinder, eines 5jährigen Mädchens, umgeworfen wurde. Die Kleider des Kindes waren dabei in Flammen geraten. Aus den Hilferuf der Kinder eilten die bestürzten Eltern herbei und löschten das Feuer. Das arme Kind aber hatte so schwere Brandwunden erlitten, daß es mit Hilfe der Sanitätskolonne nach Anlegen eines Notverbandes nach dem Elisabeth-Krankenhause gebracht werden mußte. Dort ist es aber Mittags 2 Uhr bereits seinen Verletzungen erlegen.
Casfel, 30. November. Der Präsident der Eisenbahn- direktion Cassel, Wirkt. Geheimer Oberregierungsrat Ulrich, beabsichtigt nach einer Mitteilung in der letzten Sitzung des Bezirks-Eisenbahnrats in Frankfurt a. M. zum 1. Juni 1908 in den Ruhestand zu treten.
Fulda, 29. Nov. Der im hiesigen Landkrankenhause befindliche Untersuchungsgefangene Andreas Hyronimus, Metzgergeselle, ist Mittwoch Nacht zwischen 2 und 3 Uhr aus dem Landkrankenhause entwichen. Alle sofort aufgenommenen Nachforschungen waren bis jetzt ohne Erfolg.
Buchenau (Kreis Hünseld), 27. November. Hier starb der 84jährige Georg Reinhard Meißner. Er war der letzte Veteran in dem Kreise Hünseld aus dem Feldzug gegen Schleswig-Holstein im Jahre 1864.
Meerholz, 1. Dezember. Im Haufertschen Kalkwerke zu Häuser (Kreis Gelnhausen) ereignete sich ein gräßliches Unglück. Ein Karbidkessel explodierte, wodurch der 17jährige Arbeiter Wilhelm Knoth aus Hauau aus der Stelle getötet wurde. Ein Teil des Kopfes wurde ihm abgerissen. Die anderen Arbeiter kamen mit dem Schrecken davon, denn der Karbidkessel flog über ihre Köpfe hinweg.
Niederweimar, 28. November. Der 18 Jahre alte Knecht Winnhauer aus dem nahen Oberweimar war gestern im Walde mit Holzfällen beschäftigt. Bei der Gelegenheit wurde der junge Bursche so unglücklich von einem Ast getroffen, daß er heute früh in der Marburger Klinik, wohin man ihn gebracht, verschied.
Laasphe, 28. November. Gestern wurde der Bergmann Fr. Christ aus Siegen in der Grube Gilberg bei Eiserseld von herabstürzenden Gesteinsmassen getötet.
Frankfurt a. M., 28. November. Vor einiger Zeit erregte die Verheiratung des jungen Grafen Erasmus von Ehrenbach-Ehrenbach mit einer Wäscherin Aussehen. Der junge Gras wurde daraus entmündigt und in einer Nervenheilanstalt untergebracht. Von dort entwich er nach der Schweiz, ging dann nach Würzburg, wo ein Arzt feststellte, daß er nicht gemeingefährlich sei. Infolge dieses Gutachtens erlangte er von der bayerischen Regierung eine Verfügung, daß er zwecks Unterbringung in einer Irrenanstalt in Bayern nicht festgenommen werden dürfe. Der Gras ging sodann wieder nach Frankfurt a. M., um dort bei seinem Anwalt die notwendigen Schritte zur Aushebung der Entmündigung einzuleiten. Die Polizei cisuhr von seiner Ankunft und verhaftete ihn. Vermutlich wird er wieder in einer Irrenanstalt untergebracht werden.
Neustadt bei Koburg, 28. November. Die Tochter des Gutspächters Karl Hein in Haubisch kam beim Dreschen der Dreschmaschine zu nahe und geriet in den Treibriemen der Transmission. Obwohl die Maschine schleunigst angehalten wurde, wurde das Mädchen doch mit in die Höhe gezogen, wobei es sich eine schwere Verrenkung der Wirbelsäule zuzog. Die Verletzungen sind lebensgefährlich.
Kreuznach, 28. November. Der seit zehn Jahren in der Tabakfabrik Graeff beschäftigte 25jährige Sortierer Johann Konrad aus Gackenheim wurde heute abend unter dem Verdachte verhaftet, innerhalb weniger Jahre, zuletzt vor acht Tagen, viermal Feuer in der Fabrik angelegt zu haben. Konrad, der verheiratet und Vater von zwei Kindern ist, legte ein Geständnis ab. Auf die Ermittlung des Brandstifters, der viel Schaden angerichtet hat, waren 1500 Mark Belohnung ausgesetzt ge- wesen.
