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dem 1. Januar 1901 die Bestimmungen des neuen Bank­gesetzes vom 7. Juni 1899 in Kraft getreten. Der deutschen Reichsbank ist es während der verflossenen fünfundzwanzig Jahre gelungen, das vaterländische Wirthschaft-leben nachhaltig zu stützen und zu fördern. Ein gewaltiges Filialnetz, wie es keine fremde Central- Notenbank aufzuweisen vermag, ist in diesem Zeitraum entstanden. Die Zahl der Zweiganstalten wuchs allmählich auf 330 heran, und noch immer treten neue hinzu. Die Vorbedingungen für eine gedeihliche Wirksamkeit auch der Zweiganstalten aber wußte die Reichsbank vor allem durch ihre großartige Ausgestaltung des Giro- Verkehrs zu schaffen. Der Giro-Verkehr, welcher der Erleichterung der ZahlungS - Ausgleichungen dient und dadurch von größtem volkSwirthschaftlichen Nutzen ist, fristete vor dem Bestehen der Neichsbank in Deutschland ein kümmerliches Dasein. Heute dagegen ist dieser Ge­schäftszweig dank der Thätigkeit der Reichsbank zur höchsten Entfaltung gebracht und in seiner planmäßig durchgeführten Einrichtung für eine Reihe auswärtiger Staaten vorbildlich geworden. Das gesammte deutsche WirthschaftSgebiet stellt gegenwärtig infolge der kosten­freien Giro-Lebertragung von einem Orte zum andern und infolge der Einbeziehung sämmtlicher Zweiganstalten in den Giro-Verkehr so zu sagen einen einzigenGiro- Platz" dar. Die Umsätze im Giro-Verkehr, welche bei der Preußischen Bank im Jahre 1875 nur 834 Mill. Mark betrugen, hoben sich bis zum Jahre 1899 auf 156 Milliarden, die Giro-Guthaben von 219 Millionen Mark im Durchschnitte des Jahres 1876 auf 525 Mill. Mark im Durchschnitte des Jahres 1899, und aus einer ganz geringfügigen Zahl von Konten sind in derselben Zeit 14 987 geworden. Auch auf anderen Gebieten ihrer geschäftlichen Thätigkeit ferner, wie auf dem des Kredit-Wesens, der Aufrechterhaltung der Währung, der Aufbewahrung und Verwaltung von Werthpapierenj u. s. w., hat die Reichsbank außerordentliche Erfolge aufzuweisen. So haben sich beispielsweise die der Ge­schäftswelt und den Privaten gewährten Kredite in dem fünfundzwanzigjährigen Zeitraum weitmehr als verdoppelt. Sie betrugen im Jahre 1899 nicht weniger als 9795 Millionen Mark und man geht gewiß nicht fehl in der Annahme, daß die Kredit-Gewährung im abgelaufenen Jahre den Betrag von 10 Milliarden Mark über­schritten hat.

Der Cultusminister hat unter dem 29. Dezember folgende Verfügung erlassen: I. Die Vorsteher der Kliniken, Polikliniken und sonstigen Krankenanstalten weise ich darauf hin, daß medizinische Eingriffe zu anderen als diagnostischen, Heil- und Jmmunifirungszwecken, auch wenn die sonstigen Voraussetzungen für die rechtliche und sittliche Zuläffigkeit vorliegen, doch unter allen Um­ständen ausgeschlossen sind, wenn 1. es sich um eine Per­son handelt; bie noch minderjährig oder aus anderen Gründen nicht vollkommen geschäftsfähig ist; 2. die be­treffende Person nicht ihre Zustimmung zu dem Ein­griffe in unzweideutiger Weise erklärt hat; 3. dieser Erklärung nicht eine sachgemäße Belehrung über die aus dem Eingriffe möglicherweise hervorgehenden nach­theiligen Folgen vorausgegangen ist. II. Zugleich be­stimme ich, daß 1. Eingriffe dieser Art nur von dem Vorsteher selbst oder mit besonderer Ermächtigung vor- genommen werden dürfen; 2. bei jedem derartigen Ein­griffe die Erfüllung der Voraussetzungen zu I. Nr. 13 und II. Nr. 1 sowie alle näheren Umstände des Falles auf dem Krankenblatte zu vermerken sind. III. Die bestehenden Bestimmungen über medicinische Eingriffe zu diagnostischen, Heil- und Jmmunifirungszwecken werden durch diese Anweisung nicht berührt.

Nach Einführung der Ober-Stabsarztprüfung hat mittlerweile die wissenschaftliche Vorbildung der Mediziner eine ganz wesentliche Erweiterung erfahren. Auch die Fortbildung der Militärärzte ist durch militärärzt- liche Fortbildungskurse und durch die Kommandierung jüngerer Militärärzte zu Kliniken, Krankenhäusern unv wissenschaftlichen Instituten gewährleistet. Dies wird, da überdies die Civilärzte häufig den Uebertritt in das aktive Sanitätskorps der Prüfung wegen vermeiden, den Fortfall der Ober-StabSarztprüfung ermöglichen lassen. Auch ist hierdurch zu erwarten, daß eine erwünschte Ver­mehrung der Zahl der Uebertretenden stattfinden dürfte. Als Vorbedingung für diese Maßnahme ist eine Ver­mehrung der Zahl der zu den Fortbildungskursen zu kommandirenden Stabsärzte und eine Verlängerung dieser Kurse auf vier Wochen vorgesehen.

$tr Triez ii Aiksrik«.

Die Burenpferde laufen schnell: Nach einem Kap- städter Telegramm ist eine Burenabteilung in Glen Harry einer Station an der Eisenbahn unmittelbar im Norden von Graef Neinet erschienen.General William» zwang die südwestlich von Middelburg befindlichen Buren zum Gefecht. Die Engländer besetzten Graef Reinet." So wird weiter gemeldet. Darnach scheint e» fast, als habe Williams gegen die Buren nicht glücklich gefochten und habe sich auf Graef Reinet rückwärts konzentrieren müssen, um dies wenigstens zu decken I Jedenfalls find nun schon die Buren auf halbem Wege zwischen dem Oranje und St. Elisabeth angekommen! Und die Besorgnis der Briten erhellt wohl zur Genüge aus folgendem Bericht derDaily Mail" :

»Das westliche Kommando verursacht am meisten Besorgnis. Es hat sich in zwei Abteilungen geteilt, welche gabelförmig von einander maschieren. Die eine Abteilung maschiert über Sutherland nach Malmesbury

zu, die andere konzentriert sich bei Beaufort West. Die Buren, welche Carnavon verlassen haben, bewegen sich nach Fraserburg zu und werden von einer Uebermacht von Kavallerie verfolgt. Auf der östlichen Seite des Gebietes, in welches die Buren eingefallen sind, konzen­trieren sich die Buren in der Nähe von Steijnsburg, um nach Cradock durchzudringen, welches eines der wich­tigsten strategischen Zentren in der Kolonie ist. Die Proklamation der Kap-Regierung, welche die loyalen Einwohner der Kolonie aufruft, den Truppen zu helfen, war in Folge der besonderen Taktik der Buren nötig. Dadurch, daß dieselben sich in kleine Abteilungen zer- splittern und eine Schlacht ablehnen, vergrößern sie die Schwierigkeit, der Invasion Herr zu werden, sehr. Die Buren verbreiten sich jetzt über ein gewaltiges Gebiet und es ist ein Armeekorps nötig, um mit ihnen fertig zu werden."

Dewet hat feine Richtung schon wieder geändert. General Knox berichtet, Dewet habe versucht, Bethlehem zu gewinnen, sei jedoch durch Pilcher daran verhindert worden und habe sich auf Lindley oder Reitz zurückziehen müssen. Allzu gut scheinen die Briten also seine Spur nicht festzuhalten. Und daß es für sie noch recht wenig geheuer im Freistaat ist, zeigt folgende Meldung:Eine Abteilung berittener Infanterie stieß, als sie Kroonstad verlassen hatte, auf Widerstand, es gelang ihr jedoch mit geringen Verlusten die Bahnlinie und ohne großen Ver­lust Südssrfontein zu passieren."

Kapstadt, 3. Januar. Die Lage in der Kap­kolonie gestaltet sich düster. Die holländische Bevölkerung hat sich zwar zur Zeit noch nicht erhoben, aber die in die Kolonie eingedrungenen Buren erhalten überall Unterstützung von den dortigen Bewohnern. Man ver­langt dringend die Entsendung erheblicher Verstärkungen von England. Die Vorhut der Buren im Osten der Kolonie steht nahe bei Maraisburg, etwa 25 englische Meilen nordöstlich von Cradock.

London, 3. Dezember. Nach Meldungen aus Kapstadt haben sich bereits 10 000 Kapholländer den in die Colonie eingedrungenen Buren angeschlossen. Der Präsident Steijn leitet selbst die Invasion in die Cap- kolonie. Ein Angriff der Buren auf Standerton wird erwartet.

K a p st a d t, 3. Januar. Die britischen Truppen haben Jagertzfontein und Fauresmith geräumt, um sich rück­wärts koncentrieren zu können. Die britischen Bewohner beider Orte wurden nach dem englischen Lager bei der Edenburg-Road Station geschafft. Die Zurückziehung der Truppen von so entlegenen Ortschaften nach einem Sammelpunkt setzt die Behörden in den Stand, sowohl mit ihren Streitkräften wie mit den Transportmitteln sparsamer umzugehen.

K a p st a d t, 3. Januar. Die Kolonialbehörden treffen Maßregeln, um für alle Fälle vorbereitet zu sein. Es würden Schritte gethan, damit die Gefangenen von den Lagern Greenpoint, Simonstown auf Transportschiffe gebracht werden können.

London, 3. Januar. Ein Telzramm aus Kapstadt von heute meldet: Alle südwestlichen Distrikte, mit Aus­nahme von Kapstadt, Caledon, Stellenbosch, Paarl, sind unter Kriegsrecht gestellt. Er findet ein Gefecht 80 Meilen nördlich von Matjessontein statt. E» verlautet, daß die Buren 5000 Mann stark find.

Aus Pr-eiiij illiil Anchbiirgedlet.

* Wie derReichsanzeiger" meldet, soll das preußi­sche Domänen-Vorwerk Tannenberg im Kreise Roten- burg im Jahre 1901 zur Verpachtung neu ausgeboten werden. Der Flächen-Jnhalt der zu demselben gehörigen Grundstücke beträgt 139 ha. Der jetzige PachtpreiS ein­schließlich der Zinsen von Melioration-Capitalien beträgt 2416 Mark. Der Pächter muß ein Vermögen von 40 000 Mark nachweisen können.

* D er Zudrang zur höheren Vermal- tungSlaufbahn hat in letzter Zeit abgenommen. Die Zahl der Regierungsreferendare erreicht nicht mehr die zulässige Höchstzahl. Nach den amtlichen Personal- tabellen des Terminkalenders für Verwaltungsbeamte waren im Jahre 1900 bei den Regierungen zusammen 186 Referendare vorhanden gegen 214 im Jahre 1899, 220 im Jahre 1898, 279 im Jahre 1897, 299 im Jahre 1896 und 307 im Jahre 1894. Die zulässige Höchst, zahl der bei den einzelnen Regierungen zu beschäftigen­den Referendare dürfte zusammen 210 betragen. Die meisten Referendare hat, wie schon im Vorjahre, die Regierung in Potsdam, nämlich 13 (1899 16). Von den Regierungsreferendaren sind 79 oder 42,5 v. H. adelig, in den Vorjahren war dieser Verhältnißsatz etwas geringer.

r-i Hersfeld, 3. Januar. Die bei der hiesigen Polizeiverwaltung neu gegründete 7. Polizeisergeanten­stelle wurde mit Anfang dieses Jahres dem bisherigen Schutzmann bei der Polizeiverwaltung zu Barmen, Herrn Otto Beutel, übertragen.

* (Postpersonalien.) Verliehen: Dem Post- rath Schreiner in Cassel, (wie schon früher gemeldet) der Charakter als Geheimer Postrath. Uebertragen Dem Postsekretär Buse in Cassel die Vorsteherstelle des Postamts II. in Mettmann, dem Postsekretär Pohlerisch in Gelnhausen die Vorsteherstelle des Postamt» II in Johannisburg iDstpr.), dem Postsekretär Ruhl in Mar­burg (Bez. Cassel) eine Ober-Postsekretärstelle in Saar- gemünd. Versetzt: Die Postsekretäre Gie» von Constanz nach Hersfeld, Röse von Fulda nach Hanau, der Ober- Postassistent BialoSkortzki von Ziegenhain (Bez. Cassel)

nach Hünfeld, der Postassistent Paul von Kirchhain (Bez. Cassel) nach Fritzlar.

Hersfeld, 4. Jan. Die Stadtfernsprecheinrichtungen in Hünfeld, H e r S f e l d , Homberg (Bez. Cassel), Ober- kaufungen, Hess. Lichtenau, Steinau <Kr. Schlüchtern), Wächtersbach, Gelnhausen und Orb sind zumSprech- verkehr mit Cassel zugelassen. Die Gesprächsgebühr be­trägt für Hünfeld 50 Pfg., für Hersfeld und Homberg 25 Pfg., für Oberkaufungen und Hess. Lichtenau 20 Pfg., für die übrigen Verkehrsbeziehungen je 1 Mark.

§ Hersfeld, 4. Januar. (Berliner Markt­bericht.) Für Mai-Lieferung wurden am 2. d. M. folgende Preise notiert: Weizen 160,75 Mk., Roggen 141,75 Mk., Hafer 134,25 Mk., Mais 106,50 Mk. Preise de» städtischen Schlachtviehmarktes (Preise für 100 Pfund Schlachtgewicht): Ochsen beste Qualität 6166 Mark, geringe 4852 Mk., Kühe beste Qualität 53 bis 54 Mk, geringe 4042 Mk., Kälber beste Qualität 8284 Mk., geringe 3845 Mk., Schafe beste Qualität 5862 Mk., mäßig genährte 40^3 Mk., Schweine beste Qualität 57 Mk., geringe 5154 Mk.

Hersfeld, 4. Januar. Nach einem Urtheil des III. Strafsenats des Reichsgerichts vom 5. Juli 1900 ist die zum Zwecke der Vermeidung einer Stempelstrafe erfolgende Abänderung des Datum» eines unter der Herrschaft des jetzigen L. St. G. geschlossenen Pacht­oder MiethvertrageS Urkundenfälschung. Ist das Datum geändert worden, um eine vermeintlich drohende Stempel­strafe zu vermeiden, so ist darin die Absicht der Ver- schaffung eines Vermögensvortheils (§ 268 Reichsstraf- gefetzbuchs) zu erblicken.

-e- Hersfeld, 5. Januar. (D i e heiligen d r e i K ö n i g e. 6. Januar.) Eines der ältesten christ­lichen Feste feiert an diesem Tage unsere Kirche: das Epiphanias- oder ErscheinungSfest. Schon seit dem 4. Jahrhundert wurde es im christlichen Orient, namentlich in Egypten, zur Erinnerung an die Taufe Jesu, als derOffenbarung seiner MeffiaSwürde" gefeiert, und war, wie der griechische Name Epiphania sagt, das Fest der Erscheinung Christi unter den Menschen. Vorüber­gehend verband man im Morgenlande mit der Epiphanias­feier auch das Geburtsfest Christi; denn erst später wurde letzteres allgemein auf den 25. Dezember festgelegt. Im Abendlande brächte man ums Jahr 500 die Ankunft der Weifen aus dem Morgenlande (Matth. 2) mit dem Epiphaniasfeste in Verbindung und deutete nun, da die Weisen die Erstlinge unter den Heiden waren, welche dem Sohne Marias huldigten, Epiphania besonders auf die Er­scheinung Christi als des Erlösers der Heiden. Eine besondere Theilnahme hat die Christenheit immer diesen merkwürdigen Männern aus dem Morgenlande zugewandt.

Die christliche Sage hat sie zu heiligen drei Königen, Caspar von Tarsis, Melchior von Nubien und Balthasar von Godolia, gemacht und weiß über ihr Leben allerlei Erbauliches zu erzählen. Die christliche Kunst hat sie, zum Theil durch die Pinsel der größten Meister, oft und viel dargestellt. Selbst im geistlichen und im Volks­liede leben sie fort. Die christliche Mission endlich er­freut sich ihrer als der ersten Vertreter der Heidenwelt, die die Herrlichkeit des eingeborenen Sohnes schauten. Das Fest der heiligen drei Könige ist mit dem Stern heidnischen Ursprungs. Der Stern bedeutet das Sonnen- rad der Berchta, die durch die Sonne das Leben in der Erde weckt. Diese beginnt sich nun zu heben und den Schleier, mit welchem die Nacht bisher den Erdboden deckte, zu lüften. Da» Fest der Berchta hat ungefähr dieselbe Bedeutung, wie das altheidnische Julsest im De­zember. In den ersten Jahrhunderten wurde auch in vielen Gegenden das Weihnachtsfest am 6. Januar ge­feiert, bis der oströmische Kaiser Justinian die Feier allgemein auf den 25. Dezember festletzte. Die Namen der heiligen drei Könige find nicht biblisch, denn die heilige Schrift spricht nur vonWeisen." Sie sind durch die spätere Legende entstanden. Durch sie sind sie nach erbittertem Streit alter Kirchenhistoriker aus Caspar, Melchior und Balthasar festgesetzt worden. Die Sage baut weiter, erzählt zwar nichts besonderes von ihren Königreichen, aber von ihrem zu gleicher Zeit erfolgten Tod und gemeinschaftlichen Begräbnis aus dem Berge VauS", den man wohl auf der Balkanhalbinsel zu suchen hat, denn von diesem Berge ließ Helena, die Mutter ConstantinS des Großen, ihre Gebeine nach Constantinopel bringen, von wo sie Friedrich Barbarossa wegführen ließ, als er 1162 diese aufrührerische Stadt mit Zer­störung bestrafte. Er übergab die Ueberreste der Stadt Köln. Diese Reliquien waren die Ursachen zur Grün­dung des Kirchensonds für den Dombau, der sechs Jabr- Hunderte in Anspruch genommen hat und nach seiner majestätischen Vollendung sich der Welt präsentiert als ein Denkmal deutscher Baukunst und Größe.

[*] Hersfeld, 4. Januar. Der heutigen Nummer unseres Blattes ist ein Wand- und Notizkalender für das Jahr 1901 für unsere geehrten Abonnenten beigelegt.

)-( Kalkobes, 2. Januar. Heute Nachmittag gegen 2'/, Uhr brannte ein dem Schmiedemeister Herrn K. Eckhardt basier gehöriger HolzstaU ab. Der Schaden beträgt ca. 300 Mark. Der Brand ist durch Fahrlässig­keit der Tagelöhner» Peter Eyerich verursacht worden.

Cassel, 3. Januar. Zur Warnung für alle gleich­gültigen und leichtsinnigen Schützen, welche bei Hand­habung und Ausbewahrung ihrer Schußwaffen die im öffentlichen Interesse geforderte Vorsicht und Umsicht außer Acht lassen, sei der Ausgang eines Strafprozesses noch nachträglich mitgelheilt, welcher einen früher vor­gekommenen Unglücksfall zum Gegenstände hatte. Ein Gutsbesitzer aus einem Dorfe bei Wolfhagen war näm-