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Mfffeei Met ausgefäet »erben müssen. Für leichtere Babenerten wird sich ein Gemisch von Senfarten, Buch- we^ee «der eil Stück mit Serabella evtl. auch mit Lupinen,

OG« Pmdrnch oo» Wiese« bis tarn Mieder- besäe«

W mal sich folgendermaßen verhalten: Nach dem zweiten S-cksitt »trd die Wiese leicht nach Maßgabe der tiefen hLmose« Erdschicht umgebrochen oder eigentlich geschält * zwar um so tief, daß mittels der zweiten Furche nicht «r der gestürzte Nasen, sondern auch noch krümelige, |awfe Erde mit heraufgebracht wird. Nach dem ersten .»Bruche wird die Oberfläche der Länge und Quere der isLugfurche «ach stark abgeeggt, damit die obere Erdschicht ÄLmeiig wird, die Zwischeuräume aus gefüllt, die Oberfläche *e und die Pflugstreifen zur Beschleunigung der Ver- ecfmg des Rasen« fester an den Boden angedrückt werden. Die zweite Furche soll womöglich quer über die erste ge­macht werden, damit der verfilzte Rasen desto sicherer Wbroche» und in kleinere Stücke zerteilt wird, die dann SFittris eilet Schneidewalze oder Egge leicht weiter zer- Mntelt werden können. Diese zweite Bearbeitung soll * früher gemacht werden, als bis der umgeackerte Rasen te Zersetzung übergegangen ist, womöglich aber noch im HrÄHe. I» letzterem Falle bleibt dann das Land in «rcha Furche über Winter liegen und kann im Frühjahr Gleich nach einem Eggenstrich Hafer gesät werden, der dann « Egge« (Schwereggen, eiserne Zinken) nochmals «chgttggt wird. Nach der Haferernte wird abermals goq so »«fahr«, wie nach dem ersten Umbrüche und im zweüe» Jahre gleichfalls wieder Hafer oder besser ein l(WHi m« Hafer ab Wicken ausgesät. Im dritten Zehre sind Kartoffeln am Platze, in jedem Falle aber muß d» dritte» Jahre eine Düngung gegeben werden, sei es Armstdü-lger »da Stalldünger mit Zusatz von phosphor- Wrehalrige» Düngern wie z. 8. Thomas-mehl ober Super- tchssphar. Jm barauffolgenben vierten Jab« wird Sommer- zatrttde aigebant ab darauf eine passende Gras- oder Lvüstersaruemusschimg aus gestreut und mittels einer Dorn- W einxcqzgt ab dann angewalzt.

Asgbmrm pr« virrspännigev Pflüge«.

Um bas lästige Verwickeln ober Uebertteten beim vier- sämigen Pflügen mit Ochsen oder Pferden zu vermeiden, hnt Joseph Lngrlkr t» Broenftebt bei Hildes Heim einen

bewähr: haben soll. Der Preis eines solchen Zug- KS Geragt 8 Mark.

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Mr Lronr über dem Pferdehnf

s-r als ein gut abgerundet«, glatter, nur mäßig hervor- tretrnder Wulst erscheinen. Eine ein. es allere Krone läßt, mir her ^Praktische Wegweiser,* Würzburg, schreibt, auf Hnfkrauihnlea, eine höckerige Krone läßt dagegen auf Snochevousschwitznngen, Knochenauftreiburlgen, sogenannte Ueberbeine. schließen. Gehen diese Knochenaustreibungen um die ganze Krone herum, dann fpri^t man von eurem Ringbein. LrsKronleisten bezeichnet man ob« dieKnochenauftreibungen, He nur an einzelnen Stellen d« Krone Vorkommen. Von der Krone geht bei ganze Wachstum der Hufwand aus. G«r Verletzung bet Krone ist immer etwas mißliches, da gee» in Folge an Kronenverletzunger. Hufspalten enl- ßcheu. Ist das Wachstum der Hornwand nicht befriedigend, 8 der Huf rissig ab spröde, dann kann man, um das Wachstum tijuregex, Reizmittel an der Krone einreiben. Ein derartiges Reizmittel ist da« Lorberröl, welches «an mit den gleichen Teilen Vaselin mischt. Man reibt in der Woche von dies« Mischung zwei bis drei Mal ein hasel- a^to^es Stückchen kräftig ein. Der erfolg ist oft ein ganz überraschender.

