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Helme« den Brandherd aufzufinden. Eine Büchse mit Schwefel war aus unaufgeklärte Weise in Brand geraten. Nach Entfernung derselben war jede Gefahr beseitigt und nach dreiviertelstündiger Tätigkeit konnte die Feuerwehr wieder abrücken.

):( HerSfeld, 11. Juni. Der Streik im Bau­st e w e r b e ist mit dem heutigen Tage beendet worden. Die Zimmerleute haben bereits heute morgen die Arbeit wieder ausgenommen, während die Maurer morgen wieder

kunst in New-Aork unter dem Verdacht des Mords der Frau I Vogel au» San Franzisko verhaftete Möbelhändler Wilhelm Meyer aus Meschede suchte, wie den Blättern berichtet wird, in einem Schreiben an den Bundesmarschall Henkel die Er, | laubniS nach, seine Begleiterin Christiani heiraten zu dürfen. Er führt in diesem Schreiben aus, die Lage der Christiani würde bedeutend verbessert werden, wenn sie als seine Frau nach Deutschland zurückkehren könnte. Der Bundesmarschall, dem die gesetzliche Befugnis fehlte, Meyers Gesuch zu ge­währen, riet ihm, sich an den deutschen Generalkonsul zu wenden. Aus New-York wird vom gestrigen Tage ge­meldet: Sofia Christiani, die am 12. Mai hier zusammen mit dem von Frankfurt a. M. aus wegen Mordes ver­folgten Möbelhändler Meyer verhaftet worden ist, wurde heute den Einwanderungsbehörden zur Rückschassung nach Deutschland übergeben. (T)

Gaffel, 11. Juni. Zur Warnung möge folgender Fall dienen. Ein dreijähriger Knabe einer in der WilhelmShöher Alle wohnhaften Familie erwischte in einem unbewachten Augenblick ein Fläschchen mit einer äußerlich zu gebrauchenden Medizin. Das Kind trank davon und lief dann zu feiner Mutter, um ihr zu erzählen, daß es von dem in der Stube stehenden Wein getrunken hätte. Doch kaum hatte das Kind dies ausgesprochen, als es auch schon zu taumeln anfing und zu Boden stürzte. Eiligst wurde nun ein Arzt benachrichtigt, der, nachdem er ein Gegenmittel angewendet hatte, die sofortige Ueberführung des Knaben in das

