Zische Interne, 1670 evangelische und 930 katholische K' Katastrophe der „Gneisena u" meldet die slamcia Fabra" aus Malaga: Die „Gneisenau" sitzt . Xet tief im Sande. Ern Theil des Schisfrumpfes ist ""ich. kMen die Felsen eingekeilt. , Es gelang der Mannschaft, «rW grofien Anstrengungen die Segel zu bergen. Die keine Leichen gesehen; es gelang ihnen, eine mit Schriftstücken aus dem Schiffe herauszuholen.
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”"M Rap il 0 b t, 21. Dezember. Die an der Bahnlinie —M bei Honlkraal im Norden von De Aar befindlichen Buren iiWpJ E^n von der Aeomanry gestern vertrieben. Die 5<ht|iA ^.,znder hatten keine Perluste. Die Buren wandten s-ich । m westwärts. Eine starke Patrouille ging auf ^^»/MiliMown ab, um sich zu vergewissern, ob dasselbe 's 111 no$ 00n den Buren besetzt sei. Die Buren hatten bei Mw L^tkraal einen Bahndurchlaß in die Luft gesprengt und ng« Telegraphen zerstört. Schwere Regengüffe haben
eben von Rosmeod Junktion die Bahnlinie auf
evelch 150 Aards zerstört.
Kämpfe bei Pretoria.
In Transvaal selber schwärmen die Buren bis dicht in die Nähe von Pretoria und Johannesburg, die Zer- üne uti störung der Verbindungslinien scheint hier wie im Kap- Senfte ,^de der militärische Hauptzweck ihrer Operationen zu
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Sei gilt fein. Inzwischen ist French mit Delarey handgemein tresi, i: /geworben:
MiNi I Johannesburg, 21. Dezember. General French
Johannesburg, 21. Dezember. General French stieß am 19. d. Mts. mit einer Burenstreitmacht, ver- muthlich derselben, die General Elements angegriffen hat, n: ,6: zusammen und trieb sie aus einer 16 Meilen nordwestlich von Krügersdorp gelegenen Stellung. Die Buren, bie etwa 2500 Mann stark waren und 5 Geschütze mit« führten, hatten 40 bis 60 Todte und zogen sich in ziemlicher Unordnung, die schließlich in vollständige Verwirrung endete, zurück. Die Engländer hatten 14 !Mbnr Verwundete.
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VormW London, 22. Dez. Der „Evening Standard" !l Ach erfährt, hierher sei die Nachricht gelangt, daß Kimberley rasen ernstlich bedroht sei.
GeiieL London, 22. Dez. In der letzten Ausgabe des sowie!^ „Evening Standard" heißt es, es verlaute, daß die n 12 b Buren wüßten, wo sie Geschütze, Munition und Vorräthe, ler Is die sie vor .ihrem Rückzug über den Ocanjefluß vergraben hätten, aufzusuchen hätten. — Oberst Carrington kehrt teil M nach England zurück.
ras iW London, 23. Dezember. Wie das „Reuter'sche äst i: Bureau" aus Kapstadt vom heutigen Tage meldet, wird Me daselbst befürchtet, daß die Situation ernst wird. Die lds gii!^ Colonialbehörden sind überaus verschwiegen. Die Holländer in den Norddistrikten sind sehr unruhig. Man b MB befürchtet, daß sie sich den eingefallenen Buren anschließen ig W werden. Die Bewegungen der Truppen sind erschwert, pfam! weil mehrere Strecken der Eisenbahn durch Regengüsse derM fortgespült sind. — Die Buren überrumpelten und )ur^: nahmen die zur Landesvermessung abgeschickte Abtheilung zelstach in Philippstown gefangen, gaben dieselbe aber nach ch geH Zerstörung der Instrumente wieder frei.
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Zum Aelhnachtslert 1900
Und wieder tönt es durch die Lüste, Durch Wald und Flur auf jedem Pfad, Vom Berg bis in die tiefsten Grüfte: Das wunderholte Christkind naht! Es zündet Millionen Kerzen In dustumwob'nen Fichten an,
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Und trägt in unzählbare Herzen Der Wonne selig Freuen dann.
Auf goldgefügten Moosgebilden Ruht, was dem Wunsch Erfüllung bringt, Und mit der Liebe Blick, dem milden, Nur Harmonie die Brust durchdringt. Was kalt erschien, wie Sturm aus Norden, Wird mild wie Frühlingssonnenschein; So anders ist die Welt geworden, Als zöge heut der Lenz schon ein.
O selig, daß im frost'gen Walten, Im Ringen nach dem ird'schen Tand, Dies Fest der Liebe noch erhalten, Dies Märchen aus dem Himmelsland. Weil es empor, mit Engelsflügeln, Aus schalem Nichts zum Höchsten hebt, Nach falschem Wahn, nach leerem Klügeln,
Das Gottbewußtsein neu belebt.
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A«s Provinz iiiiii Pochbargebiet.
Hersfeld, 24. Dezember. (Zur Reform der shöheren Schulen.) Aus Grund der Allerhöchsten Ordre vom 26. November d. Js., betreffend die Weiter- führung der Reform der höheren Schulen, wird vom
Minister der geistlichen, Unterrichts- rc. Angelegenheiten in einem Erlaß an die Königliche Provinzialschulkollegien bestimmt, daß für den Nachweis der Reife zur Versetzung nach Obersekunda an neunstufigen Anstalten die Abschlußprüfung in Wegfall kommt, und daß daher bei der Versetzung nach Obersekunda fortan lediglich nach den für Versetzungen geltenden Grundsätzen zu verfahren ist. Die Abschlußprüfung ist demgemäß auch für die Ertheilung des Zeugnisses über die wissenschaftliche Befähigung zum Einjährig-Freiwilligen-Dienste nicht mehr erforderlich. Wegen der sonstigen von dem Bestehen dieser Prüfung abhängigen Berechtigungen bleiben weitere Bestimmungen Vorbehalten.
Hersfeld, 24. Dezember. Gedruckte Reklamen sind auf der Vorderseite der Postkarten unter der Bedingung zulässig, daß die Deutlichkeit der Aufschrift sowie die Anbringung der Stempel-Abdrücke und der postdienstlichen Vermerke durch die Reklame in keiner Weise beeinträchtigt werden; die für die Aufnahme der Freimarke oder des Freimarken-Stempels bestimmte obere rechte Ecke der Karte muß unbedingt frei bleiben.
• Zur Beförderung an bie China- truppen des Heeres und der Marine sind vom 1.. Januar 1901 ab private Feldpostanweisungen bis zum Betrage von 100 M. einschließlich gegen eine Gebühr von 10 Pfg. zugelaffen.
Cassel, 22. Dezember. Ein Einbruchsdiebstahl wurde in der vergangenen Nacht in dem Confek- tionsgeschäst der Firma Bitterlich am Garde du Corpsplatz verübt. Von einem Nebenhause au» verschafften sich die Diebe durch die Hinteren Räume mittelst Erbrechens eines Fenster» Eingang in das Geschäft, entwandten dort Waaren im Werthe von nahezu 3000 Mark und erbrachen schließlich die Kasse, aus welcher sie sich 250 Mk. baa'res Geld aneigneten.
Caffel, 22. Dezember. Herrn Landgerichts-Direktor Bolz beim hiesigen Landgericht wurde der Titel Geheimer Justizrath verliehen.
Fulda, 23. Dezember. Auf der Haltestelle Ober- bimbach (obtrhessische Strecke Fulda-Gießen), fand gestern Abend der au» Westfalen heimkehrende Maurer Völlinger von Großenlüder, Vater von 4 Kindern, einen jähen Tod. Er wußte nicht, daß seit seiner Ausreise der Ort Oberbimbach eine Haltestelle geworden ist, glaubte vielmehr, -als der Zug eine Minute hielt, er wäre schon auf Station Großenlüder, seiner Heimath, stieg aus und fiel während der Fortbewegung des Zuges unter die Räder, die ihm den Kopf vom Rumpfe trennten- Der Unglückliche wollte die Weihnachtsfeiertage im Kreise seiner Familie zu Hause verleben.
