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getreten, um sich von den Anstrengungen der Regierung zu erholen und neue Kräfte zu sammeln für seinen hohen Beruf. Die Minister haben zum Teil Berlin verlassen. Auch der Reichskanzler hat sich an die Gestade der Nordsee zurück gezogen, um sich zu erfrischen. Als verantwortlicher Leiter unserer auswärtigen Politik bürste dem Grafen Bülow aller­dings wenig Muße beschieden sein, denn die Fragen, die das Welttheater beherrschen, fordern seine Aufmerksamkeit in diesem Jahre dringender als je, wenn sie uns auch nicht direkt be rühren.

Dies gilt in erster Linie vom russisch-japanischen Kriege. Der Stand der Dinge auf dem Kriegsschauplätze ist von hier aus nicht klar zu übersetzen. Je nachdem die Meldungen aus Petersburg oder aus Tokio kommen, haben die Russen oder die Japaner in der letzten Woche Erfolg gehabt. So viel steht jedoch fest, daß beide Teile jetzt durch gewaltige Regengüsse, die in der Mandschurei niedergegangen sind, schwer zu leiden haben. Eine anderer Feind, der sich gegen beide kriegführenden Parteien wendet, sind die Taifune oder Wirbelstürme, deren Zeit in Ostasien gekommen ist und die namentlich aus der See furchtbar werden können. Die zuweilen auftauchenden Friedensgerüchte sind nicht ernst zu nehmen, ehe nicht die schon lange erwartete große Entscheidungs schlacht zwischen Kuropatkin und Kuroki geschlagen ist. Für Rußland wäre es eine schwere Blamage, wenn es nach den bisherigen verhältnismäßig kleinen' Gefechten mit dem japanischen Zwerge Frieden schließen würde. Selbstverständlich ist Deutschland nach wie vor streng neutral. Es wäre gut, wenn diese Tatsache auch in Tokio mehr gewürdigt würde.

Wie über den Krieg in Ostasien läßt sich auch über die Lösung der tibetanischen Frage nichts vorher sagen. Nach einem kurzen Waffenstillstand haben die Engländer die Feindseligkeiten gegen den Dalai Lama wieder ausgenommen. Sie drängen auf den Einzug in Lhassa, wo sie eventuell auch den nahe bevorstehenden Winter überdauern könnten. Bis Lhassa ist aber immer noch ein Weg von etwa 200 Kilometer zu bewältigen, und was sich ihnen unterwegs entgegenwirft, wenn die in ihren nationalen und religiösen Empfindungen ver­letzte Nation ihr Heiligtum verteidigt, wird gewiß nicht ohne schwere Opfer zu bewältigen sein. Hier könnte wirklich ein Religionskrieg entstehen," wie, aller Wahrscheinlichkeit nach, die Bemühungen Frankreichs um die Penetration pacifique Marokkos schließlich in einen Religionskrieg ausmünden werden.

Inzwischen vollzieht sich die Hinaussendung von Truppen und Vorräten nach Deutsch-Südwestafrika durchaus dem Programm entsprechend. Die tadelnden Bemerkungen, die hier und da an das langsame Tempo der Ueberführung dieser Streitkräfte und Kriegsmaterialien nach unserer fernen Kolonie geknüpft werden, entbehren der Begründung. Mehr als 300 Tonnen können in Swakopmund an einem Tage selbst unter günstigen Verhältnissen nicht gelandet werden. Hiernach kann sich also jeder selbst ausrechnen, wie lange Pausen zwischen der Abfahrt der einzelnen Dampfer von 7000 Tonnen unv mehr innegehalten werden müssen, wenn die später aus­laufenden Schiffe einen unnützen Aufenthalt auf der Reede von Swakopmund vermeiden wollen. Bei den jetzt noch ausstehenden Transporten handelt es sich übrigens in der Hauptsache nur um Ersatz- und Etappentruppen. Die eigent­lichen Kampftruppen haben um den auf dem Waterberg- Plateau stehenden Hauptteil der Herero ein Netz gezogen, aus dem zu entrinnen den Rebellen hoffentlich' nicht ge­lingen wird.