zu arbeiten anfangen. . 1

).( Rotenburg, 11. Juni. Am Sonnabend sowie am gestrigen Tage fand in den hiesigen Mauern die diesjährige 7. Haupt- I versammlung d es Verband es der Gemeindebe­amten für den Regierungsbezirk Cassel statt, welche zahlreich beschickt war, insbesondere waren die Städte Cassel, Hanau, Marburg, Fulda und Hersfeld stark vertreten. Sonnabend Nach­mittag hielt der Vorstand des Bezirlsverbands eine Sitzung im Hotel Engel ab. Abends vereinigte man sich in der Garten- restauration am Weidenberg, woselbst sich eine fröhliche Ltim- muna entwickelte. Sonntag früh besichtigte man dre Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten. Der in Aussicht genommene Spazrer- gang auf die Waldanhöhe mußte leider wegen des eintretenden Regens unterbleiben. Gegen 10 Uhr versammelte man sich wie­der in den Räumen der Gartenrestauration am Weidenberg zum gemeinschaftlichen Frühstück, welches vortrefflich zuberertet war. Um 11 Uhr begann die eigentliche Hauptversammlung, welche von dem Stadtsteuerbuchhalter Herrn I. V o i g t aus Cassel in Vertretung des erkrankten Vorsitzenden Herrn Stadttammerer Barne r-Cassel eröffnet und geleitet wurde. Der Eröffnung folgte das Kaiserhoch, ausgebracht von Herrn So tgt. AIs Ehrengäste waren erschienen Herr Landrat Tuercke und Herr Bürgermeister von Kupsz. Namens des Bezirksverbandes dankte Herr Stadtsekretär Müller-Cassel denselben für ihr Er­scheinen:.-Herr Landrat Tuercke ergriff dasMort wünschte dem Verband gedeihliche Weiterentwicklung und der heutigen Ver- I sammlung guten Verlauf, betonte außerdem, daß das Bestreben | der Gemeindebeamten behördlicherseits, insbesondere von der Königlichen Staatsregierung aufstete Unterstützung zu rechnen habe, zumal die Ziele, die sich der Gemeindebeamten-Verband gesteckt, gerechte seien. Gerade der Gemeindebeamte sei der Beamte, von welchem heutzutage am meisten verlangt werde. Daß sich die­selben zu einem Verbände zusammengeschlossen hatten, iei nur zu begrüßen, denn nur durch ein festes Zusammenschließen können die Beamten etwas ^reichen. Hierauf hieß Herr Bürgermeister von Kupsz die erschienenen Gäste namens der Stadtbehorden und der Bürgerschaft herzlich willkommen und endete mit einem Hoch auf den Bezirksverband Cassel. Herr Stadffekretar K a. m - m est-Cassel überbringt der Versammlung Grüße vom lertherigen Verbands-Vorsttzenden Herrn Stadtkämmerer B a rn er-Casiel. Hierauf trat man in die Verhandlungen ein. Herr I. S o i g t erstattete den Geschäftsbericht, soweit ihm das Material zur Ver­fügung stand. Aus demselben war zu entnehmen, daß die,Zahl der Mitglieder im abaelaufenen Vereinsjahr von 481 au; ol^ gestiegen ist. Herr Schatzmeister, Stadtkämmerer Kalb- Fulda trug den Kassenbericht vor. Auch kamen die Rechnungen von den Jahren 1904/06 zum Vortrag. Nachdem dieselben geprüft worden waren und nach einem Bericht des Rechnungsprüfers, Spärkassen-Rendant E r m e l - Rotenburg nichts auszustellen ge­wesen sei, erteilte man dem Rechnungssteller Entlastung. Dre Versammlung dankte diesem für seine Mühewaltung durch Er­heben von den Sitzen. Punkt 4 der Tagesordnung betraf An­trag des Ortsverbandes Hanau auf Ermäßigung des Vertrages zum Bezirksverband. Derselbe fand die Genehmigung und zwar soll vom 1. April d. J. ein solcher von 80 Pfg. gegen 1 Mk. seither pro Jahr erhoben werden. Als Punkt 5 der Tages­ordnung stand Antrag des Ortsverbands Cassel dahingehend, zu beschließen, Antrag gelegentlich der diesjährigen Hauptver­sammlung des Zentralverbandes in Kreuznach zu stellen, daß der Zentralverband die Bewegung und die Bestrebungen der Staats- beamten auf Verbesserung der Ruhegehaltsverhältnisse. und bte Hinterbliebenen-Fürsorge tatkräftig unterstützt. Zu diesem An­träge erstattete Herr Stadtsekretär Müller- Cassel einen längeren Bericht, zu welchem Herr Bürgermeister von K u p s z erwähnte, I daß dieser Punkt der Tagesordnung auch auf dem in voriger I Woche in Homberg stattgefundenen Hessischen Städtetag zur Ver- > Handlung gekommen sei und man d

auf einen Sturm ankommen lassen, mindestens aber noch- tagelang in seinerFestung* ausharren wird, bevor er sich ergibt. Wie eine weitere Meldung besagt, hat sich Thomas doch noch freiwillig den Gendarmen gestellt. Er wurde zunächst in polizeilichen Gewahrsam genommen und soll dann einer Irrenanstalt zugesühit werden.

Weimar, 11. Juni. Unter Vergistungserscheinungen erkrankt sind in Apselstädt gestern nach Tisch im Gasthaus Zum Roß" sämtliche Familienmitglieder. Nach einer Stunde starb ein alter Mann; die übrigen schweben in Lebensgefahr. Weitere Meldungen besagen: Unter den in Apselstädt nach Genuß von Erbsen, die, wie nunmehr be­kannt wird, versehentlich mit Arsenik statt Natron gekocht waren, erkrankten fünf Personen ist jetzt ein zweiter Todes, fall eingetreten.

