2lus dein Fcldn«a Englands gegen die Huren. Ansibließrud au unsre früheren tertlick erianl.rtcn IllnstriNioucn über den Burea Meg vriNjicn wir heul auf der ersten Seite nusies Uuicrbaltnugsblarlcs ein Bild. welches beweist, mit meiner Aufopfernug diese Kämpfer die Freiheit ihres Vaterlandes 311 erhalten suchen. Der Baler, ein mit zehn Söhnen gesegneter Bure, sieht im Begriff, mit denselben seine Heimatstmte zu verteidigen. Die Gruppe iii ebenso anziehend wie charakteristisch.
Andrste- Polarboje. (Zu nebenstehender Abbildung). Im Cylinder der Andreeschen ©djiuintmboje, tvelche die Schaluppe Martha von König-Karlsland mitgebracht hatte, ist bei der seiner Zeit in Stockholm erfolgten Oeff- mmg keinerlei schriftliche Aufzeichnung gefunden ivorüen, oblvohl alles bis auf das kleinste, zum Teil mikroskopisch, untersucht wurde. lluzweifel- Hast hat man aber in dem ballouartigen, mit den schwedischen Farben bemalten Kortgesäß jene Boje vor sich, die Andrste an dem nördlichsten Punkt abzulassen gedachte, den die Expedition erreichen wurde. Das Herablassen der Boje sollte, um jede Beschädigung derfelhen beim Aufschlagen zu vermeiden, an einer Schnur . erfolgen, bereit in eine Oese der Boje greifender Karabinerhaken sich ganz von selbst auslösen mußte in dem Augenblick, da das Ge äst den Wasserspiegel oder die Oberfläche des Treibeises erreichte. Kapitän Svedcuborg, der bei dem Auf- stieg von Andrstes Ballon am 11. Juli 1897 zugegen war, bemerkte, daß sämtliche Bojen im tllugenblicf der Abfahrt mit ihrem Berschluß- siück versehen waren. Da die aufgefnudene Polarboje einen Berschlußdeckel nicht besaß, die Sckranbengewiude int Inneren aber sich völlig unversehrt zeigten, so sebloß Prof Hildebrandt, daß die Boje vermutlich in bem Bioment habe über Bord geworfen werden müssen, als Andrste eine Mitteilung hineinzulegen gedachte. Nansen dält die Auffindung der Boje für ein ungünstiges Zeichen; das Gefäß sei womöglich als Ballast ausgeworfen werben, nicht um Nachrichten zu geben, er habe keine Hoffnung mehr, daß die kühnen Lustschiffer gerettet und noch am Leben sind.
..... II
Sgmmel-Aürner.
Das Alter des Menschen. Es mag als eine sonderbare Anschauung aufgefaßt werden, wenn man behauptet, das Alter könne selbst wieder ein Mittel werden, das Leben zu verlängern. Dennoch ist dem so, da das Alter eine Verzögerung in den Verbrauch der Lebenskräfte bringt, durch welche die Abnahme derselben ausgeglichen wird. Der Organismus setzt sich also in die Lage, mit wenigem hauszuhalten, und das ist der wichtigste Fingerzeig für eine vernünftige Lebensweise im Alter. Würde ein Mensch mit seinem geringen Borrat an Kräften ebenso thätig, lebhaft, empfänglich und mannigfaltig fortfahren zu leben wie in frühern Jahren, so würde er seinen Kraftvorrat bald erschöpfen und den 5 ob herausfordern. Sogenannte „alte Jünglinge" welche alles mitmachen, was junge Leute thun und mit einer gewissen Eitelkeit ihr Alter ver- leugnen möchten, gleichen dem Verschwender, dessen scheinbar unerschöpfliches Dasein mit einem plötz- lichen Bankerott endigt. Es liegt aber in der Natur des Lebens selbst, daß dasselbe im Alter an Empfindlichkeit und Reizbarkeit abnimmt, wodurch sie Einwirkung aller inneren und äußeren Lebensreize gemildert und das Reaktionsvermögen oer Organe ebenfalls geringer wird; der ganze Lebensprozeß stimmt sich also herab, das Triebwerk geht langsamer, bedarf weniger Kraftaufwand
und , : geringere Bcdüt^üs der »;ru,t sichert die längere Dauer des Lebens.
Dem berühmtesten Gartenkünstler seiner Beit. Peter Joseph Lenub, dem Berlin und Potsdam so vieles verdanken, ließ König Friedrich Wilhelm IV. schon bei Lebzeiten im Park von Sanssouei, inmitten der von ihm gesa asfenen neuen Anlagen, eine Porträtbüste ausstelleu, um ihm zu zeigen, wie sehr er ihn ehre. Dem einfachen Sinn Seltnes gefiel liefe Auszeichnung aber gar nicht, und als er eines Tages einen vornehmen Fremden in den neuen Anlagen 11111=
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hcrfüh.te und tiefer ihn fragte, wen die Büste darstelle, löiberfir.bte es ihm, seinen eigenen Namen zu nennen, und da ihm nicht gerade ein andrer passender Name entfiel, sagte er: „Das ist Voltaire." Der Fremdling musterte die Züge der Büste eine Weile und meinte dann: „Dem sieht man doch gleich am Gesicht an, was für eine boshafte Kanaille er gewesen." Lenns erwiderte darauf nichts; da aber Gedanken schon zu jener Zeit zollfrei waren, erlaubte er sich zu deuken: „Gott, wie groß ist dein Tierreich!"
