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noch länger. Meist waren diese Festlichkeiten nur eine Nachahmung des römischen Karnevals, dem man es in lokaler Färbung so viel wie möglich nachzuthun pflegte. Volksbelustigungen aller Art, Fastnachts-Schmaufereien, der einzelnen Zünfte, Auf- und Umzüge, Maskeraden, theatralische Aufführungen sind in diesen Tagen ange­than, die Stimmung zu erhöhen. Auf den Straßen der Stadt herrscht natürlich die ausgelaffenste Lustigkeit, die ganze Einwohnerschaft wird von einem wahren Festestaumel erfaßt, und eine Zunft sucht die andere an Glanz der Kostüme und Pracht der Aufzüge zu überbieten. Als schließlich das Getriebe gar so bunt wurde, sahen sich die Väter mancher Städte genötigt, die FastnachtS-Festlichkeiten ganz zu verbieten; so ging es z. B. im ehrsamen Nürnberg im Jahre 1539, wo besonders die sogenannten Metzgerreigen, Bälle der Fleischergilde, immer glänzender, aber auch immer toller geworden war. Ueberhaupt nahm in den Städten, was sich namentlich wieder in Süddeutschland bemerkbar machte, die entfesselte Volkslust leicht einen allzu wüsten Charakter an, und der alle kirchliche Brauch wurde bald nur zum Vorwand, sich einmal recht auszutoben; erst im späten 16. Jahrhundert besann man sich wieder aus den religiösen Charakter des Tages. Auf dem Lande, in den Marktflecken und Dörfern hat sich der alle Volksglaube und mit ihm die Sitten und Gebräuche länger, oft sogar bis heute erhalten. Man kann wohl sagen, daß Fastnacht, wenn es überhaupt heute noch gefeiert wird in Deutschland, überall anders begangen wird. Meist meidet auf den Dörfern die Feier die Straße und vollzieht sich im Rahmen des Hauses und der Familie. Mit einer mit bunten Bändern geschmückten Ruthe ziehen die Kinder am- frühen Morgen, oft im Regen und Schnee, aus, um Verwandte, Freunde und Bekannte aus dem Bett zu holen und mit ihnen aller­hand Kurzweil zu treiben, wofür sie dann gewöhnlich ein paar Pfennige zum Lohn erhalten. Natürlich spielt auch hier das Essen und das Trinken eine Hauptrolle und besonders unsere Pfannkuchen, freilich noch nicht in der gleiche» Vollendung wie heute, kann man schon sehr frühe als Fastnachtsgebäck Nachweisen. Auch an Mummenschanz fehlt es auf dem Lande nicht, und wenn die Verkleidungen manchmal auch recht einfache und leicht zu erkennende sind, so ist doch die Freude hier nicht minder groß, als etwa auf dem römischen oder venetia- nischen Karneval. In den Städten haben sich die all­gemeinen FastnachtSfeiern in Deutschland j^t völlig verflüchtigt. Unsere großen öffentlichen Maskenbälle repräsentieren die letzten Ausläufer und Ueberreste der alten FastnachtSfeiern, denen sich einst auch im kühlen Norden arm und reich, hoch und niedrig, alt und jung voller Freudigkeit und übermütiger Lust vorübergehend hingab.

Hersfeld, 8. Febr. Das Amtsblatt des Reichs- Postamts veröffentlicht eine Verfügung des StaulS- sekietärs, wonach vom 1. März ab die Schalterdienst- stunden an Sonn- und Feiertagen derart geregelt werden, daß bis 9 Uhr Morgens die Dienststunden die gleichen wie an den Werktagen find, und von 9 Uhr ab auf eine, höchstens 2 Stunden innerhalb der Zeit vom Schluß des Hauptgottesdienstes bis 2 Uhr Nachmittags beschränkt werden. Die Oberpostdirektionen sind befugt, ausnahms­weise anzuordnen, daß der Dienst statt in der Mittags­zeit zwischen 5 und 8 Uhr Nachmittags mindestens eine, längstens zwei Stunden abgehalten wird.

