Einzelbild herunterladen
 
  

wenigen Monaten feiern die österreichischen Völker die Vollendung des 50. Regierungs-Jahres des Kaisers, und in der ganzen zivilistrten Welt wird dieses Fest einen frohen Wiederhall erwecken.Eines Sinnes, eines Geistes müssen wir trennende Gegensätze meiden und mildern, und alle Völkerschaften wie ein Brudervolk, alle Volksschichten wie eine Familie, sich um deu Kaiser scharen."

Die spanische Regierung hat offenbar die Absicht, die jüngsten Kämpfe vor Manila nicht ruhig hinzunehmen. Wenigstens prüfte der Ministerrath eingehend die De­pesche, welche die Uebergabe Manilas ohne irgend welche Einzelheiten meldet. Es ergab sich hier­bei, daß die Uebergabe einige Stunden nach der Unter­zeichnung des Friedeusprotokolls erfolgt ist, was Spanien ausdrücklich feststellen lassen wird. Was die Uebergabe Manilas anbelangt, so meldet dasEvening Journal" noch folgende Einzelheiten: Jaundenes stellte bei der Uebergabe nur wenige Bedingungen. Die Hauptbeding- ung war, daß die Amerikaner si^ch bereit erklären sollten, die Spanier gegen die Insurgenten zu schützen. Soweit die Amerikaner des spanischen Besitzes sich bemächtigten, legten die Spanier ihre Waffen nieder mit Ausnahme der Truppen im Norden der Altstadt, denen gestattet wurde, in den Laufgräben zu bleiben, um die Insurgen­ten in Schach zu halten. Während des Angriffs der Amerikaner auf Manila sollen 150 Spanier getödtet und 300 verwundet worden sein. Die Amerikaner sollen bekanntlich 5 Todte und 45 Verwundete gehabt haben. -- Der deutsche KreuzerKaiserin Augusta" geht aus Hongkong nach Manila zurück. General Au- gustin, welcher bekanntlich mit derKaiserin Augusta" nach Hongkong gekommen war, hat sofort die Reife nach Spanien angetreten. Einer telegraphischen Meldung desNew Aork Herald" aus Honkong zufolge hätten die Amerikaner mit den Streitkrästen AguinaldosDifferenzen gehabt. Diese hätten aus Unzufriedenheit darüber, daß man sie an den aus dem Falle Manilas sich ergebenden Vortheilen nicht Theil nehmen ließ, gemeutert und die Amerikaner in den Laufgräben angegriffen. General Wilson meldet aus P o n c e (P o r t o r i c o) unterm 16. August, nach- : dem die spanischen Truppen am Sonnabend Ciales geräumt hätten, sei von den Einwohnern die amerika­nische Flagge gehißt worden. Die Truppen feien darauf zurückgekommen, hätten die Fahne heruntergerissen und 90 Personen mit Messern getödtet.

Aus Prstliiiz und AachbarBiet.

* (P e r s o n a l - C h r o n i k) Ernannt: der Pfarr- amtscandidat Bernhard aus Schmalkalden zum Pfarrer in Fambach, der Sergeant Wittenberg zum Schutz­mann bei der Königlichen Polizei-Direction zu Caffel Uebertragen : dem commissarischcn Kreisthierarzt Schultz zu Schlüchtern die Kreisthierarztstelle für den Kreis Schlüchtern, dem Rentner Weffel die Verwaltung der Forstcaffe zu Wetter. Pensionirt: die Förster Geißer zu Buntebock in der Oberförsterei Rotlebreite und Schuppelius zu Ronshauseu.