Auflösung
des Rätsels aus der ersten Nummer diese« OuartalS:
M Zahn. GK
Auflösung 6er Aureihungs-Aufgabe
auf voriger Nummer:
Du* andrer Menschen Gedanken solohen Ein- fluss auf uns haben.
Enttäuscht. A.: „Du, der Onkel hat auf den Brandbrief noch nichts geschickt, da mußt Du mir aus der Verlegenheit helfen." B.: „Gern, hier find 60 Pf. sende gleich eine Depesche hin."
Die kaukasischen Bergvölker J verlieh kräftiger, abgehärteter, aeiftia 11 Menschenschlag, und einzelne Stämme wie die Tscherkessen, stehen im Ruf groS heit. Anspruchslos und genügsam/ gewährt ihnen ihr wildes Alpenland, ihrem Unterhalt brauchen, und ihre both* Flinten, die sie meisterhaft zu führen « liefern ihnen manche gute Jagdbeute » sind der schönste Schmuck des Mannes, au nur des istachts ab nnb verläßt nie ohne d Hans; oft findet man in diesem schwer- licheit,abgelegenen Erdenwinkel Sübl > und Schießgewehre von überraschend Arbeit. In allen ritterlichen Uebung.tt W fliegerischen Völker Muster, namentlich 8 vortreffliche Reiter und wagen sich mit ausdauernden Pferden auf steile, Felsenpfade, die oft kaum für Fußgänger», bar erschein, n.
Der persische Herrscher Na-r-ed-d», ein großer Gönner der Dichter und Mi einen bei Hofe. Ja, er glaubte, baß,«« Verse schmieden könne. Einmal las er 3 Hofpoeten eines seiner Gedichte vor und i seine Ansicht. Der Dichter erwiderte: Äm zeihe mir, aber ich finde, daß das Gedicht n Schund ist." — „Führt den Esel in bic & befahl der Schah. Und so geschah eS. h Tage später besamt sich der persische Herrsche und ließ den Dichter wieder zu sich fonnneu. las ihm abermals einige Verse feiner eim Mache vor und befragte den Dichter im ftf teil. Dieser sagte gar nichts, sonderst rot sich um, als ob er gehen woll'e. „*3*1? „Zurück nach den Ställen. Wieder großtrZchx Nasr-ed-din war beschämt, und der. Dichtti langte wieder in die frühere Gunst/
wie matt Fischotter fängt. HieDttai bekanntlich mit Vorliebe Baue auf, welche st den Ufern befinden, um hier zu schlafen * ruhen. Man hat nun den Versuch gemacht, Baue künstlich in Gestalt von ©räben 0111 Ufern anzniegen, welche etwa vier Meter!: zwei Meter tief unb einen Meter hoch sind. 2 Gräben werden dann leicht mit Rasen übech doch so, daß sie von den Fischottern bemerlt: ausgesucht werden können. Die Versuche h gelehrt, daß die Thiere diese Gräben in bet; als Ruhestätte benutzen. Bemerlt man nach: undzwanzig Stunden, daß eine Otter in d«F geraten ist, so werden die Oeffnungen schnei!: Netzen oder Säcken überdeckt. Durch das 8« nufgcschreckt, sucht die Otter zu eutkoninmi 1 gerät so in das Netz oder den Sack.
Buchstabenrätsel.
Mit a entschwanden Durst und Müdigkeit, Mit 0 bewies es die Zufriedenheit, Mit ie ist's dem höchsten Gluck ge i eiht, Mit e ein dunkler Schluß für allezeit.
Mortspielvätf'rl.
Der Batet Moltle schloß die SchlochteinilSve In dieses, zu verbergen sie, hinein. Doch die Kokette hält eS an die Zähne Mit schelmh'chem Blick, um reizender zu sein. Die Biene träufelt ihre Honiglhrän« In diese«, emsiglich, deim Sonnenschein, Doch ist sein Zweck, wie ich nicht fälschlich Hüt t Ein Weiser nicht, nur leerer Wind allein.
Rätsel.
Ein lleineS Wörtchen bin ich nur Doch stärker noch als eine Schnur, Ein Zeichen niehr und ich muß sprechtn Von einem traurigen Gebrechen. Füg' noch ein Zeichen mir hinzu So fliegt ein Vogel flugs Dir zu, Hängst du mir noch ein Zeichen an, An Deutschlands Gauen stieß ich dann: Eiu Laut verwandelt mich nun wieoer, Zum Schöpfer vielgefung'ner Lieder.
fAnflösungen folgen in nächster Nummer).
Auflösungen aus voriger Nummer:
der zweisilbigen Scharade: Hansfranl der Rätsel«: Rausch, Rauch.
Nacht nick nur dem Inhalt d. Bl. »erboten Gesetz von, 11 jvt 7»,
Verantwortlicher RedaUe r W. Korrnlnnn, •'«" " Druck und Verlag von <
Jhring A Sabrc-.UutU, Berlin =>■ «. «^