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Iet -e- Hersfeld, 11. September. (Wild.) Die "'klaren Herbsttage sind gekommen mit ihren fliegenden, er neiden Schleiern voller Poesie. Ueber die Felder und "n Muren ertönt das Knattern der Gewehre, denen täglich 'Mas Wild zum Opfer fällt. Die Jagd liefert schier un- ^erschöpfliche Quellen der Unterhaltung für den Waidmann ""und erwünschte Abwechslung für den Küchenzettel der ^sorgenden Hausfrau. Da ist es vielleicht Zeit, auf ^einzelne Punkte aufmerksam zu machen, deren Berück- ^sichtigung von niemand außer Acht gelassen werden sollte.

Wild muß stets vor der Zubereitung einige Tage hängen, ''aber niemals gar zu lange aufbewahrt werden, da es viel geronnenes Blut enthält und folglich leicht in Fäulnis übergeht. Wenn sich Wild im Stadium des MflHautgout befindet, ist dies bereits geschehen. Manche blieben diesen Zustand, er ist aber keineswegs gesund. uf'Seim Einkauf von Hasen achte man darauf, daß fie keinen fleischigen Rücken haben und die Augen klar sind. "»Man läßt sie, ausgenommen und ausgetrocknet an m einem kühlen, luftigen Orte im Fell hängen. Ist der "»Hase schon abgezogen, versichere man sich, daß er dunkel- rotes Fleisch hat. Will man ihn länger ausbewahren, "gso schlage man ihn in ein in Essig getauchtes, leinenes Euch. Man wasche den Hasen nur ab, lasse ihn nie ^wässern. Junge Vögel sind im allgemeinen an der in Weichheit ihrer Federkiele zu erkennen; junge Rebhühner haben sehr helle Füße, junge Fasanen kurze, plumpe m Krallen. Wilde Enten von großen Binnenseeen muß «man ihres Fischgeschmacks wegen vor dem Braten kurze i«i Seit mit frischem Heu abkochen, oder auch mit grobem dii Brot. Alle wilden Enten müssen möglichst schnell nach ilkbem Schusse gerupft werden. Es beeinträchtigt den H Geschmack des Bratens, wenn sie in den Federn hängen W bleiben.

(-) Hersfeld, 10. September. (Rittershaus- Concert.) Wir können unseren Musikfreunden die sie gewiß interesstrende Mittheilung machen, daß der gefeierte Tenorist Alfred Rittershaus, der sich Hm vergangenen Jahre so schnell in Aller Herzen hinein- gesungen, auch in dieser Saison, vor Antritt seiner ^großen Tournee durch die Vereinigten Staaten von ^Nord-Amerika, hier wieder einen einmaligen Opern-und Lieder-Abend veranstalten wird und zwar im Oktober. S^Das Programm enthält ausschließlich Opern-Fragmente, Balladen und Lieder, die Herr RittershauS in unserer "' Stadt noch nicht zum Vortrag gebracht hat, wieAm '"stillen Herd" ausDie Meistersinger von Nürnberg", PLohengrin'sAnrede an den Schwan" ausLohengrin", ""Trinklied ausCavalleria rusticana", die BalladeDie . beiden Grenadiere" von Schumann rc. Wir glauben b"aus dem Herzen und im Sinne aller unserer Musik- freunde zu sprechen, wenn wir dem ausgezeichneten ^Künstler ein herzlichesWillkommen" zurufen. Vor- «merkungen auf nummerirte Sitze werden jetzt schon in tR der Musikalien-Handlung von Ed.Hoehl entgegengenommen. K * Bekanntlich sind seit dem 1. d. M. in Folge Auf- >» lösung der deutschen Feldpost in Ostasien porto- B freie Feldpostsendungen dahin nicht mehr zulässig. Trotz­dem werden an die deutschen Truppen in Ostasien immer noch in großer Zahl Briefe und Postkarten eingeliefert, 'die nicht frankirt, sondern lediglich mit dem Vermerk Feldpostbrief" oderSoldatenbrief. Eigene Ange­legenheit des Empfängers" versehen sind. Wir machen ^deshalb darauf aufmerksam, daß private Briefsendungen iHn Angehörige der Ostastatischen Besatzungsbrigade, der »»Besatzung von Kiaulschou und der Besatzungen der )n deutschen Kriegsschiffe in Ostasien jetzt den für den Verkehr innerhalb Deutschlands festgesetzten Frankosätzen ikl und Gewichtsgrenzen unterliegen: für gewöhnliche Briefe bis 20 Gramm einschließlich 10 Pf., bei größerem Se« wicht20 Pf., für Postkarten 5 Pf. Briese an nicht ^im Osfiziersrange stehende Mannschaften rc. kosten jedoch auch beim Gewicht von mehr als 20 bis 60 Gramm if nur 10 Pf., wenn fie den VermerkDurch das Marine- « Postbureau in Berlin" tragen. Für die nach Vorste- iahendem nicht frankirten Briefsendungen müssen die Empfänger das Porto und die Zuschlaggebühr zahlen.

nt Homberg, 9, September. Hier starb vor etlichen e»Tagen der einer hessischen Försterfamilie entstammende Förster Johannes Jericho in dem hohen Alter von 87 ^Jahren. Der Verstorbene, seit etwa 10 Jahren pensionirt, j hatte seine geistige und körperliche Frische bis in sein hohes Alter behalten.

K Cassel, 9. September. Durch achtloses Fortwerfen eines Streichholzes, welches auf einen an der Scheune lagernden Hausen Stroh fiel, wurde am Sonnabend ^Nachmittag in Obervellmar ein großes Brandunglück veranlaßt. Mit großer Schnelle ergriff das gierige ^Element die Heu- und Strohvorräthe der Scheune und »bald stand biefe selbst wie die angrenzenden Stallungen jiiunb das Wohnhaus in lichter Lohe. Es kann als ein Glück bezeichnet werden, daß die Gebäude isolirt standen ^bei dem herrschenden scharfen Winde hätte sonst leicht größeres Unglück entstehen können. Erst gegen 6 Uhr .Morgens gelang es der Ortsfeuerwehr, jede Gefahr eil Tür die Nachbargebäude zu beseitigen. Der Urheber der traurigen Katastrophe, der Landwirth N., stellte sich freiwillig auf dem Bürgermeisteramt.

- Hosgeismar, 9. September. Heute Vormittag ^fanden an der Straße nach Niedermeiser Gefechtsübungen .zwischen dem 82. und 83. Jnf.-Negt., denen je 2 .Schwadronen des hiesigen Dragonerregiments und je 3 ^Batterien des Hess. Feld-Artillerie-Negiments Nr. 47 ^»getheilt waren, statt. Die ersteren Truppen rückten 6t I119 der Gegend von Oberlistingen, letztere von Hümme IUS gegen einander vor. Dem interessanten militärischen

Schauspiel wohnte ein zahlreiches Publikum bei. Das 3. Bataillon der 82er und Theile des Dragonerregiments bezogen an der genannten Straße Vorposten-Biwack.

Messungen, 10. September. Ein schwerer u n - glücksfall hat sich gestern Abend hier zugetragen. Eine auswärtige Seiltänzergesellschaft, welche seit einigen Tagen hier Vorstellungen giebt, ließ auch von 2 Knaben auf einem ca. 12 m hoch gespannten Drahtseil geradezu halsbrecherische Künste ausführen. Dabei stürzte der ältere, ein Knabe von etwa 13 Jahren, vom Seile und | fand dabei seinen Tod.

Frankenhain bei Treysa, 9. September. In der hiesigen von französischen Flüchtlingen im Jahre 1701 gegründeten Gemeinde werden umfangreiche Vorberei­tungen für die am 22. d. Mts. zu begehende Zweijahr­hundertfeier getroffen.