* Die Abzeichen für die Fahnen träger, die der Kaiser den einzelnen Regimentern verliehen hat, gelangen jetzt in der gesummten Armee zur Einführung. Diese bestehen in halbmondförmigen blauen Schildern, ; die auf der Brust zu tragen sind. In der Mitte des Schildes befinden sich zwei kreuzweise übereinandergelegte Kaiser-Standarten und darunter die Buchstaben W. und R-

* Aehrenlesen nach der Ernte darf nur mit Erlaubniß des betrcffendeu Feldbesitzers erfolgen, sonst gilt es als strafbares Eigenthumsvergehen, worauf besonders hingewiesen sei.

* Der Gothaer Wetterprophet H. Habe- nicht schreibt: In Nord- und Mitteleuropa hat sich das Wetter seit unserem letzten Bericht programmgemäß all­mählich gebessert. Die Rückfälle in dem naßkelten Witter­ungscharakter der vergangenen Sommerhälfte wurden spärlicher und kürzer und jetzt hat die Witterung einen beständig schönen Anstrich gewonnen Entsprechend der Lustdruckvertheilung über dem Ozean haben seit Anfang Juli Hochdruckgebiete, langsam von Westen heranziehend, den Westen und Süden unseres Kontinents fast ununter­brochen beherrscht und allmählich ihre Herrschaft mehr und mehr über ganz Mitteleuropa ausgedehnt. In dem­selben Maße haben sich daselbst die Niederschläge ver­ringert. Die anticyklonischen Bedingungen über dem Nordatlantischen Ozean und der nordöstliche Verlauf der schwachen Depressionen lassen auf beträchtlichen Rückgang des Eises bei Island und somit auf einen schönen Herbst in Mitteleuropa schließen.

* Im ersten Halbjahr 1898 sind im Regierungsbezirk Caffel von 1786 amtlichen Fleischbeschauern 135 786 Schweine untersucht. Davon waren 9 trichinös und 41 finnig.

* Der Vertrieb von amerikanischenSchinken wird jetzt streng überwacht. Die von Amerika eingeführte Waare wird in dem deutschen Hafenorte, wo sie eintrifft, untersucht und wenn sie nicht zu beanstanden ist mit einem Farbestempel versehen. Dieser Stempel wird indessen in Folge Nachräucherung und Nachpökelung leicht verwischt, so daß jetzt die Anordnung getroffen ist, einen unauslöschlichen Brandstempel anstatt eines Far- benstempels zur Anwendung zu bringen. Es schlüpfen aber auch einzelne Schinken durch, welche nicht untersucht wurden, und deshalb wird alle Waare, welche irgendwie zweifelhaft scheint, beschlagnahmt. Mit Rücksicht'darauf,

daß kürzlich ein aus Amerika stammender Vorderschinken stark trichinös befunden wurde und der zweite dazu gehörige Schinken nicht ermittelt werden konnte, also jedenfalls in Verkehr gelangt ist, scheint die strenge Maßregel im Interesse der Sicherheit geboten Die Kaufleute, welche amerikanische Schinken vertreiben, sind außerdem gehalten, über dieselben nach Nummer, Gewicht und Verbleib Buch zu führen. Ein Kaufmann, der dies unterließ, wurde nach derAllg. Fl.-Ztg." in 10 Mark Geldstrafe genommen.

Hersfeld, 19. August. Gebt den Hunden Wasser! In dieser heißen Zeit müssen die Besitzer von Hunden ganz besonders darauf achten, daß ihre Thiere frisches Wasser in hinreichender Menge erhalten. Namentlich gilt dies für die Kettenhunde. Die Vernachlässigung der Verabreichung von Trinkwasser ist oft die Ursache der Tollwuth.