Eisenach, 30. November. Im Kalibergwerk Sachsen- Weimar verunglückten vier Bergleute, von denen einer getötet wurde.
Saalfeld, 29. November. Der Schmied Methsessel ist unter dem Verdacht, vorgestern beim Wildern im Forstbczirk Mittelberg den Forstwart erschossen zu haben, verhaftet worden.
Großer Transport ßmMsWächrMM eingetroffen und gebe dieselben billig, auch aus Ratenzahlung, ab. H. Glebe, Hersfeld, Nachtigallenstr.
Uermiscbtes.
— Spremberg, 29. November. Gestern abend gegen 6 Uhr, kurz vor Arbeitsschluß, wurden zwei bei einem Bahnbau aus der Strecke Hoyerswerda-Spremberg mit Beladen von Lowiys beschäftigte Arbeiterinnen im Alter von 19 und 33 Jahren durch nachstürzende Sandmasien verschüttet. Trotz angestrengter Bemühungen konnten sie nur tot geborgen werden. Die beiden die Arbeit überwachenden Schachlmcister hatten zur Zeit des Unglückssalles ihre Posten verlassen.
— Der älteste Bürger Königsbergs dürste Pferdehändler Elias Rachmann gewesen sein, der am Montag im Alter von 103 Jahren verstorben ist.
— Berlin, 30. November. Seinen 102. Geburtstag seien heute der älteste Soldat der Deutschen Armee, der Generalmajor z. D. Philipp von Frank zu Charlottenburg, Kantstraße 418. Man merkt es dem alten, ehrwürdigen Herrn, der seit mehr als 20 Jahren Witwer und auf die Pflege Fremder angewiesen ist, nicht an, daß schon mehr als 100 Jahre hinter ihm liegen. Bis vor wenigen Wochen war der Jubilar noch ständiger Mittagsgast in einem Charlottenburger Restaurant, woselbst er seinen besonderen Platz hatte, über dem sein Bildnis noch hängt. General von Franck ist am 30. November 1805 an Bord eines englischen Schiffes geboren. Sein Vater war englischer Offizier und geborener Hannoveraner. Seine Mutter war Engländerin. Später kam Philipp von Franck mit seinem Vater, der Adjutant bei dem damaligen Herzog August von Cumberland war, nach Berlin und wurde aus Veranlassung der Fürstin Anton von Radziwill, geb. Prinzessin Luise von Preußen, in die Königlich Preußische Kadettenanstalt ausgenommen. Im Jahre 1826 wurde von Franck im 19. Infanterie-Regiment Sekond- und nach 18 Jahren Premierleutnant. Später ging er als Hauptmann zur Gendarmerie. Im Jahre 1866 wurde von Franck Hafenkommandant in Swinemünde und dann als Oberstleutnant mit der Berechtigung zum Tragen der Uniform des 19. Infanterie-Regiments zur Disposition gestellt. Am 7. März 1906, am Tage seines 80jährigen Dienstjubiläums, wurde Oberstleutnant von Franck vom Kaiser zum General besördert.
— (Wahres G e s ch i ch t ch e n.) Zu dem vielbeschäftigten Arzt eines hessischen Landstädtchens kommt ein Mann in die Sprechstunde. Der Arzt hat kurz vorher drei Patienten untersucht. „Rasch, ziehen Sie sich aus!" herrscht er das Bäuerlein an. Mit verdutztem Gesicht beginnt dieses ein Kleidungsstück nach dem andern abzulegen, bis nur noch das Hemd seine Mannesschönheit verhüllt. „Wo sehlt's?!" sährt ihn der Doktor wieder an. „Ja, Herr Doktor," meint der Patient grinsend, eich Hun geheert, Säi wollte Jhne Ihr Holz klaa mache losse und do wollt eich emol sroge, ob eich deß net iwwernemme könnt . . .!“
— (Drei Kinderselb st morde.) Den Tod im Wasser haben in der jüngstvergangenen Zeit drei kleine Mädchen in Dessau in der Mulde gesucht und gefunden. Mit ergreifender Wehmut haben zwei dieser Kinder von ihrem noch gar so jungen Leben Abschied genommen. So löste ein 11 jähriges Mädchen, Tochter einer Witwe, das Schleischen aus ihrem Haar, übergab es den Spielkameradinnen und sprang mit den Worten: „Uebergebt das meiner Mutter!" in die Mulde, wo das Kind sofort untersank. Im zweiten Falle entfernte sich ein 12 Jahre altes Mädchen mit der Bemerkung aus dem elterlichen Hause: „Heute ist mein letzter Tag!" Am anderen Morgen fand man es an den Ufern der Mulde tot auf. Jetzt ist nun abermals ein 11 Jahre altes Mädchen unter einem ganz nichtigen Vor- wande in die Mulde gesprungen; die Leiche wurde gestern gelandet.