□ Hersfeld, 8 Febr. Der gestrige V i e h m a r k t war trotz der ungünstigen Witterung von Händlern gut be­sucht. — Der Handel war lebhaft und es wurden besonders viele Schweine verkauft. Die Preise beider Vieh­gattungen waren hoch. — Der Markt war mit 256 Stück Rindvieh und mit 446 Stück Schweinen beschickt. — Nächster Markt (Biehmarkt) findet am 2. März cc. statt.

* Der 26. deutsche Gastivirthstag soll in der Zeit vom 4.—9. Juni in DreSden abgehalten wer­den. Es gehören gegenwärtig dem Verbände mehr als 300 Vereine mit ca. 23 000 Mitgliedern an.

Cassel, 6. Februar. Die Königl Regierung hier- selbst hat auf die Entdeckung des Mörders des in der Fulda bei Wolfsanger gefundenen Tagelöhners L. aus Guxhagen eine Belohnung von 500 Mark ge - fetzt.

Caffel, 7. Februar. Der Regierungs-Präsident v o n T r o t t z u S o l z zu Coblenz ist in gleicher Amts­eigenschaft an die Regierung in Caffel versetzt worden.

Caffel, 7. Februar. Mit dem 5 Uhr 30 Min. früh hier angekommenen Zug von Frankfurt traf auch ein junger Offizier eines hier in Garnison stehenden Infanterie- Regiments ein, welcher, als die Wagen von sämmtlichen Paffagieren verlassen worden, noch ruhig in der Ecke seines Abtheils lehnte und den die Wagenthüren schlie­ßenden Beamten mit schwacher Stimme erklärte, er könne nicht ausstetgen. Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, daß der junge Mann sich mit einem Armee­revolver in die linke Seite geschoffen und einen Lungen­flügel verletzt hatte. Der Verletzte wurde mittelst ^nier Droschke nach dem Garn'sonlazareth geschafft und soll, wie es heißt, sein Zustand ein bedenklicher sein. Wie weiter erzählt wird, soll Liebesgram den jungen Mann in den Tod getrieben haben.

Fritzlar, 5. Dezember. Nach einem vom Kriegs­ministerium an den Magistrat der Stadt Fritzlar er- gangenen Schreiben besteht die Absicht, die zweite fahrende Artillerie-Abtheilung von Frrtzlar zu ver­legen, dagegen die reitende Abtheilung des Hess. Feld- ArtiUerieRegimentö Nr. 11 nach Fritzlar in Garnison zu bringen. — Den Leichnam de« seit Dezember vorigen

Jahres vermißten Hirten L. aus Guxhagen fand man in der Nähe von Wolssanger in der Fulda. Bei der Sektion stellte sich heraus, daß er eine große Wunde am Kopfe hatte, und ist jedenfalls ein Verbrechen an ihm verübt worden. Die Beerdigung hat gestern stattgefunden. Die gerichtliche Untersuchung ist im Gange. — Der 73jährige Dachdeckermeister H. Rothe aus Allendorf a. d. Landsburg nahm gestern die Fahne vom Thurme der alten Kirche. Damit begann das Niederreiben des Anno 1520—1545 erbauten Gotteshauses. Bald miro sich an seiner Stelle ein neues erheben.

Rotenburg, 7. Febr. Nach einem heute Morgen eingelaufenen gnädigen Schreiben Sr. Hoheit des Land­grafen Alexis hält der Kriegsminister das Gelände und die örtlichen Verhältnisse von Rotenburg als ungeeignet zur Ausnahme einer Garnison und lehnt es deshalb ab Rotenburg als Garnisonsort Sr. Majestät dem Kaiser zu empfehlen. Es waren also alle Mühen und Anstreng­ungen vergeblich. (Kr.)

Kirchhain, 5. Februar. Vorgestern Abend zündete ein Dienstmädchen in einem Zimmer, das zu Logirzwecken benutzt wird, Feuer an. Plötzlich ertönte ein lauter Knall in dem Ofen, und in kurzer Zeit erfolgten noch eine Anzahl Schüsse. Der herbeigerufene Wirth, der das Feuer eiligst auslöschte, fand in der Asche drei Militär­patronenrahmen, die mit 15 Patronenhülsen angefüllt waren. Ohne Zweifel sind die Patronen während der letzten Herbsteinquartierung in den Ofen, der bisher nicht geheizt wurde, gelegt und vergessen worden. Der Ofen hat starke Beschädigungen erlitten und das Dienstmädchen einige kleine Hautabschürfungen davongetragen.

