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in das Thal Hinnom unb das Thal Josaphat. Auf der nordöstlichen Seite zieht sich die Bergkette höher hinauf, und daher sind hier die Befestigungen am stärksten.

Die ganze Stadt ist von einer stattlichen, von Kalk­stein-Quadern erbauten und mit Zinnen gekrönten Mauer umgeben. Vorstädte hat sie nicht, mit Ausnahme der Häuser, die jetzt am Jaffathore entstehen, und das giebt ihr ein geschlossenes, festes und imponierendes Ansehen. Nun sind auch alle Häuser von dem gelblichen Kalkstein meist sogar in Quadern erbaut und mit Gewölben ein­gedeckt aus demselben Material. Die bei uns zu Lande so häßlichen Dächer und Schornsteine sieht man nicht; dazu die vielen neuen und alten Kirchen, die Moscheen mit ihren Kuppeln, Thürmen und Minarets, alles in dem­selben hellen Stein, das sieht so solide und tüchtig aus und dabei auch so romantisch und malerisch, daß man inne wird, vor einer der bedeutendsten Städte der Welt zu stehen. Und der Eindruck entspricht den hohen Vor­stellungen, welche uns die alten Schriften von Jeru­salem geben, obgleich die Stadt jetzt viel kleiner ist, als sie zur Zeit ihrer Blüthe war, und von den damals bestehenden Gebäuden und Tempeln nicht eins erhalten ist, bewahren die hier und da hervorragenden Palmen und Cypressen der Stadt noch ihren orientalischen Charakter. Vom Oelberge gesehen, hat man gerade vor sich in der Stadtmauer die goldene Pforte, durch welche Christus einzog; sie ist jetzt zugemauert und man sagt, daß sie am jüngsten Tage sich öffnen werde. Ihr Bau stammt, nach den Kapitälen ihrer Pfeiler zu urtheilen, aus späterer Zeit, aber neben ihr finden sich in der Mauer noch riesige Kalkstein-Quadern von 20 bis 25 Fuß Länge, welche aus der Salomonischen Epoche stammen sollen.

Die goldene Pforte führt auf das Plateau des Morija, auf dem der Tempel Salomos stand und jetzt die Moschee Omars steht. Man übersieht den großen, mit dieser prächtigen Moschee und vielen dazu gehörigen Arkaden, Kapellen und kleineren Moscheen bedeckten Platz vom Oelberge aus sehr gut. Er ist den Muselmännern heilig, und früher hatte kein Christ zu demselben Zugang. Dann übersieht man den ganzen Berg Zion mit der Burg Davids, die Grabeskirche mit ihren beiden Kuppeln, die neue evangelische Erlöserkirche, bie Via dolorosa, den Weg, welchen Christus von dem Hause des Pilatus auf dem Berge Moriah nach Golgatha wanderte, die große Kuppel der neuen Synagoge der Juden, diejenige des armenischen Klosters, und endlich im Nordosten außerhalb der Stadt das große ruffische Hospiz mit seiner schönen Kirche und den sieben Kuppeln und das deutsche Mädchen- WaisenhausTalitha kumi." Dort erhebt sich auch das stattliche syrischeWaisenhaus, die Stiftung Vater Schnellers, wo 250 syrische Waisenknaben zu tüchtigen Handwerkern erzogen werden, und von hier aus eine Mission im heiligen Lande entfaltet wird, durch die nicht nur dem evangelischen Ehristenthum, sondern auch der europäischen Kultur eine große Anzahl von Häusern im heiligen Lande ge­wonnen ist.

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* In dem Sommersemester 1898 sind die Schul- lehrer- und Lehrerinnen-Seminare der preußischen Monarchie von 11 815 Zöglingen besucht worden, wovon 6361 Interne und 5454 Externe waren. Unter den Internen befanden sich 4337 Evangelische und 2024 Katholische, unter den Externen 3748 Evangelische, 1697 Katholische und 9 Juden.

