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Aöt-eil««g A.

Z u n a m e.

4i.

Vorname.

Stand oder Gewerbe.

Wohnort.

Besitzer des selbstständigen Gutsbezirks.

Jahresbetrag der vom Gute zu entrichtenden

Summa der Grund- u. Gebäude- steuer

Grund­steuer Mk.

Pf.

Gebäude-

steuer Mk.

Pf

Mk.

Pf.

1

Schcffer

Alexander

Gutsbesitzer

Engelbach

Engelbach

57

31

28

80

86

11

-

Roll

Franz

n

Meisebach

Meisebach

112

17

21

60

133

77

AStheilung B.

Gewerbe^ibende und Bergwerksbesitzer, welche wegen ihrer auf dem Platten Lande innerhalb des Kreises Hersfeld betriebenen gewerblichen Unternehmungen in der bisherigen Klasse A. I. der Gewerbesteuer mit einem niedrigeren als dem Mittelsatze veranlagt sind.

Vakat.

Hersfeld, am 6. Juli 1900.

Der Krei-ausschutz: Freiherr von Schleinitz, Geheimer Regierungs-Rath.

Berzeichnitz III

der Landgemeiuden des Kreises Hersfeld.

S

Namen

Civil-Ein- wohnerzahl

der

nach der

£ c c

Gemeinden.

letzteuVolkS- zählung.

:« tO

1

Niederaula

1026

3

2

Heringen

1018

3

3

Schenklengsfeld

1016

3

4

Friedewald

1008

3

5

Philippsthal

634

2

Asbach

615

2

7

Sorga

603

2

8

Obergeis

582

2

9

Kirchheim

548

2

10

11

Meckbach

547

2

Friedlos

535

2

12

Unterhaun

535

2

13

Widdershaufen

533

2

14

Ransbach

525

2

15

Niederjossa

477

2

16

Heimboldshausen

449

2

17

Mecklar

442

2

18

Hattenbach

422

2

19

Äusbach

420

2

20

Kachus

410

2

21

Kerspenhausen

364

1

22

Mengshaufen

359

1

23

Kleinenfee

352

1

24?

Wippershain

350

1

25

Kalkobes

349

1

26

Rotensee

346

1

27

Untergeis

333

1

28

Gittersdorf

315

1

29

Rohrbach

304

1

30

Oberhaun

300

1

31

Frielingen

299

1

32

Tann

298

1

33

Lengers

282

1

34|

Motzfeld

278

1

35

Hllmes

271

1

36

Heenes

271

1

37

Wölfershausen

257

1

38

Wüstfeld

246

1

39

Holzheim

245

1

40

Willingshain

242

1

41

Oberlengsfeld

229

1

42

43

Reckerode

220

1

Herfa

214

1

44

Lautenhaufm

208

1

45

Eitra

199

1

46

Sieglos

195

1

47

Stärklos

194

1

48

i Reilos

184

1

49

: Gersdorf

181

1

50

Malkomes

179

1

51

Allendorf

178

1

52

Wehrshausen

175

1

53

Biedebach

171

1

54

| Gershausen

169

1

55

Kruspis

169

1

56

Kleba

165

1

57

Wmershausen

163

1

58

! Kohlhausen

160

1

59

1 Gethsemane

156

1

60

Conrode

150

1

61

Heddersdorf

150

1

62

Petersberg

147

1

63

Goßmannsrode

144

1

64;

; Landershausen

138

1

65

Aua

135

1

66

Hillartshausen

133

1

67

Solms

129

1

68

Leimbach

128

1

69

Rotterterode

123

1

70

Hilperhausen

121

1

71

Röhrigshöfe mit Klippe

121

1

72

Unterweisenbom

121

1

73

Beiershausm

119

1

74

Bengendorf

93

1

') )

75

Dünkelrode

89

1

76

Harnrode

88

1

3)

4)

77:

Unterneurobe

87

1

Namen

Civil-Ein- Wohnerzahl

o - g

S ^

der

nach der

Gemeinden.

letzten Volks­zählung.

M 5

78

Kemmerode

77

1

79

Reimboldshausen

65

1

)

80

Schenksolz

45

1

7)

81

Lampertsfeld

27

1

8)

82

Roßbach

26

1

9)

Hersfeld, den 6. Juli 1900.

Der Kreisausschutz r

Freiherr von Schleinitz, Geheimer Regierungs-Rath.

* Zahlt 188 Mk. 71 Pf. Grund- und Gebäudesteuer

) desgl. 126 Mk. 15 Pf.

') desgl. 478 Mk. 28 Pf.

«) desgl. 112 Mk. 76 Pf.

) desgl. 208 Mk. 56 Pf.

) desgl. 200 Mk. 99 Pf.

') desgl. 154 Mk. 23 Pf.

) desgl. 100 Mk. 42 Pf.

) desgl. 89 Mk. 65 Pf.

Hersfeld, den 6. Juli 1900.

Am 18. Juli d. I., Vormittags 9'/, Uhr findet im Hotel Stern hier die III. Wander-Versammlung der Obstbau-Verein» für den Regierungsbezirk Caffel statt.

Da der Vortrag über den Werth der Ausbildung und Anstellung von Gemeinde-Obstbaumwärtern einen besonderen Werth für die Gemeinden des Kreises hat, so mache ich hiermit die Herren Bürgermeister besonders darauf aufmerksam und fordere zu einer regen Be­theiligung auf.

I. 4028. Der Königliche Landrath

Freiherr von Schleinitz, Geheimer Regierungs-Rath.

Die Ulsterbrücke bei Schleid wird wegen Umbaus vom 17. bis 21. Juli er. für den Wagenverkehr g e - sperrt, leichte Geschirre haben von Geisa über Wiesen- selb, Geismar nach Motzlar, bezw. umgekehrt, zu fahren, schwere von Geisa über Wiesenfeld, Geismar, Spahl und Apfelbach nach Motzlar und umgekehrt.

Der Fußverkehr findet ohne Unterbrechung statt.

Die Gemeindevorstände haben dies zur Kenntniß von Interessenten geeignet zu bringen.

Dermbach, den 29. Juni 1900.

Vorstehende Abschrift gelangt an das Königl. Land­ratsamt in Hersfeld zur gefälligen Kenntnis und Be- kanntgebung ergebenst.

Der Großherzogl. S. Bezirksdirektor. S ch m i t t. An das Königl. Landrathsamt in Hersfeld.

*

Hersfeld, den 6. Juli 1900.

Wird veröffentlicht.

^^ 4016. Der Königliche Landrath

Freiherr von Schleinitz, Geheimer Regierungs-Rath.

Nichtamtlicher Theil.

C^ina.

Immer deutlicher wird es auch aus den militärischen Maßnahmen der Mächte, daß man die Rettung der in Peking belagerten Europäer aufgegeben hat. Tientsin selber, d. h. also die einzig mögliche Operation-basis für eine Befreiung der im Gesandtschaftsviertel von Peking Eingeschloffenen, Tientfin selber ist so bedroht von den umschwärmenden und andrängenden fanatisierten Chinesen, daß man zunächst fast seine Hoffnung darauf beschränken muß, daß wenigsten- diese Station auf dem Wege nach Peking gehalten werde. Einerseits hat man in und hinter Tientfin mit zu wenig Truppen operieren müssen; andererseits ist es ungewiß, ob der englische Führer des ersten Entsatzkorps für eine so unleugbar schwierige Lage und Aufgabe genügend militärisch ge­schult war.

Betrüblich genug klingen die letzten Nachrichten aus Tientsin. Die fremden Befehlshaber, so hieß es da, feien gewillt, zu verzweifelten Mitteln zu greifen, jedoch

würde der Versuch eines Gewalt-Marsches auf PM mit den zur Verfügung stehenden Truppen sichere M nichtung derselben bedeuten, abgesehen von der M 9 metzelung der Civilpersonen in Tientfin, die dann P « sächlich ohne Schutz zurückgelaffen würden. HinreiG " Wafferzufuhr sei eine schwierige Aufgabe, da die ^ . kein Wasser liefert, außer dem aus den Flüssen, ra1 die Brunnen sind vergiftet. Die Chinesen verüben- ' zwischen furchtbare Grausamkeiten an den Verwund,« 9 und verstümmeln alle Todten, die in ihre Hände f^ ( General Uungfusiang ist überdies mit 10000 der l, disziplinierten Truppen der chinesischen Armee, Mohamedaner sind, von Südwesten her auf dem Mal gegen Peking und das in der Nachbarschaft der Haupig QU befindliche Heer war schon bisher etwa 50 000 H ro£ stark. Die Kaiserin-Witwe soll in den Sommerpol geflüchtet sein, während Mohamedaner und Boxer Peking kämpfen. Die Frauen und Kinder der Eury in Tientsin sollen nach Taku gebracht werden, sobald .u Reise für sie sicher ist. Tausende todter Chinesen lu unbeerdigt auf den Feldern bei Tientsin. Der A b0 von Tientsin bis Taku schwimmt voller Leichen, denen viele von der Flut ans Ufer gespült werden. russische Oberst Zowack hatte schon angeordnet, das au Haupttheil der Truppe einen Ausfall mache, um ge den Civilpersonen nach Taku zu gelangen: 400 R vo sollten zurückbleiben, die Stadt zu vertheidigen, und ba Aufmerksamkeit des Feindes auf sich lenken und schlimmsten Falle sich opfern. Aber das rechtzeitige! chi treffen britischer und amerikanischer Truppen rettete sch Tag. Ihr Eintreffen überraschte den Feind. Jnzm bv darf man die Entdeckung der bisher unbekannten senale zu den Beweisen für die ungeheuren & B reitungen zählen, die die Chinesen für den L ' zu getroffen hatten. In drei Arsenalen außerhalb Ti« sollen Waffen und Munition modernster Typ, zi Werthe von über 2 Millionen Pfund vernichtet: T den sein. br

