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verfügte Delarey in Magaliesberg über 1000 Mann. Desgleichen befinden sich verschiedene kleine Lager im westlichen Transvaal. Delarey lehnt es ab, Buren in sein Kommando aufzunehmen, welche den Neutralitätseid geleistet haben, allein alle anderen Kommandanten zwingen die wiverstrebenden Buren zum Eintritt in Reih und Glied. — General Elements ist an der Stelle, wo der Jamesonzug zurückgeschlagen wurde, eingetroffen und hat daselbst ein Lager aufgeschlagen. Plänkelnde Buren be­lästigten seine Nachhut, wobei zwei Mann von der Aeomanry in Gefangenschaft geriethen.

Aus Prollili; und Würbet.

* Nach wie vor erfreuen sich die Erzeugnisse der Maggi-Gesellschaft größter Beliebtheit in allen Kreisen; besonders gilt dies von dem lange erprobten „Maggi zum Würzen". Es wird auch seinen ersten Platz be­halten, welchen ihm heute alte und neue Produkte, die dem gleichen Zwecke dienen wollen, streitig machen möchten.

* (Saatenstand u m Mitte November.) Winterweizen 2,3, Winterspelz 2,0, Winterroggen 2,3, junger Klee 2,6 gegen 2,3 bezw. 2,0 und 2,8 im Vor­jahre, dabei bedeutet 1 sehr gut, 2 gut, 3 mittelgut, 4 schlecht. Hierzu wird bemerkt, das feuchte, milde Wetter war den Bestellungsarbeiten und der Entwickelung der Saaten außerordentlich günstig. In einigen Gegen­den verzögerte sich die Aussaat von Wintergetreide. Die ; früh eingebrachten Saaten stehen besonders gut, vielfach ■ fast zu üppig. Die Saatenstandsnoten zeigen bei Weizen, Spelz und Roggen einen besseren Stand als im Vor- , monat.

* In Bezug auf Außerkurssetzung der österreichischen Vereinsthaler hat der Vundesrath auf Grund des § 1 des Gesetzes vom 28. „ Febr >o • 1892 die nachfolgenden Bestimmungen getroffen: ; § 1. Die in Oesterreich bis zum Schluffe des Jahres 8 1867 geprägten Vereinsthaler und Vereinsdoppelthaler ' gelten vom 1. Januar 1901 ab nicht mehr als gesetz- > liebes Zahlungsmittel. Es ist von diesem Zeitpunkt ab S außer den mit der Einlösung beauftragten Kassen Niemand ' verpflichtet, diese Münzen in Zahlung zu nehmen. § 2. Die Thaler der im § 1 dieser Bekanntmachung bezeich­neten Gattung werden bis zum 31. März 1901 bei den Reichs- und Landeskassen zu dem Werthverhältnisse von drei Mark gleich einem Thaler sowohl in Zahlung als auch zur Umwechselung angenommen. § 3. Die Ver­pflichtung zur Annahme und zum Umtausch (§ 2) findet

auf durchlöcherte und anders als durch den gewöhnlichen Umlauf im Gewichte verringerte sowie auf verfälschte Münzstücke keine Anwendung.