Grotz-Gerau, 9. Juni. Der 35jährige vermögende Landwirt Stein hat sich mit Salzsäure vergistet, da er an der fixen Idee litt, infolge der diesjährigen schlechten Ernte- aussichten verhungern zu müssen.

Halle a. S., 5. Juni. Vor Jahresfrist waren aus der Stadthauptkasse zu Uebigau 30 000 Mark geraubt worden, davon 7 000 Mark in Wertpapieren. Dieses Geld ist von Halle anonym zurückgesandt worden. Als Täler wurde jetzt der Schmiedemeister Springer aus Uebigau verhaftet.

Aus Thüringen. Am Mittwoch nachmittag Überfuhr das Automobil M 874 auf dem Petristeinweg in Mühlhausen ein achtjähriges Kind. Das Kind wurde ungefähr 15 Meter weit geschleift und blieb dann besinnungslos und mit lebens­gefährlichen Verletzungen liegen. Die Namen der Automobil« infassen sind noch nicht festgestellt.

Halle, 9. Juni. In Freirode überfiel der 17jährige, vor einiger Zeit aus der Fürsorgeanstalt entlassene Müller­lehrling Franz Steinbach, nachdem er von feinem Lehrherrn I dem Mühlenbesitzer Bernstorff, eine Zurechtweisung erhalten

DiakoniffenhauS anordnete,

Gaffel, 11. Juni. Zu Schießübungen nach Jüterbogk auSgerückt ist heute Morgen 7,10 Uhr das hiesige Artillerie, regiment. Die einzelnen Batterien schlagen verschiedene Wege nach dem bet Berlin gelegenen Schießplätze ein. Die Schießübungen finden Mitte Juli ihr Ende.

Hanau, 8. Juni. In der Lamboystraße ereignete fich heute vormittag ein schwerer Unglücksfall. Der bei einem Neubau beschäftigte Stuckateurlehrling Goy aus Heldenbergen . ^^-, m«v»>i>»« "^ marf aus einem Fenster des Dachraumes eine Gerüststange ihr durch Betthrebe den Schädel und hackte ihr bte Hand in die Tiefe die den untenstehenden 35jährigen verheirateten ab. Der Schäfer des Ortes, der eben an bet Mühle vorüber. Taglöhner Schädel aus Hanau so unglücklich auf den Kops ging, befreite bte Frau von dem Unhold. Die Frau schwebt traf, daß er sofort tot zusammenbrach. I in Lebensgefahr.

hatte, in Abwesenheit des Müller« die Müllerin, zertrümmerte

Rintekn, 7. Juni. Eine in ihrem AuSgang Verhängnis- ----------------" volle Wilddieb,affäre hat sich im Waldgebiet Krankcnhagen

(nahe der lippefien Grenze) abgespielt. Ein für die Pfingst' V h 8 tage zurückkehrender Ziegler veranstaltete am Pfingsi-Sonn- Hannover, 8. Juni. Auf Verfügung des Land­abendauf hessischem Gebiet ein regelrechtes Treiben. Der Forst- gerichts Güstrow wurde die Untersuchung gegen Die Fürstm fäufebeamte vernahm einen Schuß und sah, näher kommend Wrede, die umfangreicher Silberdrebstahle beschuldigt w rd, drei stiebende Wilderer. Nachdem seinem Rufe nicht Folge eingestellt, da die Fürstin als geistig erkrankt betrachtet wird. geg-b°n wurde, schoß er den einen Flüchtling in« Bein, Brunsbüttel, 8. Juni. Der Fl chdampfer worauf dieser im Roggenfeld verschwand. Nach Meldung Diana kollidierte in der Elbmündung mit dem Gaffel-Schooner bei einem lippeschen Ortsvorsteher wurde Nachsuche gehaltenVorwärts". Der DampferDiana" sank 'n die Tiefe, und fand man schließlich den Wilderer in fast verblutetem Der Kapitän und ein Mann wurden gerettet. Acht Mann, Zustande Derselbe wurde in's Landkrankenhaus Rinteln mit Schwimmwesten versehen, trieben mit der Strömung in gebracht und ist dort nach vollzogener Operation gestorben, die Nordsee. Sie sind bis jetzt verschollen.