Heiligenrode, 7. September. Am vergangenen Freitag wurde an einem vierjährigen Mädchen eines hiesigen Einwohners, welches beim Auflesen von Aepfeln unterhalb unseres Dorfes beschäftigt war, ein Sitt­lichkeitsverbrechen durch einen 20jährigen hiesigen Burschen verübt. Die Eltern des Kindes mußten sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Der Verbrecher wurde nach langem Suchen im Heu auf dem Boden seines väter­lichen Hauses verborgen entdeckt und dem Gendarmen übergeben, durch welchen dann die Einlieferung ins Untersuchungsgefängniß in Cassel erfolgte.

Beiseförth, 9. September. In vergangener Nacht wurden die Bewohner unseres Ortes durch Feuerlärm aus dem Schlafe geschreckt. Es brannte in dem benach­barten B i nsförth, und zwar fielen dem Feuer drei gefüllte Scheunen des Gutshofes'zum Opfer. Entstehungs­ursache bis jetzt noch unbekannt.

Han. Münden, 9. September. Gestern Abend 7 Uhr wurde einem 9jährigen Schulknaben Gustav Fritz von hier vor der Hippmann'schen Schießbude das linke Auge ausgeschossen. Einem Erwachsenen, der im Begriff war, loszuschießen, entfiel plötzlich die Flinte seinen Händen und schon prallte die Bleikugel in das Auge dieses bejammernswerthen Knaben, der nicht weit davon gestanden und zugesehen hatte.

$ t r m i f 411 §.

Eine Geldsammlung zu Gunsten desSergeanten Hickel, des Wachtmeisters Buckpesch, des Vizewachtmeisters Schneider und des Unteroffiziers Domnig, die aus dem Militärverhältnis ausscheiden müssen, hat der aus dem Gumbinner Prozeß bekannte Rechtsanwalt Horn in Jnster- burg, Königsbergerstr. 11 eröffnet. Er bittet um Sen­dungen an seine Adresse.

(Drahtlose Telegraphie auf Se e.) Der nach einer sehr schnellen Ozeanreise von 5 Tagen 17 Stunden am 20. August Vormittags inNew-Dork eingetroffene SchnelldampferKaiserWilhelm der Große" hat als erster Seedampfer schon am Abend vorher (19. August) mit Hülfe des Marconi-Apparates eine Verbindung mit dem 192 Seemeilen von New-Aork entfernten Nantucket-Feuerschiff in 20 Seemeilen Abstand hergestellt. Vom Feuerschiff aus wurde das Schiff telegra­phisch nach New-Iork gemeldet, so daß man dort etwa 8 Stunden früher wie sonst von der bevorstehenden Ankunft des Dampfers unterrichtet war. Bislang konnten die einkommenden Dampfer erst von Sandy Hook aus nach New-Aork gemeldet werden. Auch auf der Rück­reise der Dampfer ist am 3. September wieder in Bremerhaven eingetroffen wurden, wie derHann. Cour." meldet, mit dem Feuerschiff Depeschen in einer Entfernung von 20 bis 30 Seemeilen gewechselt.

Die Fleischerei-Berufsgenossenschast siedelt in den letzten Tagen dieses Monats von Lübeck nach Mainz über und eröffnet daselbst, Karmelitenplatz 4, am 1. Oktober l. Js. ihr Central-Verwaltungsbureau.

Ueber einen interessanten Flug im lenkbaren Luftballon, der von Saind Cloud bei Paris nach dem Bois be Boulogne und zurück ge­macht wurde, wird folgendes gemeldet: Der Aufstieg wurde von dem Brasilianer Santos Dumont unter­nommen. Er rief seinen Freunden, die zum Fluchver- suche nach Saint Cloud gekommen waren, zu:Wollen Sie meine Gäste sein? Wir treffen uns im Cascaden- Restaurant des Bois be Boulogne!" Thatsächlich landete der Brasilianer wenige Minuten später am Eingänge jenes Restaurants, wo der Erfolg in unzählichen Trink- sprüchen gefeiert wurde. Während des RückflugS nach Saint Cloud blieb der Apparat im Gezweige eines Baumes des Rothfchildfchen Parks hängen, fast an der­selben Stelle, wo ihm ein gleiches Mißgeschick bei dem ersten Rückfluge vom Eiffelthurm passirte. Santos Du­mont, dessen Fahrzeug geringen Schaden erlitt, hält nunmehr die kritischen Stimmen, welche sein Steuer als zu schwach im Verhältniß zum Umfange des Apparates erklärten, für voll berechtigt und will entsprechende Aenderungen vornehmen.