Hersfeld, 19. August. Die Durchschnitts­preise der wichtigsten Lebens mittet be­trugen in der preußischen Monarchie (ausschl. Trier) im Juli 1898 für 1000 kg Weizen 198 (im Juni 1898 : 204) M., Roggen 148 (150) M., Gerste 148 (152) M., Hafer 161 (164) M., Kocherbsen 227 '227) M., Speise­bohnen 260 (265) M., Linsen 411 (412) M, Eßkartoffeln 62,2 (61) M., Richtstroh 40,4 (40,6) M., Heu 48 (53,1) M., Rindfleisch im Großhandel 1058 (1059) M ; für 1 kg Rindfleisch von der Keule im Kleinhandel 136 (136) Pf., vom Bauch 116 (115) Pf., Schweinefleisch 139 (136) Pf., Kalbfleisch 130 (129) Pf, Hammelfleisch 130 (128) Pf, inländischer geräucherter Speck 159 (159) Pf., Eßbutter 208 (205) Pf., inländisches Schweine­schmalz 158 (158) Pf., Weizenmehl 35 (37) Pf., Roggen- mehl 27 (28) Pf.; für 1 Schock Eier 317 (291) Pf.

Hersfeld, 19. Aug. (Berliner Getreide­markt-Bericht.) Mit den fortschreitenden Ernten besestigt sich die Ueberzeugung von allgemein guten Er­trägnissen in jeder Hinsicht. Nur die russischen Ostsee­provinzen und einige Gouvernements im Innern scheinen davon eine Ausnahme machen zu sollen, falls der amtlich bekannt gegebene Saatenstands-Bericht nachträglich nicht noch eine Aenderung erfährt. In Deutschland war die mit Regen und Sonnenschein abwechselnde Witterung bei meist warmer Temperatur dem Sommergetreide und den Hackfrüchten günstig. Die Erntearbeiteil schreiten rüstig fort, und der Roggendrufch läßt erkennen, daß Beschädig­ungen durch Nässe und Lagerung nur in beschränkten Gebieten eingetreten sein dürften. Die geringen Vorräthe an Roggen haben zu lebhafterer Nachfrage für diesen geführt und seinen Preis für nahe Lieferung im Berliner Lieferungshandel um ca. 4,50 Mk., für spätere um etwa 3 Mk. gehoben. Hauptsächlich traten Mühlen als Käufer auf, welchen es an Ware mangelt; aus diesem Grunde kommt noch wenig an die^rößern Märkte. Weizen, für dessen Ernte die Witterung auch günstig ist, lag anfäng­lich uur matt, befestigte aber im Einklang mit dem Aus­lande seinen Preis, der für September-Lieferung um etwa 2 Mk. anzog, für spätere Lieferung dagegen ziem- lich unbeinflußt blieb, Fultergetreide lag still und be­wahrte abwartende Haltung. Nach privater Ermittlung kosteten 20 Ctr.: Weizen 178,00 Mk, Roggen 132,00 Mk, Gerste, Hafer 157,00 Mk., Mais.

* Aus dem Rechnungsabschluß pro 1897 der Alters- und JnvaliditätSversicherungs Anstalt Hessen- Nassau ist zu entnehmen, daß die Einnahmen 4 375 054,66 betrugen, davon Bestand aus dem Jahr 1896 105 248,46 Mk., 3 420 732,84 Mk. als Be trags- leistungen. Die Ausgaben betrugen 4 067 325,17 Mk., davon Invalidenrenten 411 978,84 Mk., Altersrente 366 844,92 Mk., die Verwaltungskosten beliefen sich auf 120 093,79 Mk , Kosten der Beitragserhebung und der Kontrolle 33 616,73 Mk., Ueberweisung an den Reserve­fonds 450 000 Mark. Der Letztere hat eine Höhe von 499 785,77 Mk. erreicht. Das Rechnungsjahr 1897 schließt ab mit einem Bestand von 307 7 29,49 Mk. Das ganze Vermögen betrug Ende 1897 19 466 097,35 Mark.