Hersfeld, 28. November. 3 0 Minuten

für den letzten Schoppen verlangt der Bund deutscher Gastwirthe und der Verband bayrischer Gastwirthe, der in einer Eingabe an den ? Reichstag vorschlägt, in Betreff der Polizeistunde dem Strafgesetzbuch folgende Fassung zu geben: „Der Wirth, welcher das Verweilen von Gästen länger als 30 Minuten - über die gebotene Polizeistunde hinaus duldet, wird be- | straft; ebenso derjenige Wirth, welcher nach Eintritt der | Polizeistunde noch Getränke verabreicht." Die Begrün- dung führt aus: „Durch Darreichung von Speisen und Getränken ist dem Gaste vom Gastwirth das Recht ein­geräumt, daß er das Gebotene im Lokal verzehren kann. Wenn auch mit Unrecht, fußen die Gäste nach Eintritt der Polizeistunde hierauf, indem sie zum AuStrinken usw. ß die nöthige Zeit beanspruchen. Die Aufklärungen des | Wirths werden in solchen Fällen meist fruchtlos sein, dagegen werden oft sehr unliebsame Auseinandersetzungen 8 herbeigeführt, die Polizeistunde wird mittlerweile über- | schritten, und der Wirth dafür zur Verantwortung ge- 8 zogen. Das vorherige Ansagen der Polizeistunde durch V den Wirth oder dessen Bedienstete wird meist von den | Gästen nicht beachtet, und das gebräuchliche Mittel, das | Licht zu verlöschen, ist nicht immer durchführbar, ohne r den Wirth schwerer Schädigung des Inventars u. s. w. | oder anderseits ernster Gefahr betreffs seiner Haftpflicht 8 auszusetzen." Die Eingabe nimmt einen Gedanken wieder § auf, der früher in der Universitätsstadt Heidelberg prak- 8 tisch durchgeführt war. Daselbst war die Polizeistunde auf 11 Uhr abends festgesetzt. Eine Viertelstunde vorher . aber läuteten die Glocken (die sogenannte Lumpenglocke), um die Studenten darauf aufmerksam zu machen, daß ■ man sich jetzt den letzten Schoppen bestellen müsse.

■ Hersfeld, 29. November. Der Reichskanzler macht N folgende Aenderung der Postordnung amtlich bekannt: WVom 1. Januar 1901 ab wird auf Grund des § 50 des «Gesetzes über das Postwesen des deutschen Reiches vom | 28. Oktober 1871 die Postordnung vom 20. März 1900, M nachdem der Bundesrath, so weit erforderlich, seine Zu- K Kimmungen ertheilt hat, wie folgt geändert. Im 8 8 ? "halten die Bestimmungen unter b. Absätze 14—17 t nachstehende Fassungen: b. Drucksachen als außergewöhn- t ^^ Zeitungsbeilagen: 14) als außergewöhnliche Zeitungs- । berlagen werden solche den Bestimmungen unter 1 und 2 I entsprechende Drucksachen befördert, die nach Form, Papier, I Druck oder sonstiger Beschaffenheit nicht als Bestandtheile I derjenigen Zeitung oder Zeitschrift erachtet werden können, 1 !"" welcher die Versendung erfolgen soll; 15) jede Ver. U lendung außergewöhnlicher Zeitungsbeilagen muß von | Verleger bei der Verlagspostanstalt unter Ent- I "chtung der Gebühr für so viele Exemplare, als der H Zeitung beigelegt werden sollen, vorher angemeldet werden. A Aas Einlegen in die einzelnen Zeitungsexemplare ist. M vache des Verlegers. 16) Außergewöhnliche ZeitungS- 8 ""lagen dürfen nicht über zwei Bogen stark, auch nicht

geheftet, geklebt oder gebunden sein; die einzelnen Bogen müssen in der Bogenform zusammenhängen. Die Post­anstalten sind zur Zurückweisung solcher Beilagen befugt, die nach Größe und Stärke des Papiers oder nach ihrer sonstigen Beschaffenheit zur Beförderung in den ZeitungS- packeten nicht geeignet erscheinen. 17) Die Gebühr für außergewöhnliche Zeitungsbeilagen beträgt */4 Pfg. für je 25 g jedes einzelnen BeilegeexemplarS. Ein bei Be­rechnung des GesammtbetrageS sich ergebender Bruchtheil einer Mark wird nöthigenfalls auf eine durch 5 theil- bare Pfennigsumme aufwärts abgerundet.

□ Hersfeld, 27. Novbr. Dem heutigen V i e h - markt waren 118 Rinder und 464 Schweine zu­getrieben.

):( Hersfeld, 28. November. Herr Bahnmeister Otto hier ist vom 1. Januar 1901 ab als Bahnmeister erster Klaffe auf Bahnhof Bebra versetzt worden.

Cassel, 26. November. In dem Saale der Stadt Stockholm wurde heute Morgen von Verbandsdirektor Rexerodt der diesjährige Rechnerkursus der Raiffeisen'schen Genossenschaften des Reg.-Bez. Cassel eröffnet. Außer dem Herrn Regierungspräsidenten von Trott, dem Herrn Generalsuperintendenten Lohr und dem Vertreter des Herrn Oberpräsidenten konnte der Vorsitzende über 60 Theilnehmer am Kursus begrüßen, darunter waren ziem­lich alle Stände der Landbevölkerung vertreten. Das Gros bildete Bauern und Handwerker, ein erfreuliches Zeichen dafür, wie man in diesen Kreisen bestrebt ist, die Genossenschaftssache mehr und mehr in eigenen Be­trieb zu nehmen und die Beamten zu entlasten. Daneben waren vertreten Lehrer, Pfarrer, ein Forstmeister und mehrere Kaufleute.

Cassel, 27. November. Im Saale des Vereins­hauses wurden heute Vormittag die Verhandlungen der dritten ordentlichen Gesammtsynode für die evangelischen Kirchengemeinschaften im Konsistorialbezirk Cassel eröffnet. Zum Vorsitzenden wurde, da Herr Vicemarschall Baron von der Malsburg eine Wiederwahl aus Gesundheits­rücksichten ablehnte, Excellenz Wirklicher Geheimralh von Weyrauch, gewählt.

Cassel, 28. November. In der bei dem hiesigen Oberlandesgericht dieser Tage unter dem Vorsitz des Herrn Oberlandesgerichtsrath Dr. Schellmann und den Herren Oberlandesgerichtsrath Schrader, Rechnungs­revisor Dietzel als weitere Prüfungskommissare abgehaltene Acturiatsprüsung bestanden die Herren Hurttig-Cassel, Appel-Hanau, Schlitt-Hanau, Wetter-Marburg, Wich- mann-Eschwege und Groll-Biedenkopf.

Cassel, 27. November. Einen dreisten Coup hat hier ein Schwindler ausgeführt, welcher sich in einem hiesigen Gasthofe als angeblicher Geschäftsreisender ein- logirt hatte. Derselbe sandte an eine auswärtige Firma ein Telegramm, das mit dem Namen des Reisenden dieser Firma unterzeichnet war und worin um 100 Mk. gebeten wurde. Das Geld kam auch umgehend an und wurde dem Pseudoreisenden ausgezahlt, der sich alsbald auf Nimmerwiedersehen empfahl. Der Gasthausbesitzer hatte keinen Anlaß, Mißtrauen in die Angaben seines Gastes zu setzen, der sich mit den Verhältnissen der Firma völlig vertraut zeigte, und so leistete er die bei solchen Auszahlungen von der Post verlangte Bürgschaft für die Person des Empfängers.

Treysa, 26. November. Der Handelsmann L. H. von hier benutzte gestern Abend von Neustadt aus ein Fuhrwerk zur Heimfahrt. Unterwegs ging ein Rad aus dem Wagen, in Folge dessen H. stürzte und sich am Arme und am Hinterkopse weh that. Zu Hause ange­kommen, empfand er wenig Schmerzen, so daß man dem Vorfalls weiter keine Bedeutung beilegte. Während der Nacht jedoch verlor H. die Sprache und mußte deshalb ärztliche Hülfe in Anspruch genommen werden. Es scheint sich um eine Gehirnerschütterung zu handeln und wird es längere Zeit dauern, bis der Patient wieder hergestellt ist.