Das erwartete frohe Ereigniß im Hause der Königin Wilhelmina zieht schon jetzt die Auf­merksamkeit von ganz Holland auf sich. Jede Frau in Holland sieht dem Ereigniß mit ebenso großer Theil­nahme entgegen, als wenn es im Hause ihrer eigenen Schwester oder Tochter vor sich gehen sollte. Die Frauen Amsterdams werden als Taufgeschenk ein Leinenmützchen überreichen, das mit Perlen und Diamanten besetzt wird. Eins der hübschesten Geschenke ist das Kissen, das die Frauen der Minister herstellen. Sofort nach der Geburt wird das Kind auf dieses Kiffen gelegt, und die Minister müssen sein Geschlecht bezeugen. Ein schönes, Tauskleid

ist das Geschenk der Frauen im Haag; es wird von weißer Seide sein und Diamantknöpfe haben. Die Damen des holländischen Adels schenken eine silberne Wiege.

Von einer schwerenKatastrophe bei einer italienischen Schießübung wird be­richtet: In der Batterie Strega in Genua hatte sich eines der Geschütze beim Scharfschießen nicht entladen. Infolgedessen wurde nach Verlauf von einigen Minuten befohlen, die Ursache des Versagens zu untersuchen. Ein Theil der Soldaten prüfte die Mündung des Geschützes, ein anderer den Verschluß. Plötzlich erfolgte eine furcht­bare Explosion, alsdann ein entsetzliches Wehegeschrei. Als sich der Dampf vorzogen hatte, bot sich den Offizieren und den exercierenden Mannschaften ein gräßlicher An­blick. Ueberall Bäche von Blut und zerstückte mensch­liche Körpertheile: Sieben Todte und elf Verwundete waren der Explosion des Geschützes zum Opfer gefallen. Der Verschluß wurde 400 m rückwärts geschleudert, warf eine dahinter stehende Mauer um und durchbohrte das Dach eines benachbarten Conventes. Das Geschoß fiel dicht vor einem englischen Dampfer im Hafen ins Meer. Merkwürdig ist, daß zwei andere Soldaten, welche eben­falls zu der Uebungsmannschast gehörten, völlig un­verletzt blieben.