Hersfeld, 9. Ottober. Hinsichtlich der Bewerbung von Militäranwäiteru um Anstellung im Reichspostdienst hat das Reichspostamt jetzt folgende neue Bestimmung erlassen : Die Oberpostdirektionen haben bei Meldungen solcher Militäranwärter aus entfernt gelegenen Bezirken, die bereits bei anderen Oberpostdirektionen vorgemerkt sind, die Vermögensverhältnisse besonders eingehend zu prüfen und diejenigen Bewerber von der Ausnahme in die Anwärterliste auszuschließen, hinsichtlich deren in An­betracht ihrer gesammten wirthschastlichen Lage, der Größe ihrer Familie, der Theuerungsverhältniffe des Bezirks u. s. w. die begründete Befürchtung aufkommen muß, daß sie bei einer Einberufung in Noth gerathen würden. Die Bewerber aus entlegenen Bezirken, deren Vormerk­ung unbedenklich ist, sind darauf aufmerksam zu machen, daß sie nach erfolgter Anstellung auf Versetzung in andere Bezirte um so weniger zu rechnen hätten, als dadurch die für nur einen Bezirk vorgemerkten Anwärter geschädigt werden könnten

Hersfeld, 10. Okt. (Erledigte Stellen im Bezirk des 11. Armeekorps) Cobnrg, Herzogl. Staats- und Domänenkaffe, Hilfsbote und Exekutor, 800 Mark Gehalt, Mahn- und Pfändungsgebühren und freie Dienstkleidung. Eiterfeld, Gemeindebehörde, Polizeidiener, 1000 Mark jährlich. Fechenheim, Bürgermeisteramt, Nachtwächter, 500 Mark jährlich. Fröttstädt, Kaiserliches Postamt, Landbriefträger, 700 Mark Gehalt und 60 Mark Wohn- ungSgeldzuschuß jährlich. Dortmund, Kaiserliche Postan­stalt, 3 Landbriefträger, je 700 Mark Gehalt und der gesetzmäßige Wohuungsgeldzuschuß jährlich. Bezirk der Großherzoglich Hessischen 25. Division: Arheilgen, Süd­deutsche Eisenbahn-Gesellschaft. Schaffner, 900 Mark Gehalt. Daselbst Stationswärter, 870 Mark Gehalt. Mainz, Laudgerichtsschreiberei, Canzleigehülfe, ständige Remuneration 500 Mark, nicht ständige Vergütung ca. 50 Mark jährlich.

Hersfeld, 10. Oktbr. (W e i h n a ch t ö p a ck e t - beförderung nach Kiantschan) Der Nord­

deutsche Lloyd wird mit dem am 2. November b. I. von | Bremerhaven nach Kiautschau abgehenden Reichspost- dampferPrinz Heinrich" Weihnachtspakete für die Be­satzungen S. M. Schiffe in Ostasien und für die Besatz- ungstruppen in Kiautschau zu ermäßigten Frachtsätzen befördern lassen. Die Annahme der Pakete erfolgt in der Zeit vom 20. bis 27. Oktober einschließlich in Bremen beim Norddeutschen Lloyd, Papenst. 9, in Bremerhaven bei der Agentur des Norddeutschen Lloyd, in Kiel bei den Herren Sartori u. Berger, in Wilhelmshaven bei Herrn Bernh. Dirks. Mittelst einer Begleitadresse dürfen bis drei Pakete befördert werden. Die Fracht beträgt für jedes Paket bis zum Gewicht von 5 Kilogramm 2 Mk, für jedes weitere Kilogramm oder den überschießenden Theil eines Kilogramms 40 Pf. Die Fracht ist bei Auflieferung zu zahlen. Nachnahmen und Werthangaben sind nicht zulässig. Der Norddeutsche Lloyd haftet im Falle eines Verlustes höchstens bis zum Betrage von 20 M. für jedes einzelne Paket.

