W Provinz und Pochborgebict.
* Die XI. Kommission des Abgeordnetenhauses hat den Gesetzentwurf, betr. die Errichtung land» licher Fortbildungsschulen in Hessen-Nassau, am Sonnabend in der zweiten Lesung mit unwesent- lichen redaktionellen Aenderungen angenommen. Die Schulbesuchszeit ist aus drei Winterhalbjahre festgesetzt.
* Eine Feldpost nach Deutsch-Südwestafrika geht wieder in der nächsten Woche ab. Die Post benutzt den englischen Dampfer, der am 20. d. M. von Southampton nach Kapstadt in See geht. Dort wartet der Reichspostdampfer „König" auf seiner östlichen Rundfahrt die Ankunft des englischen Dampfers ab und befördert die Feldpost nach Swakopmund. „König" wird etwa am 11. März dort eintreffen. Die letzte Gelegenheit zur Beförderung für diese Feldpost aus Deutschland ist am 19. d. M. 556 nachmittags von Köln und 754 abends von Oberhausen. Feldpostbriefe müssen demnach so zeitig zur Post gegeben werden, daß sie mindestens am 18. b. M. dem Marine-Postbüreau in Berlin vorliegen. Dieses sammelt die Sendungen und leitet sie nach Southampton. Das Personal des Marine-Postbureaus ist zur Bearbeitung der Feldpost um einen Beamten verstärkt worden.
8 Hersfeld, 15. Februar. Zum Sprechver - kehr mit Hersfeld ist Frohnhausen (Bez. Cassel) zugelassen. Die Gebühr beträgt 50 Pfg.
):( Hersfeld, 15. Februar. (Anmeldungneuer Fernsprechanschlüsse.) Die Verzeichnisse der Teilnehmer an den Fernsprechnetzen der Reichs-Tele- graphenverwaltung tragen neuerdings auf der Vorderseite des Umschlags oberhalb des Reichsadlers einen Vermerk, wonach für die Anmeldung neuer Fernsprechanschlüsse bestimmte Anmeldefristen vorgesehen sind. Fernsprechanschlüsse, deren Herstellung in der Zeit vom 1. April 1904 (Beginn de« ersten Bauabschnitts) bis Jnde Juli gewünscht wird, müssen spätestens bis zum 1. März bei der Fernsprech-Vermittelungsanstalt, an welche die Sprech- stelle angeschlossen werden soll, angemeldet sein. Wir machen unsere Leser auf die pünktliche Einhaltung der Anmeldefristen besonders aufmerksam, weil verspätet angemeldete Fernsprechanschlüsse innerhalb des Bauabschnitts, für den sie angemeldet sind, ohneHbesondere Kosten für den Antragsteller im allgemeinen nur dann hergestellt werden, wenn die Anschlüsse während der allgemeinen Erweiterungsarbeiten und im Zusammenhangs mit diesen ohne Mehrkosten für die Postkasse noch ausgeführt werden können. Ist dies nicht der Fall, so macht die Reichs Postverwaltung die Herstellung der verspätet angemeldeten Anschlüsse von der Bedingung abhängig, daß die Antragsteller die durch die gesonderte Herstellung der Anschlüsse entstehenden Mehrkosten lz. B. durch besondere Entsendung einer Baukolonne pp.), mindestens jedoch einen festen Baukostenzuschuß von 15 Mk. für jeden Anschluß entrichten.
-e- Hersfeld, 15. Februar. (Zugvögel.) Die Rückkehr der Zugvögel beginnt bereits im Februar. Schon in der ersten Hälfte des Monats trifft gewöhnlich der Bussard aus dem südlichen Europa ein. Mitte Februar beobachtet man auch hier und da den Star, den Verkünder des Frühlings. Auch die Feldlerche, die tadellose Sängerin, und die Gabelweihe kehren im Februar zurück. Wenige Tage darauf folgen die Ringel-
gegönnt. Er saß bereits arbeitend in dem kleinen Zimmer des Wirtshauses, vergraben unter Papieren und Karten. Nichtsdestoweniger ließ er den Grafen, sobald er ihm gemeldet war, sofort zu sich rufen. Ja, er ging ihm sogar ein paar Schritte entgegen.