(Mord und Selbstmord eines Londoner Heirathsschwindlers.) Eine schreckliche Tragödie ereignete sich in London. Unter der falschen Angabe, der Sohn eines reichen Gutsbesitzers zu sein, knüpfte der Verkäufer in einem Weißwaaren- geschäft, E. W. Raymond, 20 Jahre alt, mit der durch ihre auffällige Schönheit und ungewöhnliche Bildung ausgezeichneten, 18 Jahre alten Alice Dellow, der Tochter des Besitzers der Railway Tavern in Sandell Road, Camden Town, eine Bekanntschaft an, die schließlich zur Verlobung des jungen Paares führte. Unglücklicherweise hatte der Vater des jungen Mädchens die Angaben des jungen Mannes auf Treu und Glauben angenommen und er gestattete ihm darum, seine Tochter zu einem Balle zu nehmen, der, wie Raymond sagte, von seiner verheiratheten Schwester in Bryanston Square veran- staltet werden sollte. Mr. Dellow war auch damit ein­verstanden, daß das Mädchen über Nacht bei der Schwester Raymonds bleiben sollte. Alle diese Angaben des jungen Menschen waren erlogen. Unter dem Vorwande, sich für den Ball umzukleiden, nahm er sie in das Haus seiner Eltern nach 124 Carlton Road, indem er vorgab, daß er dort zur Miethe wohne. Er führte seine Braut dort in das Parlor, wo er, wie es scheint, nach einem furcht­baren Kampfe dem Mädchen Gewalt anthat und sie dann mit einem spitzen Hammer ermordete. Er selbst ver­giftete sich mit Oxalsäure. Die Eltern, Leute in be­scheidenen Verhältnissen, hatten von dem Kommen ihres Sohnes und von den weiteren Vorgängen nichts gehört und entdeckten, was sich zugetragen, erst am nächsten Morgen, als sie die Zimmerthüre im Erdgeschlosse ver­schlossen fanden und durch das Fenster Eingang erzwängen. Dem Mädchen waren alle Kleider vom Leibs gerissen. Der Mund war ihr zugestopft. In den furchtbaren Schmerzen, die der Mörder nach der Vergiftung aus- zuhalten hatte, war er zu den Füßen seines Opfers hingerollt, wo man ihn starr siegen fand.

(Kleinere Nachrichten.) Wie dieT. A. Z." meldet, ist der Holzhändler Aron Bern­stein in Tilsit, Inhaber der im August in Konkurs gerathenen Firma, gestern verhaftet und in das Amts­gerichtsgefängniß überführt worden. Aus Salzburg wird gemeldet: Der Sohn des LandtagSabgeordneten Letmayer stürzte sammt einem anderen ihn begleitenden jungen Mann vom Untersberg ab. Beide sind schwer verletzt.

Standesamtsbezirk Friedewald.

Monate Juli und August 1901. Eheschließungen.

Am 20. Juli. Küfer Peter Träger mit Charlotte Seelig zu Friedewald. - 3. August. Wagner Conrad Seelig mit Elisa - beth Susanna Koch zu Friedewald. 10. Metzger Georg i Deist zu Friedewald mit Anna Katharina Fischer von Ober i lengsfeld.

Geburten.

Am 9. Juli. Katharina Elisabeth, T. des Schreiners Wilhelm Hofmann zu Friedewald. 15. Sophie, T. desSchornsteinfegers Johannes Raake zu Friedewald. 23. Anna Marie Elisabeth, ! T. des pract. Arztes Dr. Wilhelm Bartels zu Friedewald. 25. ; Conrad Adolf, S. des Schuhmachers Conrad Führer zu Herfa. 2. August. Anna, T. des Schneiders Johannes Pfromm zu Friedewald. 8. Friedrich, S. des Arbeiters Friedrich Hofmann zu Friedewald. 26. Conrad, S. des Arbeiters Heinrich Pfromm zu Friedewald.

Todesfälle.

Am 5. Juli. 1 Kind todtgeboren des Zieglers Schellhas i zu Friedewald. 7. Taglöhner Valentin Stephan von Herfa, 54 Jahre 3 Monate alt. 16. Margarctha, Ehefrau des i Zieglers Johannes Schellhas zu Friedewald. 19. August.

1 Kind, todtgeboren, des Ackermanns Peter Gebauer zu Oberncurodc. '

Schlachtbericht des städtischen Schlachthauses für den Monat August IDOL

Es wurden geschlachtet: 29 Ochsen, 1 Bulle, 1S Kühe, 36 Rinder, 238 Schweine, 144 Kälber, 90 Hämmel und 97 Schafe.

Tuberculose wurde festgestellt bei: 2 Ochsen, 3 Kühen, 1 Rind und 11 Schweinen, Finnen bei 1 Kuh.

Wegen Tuberkulose wurden theilweise beanstandet: 1 Ochs, 1 Kuh und 4 Schweine.

Aus andern Gründen wurde 1 Kalb ganz beanstandet. Hersfeld, den 9. September 1901.

Thierarzt Fricderich, Schlachthofverwalter,