Zu den Vorgängen in Deutsch-Südwest-Asrila.

Der Deutschen Kolonialzeitung wird telegraphiert:

In Windhuk hat. am Sonntag, den 3. Juli, in An­wesenheit der Gouverneurs Obersten Leutwein eine Ver­sammlung der Abteilung Windhuk der Deutschen Kolonial-Gesellschaft stattge- funden. Dr. Rohrbach hielt einen Vortrag über die vom Aufstand hervorgerufenen Schäden.

Er schätzt sie auf Grund des von ihm bearbeiteten Material» auf insgesamt 7 Millionen. Davon sind Schäden der Farmer 3V< Millionen, der Kaufleute 271 Millionen, kleinere Verluste 72 Million, von ermordeten Farmern 72 Million, Händler 7a Million. Von 140 Farmen in den Bezirken Windhuk, Okahandja, Karibib, Omaruru, Gobobis sind nur 11 betriebsfähig, die meist geschonten Ausländern gehören, einige sind teilweise be­triebsfähig. in allen übrigen find die Betriebsmittel völlig vernichtet. In den Bezirken Grootfontein und Outjo find von 40 Farmen 24 betriebsfähig, sie gehören zumeist Suren. Im Aufstande sind bisher 123 deutsche Ansiedler ermordet und 35 im Kampfe ge­fallen.

Berlin, 7. Juli. Die von der Deutschen Kolonialgesellschaft eingeleitete Sammlung zugunsten der geschädigten Ansiedler in Südwestafrika hat bisher über 247 000 Mark ergeben.

Nach dem Postschluß für den am 9. Juli von Southampton nach Südafrika abfahrenden englischen Postdampfer wird die nächste Postverbindung nach Deutsch-Südwestafrika hergestellt durch den Reichspost- dampserKronprinz", der am 10. Juli Hamburg ver. läßt und etwa am 3. August in Swakopmund eintrifft.

Nach Berichten von Ueberläufern haben die H e r e r 0 am Waterberg sich auf die Verteidigung ihrer dortigen Stellungen gründlich vorbereitet.

Der Krieg zwischen Japan und Stutzland.

Nunmehr ist der kürzlich neuernannte Oberbefehls­haber der japanischen Landstreitkräfte Marquis Oyama aus der Hauptstadt zum Heere abgereist. Nachdem die Armeen der Generale Kuroki, Oku und Nodzu die einzelnen vorbereitenden Operationen, die Besetzung Koreas und der südlichen Mandschurei sowie die Ab­sperrung von Port Arthur erfolgreich durchgeführt haben, erachtet die japanische Kriegsleitung also jetzt den Zeit­punkt für gekommen, wo diese Heereskörper unter ein- heitlicher Führung zusammengefaßt werden, jedenfalls zu entscheidendem Angriff aus die russische Hauptmacht. Zu welchem Zeitpunkt dieser wird angesetzt werden sönnen, muß freilich noch dahingestellt bleiben.

Tokio, 7. Juli. Die russischen Streitkräfte, die

Port Arthur auf der Land- und Seeseite verteidigen, werden hier auf 28,000 Mann geschätzt. Man weiß, daß alle Verteidigungswerke in letzter Zeit bedeutend verstärkt worden sind, ist jedoch überzeugt, daß der Fall der Festung, da ein Entsatz unmöglich ist, nur als eine Frage der Zeit betrachtet werden kann.