Beverungen, 5. Februar. Ein mit Holzblöcken versehener Lastwagen sollte von hier über die Weserfähre nach dem gegenüberliegenden Lauenförde übergesetzt werden. Ungefähr an der Weserböschung gerieth der schwere Lastwagen in'S Rollen, die Bremse, welche beseel geworden, versagte, und Pferde sammt Wagen jagten in die Weser hinein. DaS eine Pferd ertrank, während das andere gerettet werden konnte.

Vermischtes.

— Berlin, 7. Februar. Gestern Abend prssirte in später Nachtstunde ein Fuhrwerk des Brauers Hilde- brandt aus Nowawes den Bahnübergang über die Wetz- larer Eisenbahn bei Steinstücken. In diesem Augenblick wurde das Fuhrwerk von einem Zuge erfaßt und zer­trümmert. Zwei Insassen des Wagens wurden gelobtet, einer ist schwer verletzt. Der Unfall ist anscheinend dadurch entstanden, daß die scheu gewordenen Pferde die geschlossenen Schranken durchbrachen.

— Eure eigenartige Wette kam in Justerburg zwischen mehreren jungen Handlungslehrlingen zum Ab­schluß. Einer der jungen Leute machte sich nach der „O. V." anheischig, einen seiner eine beträchtliche Länge besitzenden Fingernägel nach acht Wochen von einem Ersenbahnzuge abfahren zu lassen! Kürzlich waren die Betheiliglen am Gumbinner Thor an der Tilsiter Strecke versammelt, um die Wette zum Austrag zu bringen. Als die Laternen des heranrollenden Zuges sichtbar wurden, legte sich der junge Wagehals platt auf die Erde und seinen Fingernagel, der etwa eine Länge von 24/5 Zentim. hatte, auf die Eisenbahnschiene. Die Lokomotive war bereits in seiner unmittelbaren Nähe, als er sich plötzlich eines Besseren besann, aufsprang und die Wette verloren gab.

— In dem Elberfelder Skandalprozeß gegen Dr. Z. und Genossen wegen absichtlicher Uulaug- tlchmachung zum Militärdienst sind bereits dreiundsünszrg junge Männer als Zeugen vernommen worden. Den i militärpflichtigen Personen sollen Pillen, nach deren Ge­nuß eine erhöhte Herzthätigkeit eintreten mußte, aus- gehändigt worden fein. Die UntaugUchkeit zum Waffen­dienst erschien bei den Personen, die nach dem Gebrauche der Pillen von Militärärzten untersucht wurden, erwiesen.

— (Prinz Heinrich in der Chinesen- schule.) Aus Kiautschou ist vom Missionar Kunze unter dem 30 Oktober v. I. ein Bericht an die Missions- gesellschaft Berlin I eingegangen, dem wir Folgendes entnehmen: . . Auch wir wohnen in solch einer ausge- bauten Chinesenhütte. Ich habe eine ganze Anzahl chinesischer Jünglinge in meiner Schule. Zu meiner größten Ueberraschung und Freude kam zur letzten Schul- prüfung auch Se. königl. Hoheit Prinz Heinrich von Preußen mit seinem Adjutanten und dem stellvertretenden Gouverneur. In der leutseligsten Weise erkundigte sich der Prinz nach dem Gang des Unterrichts, wohnte über eine Stunde lang der Prüfung der zweiklassigen Knaben­schule bei und richtete auf meine Bitte am Schluß selbst einige Fragen an die Knaben. Ich unterhielt mich zuerst mit den Jungen in deutscher Sprache, sie mußten auf meine Fragen antworten. Dann ließ ich Diktat schreiben und prüfte endlich im Lesen, Geographie und Rechnen. Besonders Gutes leisteten einige Knaben beim Schreiben des Diktats. Ihre Schrift ist tadellos. Etliche schrieben auch fast fehlerfrei. Sogar die zweite Klasse, die erst seit kurzer Zeit eingerichtet ist, hatte so erfreuliche Fort­schritte gemacht im Lesen und im Uebersetzen des Ge. lesenen, daß Se. königliche Hoheit mir unter warmem Händedruck seine Freude aussprach. Als er hörte, daß die Schule noch nicht ganz sechs Monate bestehe, sagte er: „Das sind ganz erfreuliche Leistungen." Ein kleiner 14jäbriger Junge, der erst seit etlichen Wochen die Schule besuchte und doch schon gut las, auch die gelesenen Worte zu überfein wußte, erregte die besondere Aufmerksamkeit Sr. königlichen Hoheit. Der Prinz zeigte auf ihn hin

