Verlage zürn
herssel-er Kreisblatt
Nr. 36. Sonnabend, den £3. März 1907>
Crugglück.
Erzählung von Helene Voigt.
(Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.)
„Laß mich nur machen, Erich," sagte sie kokett, ihm die Wange zum Kusse bietend; sie wußte genau, daß er aufs neue bezaubert von ihr ging. Ach — und er war ihr schon jetzt so gleichgültig! Bald daraus brächte man Margot eine Visitenkarte: „Olga Linstow."
„Möchte eintreten," beschied die schöne Frau kühl, dann erhob sie sich langsam von der Chaiselongue. Eine schlanke, in tiefe Trauer gekleidete Mädchengestalt trat in das Zimmer und verneigte sich ernst vor der Generalin.
„Gnädige Frau kennen den Grund meines Hierseins?" frug dann eine tiefe bebende Stimme.
„Gewiß, mein Fräulein, und es ist mir nicht angenehm, solch unbequeme Geschäftssache abzuwickeln," gab die Dame recht hochmütig zurück.
Olga wurde totenbleich, aber sie erwiderte nichts.
„Wenn ich es wage, Ihnen, Frau Generalin, mit einer Bitte zu nahen, so wende ich mich als Frau an das Herz einer solchen."
„Sie werden doch nicht glauben, Fräulein Linstow, daß ich in weiblicher Schwäche die Schuldforderung durchstreichen werde?"
Olgas Herz zitterte vor Weh. Sie zog ein versiegeltes Kuvert aus der Tasche und sagte traurig: „Nicht doch, Frau Generalin, das würde ich auch nie zugeben. Ich will arbeiten und sparen, bis ich auch den letzten Pfennig an Sie abgezahlt, und bitte Sie, sich einstweilen mit dieser Summe zu begnügen. Ich bringe 1200 Mark."
„Also noch nicht einmal die Hälfte der Summe," rief Frau von Martin höhnisch, „und der Rest fällt einfach zu Boden und niemand fragt nach solch dritter Hypothek."
„O, nein, Frau Generalin," antwortete Olga tonlos, aber mit stolz emporgerichtetem Haupt, „ich bitte nur um etwas Langmut, denn ich will alles abzahlen und sollte mir das Blut unter den Nägeln hcrvorquellcn. Mein armer Vater starb — unter trüben Verhältnissen, seine Tochter hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, alles zu zahlen."
„Das ist ein sehr edler, vernünftiger Vorschlag, mein Fräulein," meinte Frau von Martin spöttisch, „es handelt sich nun noch um eine Frage: wann gedenken Sie den übrigen Rest der Hypothek abzutragen?"
Jetzt hob Olga den blonden Kopf höher, tiefe Verachtung lag in dem Blick, der die schöne Frau tras, und ruhig erwiderte sie: „Wenn Sie es befehlen und irgendwie an meinem schlichten Versprechen, die Summe abzuzahlen, zweiseln, dann werde ich das Geld noch in dieser Stunde holen. Ich bin Gesellschafterin bei Frau Majorin Leutmann und ein Wort an diese gütige, mütterliche Freundin genügt, um die Summe zu erhalten. Ggentlich wollte ich es von meinem Gehalte sparen und noch einige Klavierstunden geben —"
„Bei der Majorin Leutmann," kam es tonlos über die Lippen der Generalin, dann aber zuckle sie zusammen, wie unter einem Peitschenhieb: der General stand vor beiden Frauen und hob abwehrend die Hand gegen Olga; es schimmerte feucht in seinem Blick.
„Nimmermehr, mein Kind, die Summe dort im Kuvert genügt. Ich hatte nur mit ihrem Vater zu tun; seine schwergeprüfte Tochter soll meinetwegen keine trübe Minute haben. Unsere Rechnung ist beglichen."
„O, Herr General, wie gut sind Sie," schluchzte Olga, bei diesen teilnehmenden Worten alle Fassung verlierend, „wie soll ich Ihnen jemals diese Großmut danken!"
„Gehen Sie, Fräulein Linstow, Sie sind ein edles Gemüt, ich habe Sie bewundern gelernt. Möge der Himmel Ihnen auch einmal wieder sonnige Tage schenken." Ä schüttelte mit echt soldatischem Freimut die kleine zitternde Hand und seufzte, als sie gegangen, tief anf. Zum ersten Male hatte er erkannt, daß seine Undine kein Hetz besaß!
Margot saß regungslos im Sofa. Die letzten Vorgänge um sie her waren unbemerkt an ihr vorübergeglitten, nur jener ein Name wirkte nach: Hasso! Ja, er war's, den sie liebte und stets lieben würde. Wie aus weiter Ferne tauchte sein Bild vor chrer Seele aus in Marine-Uniform, den innigen Blick auf sie gerichtet; weit her tönte seine Stimme an ihr Ohr und sie meinte zu hören: „Er liebte dich so treu, wärest du die Seine geblieben, nie, nie hätte er dich verraten, wie du ihn."
* ♦
*
Tiefblauer Himmel wölbte sich über den schäumenden Meereswogen; in tausend weißschünmernden Flöckchen zerstob die Brandung am Ufer, die uralte Sprache des MeereSgottes murmelnd — der, welcher sie hört, verfällt noch heute dem gleichen Zauber wie vor Jahrtausenden.
Der stattliche Mann, dort am Baume lehnend, schaute gedankenvoll in die bald smaragdgrün schimmernden, bald tief« blau leuchtenden Wogen; er lauschte dem geheimnisvollen Raunen und Murmeln, und immer war's ein heißgeliebter Name, der da heraustönte. Kapitän Leutmann lächelte zu- sricdcn, seine Undine träumte drüben in der alten Heimat von dem Geliebten und dem Wiedersehen, das ja von Tag zu Tag näher rückte.
WaS galten dem heißen Menschenherzen zwei lange Jahre? Wie bald waren sie hinabgeranscht ins Meer der Ewigkeit und dann kam das Wiedersehen, daS berauschende Wiedersehen! — Ein Jahr lag auch bereits hinter Hasso Leutmann, noch eins, dann holte er sich seine Margot heim als treues, süßes Weib.
„Wie lange habe ich keine Nachricht mehr von ihr erhalten," dachten sinnend; seine Hand strich über den wohlge-
pflegten dunklen Vollbart; „ob wohl Briese an mich mit dem „Neptun" untergingen? O, Undine, meine süße, schöne Undine, bleibe mir treu, dann will ich nichts mehr fordern."
Ein Lächeln glitt über die ernsten Züge. Ja, sie war treu; er hätte seine Hand dafür ins Feuer gelegt;
Und die Wogen brausten und rauschten das Märchenlied weiter; immer deutlicher klang ihr 9lame an sein Ohr, sein Herz!
Zwischen den Bäumen des Waldes, der sich hier bis dicht ans Meer verschob, blickte das grobgeschnittene Antlitz eines Japaners mit der seinen Landsleuten eigentümlichen Reglosig- keit und Ausdruckslosigkeit hervor.
Daß er zur dienenden Klasse gehörte, erkannte man an der Kleidung, aber dennoch schien er intelligenter, als die Mehrzahl der niederen Japaner, und sein ganzes Wesen nahm unleugbar für ihn ein. Schwermütig nickend beobachtete er Leut- mann, als dieser ein kleines Photogramm innig an die Lippen drückte.
„Das ist das Bild von Kapitäns Braut," murmelte er in seiner Muttersprache; „ob sie wohl Iamataia ähnlich ist?"
Der Japaner Fuschini hing mit unwandelbarer Treue an seinem Herrn; nicht leicht empfindet der stoische Bewohner Japans Enthusiasmus, doch einmal erweckt, verwischt sich dies Gefühl niemals. Es durchglüht fort und fort die Brust desselben und läßt sich durch nichts wieder zerstören. Ruhig und ohne nur mit der Wimper zu zucken, hätte sich Fuschini für Kapitän Leutmann foltern lassen, denn er liebte ihn. Hasso hatte ihm das Leben gerettet, das vergaß der Japaner nicht bis zum letzten Atemzüge.