Die Komplizen sind nicht bekannt geworden. M a n n h e i m, 8. Juni. Heute Nacht geriet der a. M.» 10. Juni. Eine gelungene I Gastwirt Schepper mit seiner Frau in seiner vollbesetzten Episode, die jetzt erst bekannt wird, ereignete sich ge- Wirtschaft in Streit und feuerte sechs Revolverschüss- auf legentlich bet Herkomer-Konkurrenz am Startplatz. Ein dieselbe ab, von denen drei die Frau in Rucken und Nack^ Unteroffizier, der sich den Start ansah, hatte gehört, daß trafen. Die Frau ist schwer verletzt. Der Attentate., Prinz Heinrich schon eingetroffen sei unddrüben wo" stehe, welcher angibt, in Trunkenheit gehandelt zu haben, mürbe Da das Aeußere der vielen im gleichmäßigen einfachen verhastet. Motiv Eifersucht. , x Automobilmantel durcheinandereilenden Gestalten keinen (Attentat aus einen E r s e n b a h n z u g.) »»-^w-«s»iSÄLSS»Ä XXÄ MM ISüberfK fand der Antrag des Nähe stehenden Automobilfahrer, der gerade mUHerrn Ul- aus aöö.but8

Ortsverbands Cassel Annahme. In der hierauf vorgenommenen Don ejfdg plauderte, griff kurz an die Mütze und ihm einschlagenden Kugel. Erne Untersuchung M eingelellel. Wahl des Vorstandes (Punkt 6 der T.-O.) mürbe mittelst ge- - . hi, Herren:Bitte, um Verzeihung können Sie (Um 11 Mark ermorde t.) Wie aus Tner

Hermer Abstimmung gewählt: zum Vorsitzenden Herr Stadtsekretar 9 . Prinz Heinrich ist ? Er soll hier gemeldet wird, wurde in Lünebach in der Erfel ein Invalide

Kalb- Fulda. Zum Beisitzer die Herren: Stadtrevisor Möller- unb erwiderte: da brauchen Sie nicht weit zu suchen, der Mark betragenden Pension beraubt. Der Haupttater ß Hersfeld und Stadtsekretär Beisheim - Schmalkalden. Samt- I m , Aeinti* bin ich selbst." Im selben Moment war verhaftet. Aus Versehen ermordet wurde gestern ein liche Herren nahmen die Wahl an. Punkt 7 der Tagesordnung I s^n-idioe Rnrnnrat etwa um einen halben Meter ge- I zum Besuch in GaterSleben anwesender 24jahriger Knecht L' LLMkLl^ £M TÄSi- »--u L J seiri "MSÄ ÄÄ Betracht Dem Vorstand wurde es überlassen, von diesen Städten §tatur einer Bildsäule an. Nachdem der Prrnz lachend einem Begleiter, der unterwegs in der Trunkenheit liegen eine zu bestimmen. Die Wahl der Vertreter für- die diesjährige ^in ein paar Worte gewechselt, machte er stramm linksum geblieben war. . _.. , , S»« ^" unb .... ab sanfflunf* ... -W«: « W«« ^ - «<^» ^>^-s®' ^^^ .'Vm «f«^"!! Ä'«. M«1 Ä *' Vom Eichel-»«. 7. Suni. ®et ®»«m S.llin« ^ennlglnMitn «elgn.L Em S»n,lM, s"^ "^ s"(" Stadtkämmerer K a l b - Fulda, Stadt-Revisor Möller- ßübentLQ( au6 Hgfungen (Kreis Worbis) stürzte beim An- Güterzug zusammen. Beide Züge gingen in Trümmer, dre Hersfeld und Stadtsekretär B e i s h e i m- Schmalkalden vor. I . , . ^enRetbogenS von einem Neubau herab unb anfingen zu brennen, 15 Personen kamen umS ~eben und