V Gershausen, 18. August. Es ist jetzt Hoch­sommer, und bringt in diesem Jrhr der August auch die rechte Witterung dazu. Heiße sonnige Tage, gelbe Aehrenfelder und reges Leben auf den Feldfluren sind das Wahrzeichen des Hochsommers. Durch die ausge­zeichnete Witterung ist die Kornernte rasch beendigt und so ergiebig ausgefallen, daß in keiner Beziehung etwas zu wünschen übrig bleibt. Um Raum für die Sommer- früchte in den Scheuern zu bekommen, sind fast überall die Dreschmaschinen in Thätigkeit, um nach erfolgtem Roggendrufch ein Theil des Strohes im Freien in Hau­fen zu bringen. Der Weizen ist größtentheils auch schon geschnitten und hier und da auch schon mit dem Hafer­schnitt begonnen. Bleibt der August in seiner letzten Hälfte fort so trocken, so kann es auch eine zufrieden­stellende Kartoffelernte geben. Wanne Witterung ist der Kartoffel jetzt vor allen Dingen nöthig, weil dieselbe bei der ungünstigen Witterung im Frühjahr in ihrer Ent­wickelung viel zurückgeblieben ist und demzufolge noch kleine weiche Knollen hat. Sämmtliche Frühkartoffeln, die jetzt schon geholt werden, haben noch keinen guten Geschmack unb sind der Gesundheit unzuträglich. Die Futterkräuter sind in diesem Jahre auch wohl gerathen und auch gut eingebracht worden. Der liebe Gott hat also seine milde Hand auch für das arme Vieh aufge­than und ihm gegeben, was es während des kalten Winters bedarf, namentlich auch ein trockenes, warmes Strohlager. Darum Dank dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

Caffel, 19. Aug. Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin machten mit ihrem Gefolge

gestern früh einen Spazierritt bis zum Bergamt, von wo die Rückkehr zu Wagen erfolgte. Später arbeitete der Kaiser mit dem Chef des Militärcabinets General v. Hahnke. Um 1 Uhr fand im Schlosse zu Ehren des Geburtstages des Kaisers Franz Joseph von Oesterreich- Ungarn, Galatafel statt, und zwar in dem im Mittelbau gelegenen Speisesaal des ersten Stockes. Der öster­reichisch-ungarische Botschafter Graf von Szögyeny war in Folge besonderer Einladung mit drei Botschaftsräthen aus Berlin hier eingetroffen. Ferner nahmen an der Festtafel außer dem Kaiserlichen Hofstaat der frühere deutsche Botschafter in Petersburg General-Adjutant Excellenz v. Schweinitz, der commandirende General des 11. Armeecorps General-Adjutant Excellenz von Wiltich und der Oberpräsident von Hessen-Nassau Excellenz Magde­burg und Andere Theil. Nach dem ersten Gange trank Se. Majestät der Kaiser auf das Wohl seines hohen Verbündeten, des Kaisers Franz Josef. Später wurde der Kaffee in den Räumen des unteren Empfangssaales eingenommen und Se. Majestät begab sich mit seinen Gästen hinaus unter das östliche Säulenportal, um die herrliche Aussicht auf Caffel und das Fuldathal rc. zu genießen und den weiteren Musikvorträgen der 83er Capelle zu lauschen (T.)

Caffel, 18. August. Das hiesige Husaren-Regiment Hessen-Homburg nimmt bekanntlich auf Befehl des Kaisers an dem Kaifermanöver Theil. Der Befehl hierzu ging dem Regiment nach der Uebung auf der Döuche durch folgendes Telegramm Sr. Majestät des Kaisers zu: Wilhelmshöher Schloß, 12 August. Husaren-Regiment Hessen-Homburg Nr. 14, Caserne, Caffel. Das Regiment hat gestern meine volle Zufriedenheit erworben durch Haltung und Reiten im Terrain wie im Parademarsch. Ich bestimme daher, das dasselbe zur Belohnung dafür an den großen Manövern vor mir theil zu nehmen hat, und hoffe, daß es sich in jeder Hinsicht meinen Erwart­ungen entsprechend zeigen wird. Wilhelm R.