Hersfeld, 10. Oktober. Das Reichsgericht hat zur Beurtheilung des gewerblichen Arbeitsverhältnisses eine bemerkenswerthe Entscheidung gefällt. Erklärt ein Arbeit­nehmer mitten in der Arbeit, daß er nicht weiter arbeite, wenn ihm nicht sofort ein höherer Lohn bewilligt werde, so liegt nach einem Erkenntniß des Reichsgerichts eine Nöthigung im Sinne des Strafgesetzes vor. In der Be­gründung heißt es, daß, wenn zum Zwecke der Erlangung günstigeren Arbeitsbedingungen das Mittel der Nöthigung angewandt werde, beim Vorhandensein der sonstigen That­bestandsmerkmale die Strafdestimmungen aus § 240 (Gefängniß bis zu einem Jahre) oder aus § 253 (Ge­fängniß nicht unter einem Monat) zur Anwendung zu gelangen hätten, gleichviel, ob diese Nöthigung von Einzelnen oder von einer Coalition und deren Vertretern ausgehe.

Gershaufen, 3. Oktober. Die Kartoffelernte ist größtentheils fast beendigt, und das Ergebniß derselben mit ziemlicher Sicherheit festzustellen. Weil die beiden Monate, August und September, eine vorzügliche trockene warme Witterung im Gefolge hatten, so ist die Qualität der diesjährigen Kartoffel eine sehr gute, denn an Stärke­gehalt und Wohlgeschmack bleibt nichts zu wünschen übrig. Was dagegen die Quantität anlangt, so ist dieselbe nicht überall gut ausgefallen. Die rauhe widerstandsfähige Spätkartoffel lieferte einen guten Er­trag, hingegen die zarten weichen Frühsorten einen viel geringeren. Die letzteren halten bei der kalten und nassen Witterung im Frühling zu lange in der Erde gelegen, und war infolge dieses Umstandes ein großer Theil verfault. Auf manchen Aeckern waren große Flächen weggeblieben, und mußten die Besitzer derselben die Lücken durch Bepflanzung mit Rüben ausfüllen. Das Grummet ist in diesem Herbst auch vorzüglich eingebracht worden, und läßt nur der Stand der Krautfelder zu wünschen übrig. Die Raupe des Kohlweißlings hat arge Verheerungen an den Kohlarten angerichtet, hauptsäch­lich aber an dem Weißkraut. Wenn das Sauerkohlfaß in diesem Herbst nun auch nicht so voll weiden sollte, wie im Vorjrhr, so ist dies doch gerade kein Verlust zu nennen, denn im Ganzen war das vorletzte Jahr des Jahrhunderts ein gutes. Gott hat sich seinem Volk nicht unbefugt gelassen, hat ihm viel Gutes gethan, ihm vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben und unsere Herzen erfüllet mit Speise und Feeude"

Cassel, 8. Oktober. Als Vertreter des Königlichen Consistoriums für den Regierungsbezirk Cassel wird aus hiesiger Stadt auch Herr General-Superintendent Lohr an der Reise der Kaiserlichen Majestäten nach Palästina und den Orient theilnehmen.

Eschwege, 7. Oktbr. Im Kiesschachte bei Nieder­hone ereignete sich heute ein trauriger Unglücksfall. Plötzlich niedergehende Kiesmassen verschütteten ein dort arbeitendes Ehepaar. Die Frau konnte nur als Leiche herausgeholt werden, während der Mann zwar lebend, aber mit gebrochenem Bein befreit wurde.

Eschwege, 6 Oktober. Der 3jährige Knabe des Schuhmachers Beckerunter dem Berge" hier saß gestern Abend an einem Tische und spielte; durch einen unglück­lichen Zufall fiel die brennende Petroleumlampe auf den Knaben und setzte deffen Kleider in Brand, sodaß das Kind einer Feuersäule glich. Auf das Hilfegeschrei des Knaben eilten beherzte Männer hinzu, welche den Knaben schnell entschlossen in die dicht vorbeifließende Werra trugen und ihn in das kalte Wasser tauchten. Das be- dauernswerthe Kind hat schwere Brandwunden am ganzen Körper erlitten und befindet sich in ärztlicher Behandlung. Wieder ein Fall, welcher die Eltern zur Vorsicht mit der Lampe mahnt.