— Ein Krösus ging nach den Basl. Nachr. mit einem Züricher Fräulein folgende Wette ein: Es ist vertraglich bestimmt worden, daß der Herr T. der Kontrahentin aus sein Ableben hin 150 000 Fr. verschreibt, wenn sie ihm innerhalb drei Jahren eine Million kupierte — Tram- Abonnements der Züricher Straßenbahnen vorweisen kann. Die unternehmungslustige „Erbin", die übrigens einen Teil des Geldes für einen wohltätigen Zweck verwenden muß, liegt mit ihren Helfershelserinnen schon eifrig diesem neuesten Sammelsport ob.
— Einen Sch waben st reich haben sich mehrere Betrüger im gesegneten Schwaben geleistet. Der Schuhmachermeister Plattner in Kaißheim (Schwaben) gewann vor einiger Zeit in der Hamburger Staatslotterie 300 000 Mark. Dieser Tage besuchten den Gewinner, der von seinem Glücke noch keine Kenntnis hatte, drei feingekleidete Herren und teilten ihm mit, daß aus sein Los ein Gewinn von 60 000 Mark gefallen sei. Sie wären Beamte der Lotterie und seien bereit, ihm gegen Herausgabe des Loses und Gewährung von 10 000 Mark Provision den Gewinn sofort auszuzahlen. Plattner ging aus den Handel ein. Bald stellte sich aber der wahre Sachverhalt heraus. Eine Anfrage in Hamburg ergab, daß der Gewinn dort noch nicht erhoben worden war. Dadurch sind die drei Betrüger in eine Zwickmühle geraten. Melden sie sich, so werden sie verhaftet; melden sie sich nicht, so müssen sie die 50 000 Mark, die sie dem Schuhmacher ausbezahlt haben einbüßen.
— (Die Zahl der Juden in der Welt.) Nach der offiziellen Statistik des soeben veröffentlichten Jewish Pear Book beträgt die Zahl der über den Erdball verstreuten Js-
Tapeten u. Borden halte bestens empfohlen.
F. Richter.
raeliten ungefähr 11081 000. Von dieser Ziffer entfallen an Europa 8 748 000, auf Amerika 1556000, auf Afrika 354000, auf Asien 342 000 und auf Australien 17000. In Europa verteilen sich die Juden auf die einzelnen Länder folgender- maßen: 5 100 000 auf Rußland, 2100 000 auf Oesterreich- Ungarn, 600 000 aus Deutschland, 400 000 auf die Balkan- Halbinsel, 105 000 auf Belgien und Holland, 80 000 auf Frankreich, 40 000 auf Italien. Die am stärksten von Juden, bevölkerten Städte sind: New Iork mit 700 000 Juden, Wien mit 130 000, Berlin mit 95 000, London mit 80 000 und Jerusalem mit 30 000.
Standesamtsbezirk Hersfeld. Monat Oktober 1907.
Eheschließungen.
Am 5. Hilfsgerichtsdiener Johann Karl August Heller mit Anna Martha Meinel von hier. Fabrikarbeiter Johannes Schäfer mit Elisabeth Kimpel von hier. Schmiedemeister Konrad Diebel mit Anna Barbara Piepenbring von hier. — 24. Prokurist Karl Friedrich Kühn zu WormS mit Gertrude Ritzel von hier.
Geburten.
Am 1. Heinrich Christoph, S. des Kontoristen Johannes Kühn. — 2. Johann Heinrich, S. des Fuhrwerksbesitzers Peter Quentel. — 6. Gustav, Oskar Adolf, S. des Bäckermeisters Johannes Schmauch. Johanna Maria, T. des Wagnermeisters Johannes Klee. — 7. Karl Hermann, S. des Tuchmachers Heinrich Klappert. — 8. Johanna, T. bes Buchdruckers Johann August Alle?. — Margarete Henriette, T. des Schlossers Karl Eysel. — 10. Karl Wilhelm, S. des Tuchmachergesellen Christian Schafserl. Johann Hermann, S. des Fabrikarbeiters Hermann Kiel. Anna, T. des Sparkassenrendanten Gustav Rudolf Blenk. — 1l. Franz, S.deS Glasers Julius Weinrich. — 13. Anna Elisabeth, T. der Kutschers Christoph Rüdiger. — 20. Hans, S. des Postschaffners Reinhard Salzmann. Wilhelm, S. des Schreiners Heinrich Gerwig. — 26. Albert, S. des Dienstknechts Peter Weitzel zu Hof Meisebach. Karl, S. des Dienstknechts Peter Weitzel zu Hof Meisebach. — 27. Anna, T. des Erdarbeiters Georg Schäfer. — 29. Georg, S. des Fabrikarbeiters Georg Hild zu Kalkobes. Heinrich Wilhelm Richard, S. des Kaufmanns Karl Ernst Eckhardt. — Walter Alfred Richard, S. des Schmieds Friedrich Karl Richard Henniger.