Galle« der Pferde

ihn ^.»gegrenzt«, bald »eifere, bald härtere Geschwülste, »r ,r eine Sutdehnung der Gelenkkapsel, bet Sehnen- schride ober Schleimbeutel veranlassen. Am häufigsten treten sie in bet Gegend des Fesselgelenks auf, viel weniger häufig finden sie sich am Sprunggelenk. Fühlen sich a« Gallen härtlich sm, so sind dieselben wiederholt grüner Seife einzureiben, find sie infolge von Ueber« an Irengag heiß ab schmerzhaft geworden, so kühle man sie und lasse die Pferde ruhen; weiche talte Gallen bet Dierde find etwa 14 Tage lang täglich zweimal mit einer Mischung von 1 Tefl konzentrierter Schwefelsäure und 12 TeUen Spiritus einzureiben. Die Schwefelsäure ist

möglichst sorgfältig in den Spiritus zu tröpfeln. Nach Ablauf dieser Zett lege man einen Druckverband mittelst Flltuellbandage a», so lange das Zier im Stalle steht. Bei veralteten starken Gallen ist die Operation das sicherste Heilmittel, doch kann man auch Einreibungen mit spanischer Fliegensabbe versuchen. Vor allen Dingen vernachlässige man Gallenbildungen nicht, denn sie werden um so be­denklicher, je älter sie find.

Wen« Pferde a«f der Eisenbahn transportiert werde« solle«

dann bestreue man den Boden des Wagen« mit einer dichten Lage von Sand ober Sägemehl. Die Pferde müssen gut angebunden werden. Sollen edlere Pferde transportiert werden, dann sollte der Wagen mit Stroh­matten ausgepolstert sein. Bei edlen Pferden empfiehlt sich auch das Bandagieren und Anlegen von Kniekappen. In einem Kastenwagen kann man ohne Schaden 4 edlere und etwa 6 gemeine, ruhige Pferde unterbringen. Niemals soll man vergessen, Nachts eine brennende Laterne an der Wagendecke auszuhängen. Unterwegs füttere man die Pferde mit Hafer und Heu. Als Getränk empfiehlt sich Kleientränke. Das Getränk soll nicht zu kalt sein, da sonst die Pferde aus dem Transporte gerne Durchfälle bekommen. In der heißen Jahreszeit nimmt man am besten einen größeren Wasservorrat in Kufen mit und läßt ihn vor der Verwendung einige Zeit stehen, bis das Wasser sich etwas erwärmt hat. Beim Einladen nimmt man die widerspenstigen Pferde am besten in die Mitte. Vor dem Einladen in den Wagen soll man ganz wider­spenstigen Pferden, die gerne in die Höhe steigen, die Augen verbinden. Die Pferde steigen nämlich mit ver­bundenen Augen nicht leicht in die Höhe. Bei dem Hoch­steigen Überschlagen sie sich aber sehr gerne, ober sie ver­letzen sich häufig unter der Wagentüre am Genick.

Die Ergebnisse von Füttern«gsversnche« beim NUkchvieh

veröffentlicht Prof. Hansen-Bonn in den Landwirtschaft­lichen Jahrbücher». Die wichtigsten Schlußfolgerungen find nach dem Referate in Frühlings landwirtschaftlicher Zeitung folgende:

1. Bei gleichem Gehalt an Stärkewert wirken ver­schiedene Futtermittel in ungleichem Maße auf den Milch- ertrag ein.

2. Die Futtermittel haben unabhängig vom Nährstoff­gehalt spezifische Wirkungen auf die Milchproduktion, die in kleinerem Grade in der Milchmenge, in viel höherem Maße in dem Fettgehalt der Milch zum Ausdruck kommen.

3. Sesamkuchen, Mohnkuchen und Baumwollsaatmehl haben etwas ungünstiger auf die Milchmenge eingewirkt, als &rbnuBludjen. Rapskuchen hat die Milchmenge etwas günstiger beeinflußt, nur Kokoskuchen, Palmkuchen und Leinkuchen stehen mit den Erdnußkuchen annähernd auf gleicher Stufe. Von wesentlich« Bedeutung find alle diese Unterschiede aber nicht.

4. Der Prozentlge Fettgehalt der Milch wird durch Palmkernkuchen und Kotoskache» gesteigert, durch Mohn­kuchen heraLgedrückt. Leinkuchen, Sesamkuchen und Raps- ruche» wirren wie Erdnußkuchen. Baumwollsaatmehl hat eine dmas bessere Wirkung als Erdnußkuchen. Reissutter- mehl schädigt den Fettgehalt der Milch.