„Bringen Sie mir Nachricht von Schreckenstein," fragte er hastig. „Ich habe ihn gestern nicht gesehen, und der Wirt von La Lune will wissen, daß ein Leutnant solches Namens hier als Leiche gelegen habe, bis später Krankenträger ihn weggeholt hätten."
Der Graf berichtete, was ihm mitgeteilt worden war. Langsam hatte sich der Feldmarschall abgewandt. Es blieb einen Augenblick still, nachdem der Offizier gesprochen hatte, dann sagte der Herzog, und verhaltener Schmerz klang aus den Worten: „Ich habe ihn lieb gehabt ; es tat meinem vereinsamten Herzen wohl, ihn um mich zu haben. Nun ist auch er mir genommen. Glück und Sonnenschein verlassen mich!"
„Die Ruhmessonne, die unserem Feldmarschall so lange geleuchtet hat, wird nicht über diesem teuren Haupte untergehen," entgegnete der Graf.
Karl Ferdinand legte seine Hand aus die Schulter des jungen Offiziers.
„Sie waren Schreckensteins liebster Freund," betonte er, „nun wohl, ich will Ihnen einmal antworten, wie ich zu ihm gesprochen hätte. Man wird vorfichtig, wenn man Unglück im Kriege gehabt hat. Vielleicht hätte ich mich trotz allem, was sich mir entgegenwarf, doch von meinem brennenden Verlangen hinreißen lassen und hätte die Höhen von Valmy gestürmt, wenn ich neben allem Glück nicht auch so viel Unglück im Kriege gehabt hätte." Und Pleiten näher heranziehend, fuhr er leiser fort; „Bei den Höhen von Johannisberg unweit Mann- heim habe ich eine scharfe Affäre mit dem Prinzen Condv gehabt. Ich wußte nicht, was hinter den Höhen dort stand, — und wurde geschlagen. Die Höhen von Valmy aber haben eine große Aehnlichkeit mit den Höhen von Johannisberg. Ich wußte auch nicht, was dahinter stand."
(Fortsetzung folgt.)
taube und der Kiebitz. Zu den Ankömmlingen im März gehört die kleine Bekassine, die Waldschnepfe, das Haus- rotschwänzchen, der Turmfalke, der graue Steinschmätzer und die Singdrossel, die auf irgend einem Wipfel ihr ergreifendes Frühlingslied erschallen läßt. Zu Anfang April ziehen der Wiedehopf, die Rauchschwalbe, die große Rohrdommel, die Bachstelze wieder ein. Wenige Tage darauf folgen die Grasmücke, die Dornengrasmücke, der Gartenrotschwanz, der Wachtelkönig, die Nachtigall.
♦ Hersfeld, 15. Februar. Von dem amerikanischen Zahnarzt Herrn N auh eimer erhalten wir folgenden, aus dem Journal für Zahnheilkunde, entnommenen Artikel zugesandt: Am 26. Januar hatte das Reichsgericht sich mit der Prüfung der Frage zu beschäftigen: Wird durch die Führung amerikanischer Doktortitel auf Schildern, Geschäftskarten und in öffentlichen Ankündigungen, welche für einen größeren Kreis von Personen bestimmt sind, ein besseres Angebot im Sinne des Gesetzes über unlauteren Wettbewerb versucht? Das Oberlandesgericht in Dresden verurteilte am 14. Juli 1903 die Zahnärzte Hamecher, Hendrich und Kuzzer die Führung des Titels Dr. chir. dent. oder D. D. S. zu unterlassen, worauf die Herrn Revision beim Reichsgericht einlegten. Das Reichsgericht hat in der mündlichen Begründung, eine schriftliche liegt noch nicht vor, sich dahin ausgesprochen, daß die Führung eines amerikanischen Doktortitels überhaupt eine tatsächliche Angabe unlauterer Art im Sinne des § 1 des Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb sei. Damit find sämtliche amerikanischen Doktortitel im Deutschen Reiche, circa 300, ganz ohne Rücksicht auf welcher amerikanischen Universität oder Dental-Colleges dieselben erworben sind auf den Index gesetzt. Da nun das Urteil des höchsten deutschen Gerichts eine Aenderung der Bestimmungen nicht zuläßt, ist damit in Deutschland die Führung des amerikanischen Doktortitels endgültig abgeschafft.