Nentershausen, 7. Oktb. Diese Woche entstand auf bis jetzt noch nicht erklärliche Weise in Obersuhl Feuer. Da bei dieser Jahreszeit Scheunen und Böden : mit leicht brennbaren Stoffen angefüllt sind, so war es schwer, dem verheerenden Element Einhalt zu thun. Es bräunten denn auch zwei Wohnhäuser und zwei Scheunen vollständig nieder. (T.)

Wiesbaden, 9. Oktb. Heute Mittag wurde hier das von dem Professor Herter-Berlin geschaffene Denkmal des Fürsten Bismarck enthüllt. Die Feier begann mit Militärmusik und Vorträgen der Männergesangvereine; die Festrede hielt Stadtrath Bartling, worauf Oberbürger- | Meister Dr. v. Jbell Namens der Stadt Wiesbaden das Denkmal übernahm

Mainz, 6. Oktober. Dnrch Zufall erhielt dieser Tage eine hiesige Dame davon Kenntniß, daß ihr Kinder­mädchen, dem sie täglich ihr jüngstes Kind anvertraute, nicht den ihr vorgeschriebenen Kindergarten besuchte. Die

weitere Nachforschung ergab, daß eine ganze Anzahl Kindermädchen in der Wohnung eines Tanzlehrers in Gemeinschaft mit jungen Burschen Tanzunterricht nahm, während in einem Nebenzimmer sämmtliche Kinder in ihrem Wagen sich in ihrer Art amüfirten. Der Tanz­meister soll sogar mehrere Tanzkurse am Nachmittag für Kindermädchen eingerichtet haben.

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Berlin, 8. Okt. In der Grünenthalschen Strafsache ist noch in letzter Stunde eine erhebliche Er­weiterung der Anklage eingetreten. Während früher die Fälschungen Grünenthals auf 250300 000 Mk. ge­schätzt wurden, ist jetzt nach einer durch die Reichsbank erfolgten Zusammenstellung konstatirt worden, daß bis jetzt bereits 494000 Mk. von gefälschlen Banknoten an­gehalten worden sind. Demgemäß ist auch die Anklage auf diesen Betrag erweitert worden. Als Grünenthal durch Zustellung der Nachtragsanklage von dieser weiteren Entdeckung erfuhr, soll er völlig kosternirt gewesen sein und erklärt haben, daß er, nachdem nunmehr Alles ent­deckt sei, auch keine Veranlaffung habe, irgend Jemand zu schonen, er werde nunmehr Alles aufdecken. Man darf auf den weiteren Verlauf der Angelegenheit ge­spannt sein.

In einem kleinen Städtchen bei Münster i. W. hielt der Bürgermeister, den böse Stadtverordnete wegen der schlechten Wege kränkten, nach derRh.-W. Ztg." folgende Rechtfertigungsrede:Was man mir als Fahr­lässigkeit anrechnet, ist weise Fürsorge für das Wohl unserer Mitbürger, und ich bin stolz auf das Resultat meiner klugen Berechnung. Wer passirt ausschließlich die schlechten Wege? Run, die Wagen schlechter Handels­leute und reiselustiger Herrschaften. Dadurch nun, daß diese durch die Fallgruben unserer Straßen umgeworfen werden oder Rad- und Achsenbrüche erleiten, verdienen unsere Wirthe, unsere Radmacher, unsere Schmiede, unsere Chirurgen und Thierärzte einen Haufen Geld, und die Gemeinde liefert nichts dafür als die schlechten Wege. Je schlechter diese aber werden, desto größere Geldbeträge entfließen den Taschen fremder Reisenden."