Sterbefälle.
Am 2. Ehefrau Anna Katharina Niedasch geb. Adler, 32 Jahre alt. Gutsbesitzer-Witwe Julie Henriette Köster geb. EggerSf, 80 Jahre alt. Johannes Ernst Georg Möhl, 9 Monate alt. — 4. Karl Christian August Schwarzburg, 4 Tage alt. — 6. Marie Braunhardt, ledig, aus Altmorschen, 78 Jahre alt. — 8. Wilhelm Karl Bube, 29 Tage alt. — 9. Fabrikarbeiter Philipp Anton Heim, 53 Jahre alt. Landwirt-Witwe Anna Elisabeth Hetzer geb. Nieding aus Heenes, 80 Jahre alt. — 13. Georg Sauer,' 1 Monat alt. — 17. Heizer Heinrich Möller, 45 Jahre alt. — 19. Schreiner Justus Wickmann aus Neumorschen, 72 Jahre alt. — 21. Fabrik- arbeitet Johannes Kühn, 45 Jahre alt. — 23. Anna Elisabeth Ries aus HeeneS, 1 Jahr 8 Monate alt. — 25. Handelsmann Johann Lermbach aus Frankfurt a/M., 42 Jahre alt. — 27. Tagelöhner Georg Holl aus Hergershausen, 67 Jahre alt. — 29. Ehefrau Elisabeth Katharina Müller, geb. Laub, 51 Jahre alt. — 30 Dienstknecht Georg Rudolph auS Heringen, 49 Jahre alt.
Letzte Nachrichten.
Verdnn, 1. Dezember. Bei den Ausbesserungsarbeiten an dem Lenkballon Patrie, der infolge einer Störung am Motor landen mußte, riß sich der Ballon bei einem heftigen Windstoß nach einer Schleiffahrt von 40 Metern aus den Händen von 200 Leuten, die ihn vergeblich zu halten versuchten und flog in westlicher Richtung davon.
Paris, 1. Dezember. Im Kriegsministerium wird erklärt, man habe gestern, da man einen Stur mwind voraussah, die Gondel des lenkbaren Luftballons Pakte mit Ballast gefüllt, der Windstoß warf aber den Ballast heraus und der Ballon ging in die Lüste. Bis heute mittag hatte man im Ministerium noch keine Nachricht von ihm.
London, 1. Dezember. Der Standard meldet aus Washington: Die Botschaft des Präsidenten an den Kongreß wird von diesem die Ermächtigung zum Bau von vier Schlachtschiffen von größtem Umfang und armiert mit den größten Geschützen verlangen sowie allgemeine Maßnahmen zur Förderung der Schiffahrt
Warschau, 1. Dezember. Der Polizeimeister von Pabienica wurde verhaftet, weil er Arbeiter grundlos festnehmen und auf einen freien Platz hatte bringen lassen, wo er sie eigenhändig mit einem Gewehr niederschoß.
Mexiko, 1. Dezember. Innerhalb zweier Monate sind 22 Knaben und 17 Mädchen im Alter von 2—17 Jahren verschwunden. Der Polizei ist es noch nicht gelungen, Anholts- punkte über die Tärer uud die Beweggründe zu ermitteln., Auffallend ist es, daß die Kinder reichen Familien angehören vvn denen einige aus den Vereinigten Staaten und Europa stammen.
Fernsprechmeldnng.
Karlsruhe, r. Dezember. Der Grossherzog bat den zum Code verurteilten Rccbtsanwalt Kau zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt.
RMMmler Perm in Hersseld.
Montag den 2. Dezember, abends 8V2 Uhr
findet im Saale des Gasthofes zum Stern dahier eine
Versammlung
statt, in der auch der Vorsitzende des LandesausschusseS der uationalliberalcn Partei für den Regierungsbezirk Cassel, Herr Professor Hebel auS Cassel sprechen wird. Die Mitglieder deS Vereins sowie alle Freunde feiner Bestrebungen in Stadt und Land werden hierzu ergebenst eingeladen.
Hersfeld, den 25. November 1907.
Der Vorstand.