Hanau, 22. Dezember. Die Kunde von einem im Spessart verübten Raubmorde durcheilt das Mainthal. Auf einer Wiese zwischen Vierkirchen und Rettenbach, östlich von der Bahnstation Röhrmoos, wurde nämlich der unverheirathete Bauernbursche Joseph Schlammer aus Rettenbach von Passanten vorgestern Vormittag leblos und beraubt aufgefunden. Allem Anscheine nach wurde der Bursche erdrosselt. Nach den erfolgten Erhebungen wurde der Raubmord am letzten Sonntag Abend zwischen 5 und 7 Uhr verübt. Weitere Anhaltspunkte fehlen bislang.
Aus dem Kreise Eschwege, 20. Dezember. Die Arbeiter des zu Hoheneiche wohnhaften Mühlenbauers K. hatten dessen achtjährigen Knaben zur Wirthschaft geschickt, um eine Flasche Branntwein zu holen. Unterwegs hatte der Knabe soviel davon genossen, daß er schon in der folgenden Nacht infolge Vergiftung durch Alkohol verstarb.
Frankfurt a. M-, 20. Dezember. Der durch Selbstmord (Sturz aus dem Fenster) aus dem Leben ge. schieden« Rechtsanwalt Marx hat, wie jetzt vorläufig festgestellt, als Verwalter im Concurs 210 000 Mark unterschlagen und verspekulirt. Vermuthlich ist die Summe noch größer, da sich ganze Betrügereien des Marx noch nicht genau feststellen lassen.
Wiesbaden, 21. Dez. Der Oberlehrer am hiesigen Realgymnasium August Schedtler wird seit Mittwoch Nachmittag vermißt. Er wurde zuletzt auf einem Spa- ziergange nach Biebrich in der Nähe der Adolfshöhe gesehen. Man fürchtet, daß ihm ein Unglück zuge- stoßen ist.
Darmstadt, 21. Dez. Aufsehen erregt die Mittheilung, daß die bekannte hiesige Bankfirma Marx Söhne in Zahlungsschwierigkeiten gerathen sei. Ver- wandle hoffen den Concurs durch Herbeiführung eines Arrangements abzuwenden.
Hann 'Münden, 21. Dezember. Heute Vormittag 11 Uhr stürzte vom Dache unseres Gymnasial-Neubaues der Dachdeckergeselle Kindel aus Caffel herab und war sofort eine Leiche. Mit zerschmettertem Schädel und gebrochenen Gliedmaßen wurde der Bedauernswerthe nach der hiesigen Friedhosshalle in einem Tragkorbe gebracht. Derselbe hinterläßt Frau und noch 5 unversorgte Kinder.
Vermischtes.
— Kamburg (Meiningen), 19. Dezember. EiüL recht unangenehme Weihnachtsbescheerung wurde dem hiesigen Juwelier A. Böttger bereitet. Als er gestern Morgen seinen Laden betrat, fand er sein Schaufenster, das größtentheils werthvolle Uhren, sowie sonstige kost - bare Gegenstände enthielt, vollständig ausgeraubt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 4000 Mk. Von dem Thäter hat man bisher noch keine Spur.
— DieWildheit der K 0 rse n ist in Frankreich geradezu sprichwörtlich, und wenn auch im Laufe der Zeit der fchreckliche Brauch der Blutrache auf der Insel etwas eingeschränkt wurde, so vergeht doch selten eine längere Frist, ohne daß von einer neuen furchtbaren That eines Korsen zu berichten wäre. Aus Ajaccio wird schon wieder ein echt korsisches Drama gemeldet, das sich am Abend in der Rue Fesch unter Gymnasiasten abgespielt hat. Der zehnjährige Pietro Costa und der zwölfjährige Andrei waren in der Klasse in Streit gerathen und zwar wegen zweier Stahlfedern, die Andrei von Costa zurückverlangte und deren Zurückgabe der Letztere verweigerte. Andrei stürzte sich beim Verlassen des Schulgebäudes auf feinen Widersacher und versetzte diesem, bevor Costa sich vertheidigen konnte, einen Dolchstich in die Brust, worauf er floh. Der unglückliche Knabe stürzte tödtlich verwundet zu Boden und hauchte einige Minuten später in einer nahen Apotheke, in die man ihn gebracht hatte, sein junges Leben aus. Der Mörder wurde noch am selben Abend verhaftet und eingesperrt.