tan?« 'kfi« Bit^rÄwtuÄ J?^"^?*1 ""^Ma«Ä »' Junis D i" Ve t'a « < > u » » eine. Über hra Sl»»l Mi»n-Io<» hobln Mb tWtae in sprachen Herr Landrat Tuercke und Herr Oberassistent F la- | Nieder-Saalheim bei Mainz durch die hessische Städten schwere Verwüstungen an. Der Sturm le be ich d u ng aus Cassel. Letzterer stellte Antrag dahingehend der M Ü v laeforbert Der eine aeaen 500 Meter breite und 15 engli che Meilen lange Central Verband möge auf die einzelnen Verbände einwirken, l Gendarmerie hat ein bedauerliches Upser geforverr. L-er eine gegen avu «, r ms daß in den einzelnen^rtsoerbänden gleiche Einrichtungen, rote sie I in bem Gebäude eingeschloffene 78 Jahre alte, durch seine Bahn, auf bet er alles vor sich her w der Ortsverband Hanau geschaffen, ins Leben gerufen werden. ßänbel mit ^n Behörden in der ganzen Gegend berüchtigte fönen erlitten Verletzungen, doch sind bisher nur zwei Somit war die Tagesordnung erschöpft. Während der Verhand- * ü[kt ^hg^aS zu dessen Verhaftung in Anbetracht seiner Todesfälle gemeldet. Die Gewalt des Sturme« riß eine lung gingen Drahtungen von dem seitherigen Vorsitzenden. I Gesäbrlichkeit vier Wachtmeister und Gendarmen beordert Eisenbahnbrücke der Chicago-Burlington-Quincy Bahn von in Posen ein. An den Ersteren ging ein Huldigungstelegramm a[6 dir Beamten von allen Seilen anrückten und die Tür entstanden wäre, da ein gerade herannahender, mit 200 ab. Gegen 2 Uhr mittags begab sich die Festversammlung m I ouffjneWstten f4o§ er Quf sie und tötete den sich ihm als Personen besetzter Zug erst im letzten Augenblick am Rande den Rathaussaal, welcher seitens der Stadt Rotenbur^ p^bgenwelfenden Gendarmeriewachtmeister Rückert, des Abgrundes zum Stehen gebracht werden konnte. Der ffi-Ä«^ '<« m'"- -i" «»'. °U.» .1«« Mrt z-Md.-- ...b. ..f »«««XS M«

Leinhos übernommen hatte. Dasselbe war vorzüglich zuberette . in8 ße Den Anlaß zur Verhaftung des Th., bei dem Farmer« aufmerksam gemacht der heldenma g ouf

An dem'elben nahm auch Herr Bürgermeffter von Kupsz teil. ^ ° seiner Söhne befindet, der auch festgenommen gebliebenen Ecke der Brückengerüste« hinaufgeklettert war.

Die Tafelmusik stellte das Wolschkeffche Orchester aus Hersfeld - - - ' -^ welches durch seine vorzüglichen Mustkvortrage reichen Beifall I 1

Mnbrend des Mahles wurden verschiedene Toaste aus- I bv» v.-------- - - - - aebracht Für den Nachmittag war Conzert auf einem nahe- | unb bje Seinen schuldig gemacht und bte wiederum ihren Eben Felsenkeller vorgesehen. Leider ließ die Witterung den - - - -.....

Aufenthalt im Freien nicht zu, weshalb die Testversammlung in bem Rathaussaale verblieb und sich dort großartig amüsierte.

Bei eintretender Dunkelheit begab man sich unter Vorantritt der Kapelle zum Bahnhofshotel zum Abschiedstrunk bis das Dampf­roß einen Kollegen nach dem anderen'fortschleppte. Zum Schluß muß eingestanden werden, daß die Rotenburger Kollegen, welchen hiermit für ihre Mühe nochmals herzlich gedankt wird, eS vor- zUalich verstanden haben, ihren auswärtigen Kollegen den Aufent­halt in Rotenburg's Mauern so angenehm wie nur möglich zu machen, sodas; diesen die dort verlebten schönen Stunden unver­geßlich bleiben.