Fronhausen, 23. Novbr. Ein hiesiger Kaufmann fuhr heute mit seinem Fuhrwerk über Land. Auf dem Heimwege begriffen, es war unterdessen Nacht geworden, kehrte er in dem nahen Oberwalgern in einer Wirth­schaft ein und ließ seinen Braunen auf dem Hofe stehen. Als er nach längerem Aufenthalte den Heiniweg antreten wollte, war sein Fuhrwerk verschwunden, und er mußte sich zu seinem größten Leidwesen auf Schusters Rappen nach Hause begeben. Das that er denn auch so schnell wie möglich, da er glaubte, der Braune sei vorausgeeilt. Zu Hause angekommen, hatte sich der Braune noch nicht gemeldet und der Kaufmann begab sich mit mehreren mit Laternen versehenen Leuten auf die Suche. Als sie wieder nach Oberwalgern kamen, siehe, da stand der Braune mit Wagen noch unversehrt auf dem Hofe einer anderen Wirthschaft. Ob der Braune oder Herr B. selbst die Wirthschaft gewechselt, und darüber den Braunen ver­gessen hatte, bleibt dahingestellt.

Schmalkalden, 26. November. Erschossen hat sich in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag die 17jähr. Tochter des Mechanikers Michel infolge GeisteSgestörtheit. Das Mädchen machte mit einem Revolverschuß durch die Stirn ihrem Leben ein Ende.

Schmalkalden, 26. Nov. Vor 2 Jahren wurde dem Tünchermeister Fischer hierselbst ein Fahrrad ent­wendet. Als Dieb wurde damals der Friseur S. in Haft genommen und vor Gericht gestellt, aber wegen nicht genügenden Beweises freigesprochen. Nach seiner Freisprechung verklagte er den Fischer und dieser mußte außer den Kosten noch eine erhebliche Buße zahlen. Nun­mehr hat sich herausgestellt, daß er doch der Dieb war. Das Fahrrad wurde nämlich in einem Versatzgeschäft in

Leipzig ermittelt und dort wurde S. als der Ueberbringer bezeichnet. Er wurde in Untersuchungshaft genommen.

Mainz, 21. November. Vor der hiesigen Straf­kammer hatte sich heute der 32 Jahre alte frühere Negierungsassessor Philipp Kuhl aus Offenbach wegen Betrugs zu verantworten. Kuhl, der zuletzt am Haupt­steueramt thätig war, ist am 5. Mai b. I. aus dem Staatsdienste entlassen worden. Der Angeklagte war vor der Verhandlung auf seinen Geisteszustand unter­sucht worden. Medizinalrath Dr. Baiser erklärte Kuhl heute für zurechnungsfähig und das Gericht verurtheilte ihn darauf zu sechs Monaten Gefängniß.

Bad Orb, 25. November. Wie bestimmt verlautet, sind Verhandlungen im Gange, die bezwecken, in unserem Badeorte auch eine Winterkur einzurichten. Das milde Winterklima ist schon lange in weiteren Kreisen bekannt, andererseits besteht über die ganz besondere Heilkräftig- keit unserer Luft schon längst kein Zweifel mehr. Daß diese Idee von vielen Seiten mit Beifall ausgenommen werden wird, kann als zweifellos angesehen werden.

Göttingen, 27. Novbr. In nächster Zeit werden eine Anzahl Kolonialoffiziere einen einjährigen Kursus an der Sternwarte unserer Universität absolviren. Die Kolonialverwaltung hat nämlich beschlossen, für Heran­bildung geeigneter Kräfte, für die Grenzregulierungen in den Schutzgebieten den Kolonialoffizieren, wenn sie auf Urlaub weilen, einen solchen Kursus aufzugeben. Es kommen nur die Sternwarten in Göttingen und Potsdam in Betracht.

Hanau, 26. November. Der am Donnerstag statt- findenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung liegt ein Magistratsantrag vor, behufs Errichtung von Ar­beiter-Wohnhäusern ein Darlehen von 100 000 Mk. bei der LandesversicherungsanstaltHeffen-Nassau aufzunehmen.

P t k m i f 11 §.

— Oberhausen, 23. November. Das 19jährige Buffstfräulein Hendrike Rochen, zuletzt in Essen, ist hier als Leiche aus der Emscher gezogen worden. An Hals und Kopf ließen sich Spuren eines gewaltsamen Todes erkennen. Ein junger Bursche, mit dem sie in einem früheren Dienste zu Bottrop ein Verhältniß gehabt, ist hier verhaftet worden.