Heringe«, 11. Februar. Als Eröffnung-termin der Neubau-Teilstrecke Dankmarshausen-Heringen ist der 15. März b. J. in Aussicht genommen.
Kassel, 15. Februar. Ein Unglücksfall er» eignete sich am Sonnabend vormittag auf Wilhelm-höhe. In einer dortigen Heilanstalt weilte seit einiger Zeit der nervenleidende Pfarrer M. aus Oberhülsa im Kreise Homberg. Der Geistliche, welcher sich, wie wir hören, bereits in der Rekonvaleszenz befand, unternahm in letzterer Zeit allmorgendlich einen ausgedehnten Spazier» gang in die Anlagen des Parks, soll auch zeitweilig in der Rinne des Aquäduktes auf und ab promeniert sein, weil die Ruhe und Abgeschiedenheit dieses Ortes seine Nerven wohltuend berührte. Auch am letzten Sonnabend hatte er wieder seinen gewohnten Morgenspaziergang unternommen, von dem er jedoch nicht zurückkehrte. Wohl aber fand ihn Herr Restaurateur Rheines, der im Laufe des Vormittags von der Höhe des Berges herabgestiegen kam, mit zerschmetterten Gliedern, aber noch lebend, am Fuße des Aquädukts vor. Man benachrichtigte die Anstalt, wohin der Verletzte gebracht wurde. Leider waren, namentlich die inneren Verletzungen, so schwer, daß er bereits nach 2 Stunden den Geist auf- gab. Der ihn in seinem Pfarramt vertretende Kandidat theol, welcher eine Stunde später zu einem Besuche ein- traf, konnte nur noch die erkaltete Hand des Toten drücken. Vermutlich ist Herr Pfarrer M. aus der Höhe des Aquädukts von einem Schwindel befallen worden und so in die Tiefe hinabgestürzt. (T.)
Kassel, 12. Februar. (WiedereinKassettcn- d i e b st a h l.) Am Donnerstag nachmittag zwischen l und 4 Uhr wurde aus dem Gebäude des Bahnpostamts in der Orleansstraße eine Kassette mit über 500 Mk. Inhalt entwendet, die dem Verein der Bahnpostfahrer ge> hört. Von dem Diebe fehlt jede Spur.
Marburg, 12. Februar. Vor dem hiesigen Landgericht hatte sich heute der Lehrer M. wegen Ueberschreitung des Züchtigungsrechts und Mißhandlung einiger Schüler zu verantworten. Der Lehrer soll zwei Knaben mit einem Haselnußstock im Gesicht und einem Mädchen mit dem Violinbogen eine kleine Verletzung am Kopfe beigebracht haben. Dem einen Knaben waren durch den Schlag einige Zähne ausgefallen. In sämtlichen drei Fällen hatten die Eltern den Arzt zu Rate gezogen, doch waren nach dessen Gutachten die Verletzungen nicht so schlimm gewesen. Wie aus der Verhandlung hervorging, litt der Lehrer an Nervosität, die noch dadurch gesteigert worden war, daß er 183 Schüler in 4 Klassen wegen Lehrermangels um die fragliche Zeit allein unterrichten mußte. Notwendiger Erholungsurlaub fiel wegen des letzteren Umstandes ebenfalls aus. Der Angeklagte versicherte, daß es nicht in feiner Absicht gelegen habe, die Kinder im Gesicht zu treffen, sie hätten sich verkrochen und dadurch feien die Streiche an die unrechten Stellen gekommen. Das Gericht erkannte unter Berücksichtigung von Milderung-- gründen auf 30 Mk. Geldstrafe. (C. T.)