«u» »<m #r«W «a«f«l>. S. Sunl. 3n mon4,n

Gegenden unseres Kreise« richten gegenwärtig schädliche

Raupen an den Obstbäumen großen Schaden an. Kleine

und von dort Signale gab.

werden sollte, gaben die fortgesetzten maßlosen Beleidigungen des hessischen Landtages und der Regierung, deren sich Th.

Letzte Nachrichten.

Kaiser Franz Josef feierte beim Empfang der Delegationen den Dreibund als eine wertvolle FriedenS- bürgschaft. ___________

Das Herrenhaus wird am 15. b. M. die General­debatte über das Volksschulgesetz beginnen.

Bei einem Brande im Süden Berlin« kamen zwei Kinder eines Gastwirts in den Flammen um.

Das Kriegsgericht in Warschau verurteilte vier politische Gefangene zum Tode.

Grund in einen langjährigen Rechtsstreit mit allerlei Be­hörden haben. Ein jüngerer Sohn der Th. namens Melchior hat bei ähnlicher Gelegenheit einen Gendarmen erschossen, mußte aber wegen Irrsinns freigesprochen werden; auch eine Tochter des Müllers ist im Irrenhause. Nach der eingangs erwähnten Untat zogen sich die Gendarmen einst­weilen zurück und trugen ihren toten Kameraden fort. Die Mühle wird zunächst zerniert, bis von höherer Stelle weitere Befehle einlaufen. Weiter wird hierzu gemeldet: Der 82- nicht, wie anfänglich gemeldet, 78jährige Müller Thomas fährt fort, sich mit Unterstützung eines Knechtes in der Mühle verteidigungsmäßig einzurichten. Jede Annäherung aiuupcu uh um m<.|.*»~ , bfj inzwischen wesentlich verstärkten Gendarmerie, die das

grünliche Frostspinner, dunkelgrüne Raupen des Blauweißling» ^-M umzingelt hält, beantwortet er mit Gewehrschüssen,

kriechen in großer Zahl an den Bäumen umher und fressen @g ^ bee^alb, um nicht unnötigerweise Menschenleben der

die Blätter ab, einzelne Bäume stehen schon ganz kahl da g(lnte ^eS Wahnwitzigen zu opfern, bis auf weiteres

wie im Winter, von einem Sturm auf die Mühle Abstand genommen worden,

Gaffel, 11 Juni. Tödlich verunglückt ist am I da man hofft, sich der Person des gefährlichen Alten durch vergangenen Sonnabend ein Mafchinenhif-heizer der Cassel- List bemächtigen zu können. Sein Sohn Melchior, den man

Naumburger Bahn. Derselbe war in Naumburg an einer anfänglich auch in der Mühle versteckt glaubte, konnte noch

Maschine beschäftigt, stürzte jedoch durch einen Fehltritt von im Laufe der Nacht auf freiem Felde ergriffen und entwaffnet

derselben herunter und kam so unglücklich zu Fall, daß er werden, als er, vom Dorfe Nieder-Saalbach kommend, in

sich eine schwere Gehirnerschütterung zuzog, an deren Folgen der Umgebung der Mühle umherschlich, um dem in dieser

er bald darauf verstorben ist. Der fe jäh aus dem Leben belagerten Vater Proviant zuzuführen. Er wurde sofort

Geschiedene war verheiratet und hinterläßt eine Frau und unter scharfer Bewachung ins Gefängnis nach Nteder.Olm

mehrere Kinder. abgeführt. Personen, die den alten Müller genau kennen,

«äffe» 10 Juni. Der am 12. Mai bei seiner An- I sind davon überzeugt, daß dieser es trotz seiner hohen Alters

In Calabrien sind neuerdings

obachtet worden.

In Emanuelsegen begegnete

Tyralla, der sich auf einem Reviergang derer». Es entspann sich zwischen dem

starke Erdstöße be

der Forstaspirant befand, drei Wil- Beamten und den

Forstsrevlern ein erbitterter Kampf, in dessen Verlauf Tyralla am Rücken und Oberarm verletzt wurde. Von den Wil­deren sind zwei schwer und einer leicht verwundet worden.