und sagte: „Aus Dem kann noch etwas werden. Man sieht es doch auch den Chinesen gleich am Gesicht an, ob sie intelligent sind ober nicht." — Man sieht Se. königliche Hoheit sehr oft, wenn er auf seinem Schimmel durch die Straßen reitet oder ParadeZ abnimmt. Die Chinesen, die ihren Kaiser als Sohn des Himmels an- beten, können solche huldvolle Herablassung von fürstlicher Seite kaum fassen. Sie nennen den Prinzen „Jrwong", b. h der zweite Kaiser. (Jr heißt nämlich zwei und Wong Kaiser), weil er der Bruder unseres Kaisers ist. Ich glaube, es geht ihnen wie den Leuten zu Lyston, die da sprechen: „Die Götter sind den Menschen gleich geworden und zu uns herniedergekommen."

— Nachdem die Königin von England sich bei ihrem hohen Alter nothgedrungen eines Spazierstockes zu bedienen angefangen hat, haben jetzt sämmtliche Damen der englischen Königsfamilie Spazierstöcke in Gebrauch, von denen einzelne Exemplare mit goldenen Knöpfen kleine Kunstwerke sind. Die englischen Offiziersdamen ahmen die Hofmode nach, so daß manche Geschäfte in London große Mengen von Stöcken wöchentlich verkaufen. Außerdem kommen in England auch die Schirme in Auf­nahme, die als Spazierstock Verwendung finden. So benutzt die Prinzessin von Wales mit Vorliebe einen Schirm, der zusammengelegt nicht stärker ist als ein ge­wöhnlicher Spazierstock.

— Die Nizzaer Geschworenen sprachen am 1. b. M. eine gewisse Bonassi frei, die ihren Liebhaber er­mordet hatte. Einige Freunde des Getövteten warteten vor dem Gerichtspalast auf die Bonassi, die sofort aus der Haft entlassen wurde, als FreispruchI erfolgt war, nahmen sie in ihre Mitte und schnitten ihr den Hals ab; den Leichnam ließen sie vor dem Gerichtspalast liegen.

— Einen klassischen Streich nennt ein Pariser Blatt folgenden Diebestrick, den es erzählt: Ein Herr, sehr elegant gekleidet, tritt in den Laden eines Kuriosi­tätenhändlers. „Wieviel kostet diese Tanagra-Statuette?"

„Fünfzig Franks " — „Bewahren Sie mir das Ding bis heute Abend. Ich werde es dann abholen." — Eine Stunde später kommt ein anderer Herr. „Wieviel kostet diese Tanagra-Statuette?" — „Sie ist verkauft." — „Können Sie sie nicht wiederbekommen? Versuchen Sie es . . . Ich biete Ihnen 1000 Fc. Hier ist meine Karte: Graf B. . . Ich wohne Avenue d'Eylau" . . . Am Abend kommt der erste Herr wieder. Nach vielem Hin- und Herreden nimmt er endlich 300 Fc. als Ent­schädigung, und der Kauf ist rückgängig gemacht. Der Kaufmann ist froh. Immer noch 700 Fr. Profit! denkt er. Wer am anderen Morgen nicht zu finden war, das war der — zweite Käufer.

— (D e r verschämte Trinker.) Sie: „So spät kommst Du nach Hause, und zwölf Maß hast Du wieder getrunken — Fabian! — Schämst Du Dich denn nicht vor Dir selber!" Er: „Deswegen mach ich ja die Augen zu, wenn ich trink!"

— (E h e g e sp r ä ch vor dem Gänsebraten.) Mann: „Ja, mein Gott ist denn das Essen heute noch nicht fertig!?" Frau: „Ach, bei einer Gans dauert es immer so lange."

Standesamtsbezirk Hersfeld.

Vom 1. bis 31. Januar 1899. Eheschließungen.

Am 1. Hermann Georg Moritz Kammerzell, Friseur, mit Friederike Dorothea Hüter.

Geburtsanzeigen.

Am 2. Caroline Ernestine, T. des Musikers Ludwig Richard Desbessel. — 4. Alwine Auguste, T. des Tuchmachers Conrad Kneißel, — 7. Friedrich Jakob, S. des Schlossers Georg Nikolaus Schaffert. — 10. Heinrich, S. des Postschaffners Heinrich Herwig. — 11. Anna Margaretha. T. des Fabrikar­beiters Ludwig Herbst. Maria Hedwig, T. des Fabrikarbeiters Ludwig Herbst. Georg Wilhelm, S. des Fabrikarbeiters Johann George Schott. Katharina Elisabeth, T. des Briefträgers Martin Heinrich Bade. — 12. Wilhelmine, T. des Tuchwebers Konstantin Otterbein. Ernstine, T. des Schuhmachergesellen Friedrich Thamer. Wilhelm Heinrich, S. des Metzgermeisters Johann Peter Wolfs. Anna Catharina, T. des Metzgermeisters Johann Peter Wolff. — 14. Emil Heinrich, S. des Schlossers Heinrich Georg Wittich. — Iß. Anna Maria, T. des Bier- brauereigehülfen Johann Roll. — 17. Anna Martha, T. des Gastwirths Carl Friedrich Göpel. Johann Jakob, S. des Weißgerbers Heinrich Valentin Julius Brill zu Kalkobes. — 19. Heinrich, S. der unverheiratheten Margrethe Götz zu Heenes. — 23. Jean, S. des Schuhmachermeisters Andreas Johannes Engelhard Koch. 'Anna Henriette, T. des Die.-.stknechts Jo­hannes Trinter. -^ 24. Heinrich Friedrich Wilhelm, S. des Tuchmachers Heinrich Göbel. Anna Catharina Marie, T. des Fabrikarbeiters Gustav Hermann Patenge. — 31. Philipp Wilhelm, S. des Dienstknechts Ludwig Mittne.

Sterbefälle.

Am 5. Philipp Nehm, Postaffistent aus Obermöllrich, 27 Jahre alt. — 18. Catharina, Ehefrau des Hülfswürters Andreas Breitbart aus Bodes, 32 Jahre alt. — 21. Anna Catharina Valentine, T. des Schuhmachers Valentin Weppler, 8 Monare alt. Catharina Henkler, Dienstmagd aus Mengs hausen, 22 Jahre alt. — 23. Elise, Ehefrau des Tuchmachers Friedrich Manns, 49 Jahre alt. — 24. Anna Martha, Ehefrau des Schlossergehülfen Georg Nikolaus Schaffert, 37 Jahre alt. Cathinka Henriette Btathilde, Witwe des Lederfabrikanten Martin Heinrich Altenburg, 54 Jahre alt. — 25. George, S. des Pflasterers Wilhelm Mohr aus Rotenburg, 5 Jahre alt. — 27. Bertha Barbara, Witwe des Lehrers Theodor Friedrich Zindel, G4 Jahre alt. Kunigunde, Ehefrau des Ackermanns Johann Jost Dorn aus Weißenborn, 56 Jahre alt. — 29. Frieda, T. des Gastwirths LVerner Stückrath aus Hergers­hausen, 3 Jahre alt. — 31. Friedrich Jakob, S. des Schlösser­gehülfen Georg Nikolaus Schaffert, 24 Tage alt.

■Qebetermm«

für die Staats-, Gemeinde-, Kreis- und Bezirkssteuern: Bom 2. bis 10. Februar. Zahlstelle: Stadtkasse, welche zu diesem Zwecke nur Vormittags von 8 bis 12 Uhr geöffnet ist.