5. Hieraus ergiebt sich, deß die tägliche Fettmenge durch ÄoloS« und Palmkuchen wesentlich größer ist als : in $ Erdnußkuchsu. Auch Leinkuchen und Baumwollsaat- meh! übertreSen die Erdnußkuchen, bei Rapskuchen ist dies nur in bescheidenem Maße zutreffend. Sesam- und ganz tesonders Mohiiucheu wie auch Reisfuttermehl wirken nachteilig auf die Fettabsonderung ein.

Kühe an der» Ka^grslasssn z« gewohtte«.

Viele Kühe haben die schlechte Gewohnheit, ihre Kälber nicht saugen zu lassen. Ein solches Zier macht dem Stall- persoual viel Mühe und Arbeit, denn er müssen immer mehrere Personen Kuh ab Kalb halte». Hierbei kommt es oft vor, daß die Kuh, sobald fie unruhig wird, von dem P«sonal geschlagen wird. Hiergegen empfiehlt Guts­besitzer Braun das folgende Verfahren: Man nimmt einen Strick, macht an einem Ende eine Schlinge und wickelt diese um dir Schnauze des Tieres. Dann zieht man den Strick an und dreht somit den Kopf bet Kuh auf die Seite, jedoch nur so weit, daß es ihr keine Schmerzen bereitet. Darauf bindet man den Strick am obersten Schwänzende fest. Das Kalb wird nun von einer Seite zum Saugen zugelassen, n^ch welcher der Kopf bet Kuh gedreht ist. Dadurch wird einmal bewirkt, daß die Kuh ihr Kalb kennen lernt, zweitens aber auch wird fie der unbequemen Stellung halb« sich nicht viel rühren. Binnen drei ober vier Tagen steht die Kuh ruhig und läßt sich das Saugen ab Stoßen des Kalbes gut gefallen.

KLhmmtg der Schweine.

Diese Krankheit ist als eine Nervenstörung zu be­trachten, welche auf Verabreichung ungesunder, schwer ver­daulicher Futtermittel ober mangelhafte Ernährung zurück- zuführen sein dürste. Sie kann nicht mit bet Knochen- weiche verwechselt »erben, wo die Tiere pur langsam zu laufen vermögen und die verkrümmten Beine kaum zu gebrauchen sind; die Knochenweiche hat ihren Sitz in den Knochen, erstere im Rückenmark und den angrenzenden Körperteilen. Die häufige Verabreichung saueren oder

zersetzten Futters (man betrachte nur einmal die Schwei»o- tröge auf dem Lande etwas näher), sowie der Mangel « Gra«, Salat, Rüben usw. sind häufige Ursachen diese» Zustandes. Doch auch Uebersättigung kann eine wichtige Rolle spielen bei jungen Schweinen, welche sich an Saue« milch überfressen; sie verenden dann oft infolge Erstickn« durch den Druck, den der ungemein ausgedehnte Mag« auf die Lunge ausübt. Das Rückenmark wird ebenfall» afficirt und die das Rückgrat umgebende Haut entzündet sich, vielleicht auch das Gehirn, so daß sich wässeriges Blut hinein ergießt, wodurch ein Druck aus geübt und der Nerv, welch« die Verdauung-organe und die Muskel« der Lenden und Hinterfüße reguliert, gelähmt wird. Die Tine schleppen die Hinterfüße ähnlich nach, wie umm sie auf den hinteren Rückenwirbel einen heftigen Schlag erlitten hätten. Sie bewegen sich nur mit den Vorder- füßen; meistens frißt das Tier ganz gut, da die Krankheit schmerzlos, das Empfinden unterbrochen ist. Hungerkur« sind hauptsächlichste Gegenmittel, während der ersten Tage; die Tiere erhalten reines Wasser oder sehr dünn gekochte Kleienschlempe, mit je einem halben Teelöffel voll ge» pulverter Perurinde. Diese Schlempe wird nur einmal des Tages verabreicht. In letzt« Zeit hat sich eine Ab­kochung von Eicheln, auch Eichenmehl mit Kleie als dünn­flüssige Schlempe ausgezeichnet bewährt.

M«»« soll das erstmalige Anlassen der junge« Karren erfolge«?