In Port Arthur ist übrigen», wie eine Meldung aus Tientsin berichtet, das russische TorpedobootLeutnant Burakow" wieder eingetroffen, dem es kürzlich gelungen war, eine Fahrt nach Niutschwang zu unternehmen. Wenn da» Gerücht sich bewahrheitet, daß dieses Boot bestimmt war, den Oberbefehlshaber der russischen Flotte Admiral Skrydlow, der bisher in Wladiwostok weilte, nach Port Arthur zu bringen, so könnte dies also jetzt trotz des Wachtdienstes der japanischen Schiffe geglückt sein. Von einem abgeschlagenen Vorstoß japanischer Torpedoboote gegen den Hafen der Festung wird aus derselben nichtamtlichen Quelle berichtet:

Sonntag abend um 9 Uhr machten vier japanische Torpedoboote den Versuch, in den Hafen von Port Arthur zu gelangen, wurden jedoch von den Seiten- batterien bemerkt. Ein Torpedoboot wurde am Fuße der Goldenen Hügels und ein zweites unterhalb der Batterie 22 zum Sinken gebracht; einem dritten wurde der Schornstein fortgeschoffen, das letzte Boot zog sich zurück. Am Sonnabend wurden 50 japanische Spione an einem bisher nicht genannten Orte verhaftet. Die Züge verkehren bis 16 Meilen von Port Arthur.

Ueber die letzten Kämpfe an den Gebirgspäffen meldet General Kuroki: Am 4. d. Mts. um 4 Uhr morgens umzingelten zwei Kompagnien Tuffen unsere zwei Kilometer nordwestlich vom Motienpaß aufgestellten Wachtposten. Es entspann sich ein verzweifelter Kampf mit dem Bajonett. Der Feind zog sich zurück und wurde von der Hauptabteilung unserer Vorposten ver­folgt. Ungefähr zur selben Zeit griff der Feind unsere Vorposten westlich von Shiakoolin an, wurde aber hier ebenfalls zurückgetrieben. Wir hatten einen Verlust von 13 Toten. außerdem wurden 2 Offiziere und 36 Mann verwundet. Der Feind ließ 53 Tote und 40 Ver­wundete zurück und erlitt während der Verfolgung noch größere Verluste.

London, 7. Juli. Nach einer Depesche aus Liaujang von heute berichtet der Daily Telegraph, daß 25 englische Meilen (40 Kilometer) von dort entfernt seit zwei Tagen eine schwere Schlacht im Gange ist. Fortwährend würden Verwundete eingebracht.

Tokio, 7. Juli. Der japanische Kreuzer Kaim n stieß bei Talienwan auf eine Mine und sank.

Teile der Ostabteilung überfielen vorgestern Nacht die Japaner und vernichteten mit dem Bajonett eine Kompagnie. Ein zweiter Nachtangriff wurde durch ver. frühtee Hurra entdeckt; die Japaner, die dadurch alarmiert wurden, gaben Schnellfeuer, wodurch die Russen etwa 20 Offiziere und 200 Mann verloren. Der erste Erfolg wurde dadurch ausgeglichen.

Politische Nachrichten.

Berlin, 7. Juli.

Ihre Kaiserlichen Majestäten find gestern, wie aus Swinemünde gemeldet wird, um 2 Uhr 15 Min. an Bord I. M. Jacht Jduna dort eingetroffen. Seine Majestät der Kaiser hörte Nachmittags den Vortrag des Chefs des Zivilkabinetts Dr. v. Lucanu«. Zur Abend­tafel bei Ihren Majestäten an Bord der Hohenzollern sind die Herren geladen, welche Se. Majestät den Kaiser auf der bevorstehenden Nordlandsreise begleiten werden.

Ihre Majestät die Kaiserin fuhr Abends 9 Uhr 20 Min., stürmisch begrüßt vom Publikum, das längs der Hafenbahn Ausstellung genommen hatte, von Swinemünde ab und traf um 7 Uhr 30 Min. in Cadinen ein. Heute morgen um 7 Uhr hat Se. Majestät der Kaiser auf der Hohenzollern, gefolgt von dem Torpedoboot Sleipner und dem kleinen Kreuzer Hamburg, die Nord­landsreise angetreten. Die Matrosen der Jacht Jduna brachten ein dreifaches Hurra aus, die Forts schössen Salut.

Die Verhandlungen über den neuen deutsch- russischen Handelsvertrag werden in nächster Woche wieder ausgenommen.