Von einem tückischen Panther war er im Walde überfallen und zu Boden gerissen worden; die mächtige Pranke des Raubtieres lag auf seiner Brust, sein letzter Augenblick schien gekommen und ein Aufschrei wildester verzweifelndster Todesqual entrang sich den verzerrten Lippen.
Plötzlich schob sich lautlos ein Gewehrlauf durch die dichten Büsche, ein Hahn knackte, ein Schuß rollte unter donnerähn- lichem Echo durch den Wald, und laut aufheulend stürzte die Bestie zu Boden, alle vier Pranken in die Luft streckend. Vor dem halbtoten Fuschini aber stand Kapitän Leutmann, richtete ihn auf und begann die Wunde zu untersuchen, welche der Unglückliche an der Schulter davongetragen. Nur ein schwaches, dankbares Lächeln des Japaners, ein Haschen nach der Hand seines Retters, dann sank das bleiche Haupt zurück und tiefe Ohnmacht umfing ihn. Er erwachte erst wieder auf einem sauberen Ruhelager in einer japanischen Hütte; an seinem Lager saß ein Diakon aus der nächsten Missionsstation und erzählte, wie Kapitän Leutmann selbst Fuschini hierhergebracht und für ihn gesorgt hatte.
Hier solle er auch bleiben, bis er ganz genesen sei, so wollte es der Kapitän.
Kaum konnte Fuschini wieder gehen, so suchte er Leutmann auf, küßte dankend dessen Hände und bat mit Tränen in den Augen, bei ihm bleiben zu dürfen, er wolle ihm treu dienen bis zum letzten Atemzüge. An Fnjchinis Geist waren all diese Bilder noch einmal vorübergezogen, als er seinen Herrn beobachtete und er murmelte lautlos vor sich hin: Iamataia ging von mir und ich blieb allein, bis ich ihn fand. Nun weiß ich, weshalb ich noch aus der Welt bin, er soll glücklich werden und vielleicht kann ich dazu beitragen — er soll die Reichtümer haben, die meiner Geliebten, gehörten. Er soll reicher werden, als der Mikado selbst.
Langsam schritt Kapitän Leutmann weiter. Er hatte vierzehn Tage Urlaub genommen, um unter Fuschinis Führung das Wunderland Japan kennen zu lernen. Soeben hatte er ein Paket an Margot auf ein abgehendes Schiff gebracht, um es sicher befördert zu wissen. Das kleine Etui, worin auf meergrünem Samt eine brillantsunkelnde Chrysanthemenbrosche lag, war begleitet von innigen, sehnsüchtigen Liebesworten an Margot.
„Ein Gruß, mein Liebling, aus dem Wunderlande Japan. Du hast Dir solche Blume gewünscht und meine Sehnsucht eilt mit ihr zu Dir — könnte ich sie selbst zu Deinen Füßen niederlegen."
Armer Hasso! Als Frau von Martin das über seeische Paket vorsichtig beseitigt und nur die Brosche an sich genommen, trat ihr Gemahl ein und fragte voll eifersüchtiger Unruhe, von wem das seltene Schmuckstück komme.
„Ein verspätetes Hochzeitsgeschenk, lieber Erich," lächelte die schöne Frau seelensruhig, „es kommt von Papas Schwester, der Majorin Leutmann."
Noch am selben Abend funkelte die japanische Brosche an dem blauen Samtkleide der Generalin, die neben ihrem Gemahl im Theater saß.
Hinter ihrem Stuhle standen die jüngsten Offiziere, die Trabanten der Sonne, und wagten die schöne Kommandense anzubeten, natürlich in geziemender Beachtung deS Othello- Gemahls.