Durch die Erfüllung der von den Schweinezucht-Ge- noffenschaften gestellten Bedingung, daß die Sauen nicht zu frühe zugelassen werden dürfen, tritt in den Schweine­haltungen mancher Landwirte, wo vielleicht sonst die weib­lichen Ziere in einem zu jugendlichen Alter schon zu» Eb« geführt wurden, die erfreuliche Erscheinung zu Tage, daß nun von den einzelnen Würfen durchschnittlich m^r Ferkel durchgebracht und am Leben erhalten werden, alt dies früher der Fall war. Bei den Schweinezuchtgenossen- schaste», wo man bei den Körungen und den Revisione« die einzelnen Buchten einer größeren Zahl auch der kleiner« Landwirte kennen lernt und wiederholt besichtigt, bietet sich am ehesten Gelegenheit zu solchen Feststellungen. Wen« ein weibliches Zier schon mit sechs Monaten oder gar schon mit dem 5. Lebensmonat zum Eber geführt wird, so kann es, selbst noch in starkem Wachstum sich befindend, keine so gut entwickelten und lebensfähigen Ferkel zur Wett bringen wie ein Schwein, das erst mit dem 8. Lebens­monat zum Eber kommt. Es läßt sich feststellen, daß in manchen Schweinehaltungen, wo sonst von einem Wurf von vielleicht 10 oder 12 Ferkel oft nur die Hälfte durch- gebracht worden ist, jetzt durchschnittlich 79 Ferkel und mehr am Leben bleiben. Es bedeutet dies einen nicht zu gering schätzenden Gewinn für die Schweinehaltung des Einzeln« und für die Schweinezucht im ganzen. Denn die größere Zahl Ferkel wird erhalten bei ganz dem gleichen Aufwand. Für die Weiterzucht sind überdies solche Ferkel, die aus einer zu frühen Zulassung des Muttertieres hervor gegangen sind, nicht viel wert.

Mrd ein weibliches Tier zum erstenmal zu früh zum Eb« geführt, so wird aber nicht nur der erste Wurf darunter zu leiden haben, sondern es macht sich der Fehler des zu frühen Zulaffens auch noch bei den späteren Würfen geltend. Das schon mit dem 5. oder 6. Lebensmonat zum Eber geführte Zier wird, wenn es nun schon im Alt« von 9io Monaten ferkelt, nicht recht auswechsm und die von den späteren Würfen erhaltenen Ferkel werde« auch nicht die wünschenswerte LedencfähigkLit und Ent­wicklungsfähigkeit zeigen.Jll. Ldw. Ztg."

Die Siege ist empfindlich gegen Nässe mrd Kälte.

Der Stall darf nicht feucht fein und das Zier muß immer trocken liegen. Der Fußboden fei dieferhalb voll­ständig undurchlassend und so eingerichtet, daß die flüssige» tierischen Abgänge vollständig in den Jauchebehälter ab- fließ« können. Ein guter Fußboden läßt sich aus hart­gebrannten Ziegelsteinen, die auf die hohe Kante gestellt werben, Herrichten. Die Fugen werden "mit Zement aus« gegossen. Besser noch ist der Zsment-Beton-Fußbsden. Zerfelbe ist vollständig ohne Fugen und ganz wafferdicht. Zur Verhütung von Nässe im Ziegenstalle dient auch ein trockenes, warmes, reinliches Lager. Als Einftreumittel verwendet man Stroh, Torf, Waldstreu, Nadelstreu und auch wohl trockenen Sand. Die besten Einstreumittel sind Stroh und Torf. Der Torf saugt die Flüssigkeit gänzlich auf, infolgebeffen die Lust im Stalle reiner bleibt als bei ben übrigen Streuarten. Um das Stäuben der Torfstreu zu verhüten, wird empfohlen, derselben eine Unterlage von Stroh zu geben. Je öfter der Dünger aus dem Stalle entfernt wird, desto besser ist es, desto wohler befinden sich die Tiere. Für die heiße Zeit des Jahres ist es ratsam, den Stallboden öfter mit frischem klaren Wasser zu reinigen und abzuspülen.

Rm sich eine« guten Schäferhund hernn- z«xiehe»

setzt man das junge Tier, noch ehe es die Augen geöffnet hat, au ein Mutterschaf. Der Hund, so vom Schafe ge­nährt, verläßt die Hrrde nie mehr und bewacht sie treu bei Tag nnd Nacht. Bei den Araukaneru in Chile werden alle Schäferhunde auf diese originelle Art dressiert, und zwar mit bestem Erfolg.