Zur Tuberkulose-Frage haben im Gesund­heitsamt in letzter Zeit wichtige Beratungen statt- gefunben. Zunächst haben die zuständigen Ausschüsse des Reiche Gesundheitsrates am 24 v. Mts. zu der Unter- dringung und Behandlung Schwindsüchtiger in allge­meinen Krankenhäusern Stellung genommen. Nach den Anträgen der Berichterstatter Professor v. Leube-Würz- bürg und Generalarzt Dr. Schoper (ärztlicher Direktor der Charitä) hat man sich einstimmig für die getrennte Unterbringung von Lungenkranken mit vorgeschrittener Tuberkulose, und zwar womöglich in eigenen, den er­probten Grundsätzen der Sanatorien angepaßten Kranken­häusern, zum mindesten aber in getrennten Gebäuden oder Abteilungen der allgemeinen Krankenhäuser aus­gesprochen. Sodann wurde am 25. Juni in Anwesen­heit unserer hervorragendsten Fachmänner, wie Robert Koch. v. Leyden, Octh, Krauß, B. Fraenkel und Löffler der Bericht des Regierungsrates Koffel über die letzt- jährigen experimentellen Arbeiten des Gesundheitsamtes zur Jdentitätsfrage der Menschen- und Rindertuberkulose entgegengenommen. Die Verhandlungen führten in er­freulicher Weise zu einer nahezu völligen Ueberein­stimmung der Ansichten; nach Abschluß der noch im Gange befindlichen Arbeiten soll von neuem eine Be­

ratung stattfinden; auch soll die Jmmunisierungssrag, weiter behandelt werden.

Der präsidierende Bürgermeister von Hamburg, Dr. Hachmann, ist infolge eines He^ schlages gestorben. Schon seit längerer Zeit fühlte « sich nicht wohl und klagte über asthmatische Schmerzen. Trotzdem aber genügte er noch vor wenigen Tagen beim Besuche König Eduards seinen Repräsentation-pflichten doch ließ er sich schon damals, da der Arzt ihn vor dem Treppensteigen gewarnt hatte, in einem Tragstuhle die Treppen zum Dammtor-Bahnhofe hinauftragen.

Die a k t i v e S ch l a ch t s l 0 t t e des deutschen Reiches hat von Kiel aus eine auf mehrere Wochen berechnete Uebungsfahrt nach der Nordsee angetreten. Ein großes deutsches Geschwader geht Ende der Woch, nach Plymouth und bleibt dort mehrere Tage.

Auf eine Zuschrift des Deutschen Flottenvereins ^1 sich der Vorstand des Vereins der Industriellen bei Regierungsbezirk» Köln einstimmig für eine erheblich, Verstärkung und einen beschleunigten Ausbau bet deutschen Flotte erklärt. Die Erklärung erfolgt, gemäß den vom Deutschen Flottenverein entwickelten An­sichten aus Rücksicht auf die seit der Verabschiedung bet Flottengesetzes eingetretenen Aenderungen und V«, schiebungen der politischen und wirtschaftlichen Lage und im Hinblick sowohl auf die Unzulänglichkeit des jetzig» Flottenschutzes für die große deutsche Handelsflotte alt auf die steigende Wichtigkeit für die deutsche Industrie. Aehnlich hat sich am 22. Juni die Dortmund« Handelskammer ausgesprochen.

Das Reichsgericht erkannte gegen den Schloffen gesellen Davot aus Metz wegen Landesverrat! auf drei Jahre Zuchthaus und 1500 Mai! Geldstrafe.

Auf Grund des russischen Wehrpflicht, Gesetzes werden in diesem Jahre 447 302 Wehn Pflichtige ausgehoben.

Auf Haiti sind die bei den Ausschreitungen geg den französischen und den deutschen Gesandten b, teiligten Soldaten streng bestraft worden. Der Prästdei hat beide Gesandte in feierlicher Audienz um E^ schuldigung gebeten. Damit ist die von Deutschland mi Frankreich geforderte Genugtuung gewährt und b« Zwischenfall erledigt.