DieKölnische Volkszeitung" meldet aus Herten (Westfalen), eine ganze Familie, Mann, Frau und zwei Knaben von drei bezw. elf Jahren, ist nach dem Genuß von giftigen Pilzen gestorben.

Eine Chaffepotkugel, die der Postschaffner Falke zu F ü r st e n w a l d e am 6. August 1870 bei der Er- stürmung der S picherer Höhe in die rechte Schulter erhielt, ist jetzt, nach 28 Jahren, durch eine Operation glücklich entfernt worden. Die Kugel, die im Körper stecken ge­blieben war, hatte sich im Laufe der Zeit bis zum Rücken hinabgesenkt und verursachte F. in letzter Zeit große Schmerzen.

Von einem Bären angefallen wurde in Bekum ein Fuhrmann. Das Thier war einer Wandertruppe davongelaufen. Während der Fuhrknecht sich tapfer wehrte, kam auch schon der Eigenthümer und befreite den Mann aus seinen nicht geringen Nöthen.

Cumso:Nun, Cawker, hast Du Dein neues Baby auf den Namen George taufen lasten?" Cawker: Nein." 6umfo:Du sagtest mir aber vor seiner Ge­burt doch, dies wäre Deine Absicht." Cawker:Ja." Cumso:Na also, warum dann nicht?" Cawker:Wir entschlossen uns nach weiterer Ueberlegung, es bester Mathilde zu nennen!"

Kanton im Staate Ohio, 8. Oktober. John Saxton, ein Bruder der Frau des Präsidenten Mac Kinley, wurde gestern Abend auf offener Straße erschossen. Eine der That verdächtige Frau wurde verhaftet.

Shanghai, 7. Oktb. In der Chinesenstadt in Hankau brach am 1. Oktober eine verheerende Feuers- bruM aus, wobei 10 000 Häuser zerstört und 1000 Menschen umgekommen sind. Die Zerstörung erstreckt sich auf ein Gebiet von zwei englischen Quadratmeilen.

M emphiS (Tennessee), 8. Oktober. Das gelbe Fieber nimmt im Staate Mississippi eine immer gefährlichere Ausdehnung an, das Jufektionsgebiet umfaßt thatsächlich den ganzen Staat. 2000 Flüchtlinge wandten sich nordwärts, um den Eintritt der kalten Wit- teruug abzuwarlen.

Sautier, der in Fachkreisen rühmlichst be­kannte Konstrukteur astronomischer Apparate, ist gegen­wärtig der Schöpfung eines Riesenfernrohres für die Pariser Weltausstellung 1900 beschäftigt. Dieses Fernrohr wird bei einer Länge von 60 Meter eine Oeffnung von 1,25 Meter Durchmesser aufweisen und einen Kostenaufwand von 1400 000 Francs erfordern. Da es nicht gut angeht, diesen kolossalen Apparat be­weglich zu gestalten, so wird das Sternbild von einem lenkbaren Spiegel aufgefangen, während das Rohr fest und unbeweglich auf massiven Pfeilern ruht. Dieser Spiegel erhält eine Stärke von 30 Zentimeter bei 2 Meter Durchmesser; sein Gewicht beträgt 3600 Kilo­gramm. Das Schleifen des Spiegels erfolgt durch Maschinen und soll bei der erforderlichen Sorgfalt einen Zeitaufwand von einem halben Jahr erfordern. Auch die Bearbeitung der Objektive wird durch Maschinen erfolgen; das eine der beiden Flintgläser wiegt etwa 360 Kilogramm und erfordert 75 000 Francs. Die Chromgläser haben ein Gewicht von je 200 Kilogramm. Das Fernrohr wird eine 6000fache Vergrößerung und mehr gestatten, während man bisher mit den mächtigsten Fernrohren nur eine Vergrößerung bis zum Viertausend­fachen erreichte.