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getroffen. Kneißl erhielt aber doch davon Kunde und siedelte in den benachbarten Weiler-Geisenhofen über, wo er sich in einem zur Zeit unbewohnten Hause, das dem Gütler Bader in Aufkirchen gehört, einquartierte. Bader mußte ihm Lebensmittel liefern, so daß Kneißl in der Nacht zum 4. d. ein Trinkgelage veranstalten konnte, an dem sein Vetter Vöst und eine Wäscherin aus München theilnahmen. Als diese zur Eisenbahn zurück- gingen, wurden sie von einem Polizisten angehalten und verhaftet; auch Bader und seine Frau wurden festge­nommen. Die rasch verstärkte Polizei umschloß mit einer dichten Kette das ganze Gehöft, in dem sich Kneißl noch befand. Da Kneißl noch über 50 Patronen besitzen sollte, waren Gendarmerie und Schutzmannschaft beauf­tragt, mit unbedingter Vorsicht zu handeln. Es sollte unter keinen Umständen ein weiteres Menschenleben aufs Spiel gesetzt werden. Kneißl wurde also zunächst regel­recht belagert. Gestern Vormittag gingen 25 Gendarmen zu einem regelrechten Angriff auf das Haus über. Nach halbstündiger Beschießung stürmten sie das Haus. Kneißel feuerte zwei Revolverschüsse ab, ohne zu treffen. Er

wurde, hinter dem Kamin im Obergeschoß versteckt, durch drei Revolverschüsse am rechten Oberarme und am Bauche verletzt und dann überwältigt. Unter großem Jubel der Bevölkerung wurde er aus dem Baderanwesen heraus­getragen und in der Scheune des Nachbarn durch den Polizeiarzt verbunden. Er war noch mit Munition aus­gezeichnet versehen. Außer seinem Drilling hatte er noch einen Revolver zur Verfügung. Kneißl wurde mit der Bahn nach München in das chirurgische Spital gebracht, wo sich herausstellte, daß die Verletzung im Unterleib lebensgefährlich ist. Nachmittags wurde die Kugel entfernt. Ob der Verbrecher mit dem Leben davonkommt, läßt sich zur Zeit noch nicht sagen.

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Kirchliche Nachrichten.

Evangelischer Hottesdienk.

Sonntag den 10. März.

Vormittags Missionsgottesdienst: Herr Missionar Bohner von der Baseler Kamerun-Mission. Nach Schluß des Gottesdienstes Kollekte für die Baseler Mission. Nachmittags: Herr Pfarrer Hosbach.

Mittwoch, den 13. d. Mts. Abends 8 Uhr: Gottesdienst in der Kospitalskapelle.

60 Anteile

des älteren Losfparvereins sind käuflich abzugeben. Nähere Auskunft erteilt

Herr C. Zicken draht, Clausthor.

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Die Mitglieder laben wir hiermit zu einer

zweiten

Generalversammlung

auf

Mittwoch den 15. März,

Abends 8 Uhr,

in das Gasthauszum Stern" ergebenst ein. Wir bitten um zahlreiches Erscheinen, da in dieser (2.) Versammlung jede An­zahl der Erschienenen statutenmäßig beschlußfähig ist. Gegenstand der Tagesordnung ist ein aus der Kündigung von 60 Anteilen her- vorgegangener Antrag des Vorstands auf Ermächtigung desselben zum Verkauf von Losen, soweit zur Befriedigung der gekündigten Anteile erforderlich.

Der Vorstand.

Mittwoch den 13. Mär; d. |

von Vormittags 10 Uhr ab,

kommen auf der Oberförsterei Mackenzell zum meistbietend den Verkauf gegen Zahlung, als:

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Der Forstmeister Franz.

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Um gütige Unterstützung meines neuen Unter­nehmens sehr bittend, zeichnet mit vorzüglicher

Hochachtung

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den angefertigt.

Hiermit zur Mittheilung,

3^ üoß Misere HenK «gekört find und jinii Hecken bereit sieben,

unter denselben Deckbestimmnugeu wie bei den staatlichen Hengsten, und verweisen wir hiermit auf dieselben.

Deckgeld wird in derselben Höhe erhoben, wie bei den staat­lichen Hengsten und zwar 10 Mk. Deckgeld (u. 50 Pfg. Trinkgeld) oder 5 Mk. Deckgeld und 10 Mk. Fohlengeld (u. 50 Pfg. Trinkgeld). In dem letzteren Falle müssen jedoch die 5 Mk. sofort beim ersten Andecken bezahlt werden. Nur Deckschein gilt als Quittung über erfolgte Zahlung.

U werden Fohlen für unsere bilde anaenummen.

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