— Erfurt, 27. November. Die Strafkammer des hiesigen Landgerichts verurtheilte heute den ehemaligen Eisenbahnsekretär Tie m ey e r, welcher nach Unter« schlagung von 73000 Mark flüchtig geworden und später ergriffen wurde, wegen Betrugs und Urkunden­fälschung zu 7 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehr­verlust. Die Mitangeklagte Ehefrau Tiemeyer's wurde zu 4 Jahren Gefängniß verurtheilt.

— Ein merkwürdiger Fall der Erpressung von Schweigegeld wird aus Bu er in Westfalen berich­tet. Dort hat sich ein Bauer aus der Umgegend dadurch vergangen, daß er auf fremdem Grund und Boden Laub gesammelt hatte. Der bei dem Bauern dienende Knecht, ein achtzehnjähriger, überaus schlauer Bursche, setzte nun seinem Herrn auseinander, daß er dafür mindestens einige Jahre Zuchthaus erhalten würde. Darob gerieth der Bauer in die größte Angst und bat den Knecht, ihm doch zur Abwendung der Strafe behülflich zu sein. Der Knecht erklärte sich dazu bereit und brächte es fertig, dem Bauern innerhalb eines Jahres 9200 Mk. abzu- nehmen. Die Gelder wollte er angeblich dazu verwenden, um RechtSanwalte und Richter günstig zu stimmen, so daß eine Verhaftung und Bestrafung unterbliebe. Dem Bauern verbot er, über die Angelegenheit ein Wort zu reden, und dieser gehorchte ihm in seiner Angst. Zufällig erfuhr schließlich die Polizei in Buer von der Angelegen­heit und wollte nun den Gauner in Holstermark fest­nehmen lassen. Dieser aber war inzwischen nach Belgien entflohen, wohin er bereits früher mit seiner Braut auf Kosten des Bauern Vergnügungsfahrten unternommen hatte.

— Ein Bismarckthurm wird demnächst das herr­liche Gelände des Werrathales bei Eschwege zieren. Es sind jetzt für den patriotischen Zweck bereits 11000 M. beisammen. Weitere Summen sind in Aussicht gestellt und man hofft, im nächsten Jahre an das Werk heran­treten zu können.

— Aus Detroit (Michigan), 13. November, wird der „N. A. StaatSztg." berichtet, daß Freifrau v. Ke t t e l e r, die Wittwe des in Peking ermordeten deutschen Gesandten, die seit ihrer Rückkehr im Haus ihres Vaters Henry B. Ledgard schwer erkrankt darnie- derlag, sich jetzt auf dem Wege der Besserung befindet. Sie wird, sobald es ihr Gesundheitszustand erlaubt, nach Deutschland reisen. Der Kaiser lud die Wittwe ein, nach Berlin zu kommen, damit er Gelegenheit habe, ihr persönlich sein Beileid auszudrücken.

— Von einem Raubmord berichtet die „Rh.- Westf. Ztg." aus Essen: Am Freitag Abend fand die Polizei, als sie mit Gewalt in einen hiesigen Laden ein« gedrungen war, aus welchem Geschrei von Kämpfenden erschallte, den 17jährigen Ladengehülfen Müller, welcher als Wächter in dem Laden schlief, mit einer klaffenden Wunde sterbend vor; neben ihm lag der Mörder, dem anscheinend mit einem kleinen Taschenmesser eine Puls­ader durchschnitten war, ohnmächtig am Boden. Müller starb nach einer Viertelstunde. Der Mörder, der noch lebt, wurde ins Krankenhaus geschafft. Die Persönlich­keit des Mörders ist noch nicht festgestellt. Bei ihm wurde außer einem großen Stemmeisen noch ein Haus­schlüssel, ein Dietrich und Spiralfedern gefunden.