Kapitän Leutmann und Fuschini waren weiter ins Innere des Landes vorgedrungen, das sich ihnen in all seiner roman« tisch-wilden Schönheit immer mehr erschloß. Der Offizier überließ sich ruhig der Führung des treuen Dieners, welcher beschloß, ihn zu DamataiaS Höhle zu führen und ihm die dort aufgestapelten Reichtümer zu schenken.
Senkrecht brannten die Strahlen der Tropensonuc Hernieder, doch int Walde warS köstlich frisch, sodaß selbst der aussteigende ; Weg nicht ermüdete. Hasso bewunderte auS voller Seele die ‘ großartige, ewig abwechselnde Natur, die ihn umgab und wunderbar aufregend bei ihm einwirkte. '
Fuschini beobachtete indes oft heimlich kopfschüttelnd seinen | Herrn, auch die geringste Bewegung entging ihm nicht: Lcut- ‘ mann war offenbar nicht so irisch als sonst. Ein Ausdruck I beinah tötlicher Ermattung glitt oft über Hassos Antlitz, mit unsicherer Hand wischte er kalten Schweiß von der Stirn;
doch schüttelte er stets verweinend den Kopf, wenn der treue Japaner nach seinem Befinden fragte.
„Wie weit mag es noch bis zum nächsten Orte sein?" fragte der Kapitän endlich ermattet; sein Auge hing an einer leuchtenden Purpurblüte mitten im dunklen Blätterwerk. Wie schön müßte sie zu Margots dunklen Harren stehen! Er lehnte sein Haupt an einen Baumstamm und schmerzliche Sehnsucht nach der fernen Geliebten durchzuckte seine Seele.
(Fortsetzung folgt.)
Vermischtes.
— Wilhelmshaven, 20. März. Gestern Abend ertranken vier bei einer Taucherglocke beschäftigte Arbeiter.
— (D y n a m i t st a tt B o n b o n s.) Ein nichtSwürdiger Bubenstreich wird aus Kolmar i. E. gemeldet: Der 5Vs Jahre alte Xaver S. brächte dieser Tage eine Dynamitpatrone nach Hause, die er auf der Straße von einem unbekannten Manne erhalten haben will; letzterer soll dem Jungen gesagt haben, es befänden sich Bonbons in der Hülse, er solle noch einige Kameraden dazu nehmen, mit der Hülse spielen und diese sodann öffnen, um die Bonbons herauszunehmen. Der 12jährige Bruder August S. schlug nun zu Hause mit einem Stein aus die Patrone, diese explodierte und riß ihm drei Finger der linke» Hand und den rechten Daumen vollständig weg; dem in unmittelbarer Nähe stehenden Xaver S. wurden zwei Finger der rechten Hand bis zur Hälfte abgerissen und ihm die Kniescheiben zerschmettert. Außerdem erlitten beide Knaben am ganzen Körper derartige Verletzungen, daß ihre sofortige Unterbringung im Bürgerhospital erforderlich wurde. Ob die Angaben des Xaver S. bezüglich der Herkunft der Patrone auf Wahrheit beruhen wird, die eingeleitete Untersuchung ergeben.
— (Den eigenen Sohn zerschmettert.) Auf unglaublich rohe Weise hat in Berlin am Freitag der Bauanschläger Artur Wuschnakowsky seinen 15 Wochen alten Sohn Hugo getötet. Er zerschmetterte das Kind, indem er es mit dem Kopf gegen die Wand schlug
— (Fataler Druckfehler.) Sie hatten sich durch die Zeitung kennen gelernt, auf der kurzen Hochzeitsreise aber gleich liebgewonnen. Ihm war übrigens alles recht — nur nicht das Essen in den Gasthösen. Als sie in ihrem Heim landeten, war sein erster Wunsch, ein von den Händen seiner Frau bereitetes Mittagsmahl zu genießen. Und daS Mahl kam — aber es war kein Genuß! — Er konnte das auch nicht überwinden und machte mit umwölkter Stirn die Bemerkung: „Ja, liebes Weibchen, in der Annonce, die uns zusammengeführt, las ich doch, du hättest die Kochschule absol- viert!" Zitternd und bangend erwidert die junge Frau: „Das war ein Drucksehler. Ich habe die Hochschule absolviert."