Bekanntlich hat man außerdem jede Nachricht be jenem Korps von 3000 Russen verloren, die um re Mitte des Juni von Tientfin aufbrachen, um nach K zu marschieren. In Tschisu nimmt man an, daß sie je 30000 Chinesen, die sich bei Lofa befinden müssen, m

Opfer gefallen sein werden. be

* * so

* P

Aus Peking klingen die Nachrichten immer x P mistischer. DieTimes" bringt noch vom 3. Juli^ ei Mittheilung Harts aus der chinesischen Hauptstadt, b P lautend, daß am 24. Juni in der britischen Gesandlsi v, in Peking 9 Soldaten getödtet und viele vermin ui worden seien; die Frauen und Kinder seien in K C heit, aber die Lebensmittel und Schießvorrgthe in w nähme begriffen. Sonst liegen jetzt ein getrostem W st, richten vor, nach denen die Katastrophe bereits eingeti P

sein muß. Reuter läßt sich aus Schanghai vom 5. bi Antwortaus maßgebender Quelle" melden:9« gi Euch vor, das Schlimmste zu hören!" Und die N gi blätter meldeten gestern in London, in Peking s ui außer den Ausländern, fünftausend zum Christel tr übergetretene Eingeborene von den kaiserlichen Tni; fe niedergemetzelt worden. zu

Der Kaiser hat an den Chef des Ares u Geschwaders, den Gouverneur von Kiautschou in TstG zr den General-Gouverneur von Schantung, den Viz-^ T von Nanking und den Vizekönig von Wutschang 8 w gendes Telegramm gerichtet:Ich verpflichte MtM d, Mein kaiserliches Wort, für jeden der zur Zeit in ® « eingeschlossenen Fremden jeder Nationalität, welcher IM: a einer kaiserlich deutschen oder sonstigen Behörde M v geben wird, demjenigen, der die Auslieferung herbeiW u 1000 TaelS auszuzahlen. Auch übernehme ich - d Kosten, welche jedwede Uebermittelung meiner AM ü nach Peking verursacht, gez. Wilhelm." M 8

Die Ausbreitung des Aufstandes im Norden unaufhaltsam vorwärts zu gehen. Von M d wird gemeldet:Die südliche Mandschurei befindilWll im Aufruhr, das Kohlenwerk bei Mukden, die Eife«W nach Niutschuang und die Telegraphenlinien sind zuM a Telegramme von Port Arthur gehen über Tschifu"W £ Niutschuang ist alles bis an die Zähne bew^M c Kosaken strömen fortwährend nach den bedrohten P^« Selbst in der Nord-Mandschurei ist die Lage eriill^ i Der britische Konsul in Schanghai machte schon s ' Personen, die etwa nach Wei-hai-wei reifen wollen, dM aufmerksam, daß Wei-hai-wei unter Krie^srecht niemand dort landen darf. In der Mitte der dagegen scheint die Ruhe noch aufrecht erhallE werden. Der Vizekönig von Hankau erklärte alle» S suln durch den Taotai, daß, welche Wendung im $ die Ereignisse auch nehmen würden, er und der M von Nanking alle Maßnahmen zur Aufrechterhaltu« Ruhe ergreifen würden. Er stehe für die Sicherh', er bitte nur die Mächte, keine Streitkräfte am A, Kiang vorzuschieben. Das klingt immerhin veM

Die deutschen Rüstungen sind in vollem®;. Die erforderlichen Meldungen von Unteroffizier- - Mannschaften der Infanterie, Feldartillerie u^W Pioniere für die gemischte Brigade liegen noch ersten Aufruf in einer den Bedarf doppelt deckend^ » vor. Auch sämmtliche Kavallerie-Regimenter und Bataillone sind vom Kriegsministerium aufg^'W worden, umgehend mitzutheilen, wie viele troP^MH fähige Unteroffiziere und Mannschaften sich ^ » willige für China melden. Ferner sind"' . Truppentheile aufgefordert worden, freiwillige M'