Marburg, 14. Februar. In der festlich ge. schmückten, durch die neuen historischen Wandmalereien jetzt einen herrlichen Eindruck machenden Aula der Universität fand heute vormittag um 11 Uhr in Gegenwart eines sehr zahlreichen Publikums eine Gedächtnisfeier zum hundertjährigen Todestage (12. Februar 1904) des berühmten Königsberger Philologen Jmmanuel Kant statt. Nachdem die Chargierten der studentischen Korporalionen in vollem Wichs mit ihren Fahnen ihren Einzug gehalten, sang ein gemischter Chor. Die Gedächtnisrede hielt alsdann Herr Geh. Regierung-rat Prof. Dr. Cohen.
Schlächtern, 13. Februar. Das Bureau der Güterexpedition auf dem hiesigen Bahnhof wurde von Einbrechern heimgesucht, die aber mit leeren Händen abziehen mußten.
Kirchhain, 11. Februar. Der Feldhüter von Niederklein geriet auf dem Wege von Allendorf nach seiner Heimat in einen durch das Hochwasser angeschwollenen Graben und ertrank.
Göttingen, 11. Februar. Eine Gasexplosion mit sehr verhängnisvollen Folgen ereignete sich, wie bereits gemeldet, heute morgen gegen 6 Uhr in dem Hause Nr. 30 der Herzberger Chaussee und zwar im Besitztum des Herrn Rentmeister Maxen. Als um 6 Uhr das Mädchen mit einem brennenden Lichte die Küche betrat, ertönte ein Knall. Das Dienstmädchen Louise Schmiedeknecht wurde zurückgeschleudert und im Gesicht, an Händen und Armen, sowie an der Brust lebensgefährlich verletzt, so daß es sofort in die Klinik Überfahrt werden mußte. Die zwischen der Küche und einer auf der Straßenseite belegenen Kammer befindliche Fachwand wurde eingedrückt und zahlreiche Türen zertrümmert. Von der Giebelseite flog ein ganzer Fensterflügel in den Flur des Nachbarhauses Nr. 32, nachdem er, so gewaltig war der Luftdruck, die Haustür durchschlagen hatte. An diesem Hause wurden übrigens auch 15 Scheiben zertrümmert, ebenso gingen zahlreiche Fenster der gegenüberliegenden Villen (Parisius, Spatz, Kluckhohn und Gleitz) in Stücke. Glassplitter, Steine, Holzteile usw. bedeckten Vorgärten und Straße. Der Schaden ist ziemlich bedeutend. An dem Aufkommen des verunglückten Dienstmädchens wird gezweifelt. Die Katastrophe ist jedenfalls dadurch entstanden, daß nachts durch eine defekte Stelle am Gasrohr das Gas ausgeströmt ist und sich in der Küche angesammelt hat.
Göttingen, 11. Februar. Heute morgen geriet der Rangierer Schäfer aus Elliehaufen auf dem' hiesigen Bahnhof beim Wagenkoppeln unter b i e Räder eines Wagens, wodurch ihm der linke Unter« schenket und der rechte Fuß abgequetscht wurden. — In einem Garten der Reinhäuser Chaussee wurde auf einem Gartentisch niedergelegt die Leiche eines n e u - geborenen Kindes in einer großen Papierdüte gefunden. Man sucht nach der unnatürlichen Mutter. Frankfurt a. M.. 13. Februar. Hier wurden zwei Checkdiebe festgenommen und zwar der Hausbursche Heinrich Frost und der Kaufmann Heinrich Kalbfleisch. Der erstere hatte gestern bei der Effekten- unb Wechselbank einen gefälschten Check vorgezeigt.
