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IEhrlich gesagt noch nie! Aber es ist mima Qualität!"

INoch nie?" wiederholte ich, ihn scharf an- Hiclend.

(Schluß folgt.)

, Bei den höchst mangelhaften Zuständen, welche im Orient noch immer herrschen, ist die Anlegung einer Karawanserei an den dazu bestimmten Orten eine

/ vre Wohlthat zu nennen. Diese öffentlichen Gebäude in Städte» und auch an den Landstraßen gewähren den Reisenden, ihrem etwaigen Gesolge und den Tieren eine sichere Unterkunft und ermöglichen wenigstens teilweise den vielleicht ausgegangenen Mundvorrat usw. für einen mäßigen Preis zu ersehen.

lit.5 öem AM« Uapoleons i.

ine Frau aus Amsterdam lvar auf den Tod angeklagt, aber dreimal von den kaiserlichen Gerichtshöfen sreigesprochcu lvorden. Da Ver- gtc der Kassationshof eine nochmalige Untersu-

^>g, und aus diese Weise kam die Sache vor den f ^leutsrat. Der Kaiser, welcher präsidierte, behaup- "h daß jene glückliche Uebereinstimmung der Ur= !'^ die spürte des Gesetzes gegen die Unglückliche cr- ^Ht habe; es müsse dieses merkloürdige Znsamuleu- ^slsen der Umjtäube ihr durchaus zum Vorteil gc- i teichm t?'

-Wt Dagegen wurde aber eingetoendet, daß das j unerbittlich sei und seinen ungestörten Fort­an» haben müsse, da der Kaiser jedoch im Besitz C5 wohlthätigen Hiljsmitlels der Begnadigung sei. ( [ Ur Breit darüber dauerte lange. Vorzüglich oppo- Mrte- Muraire der Ansicht des Kaisers; er sprach 1 ; »nb gut. Alle waren aus seiner Seite. Endlich ^ sich auch der Kaiser, indem er folgendes sagte: icine Herren! Es wird hier nach der Mehrzahl "«'stimmt, Ich bleibe mit meiner Ansicht allein, '"Ml also nachgeben; aber ich erkläre hiermit, daß ich ""sil meinem Gelvissen, sondern nur den Formen :Me. Sie hoben mit!) 311111 Slillschweißen gebracht, |

Hin vollkommener Sng der Hewstsücht.

4ÄZcr Dichter Colardeau starb im Jahre 1776 schon in seinem vierundvierzigsten Lebensjahr, nach­dem er kurz zuvor Mitglied der französischen Akademie geworden war. Als er bereits in den letz­ten Zügen lag, stattete ihm der Dichter Barthe einen Besuch ab, an welchem die Freundschaft nur geringen Anteil hatte. Ohne gerade ein böser Mensch zu sein, ermangelte Barthe aller seiner Empfindungen. Statt sich teilnehmend nach dem Zustand seines kranken Freundes zu erkundigen, sprach er sogleich von Poesie und Prosa und zog aus seiner Tasche ein umfang­reiches.Manuskript hervor, das der Schwerkranke mit

Karawanserei in Skutari.

Zittern anblickte.Ich will," sagte Barthe,Dein Urteil über ein Lustspiel vernehmen, welches ich soeben vollendet habe. Es ist ein großes Werk in fünf Alten, das den Titel führt:Der Egoismus oder die Persönlichkeit". Web mir Deinen Rat; denn das ist die Ursache, warum ich jetzt zu Dir komme!" Mein Freund," erwiderte Colardeau,der einzige Rat, den ich Dir geben kann, besteht darin, daß Du in Deinem Stück bie Erzählung einznschaltcn suchst; wie ein gesunder Mann zu einem mit dem Tode ringenden Kranken gekommen sei, um ihm ein Lust­spiel in fünf Akten vorzulesen; das ist der vollkom- Mtnste Zug des Egoismus, den ich kenne!" Mit diesen Worten hauchte Colardeau seinen Geist aus.

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[I Für Küche und Saus,

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1 Buicriswer Tellcriebraten. Ein schönes, hinteres Einet Mndslcisch. beitäusig u Kilo, wird zum Bruieu norg,r:chiei. Zwei - inck grobe Sellerie werben gewoscheu und sauber gepuht in

Apjellpvliev scjchmltk», 3« gelbe gkpurl« Md-u werben boz» geschnitten und mit .der Sellerie auf frischer Butter gedünstet, doch mu6 die Sellerie weiß bleiben. Dann kommt das Fleisch dazu, wird mit etwas Mehl bestäubt und langsam gedämpft und ab und zu mit starker Fleischbrühe aus LiebigS Fletsch-Extrall begossen; es muß recht lange dünsten, bis das Fleisch und die Wurzeln sehr weich sind, die mit dem Braten angerichtet werden.

Gesottene Schleie. Nachdem die Schleie mit siedendem Wasser begossen, oder mit Salz alles Schleimige abgerieben ist, werden sie geschuppt und ausgenommen, gesalzen, hieraus in einem Fischsud voll zwei Teilen Wasser, zwei Teilen Essig, Salz, Gewürz und Kräutern abgesotten, und mit einer Petcrfllien- oder Specktunke angerichtet.

Gebackene Kalbsleber in brauner Tunke 6 Personen, /eStunden. Man legt l'/2 Kilogramm Kalbsleber etwa eine halbe Stunde in süße Milch, nimuU sie heraus, trocknet sie gut ab, schneidet sie in fingerdicke Scheiben, falzt sie, paniert sie in Ei und geriebener Semmel und bäckt sie in kochendem Schmalz, Rindersett oder Butter aus. Dazu bereitet man fol­gende Tunke: Drei bis vier fein geschnittene Zwiebeln werden in Butter gedünstet, mit etwas Mehl zu goldbrauner Farbe ge­kocht, mit etwas Wasser, Effig und ,wei Theelöffeln Magg! vcr- unscht und über den Kalbsleberschnitten angerichtet.

^2 Sprüht. 6X

Wer da sümpft, braucht nicht zu bitten Und wer jung ist, kann viel tragen.

Unb ein Herz, das viel gelitten, Bleibt auch jung in alten Tagen.

* *

Im Unglück Nicht, im Glücke nur Empört es mich, daß die Statur Spin Tod schuf alle Kreatur, Und kann mich nicht drein finden Erst überwinden!

Vornehm scheinen, doch handeln gemein Das wächst beides auf einem Stein.

Ich dräng' nicht mit den Scharen Geh' stetig und allein, Nachdem die andern waren

Will ich fein. Otto Weddige: