Hersseld, den 2. November 1899.
Unter Hinweis auf meine Verfügung vom 1. April d. JS., A. 1002, im Kreisblalt Nr. 39, mache ich die Herren Bürgermeister der Landgemeinden darauf aufmerksam, daß die unter Ziffer 7 Absatz 4 der Verfügung des Herrn Regierungspräsidenten vom 22. März 1898 A. IV. 2446 (Seite 57 der Dienstanweisung für die Gemeinderechner) in Klammern angegebene Frist (16.—30. November) zur öffentlichen Auslegung der festgestellten Rechnungen den äußersten Termin bezeichnen soll, zu welchem die Rechnungen ausgelegt werden müssen, während eine frühere Offenlegung der festgestellten Rechnungen selbstredend nicht unzulässig ist.
Die Herrn Bürgermeister sind persönlich dafür verantwortlich, daß dieser äußerste Termin unter keinen Umständen überschritten wird.
A 2620. Der Königliche Landrath
' Freiherr von Schleinitz, Geheimer Regierungs-Rath.
Hersfeld, den 2. November 1899.
Diejenigen Herren Ortsvorstände, welche noch mit Erledigung der Verfügung vom 1. Oktober 1880 Nr. 11469, Kreisblatt Nr. 79, den Erlös für verkauftes Gemeindeobst betreffend, im Rückstände sind, werden mit Frist bis zum 10. d. Mis. hieran erinnert.
Der Königliche Landrath Freiherr von Schleinitz, Geheimer Regierungs-Rath.
Anthony ^ollok-Gedächtnitz-Preis für die beste Vorrichtung zur Rettung von Menschenleben bei Seeunfällen.
Die Erben des bei dem Untergänge des Dampfers Bour- gogne am 4. Juli 1898 verunglückten Herrn Anthony Pollok aus Washington, D. C., haben beschlossen, zu seinem Gedächtniß einen Preis zu stiften, welcher die Bezeichnung „Anthony kolloK-Gedächtniß-Preis" führen soll.
Der Preis besteht in einer Schenkung von 100000 francs, welche dem Erfinder der besten Vorrichtung zur Rettung von Atenschenleben bei Seeunfällen zugesprochen werden soll. Znr Bewerbung um den Preis ist Jedermann zugelassen. Die gedachte Summe ist gegenwärfig bei der American Security and Trust Company zu Washington, D. C., hinterlegt, deren Zuverlässigkeit außer Frage steht und wird an den erfolgreichen Bewerber ausgezahlt werden, nachdem die Entscheidung von einer zu dem Zwecke ernannten Jury gefällt und dem Staatssekretär der Vereinigten Staaten durch den General- Kommissar der Vereinigten Staaten sür die Weltausstellung von 1900 förmlich mitgetheilt sein wird.
Der seitens der Regierung der Vereinigten Staaten erwählte Preisrichter ist Leutnant William 8. Sims von der Flotte der Vereinigten Staaten, Marine Attache bei der amerikanischen Botschaft zu Papis.
Bei der Fällung der Entscheidung wird sich die Jury von folgenden Gesichtspunkten leiten lassen:
1. Es kann der ganze Betrag des Preises einer einzelnen Person zuerkannt werden, wenn deren Erfindung hinreichenden praktischen Werth und genügende Bedeutung hat, um die ausgesetzte Belohnung zu rechtfertigen.
2. Sollten mehrere Personen Erfindungen von gleichem Werthe vorgelegt haben, so kann die Jury, falls sie es für recht und billig erachtet, jeder dieser Personen einen Theil des Preises zuerkennen.
3. Sollte keine der vorgelegten Erfindungen derartigen Werth besitzen, daß sie des Preises würdig ist, so kann die Jury jede und alle verwerfen, aber gleichzeitig soll sie ermächtigt sein, die konkurrirenden Erfinder durch solche Beträge zu entschädigen, wie dies für rathsam erachtet wird.
Die wesentlichen Einzelheiten bezüglich dieser Preisbewerbung sind zwischen dem General-Kommissar der Vereinigten Staaten für die Weltausstellung zu Paris 1900 Herrn Ferdinand W. Peck und dem französischen General-Kommissar der Weltausstellung von 1900 Herrn Alfred Picard vereinbart worden.
Die Instruktionen für die Preisbewerber werden von der Jury mit der Sanktion und Genehmigung der Behörden der französischen Ausstellung rechtzeitig ausgegeben und auf Ansuchen mitgetheilt werden. Zuschriften find an die Mitglieder der Jury zu Paris oder an Mr. Charles, J. Bell, President of the American Securitty and Trust Cempany, Nr. 1405 G Street, Washington, District of Columbia, Ver. St. A. zu richten.
Nichtamtlicher Theil.
Ier Kriez in Äfrih.
Vom süd afrikanischen Kriegs schauplatze liegen, soweit Natal in Frage kommt, bisher keine Nachrichten vor, die bestimmte Schlüsse über den Fortgang der Operationen seit der Schlacht von Ladysmith zuließen. Eine „Times"- Meldung aus Kapstadt vom 31. Oktober Abends besagt nur: „Die Kanonen der britischen Marinebrigade schössen einen Pierzigpfünder der Buren von der Bettung völlig hinweg und brachten auch die Kanonen auf dem Hepwörth-Hügel zum Schweigen. Die Buren haben ihre Stellungen aufgegeben."
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Aus London wird depeschirt: Die Presse schlägt bei der Beurtheilung der Vorgänge auf dem Kriegsschauplatz einen etwas schärferen Ton an. Die „Times" äußert sich dahin, daß die Pläne des Generals White selbst den Civilisten gefährlich erscheinen müssen.
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Mehrere sich auf den Krieg beziehende Kundgebungen werden aus England berichtet:
Lord Selborne, der Unterstaatssekretär der Kolonieen, hielt in Dumfries gestern eine Rede, in welcher er ausführte, seit langen Jahren habe Transvaal sein Möglichstes gethan, um die Suprematie Englands in Südafrika zu zerstören. Es liege nicht an den Staatsmännern der Buren, wenn England seither in keine Schwierigkeiten mit irgend einer europäischen Macht verwickelt worden sei; der Krieg sei unvermeidlich ge wesen, und wenn er jetzt nicht ausgebrochen wäre, so wäre er sicherlich später im Augenblick irgend einer nationalen Gefahr entbrannt.
Bei einem in Edinburg zu Ehren der nach Südafrika abgehenden Offiziere der Gordon Hochländer und Scots Greys gegebenen Banket sagte Lord Roseb ery im Hinblick auf die Niederlage bei Ladysmith, es sei möglich, daß England in
diesem Kriege noch andere Bataillone verlöre, daß noch andere Offiziere ihr Leben opfern und Millionen aufgewendet werden müßten, von deren Zahl man sich nicht einmal eine Vor- stellung mache; das Eine aber sei sicher, England könne von dem Unternehmen, das es begonnen habe, nicht ablassen. Später würden die Verantwortlichkeiten festzustellen sein, für den Augenblick aber müsse die gesammte Nation sich aus Die jenigen' verlassen, die die Leitung der Angelegenheiten des Landes in der Hand haben.
Neueste N*a chrichten.
Lissabon, 2. November. In der Delagoabei schoß ein englisches Kriegsschiff auf ein Segelschiff, das in den Hafen eingefahren war, ohne die Flagge zu zeigen. Es stellte sich heraus, daß das Segelschiss ein englisches sei.
London, 2. November, 11'/^ Uhr Abends. Ein Telegramm des Gouverneurs von Natal meldet: Die Verbindung mit Ladysmith ist seit heute Nachmittag 2'/? Uhr abgeschnitten. Das Kriegsministerium betrachtet dies jedoch nicht als eine Bestätigung der aus Bristol kommenden Nachricht, daß Ladysmith völlig eingeschossen sei. Colenso ist von den Buren genommen.
Capstadt, 2. November. Nachrichten von den Siegen der Buren vor Ladysmith riefen große Aufregung hervor. Die Afrikander verhehlen ihre Freude nicht; Milner ist über ihre Haltung in Unruhe. Bei den bisherigen Kämpfen verlor General White gegen 3500 Mann an Todten, Verwundeten und Gefangenen. Ein zweiter Sieg wurde durch die Oranje- Buren unter General Lucas Meyer erfochten, welcher Colenso nahm und somit die Rückzugslinie White's abschnitt, welcher verwundet sein soll. Die Einschließung Ladysmiths ist vollendet. Die Buren sind Herren der Bahn nach Pietermaritzburg und Durban. — Aus dem Westen angelangte Meldungen besagen, Mafeking sei eng eingeschlossen; die Buren wiesen siegreich alle Ausfälle zurück und erwarten die Uebergabe der Belagerten.
Politische Nachrichten.
Se. Majestät der Kaiser unternahm gestern Nachmittag einen Spazierritt und arbeitete demnächst allein. — Zur Frühstückstafel bei Ihren Majestäten waren die Herren der nach Madrid bestimmten Deputation geladen. — Zur Abendtafel waren keine Einladungen ergangen. — Heute Vormittag hörte Se. Maj. der Kaiser von 9 Uhr ab die Vorträge des Kriegsministers Generals der Infanterie von Goßler und des Chefs des Militärkabinets Generaladjutanten Generals der Infanterie v. Hahnke. Um 11 Uhr unternahm Aller- höchstderselbe einen Spazierritt.
Das am 1. November stattgehabte Namensfest des Prinzregenten von Bayern wurde in München besonders festlich begangen, weil es zusammen- fiel mit dem Tage, an welchem vor 60 Jahren der Prinz- Regent zum Oberstinhaber des 1. Feldartillerie-Regiments ernannt worden ist. Der Prinzregent nahm persönlich die Parade über das Regiment ab und verlieh dabei eine größere Reihe von Auszeichnungen an ehemalige und jetzige Offiziere dieses Regiments. Auch eine Reihe von Civilpersonen erhielt Auszeichnungen, so wurde der Kultusminister Dr. v. Landmann in den erblichen Adelsstand erhoben.
Prinz Heinrich gedachte, dem „Ostas. Lloyd" zufolge, zunächst einige Wochen in Tsintau zu bleiben. Zwischen dem 4. und 6. November wird er in Wusung eintreffen, um nochmals Wohnung in Shanghai zu nehmen. Den Dezember gedenkt Se. Königl. Hoheit in Hongkong zu verleben, wo S. M. S. „Deutschland" ins Dock gehen soll. Anfang Januar wird Prinz Heinrich dann die Heimreise antreten, die ihn zunächst nach Siam bringen dürfte. Im Mai nächsten Jahres sieht man der Ankunft der „Deutschland" in Kiel entgegen, welchen Hafen das Schiff im Dezember 1897 verließ.
Der Ausschuß der deutschen Ko lonia lge s ell - schüft hielt eine Sitzung ab, in der beschlossen wurde, die Flottenkommission der Gesellschaft, wie sie vom Juli 1897 bis März 1898 bereits bestanden hat, wieder ins Leben zu rufen und durch sie für die neuen Flottenpläne der Regierungen nach Kräften zu wirken.
Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Ein hiesiges Blatt läßt sich melden, auf Anfrage wegen Entsendung eines deutschen Militär-Bevollmächtigten nach dem südafrikanischen Kriegsschauplatze sei von der englischen Seite eine ablehnende Antwort erfolgt. Diese Meldung ist falsch. Der deutsche Militärattachee in London, Hauptmann Freiherr von Lüttwitz, reist zusammen mit den Militär-Bevollmächtigten anderer Großmächte in der ersten Woche dieses Monats an Bord eines britischen Truppen-Transportschiffes von Southampton nach Südafrika.