8 erwisAtes.
— Ein dreister Diebstahl ist in einer der letzten Nächte bei dem Besitzer Matiak in Braunswalde verübt worden. Die Spitzbuben drangen (dem Ges. zufolge) in den Stall, schlachteten ein fetter Schwein ab und hingen die Eingeweide an einem Baume vor dem Gehöft auf. Außerdem nahmen sie noch sechs Hühner mit. Von den Dieben fehlt jede Spur.
— Eine beneidenswerte Stadt ist das 6550 Einwohner zählende Weißenburg in Mittelfranken. Gemeindeumlagen gibt es dort nicht, diejenigen Bürger, die ein Holznutzungsrecht besitzen, erhalten sogar noch alljährlich aus dem 1889 Hektar großen Stadtwald 100 Wellen und eine Fuhre Streu. Die Stadt hat, wie der Franks. Zlg. geschrieben wird, 431,603 M. Schulden, aber bei der eigenen Kämmerei und bei der Lokalmalzaufschlagskasse, ein Reinvermögen von 2,759,880 M., oder 423 M. pro Kopf der Bevölkerung.
— (Böse Folgen eines schlechten Scherzes.) Aus Zamora wird gemeldet, daß sich vor einigen Tagen einige Bauernjungen in einem Walde bei dem Dorfe San Ciprian damit unterhielten, das Geheul der Wölfe, die in jener Provinz sehr häufig angetroffen werden, nachzuahmen, und zwar mit solcher Virtuosität, daß viele des Weges kommende Leute entsetzt davoneilten, was den losen Buben, die hinter Sträuchern versteckt waren, nicht wenig Spaß machte. Da erschienen aber auch vier mit Büchsen bewaffnete Viehhändler, und als sie das Geheul vernahmen, schössen sie in das Unterholz, hinter dem sie die Wölfe vermuteten. Durch die umherfliegenden Schrote wurden drei der vorwitzigen Kinder getötet und mehrere andere verwundet.
— (Der Ehemann a ls Pfandobjekt.) Aus Petersburg wird geschrieben: Eine Bäuerin aus dem Dorfe Bjelostotfchek (Gouvernement Wilna) besaß am Tage vor einem Feste keinen einzigen Kopeken und fühlte sich erklärlicherweise deswegen sehr unglücklich. Was sollte sie beginnen, um zu Gelde zu gelangen? Ihr Mann war als unverbesserlicher Taugenichts weit und breit bekannt, auf ihn war nicht zu hoffen. In ihrer Not wandt« sie sich an ihre Nachbarin, ein nicht unbemitteltes älteres Mädchen, mit der Bitte, ihr einige Rubel zu leihen. Das Fräulein verlangte jedoch irgend eine Garantie. Selbst die feste Versicherung, daß ihre Schuldnerin das Geld ratenweise zu tilgen bestrebt sein werde, half nichts. „Ja, was soll ich Ihnen für ein Pfand geben, ich besitze wirklich nicht» mehr, was noch irgend einen Wert hätte," rief die arme Frau in ihrer Verzweiflung. „Vielleicht nehmen Sie meinen faulen Ehemann als Pfand an ?' Nun erhielt die Bäuerin wirklich das gewünschte Darlehen und machte sich damit freudigst auf den Weg in das Dorf, um einiges für die Wirtschaft zu besorgen. Die Idee, der Nachbarin ihren Mann als Pfand anzubieten, erschien ihr als drolliger Einfall, dem sie keine ernste Bedeutung beilegte. Wie groß war aber ihr Erstaunen, als sie bei der Rückkehr in ihre Wohnung ihren Mann nicht vorfand. Er war mit der Darlehnsgeberin verschwunden, und niemand wußte, wohin das Paar sich begeben hatte. Die verlassene Frau stellte auch keine ernsten Nachforschungen nach dem „Pfande" an, da sie recht froh war, der Last ledig zu sein.