Aus Provinz in) WbnrzM

* (Personal-Chronik.) Ernannt: der aufeet1 ordentliche Professor in der philosophischen Fakultät da Universität Marburg Dr. Kalbfleisch zum ordentlich« Professor, der Rechtskandidat Kirchhofs zum Referenda,, der Regierung-sekretär Kiem zum Geheimen Registratoi in der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amts, bei RegierungS-Supernumerar Giesler nu CaNer rungsfekretär, der diätarische Gerichtsschreibergehüls, Dürkop zum etatsmäßigen Assistenten bei der Slaalsam waltschast in Hanau, der Sekretariatshilfsarbeiter Jacob! bei der Hessischen Brandversicherungs Anstalt zum Sekretär, der Hilfslehrer Bogner bei der Taubstummen-Anstalt |i Homberg zum Taubstummenlehrer, der Forstaufseh« Zwiebel in Löhlbach zum Unterförster. Uebertragen: be® Förster Rademacher zu Obernkirchen in der Oberförsters Obernkirchen vom 1. Juli 1904 ab die Försterstevi Rumbeck (Forsthaus Doppelstein) in der Oberförster!! Rumbeck. Bestätigt: der Bürgermeister Kleim in ®ubeni'

berg auf eine weitere Amtsdauer von 12 Jahren.

* Die neue Telegraphenordnung für da! Deutsche Reich hat die Neuerung gebracht, daß Anliäg! auf Berichtigung, Ergänzung und Zurückziehung vo« Telegrammen künftig nicht nur, wie bisher auf telegw phischem Wege, sondern auch mittels Post herbeigeführ! werden können. Die Gebühr für eine derartige M teilung durch die Post beträgt 20 Pfg. Für telegraphisch! Dienstnotizen werden nach wie vor die tarifmäßig« Telegrammgebühren erhoben.

* (Besti mmun gen zur Verhütung vo« Bleierkrankungen derMaler.Anstreich»

und Lackierer.) Der Staatssekretär des Inner«

Graf Posadowsky hat den Bundesregierungen ein» Entwurf von Bestimmungen zur Verhütung von BI" erkrankungen der Maler, Anstreicher und Lackierer" * dem Ersuchen um eine Aeußerung darüber zugehen la^ ob Bedenken gegen den Erlaß dieser Vorschriften bestes Die Bestimmungen sollen sowohl für den Betrieb bei Maler- und Anstreichergewerbes mit seinen vielfach wechselnden Arbeitsstätten als auch für solche gewerblich!

Anlagen gelten, in denen Maler- und Anstreicherarbeil» im Zusammenhänge mit einem anderen Gewerbebetrieb! (Werften, Waggonfabriken, Wagenbauanstalten, Möbel fabelten, Tischlereien usw. ausgesührt werden. M einem Verbote der Verwendung bes Bleiweißes siech! der Entwurf aus volkswirtschaftlichen und sozialpolitisch» Gründen ab. Eine Gefährdung der Maler durch bl» holtige Stoffe findet nur bei einem Teile ihrer Arbeit» statt. Neben der Entwicklung von bleihaltigem Staub! liegt die hauptsächliche Gefahr bei der Verarbeitung von bleihaltigen Farbstoffen darin, daß die Arbeiter aus 11«' tenntnis der Schädlichkeit dieser Stoffe ober aus Nat" lässigkeit nicht genügend darauf Bedacht nehmen, dem Essen, Trinken, Rauchen oder Tabakschnupfen ih» Hände und Kleider von Blei zu reinigen. Der Entwul' enthält daher Vorschriften zur Verhütung der Vergiftung gefahr, die durch unmittelbare Berührung von trocken» Bleifarben herbeigeführt wird oder mit dem Anreib» trockener Bleifarben mit Oel oder Firnis sowie mit d»" trockenen Abstößen, Abbtmsen und Abschleifen von Bl»