Die vom Roten Kreuz zur Unterstützung für Transvaal ausgerüstete Sanitätsabordnung wird unter Führung des Marinestabsarztes Dr. Matthi- olius am 8. November von Neapel abgehen. Als weitere Aerzte sind der Assistent der chirurgischen Klinik in Tübingen, Dr. Küttner, welcher bereits im griechisch-türkischen Kriege der Roten Kreuzmission in Konstantinopel angehörte, und Oberarzt Dr. Hilde- brandt aus Hannover bestimmt worden. An Pflegepersonal hat die zum Roten Kreuz gehörige, unter der Leitung des Ministerialdirektors K ü g l e r stehende Genossenschaft freiwilliger Krankenpfleger fünf Pfleger, der Frauenverein für Krankenpflege in den Kolonien vier im Tropendienst erfahrene Schwestern gestellt. Weitere Entsendung von Personal wird vorerst nicht beabsichtigt. Das Centralkomittee vom Roten Kreuz bittet, von weiteren Anerbietungen persönlicher Dienste für den südafrikanischen Kriegsschauplatz bis auf Weiteres abzusehen.
Ausland.
Ueber den Wute-Adamana-Feldzug vn Hinterlands von Kamerun liegt im „Deutschen Kolonial-
blatt" ein vom 21. August b. I. aus der Ortschaft [en Eherne datierter Bericht des Hauptmanns von Kamptz : ^de, vor, der bestätigt, daß es ihm gelungen ist, seinen beab- Rover sichtigten abermaligen Einmarsch in Tibaii erfolgreich: grnte durchzuführen. . E
Eine afrikanische Unglücksbotschast für Frankreich ist wieder eingetrsffen. Der Kommissar im Schari-Distrikt, Ajentil, telegraphierte an den Kolonialminister: Der Administrator Breionnet, Leih-
nant Braun und Sergeant Martin sowie 97 Senegal-k schützen sind im August in Baghirmi in einem Kamps, k mit dem Sultan Rabah, der an der Spitze von 7 0001 bis 8000 Mann stand, gefallen. Nur ein senegalisch,iD Sergeant ist entkommen. Auch Rabah hat große VerS luste erlitten.
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* (Personal-Chronik.) Ernannt: der Land an, t gerichtsrath Schneider zu Cassel zum Oberlandesgerichts Mos rath zu Stettin, der Regierungsrath Goedecke zu CaP Anfa zum Vorsitzenden und der Regierungsrath Dr. Schmidts Prei Schwarzenberg daselbst zum stellvertretenden Vorsitzenden Abgo der Steuerausschüsse der Gewerbesteuerklassen I und 11
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des Regierungsbezirks Cassel, der Rechtsanwalt Eckhard!» Ernst
zu Witzenhausen zum Notar für den Oberlandesgerichtt bezirk Cassel mit Anweisung seines Wohnsitzes ji
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Witzenhausen, die Rechtscondidaten Huppelsberg m! Steinmetz zu Referendaren, der Forstaufseher Gieppm | zum Förster zu Alteburg in der Oberförsterei Cassel von 1. Dezember 1899 ab. — Bestätigt: der zum Bügen Meister der Stadt Kirchhain auf die Dauer von h ; Jahren gewählte Beigeordnete Johannes Predig« daselbst. — Verliehen: dem Bürgermeister Johann« Scherb zu Waldau das Allgemeine Ehrenzeichen.
* Der Finanz- und der Kultusminister haben ein Verfügung erlassen, worin zur Beseitigung entstandenen Zweifel bestimmt wird, daß die R u h e g e h ä l t e r d« Volksschullehrer und Lehrerinnen zui vollen Betrage von der Ruhegehaltsklasse desjenige: Regierungsbezirks gezahlt und verrechnet werden, in d»^ die Lehrpersonen zuletzt angestellt waren und pensionn worden sind, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob bis Letzteren ihren Wohnsitz in einen anderen Bezirk verl« haben und ob das Ruhegehalt den aus der Staatskai
zu leistenden Beitrag von 600 Mark nicht erreicht obt, nicht übersteigt.