— E i n hübscher Spaß passierte dieser Tage im Schnellzuge zwischen Hamm und Hannover. Ein Reisender war auf einer Station, wo der Zug nur eine Minute hielt, ausgestiegen und im letzten Moment war es ihm geglückt. den Zug wieder zu erreichen, nicht aber sein Abteil, so daß er vorläufig in einem anderen Abteil Platz fand. Der Mitreisende des Ausgestiegenen, der da glaubte, sein Mitreisender sei nicht mehr mitgekommen, packte rasch die Sachen desselben und spedierte diese, während der Zug zum Bahnhöfe hinausrollte, durch das Fenster auf den Bahnhof. Nachher gab es hier das bekannte „Tableau".
— Brüssel, 18. März. Im Bahnhof zu Löwen explodierte der Kessel einer Güterzuglokomotive. Die umherfliegenden Trümmer töteten ein-.n Maschinisten und zwei andere Personen; der Heizer und noch 15 Leute wurden schwer verletzt. Durch den ausströmenden Dampf wurden die Körper der Getöteten furchtbar verbrüht, so daß die Leiche deS einen bis zur Unkenntlichkeit entstellt ist.
— Petersburg, 18. März. In einem Chambre scparce des hiesigen Hotels d'Europe hatten sich vier Reiter- offiziere und ein dem Zivil ungehöriger Herr zu einer grandiosen Kneiperei zusammengefunden. Nach Entfernung des Zivilisten debattierten die stark bezechten Offiziere über Politik, Leutnant Koslow, der Sohn des im verflossenen Sommer in Peterhof erniordeten Generals Koslow, hieb dem früheren Tscherkessen- offizier, jetzigen Adelsmarschall von Kutaißk, Fürsten Niihnadse, ein Ohr ab, worauf Koslow den Verwundeten aufforderte, aus ihn zu schießen. Nisheradje feuerte fünf Schüsse auf Koslow ab, der lebensgefährlich verwundet wurde. Fürst SRijfjerabfe begab sich daraus in das Maricnhospital, wo er sich daS Ohr annähen ließ.
— (Hohe Aerztehonorare.) In einem Prozeß, den der amerikanische Millionär Crocker kürzlich gegen den französischen Arzt Sollen anftrengte, wurde entschieden, daß dem letzteren für die Behandlung der verstorbenen MrS. Crocker daS geforderte Honorar von 100000 Fr. zustehe. Das Honorar ist gewiß hoch, aber es steht, wie der Boston Daily Adverliier beinerkt, durchaus nicht einzig da. Der berühmte Chirurg Lorenz erhielt 100000 Mk. und den Ersatz der Reisespesen für die Operation der kleinen Tochter eines amerikanischen Millionärs. Ein Chirurg von Philadelphia sandle den Testamentsvollstreckern des SenatorS Maggie eine Rechnung über 760 000 Mk., Prof. Kelley ans Balnmore erhielt 21 Tage hintereinander 4000 Mk. pro Tag für die Behandlung einer reichen amerikanischen Minenbesitzerin. Warum, so meint das Blatt, wollten also die amerikanischen Millionäre die Dienste der französischen Gelehrten billiger haben? Ein anderer Franzose, Prof. Depaul, der nach Brasilien als Geburtshelfer der Kronprinzessin berufen war, erhielt ein Honorar von 200000 Fr., dieselbe Summe wie Dr. Morell Mackenzic für die Behandlung Kaiser Friedrichs. AuS vergangenen Tagen wird das Beispiel des ArzteS zitiert, der für die GebunS Hülse bei der Entbindung der Kaiserin Marie Lauste außer Titeln lind Orden 100000 Fr. erhielt.