— Berichten aus Hongkong ist die erfreuliche Thatsache zu entnehmen, daß die häufige Anwesenheit deutscher Kriegsschiffe und Truppen-Transporte, die durch die chinesischen Wirren veranlaßt wurde, dort einen dem deutschen Ansehen sehr förderlichen Eindruck hervorgerufen hat. Beim Eintreffen der nachgesandten deutschen Kreuzer, des Panzergeschwaders und der Transport-Dampfer be- kam man in der britischen Kolonie eine militärische Machtentfaltung Deutschlands zu sehen, wie sie bis dahin in Ostasien noch nicht gezeigt worden war, und mit dem größten Interesse beobachtete man die zahlreichen Mannschaften von den stolzen Kriegsschiffen und dem Expedi- tions-Corps, die an Land beurlaubt wurden. Englischer- seits wurde rückhaltlos anerkannt, daß sie sich nicht nur durch Körperkraft und Accurateste, sondern auch durch bescheidenes und ruhiges Auftreten vor den Truppen anderer Nationen, die in Hongkong gewesen waren, vor- theilhaft auszeichneten; trotz der zahlreichen Beurlaubungen soll bei den deutschen Mannschaften nicht eine einzige Ausschreitung vorgekommen sein. Dadurch hat im fernen Osten das Ansehen des deutschen Namens und der deutschen Flagge eine neue Förderung erfahren.
Standesamtsbezir! Schenklengsseld.
(Monat November 1900). Eheschließungen.
Am 3. Johann George Heusner, Bergmann, mit Christina Elisabeth Hahn aus Wüstfeld.
Geburtsanzeigen.
Am 3. Johannes, S. des Ackermanns Johannes Heidrich zu Conrode. — 4. Elise Margaretha, T. des Schmieds Peter zu Schenklengsseld. — 5. Ein Sohn des Müllers Johannes Mohr zu Schenklengsseld. — 6. Christina, T. des Schreiners Heinrich Landsiedel zu Wüstfeld. — 9. Adolf Friedrich, S. des Bäckers Jakob Wickert zu Schenklengsseld. — 10. Maria, T. des Taglöhners Christian Sippel zu Oberlengsfeld. — 20. Conrad Heinrich, S. des Ackermanns Johannes Jäger zu Schenksolz. — 24. Anna, T. des Zimmermanns Georg Bock zu Wüstfeld. Ein Sohn des Weißbinders Wilhelm Heinrich Ries zu Schenklengsseld. — 28. Georg, S. des Schuhmachers Christian Herbst zu Wüstfeld.
Sterbefälle.
Am 1. Elisabeth, Witwe des Ackermanns Christian Bock zu Wehrshausen, 34 Jahre alt. - 6. Ein Sohn des Müllers Johannes Mohr zu Schenklengsseld, 1 Tag alt. — 28. Anna Elisabeth, Ehefrau des Zimmermanns Georg Bock zu Wüstfeld, 52 Jahre alt. ___
kirchliche Nachrichtett.
Avangelischer Hottesdie«-.
Am 1. Christtag.
Vormittags: Herr Superintendent Dr. Via l. Nachmittags: Herr Pfarrer Hosbach.
Am Schlüsse des Nachmittagsgottesdienstes Worvereituug zum heil. Aöeudmahk für den 2. Festtag.
Am 2. Christtag.
Vormittags: Herr Superintendent Dr. Vial. Nachmittags: Herr Pfarrer Feyerabend.
Der Mittwoch-Abendgottesdienst in der Hospitals- kapelle fällt in den nächsten beiden Wochen aus.
Uerkaufskurs der
Lo»kskrti>itkofftii-Sch«I!>i>erschttidmgeü.
Serie 8 (3-/4 °/0) 93 °/0
, 19 (3* /s °/0) 96 °/0
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Die nächste Nummer des Kreisblattes gelaugt Freitag, den 28. d. M., zur Ausgabe.
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Loos nur I Mark in allen Lotterie- Geschäften und in durch Plakate kenntlichen Verkaufsstellen zu haben.