* Die vom Kultusminister in Sachen der Lest! bücher für Volksschulen angestellte Erheb^ hat ergeben, daß in einzelnen Regierungsbezirken 10 f 11 verschiedene Lesebücher in den Volksschulen im ® brauch sind, und daß auch da, wo diese Anzahl w erreicht wird, vielfach hinsichtlich der eingeführten £ bücher eine Mannigfaltigkeit herrscht, die für Schule r Eltern nur unerwünscht sein kann. Der Kultusminii hat deshalb die königlichen Regierungen beauftragt, 0 rauf Bedacht zu nehmen, daß die Beseitigung wentz werthvoller oder nur in wenigen Schulen benutzter bücher ohne Verzug in die Wege geleitet werde. M ” finanzielle Belastung der Eltern wird sich dabei vermeid« lassen, wenn die Einführung eines neuen Lesebuches r i der Unter- bezw. mit der Mittelstufe beginnt, oder weMst sofern in einzelnen Fällen die schnellere DurchsühE 4 der geplanten Veränderung wünschenswerth erschein«- sollte, der Verleger des neu einzuführenden LesebM^. 4 denjenigen Kindern, welche sich bereits im Besitz des j
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beseitigenden Lesebuches befinden, das neue Lesebuch ß Verfügung stellt. <
* (Rudolf Falb' s Wetterprognosen!« November 1899.) In der ersten Hälfte zeichnete ( dieser Monat durch abnorm hohe Temperaturen ' Dagegen liegt in der zweiten Hälfte die Morgentemper tur meist unter dem Mittel. Eben solche Gegenß 4 zeigen auch die Niederschlagsmengen. In der eBst Hälfte sind sie bedeutend, in der zweiten spärlich. Sch»« ( fälle sind nur in der zweiten Hälfte und auch da n« in einer kurzen Zeitdauer zu erwarten. ,
Hersfeld, 3. Novbr. (N e u e B r i e s m a r f Nach einer Verfügung des Staatssekretärs des R^ , Postamts werden mit dem 1. Januar 1900 Posting I zeichen mit einem neuen Markenbilde (dem Brüllt einer Germania) ausgegeben. Den schon vorhanden Werthen von 3, 5, 10, 20, 25 und 50 Pfennig sind von 30, 40 und 80 Pfennig hinzugetreten. Die bis einschließlich 20 Pf. werden in einfarbigem ■ druck, die von 25 bis 80 Pf. in zweifarbigem Buä^ H hergestellt. Die Farben sind: 3 Pf. braun, 5 Ps.^ M 10 Pf. roth, 20 Pf. blau, 25 Pf. Eindruck (ba^ 1 der Germania, die Bezeichnung „Reichspost" und ^ W Werthbetrag): schwarz, Rahmen: orange, Papier: V : 30 Pf. Eindruck: schwarz, Rahmen: orange, P^ chamois, 40 Pf. Eindruck: schwarz, Rahmen: | Papier: weiß, 50 Pf. Eindruck: schwarz, 9M"L I violett, Papier: chamois, 80 Pf. Eindruck: • Rahmen: kurmin, Papier: röthlich. -— Als Einsüh^t tag ist der 1. Januar 1900 in Aussicht geuE^W natürlich werden die alten Vorräthe aufgebrau^- ^W die neuen Marken zur Ausgabe gelangen. An g Werthen sind Marken zu 1, 2, 3 und 5 Mark in ficht genommen. Die Anfertigung ist im Gangk, jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen, Marken in Kupferstichmanier hergestellt werden 111
8 Hersfeld, 3. November. (Berliner ^ treidemarkt-Bericht) In der Lage W J treidehandels hat sich in der allerletzten Zeit ändert : die gestiegenen Frachten lahmten den
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