Ziegenhain, 17. August. Die Kriegervereine zu Ziegenhain und Weißenborn haben je eines ihrer Mitglieder, von welchen feststand, daß sie bei der letzten Reichstagswahl ihre Stimme dem sozialdemokratischen Kandidaten gegeben hatten, statutengemäß aus den Ver­einen ausgeschloffen.

Marburg, 17. Aug. Ein erschütternder Unglücks- sall ereignete sich gestern in der Lahn zwischen Wehrda und Marburg. Ein kurz vor dem Examen steheuoer Student, Sohn des Professors Mooren in Düsseldof, bemerkte, während er auf dem Rade die Straße entlang fuhr, in der Lahn einen mit den Wellen ringenden und um Hülfe rufenden Knaben in dringender Lebensgefahr. Sofort sprang der Student ab und eilte dem Knaben zu Hülfe. Während der Rettungslhrt wurde er indeß vom Herzschlage getroffen und sank unter, bevor die Insassen eines zu Hülfe eilenden Motorbootes ihn er­reichen konnten. Der bedauernswerihe, sehr tüchtige und beliebte Student konnte nur als Leiche gelandet werden, während der Junge noch rechtzeitig gerettet wurde.

Marburg, 16. Aug. Daß die Musensöhne unserer Stadt immer noch zu lustigen Unternehmungen geneigt sind, zeigt wieder folgender Streich. Als einige Studenten in sehr fideler Stimmung die Kneipe in später Abend­stunde verließen, sahen sie zwei Pferde sehr gemächlich einen Wagen die Ketzerbach hinabziehen; bei näherer Untersuchung fanden sie, daß der edle Rosselenker sanft in Morpheus Armen ruhte. Kurz entschlossen, spannten sie die Pferde ab und banden sie an einen nahen La- ternenpsahl. Dann zogen sie den Wagen noch ein gutes Stück sammt dem schlummernden Kutscher weiter, bis plötzlich ein nächtlicher Gesetzeswächter nahte und sie zu eiligster Flucht nöthigte. Das Erstaunen des Kutschers bei seinem Erwachen wird sich Jeder leicht umstellen können.

Fulda, 16. August. Daß ein Personenzug von einem Rehbock gestellt werden kann, dürfte wohl ein recht seltener Fall sei» und doch hat sich dies erst am ver­gangenen Sonntag auf der Strecke Fulda^Gießen ereignet, Als der in Fulda um 12 Uhr 28 Min. abgehende Zug 526 die Strecke zwischen Zell und Ehringshausen, die sog. Wasserscheide passirte, sprang ein feister Rehbock aus der dichten Waldung hervor, rannte gegen die Locomolive und stieß an ein etwas vorstehendes Luft- leitungsiöhrche», welches durch den Anprall abbrach und Lust entweichen ließ. Dadurch trat die selbstthätige Luftdruckbremse in Wirksamkeit und stand nach etwa 30 Nietern der Zug vollständig still. Erst nadjöem die Maschinenbremse abgestellt war, konnte der Zug nach einem Aufenthalt von 3 Minuten die Fahrt fortsetzen. Der starke Rehbock jedoch hat sein frevelhaftes Beginnen mit dem Tode bezahlen müssen und wird sein Fleisch wohl schon als schmackhafter Braten Verwendung ge­funden haben

FulVa, 17. August. Heute Abend Vaß Uhr ver­schied nach längerem, schweren! Leiden der Donicapitular Hermann Breitung. Derselbe wurde geboren zu Cassel am 20. Oktober 1842, zum Priester geweiht am 21. März 1865. Nachdem er zuerst am hiesigen Dom vier Jahre caplanirte, wurde er Garnisonprediger und Religions- lehrer zu Hersfeld, dann 1873 Pfarrer zu Kranluken, 1879 Gymnasiallehrer, 1890 Oberlehrer zu Fulda. Als Domcapitular wurde er 1895 installirt.

Crumbach, 18. August. Die herrschende Wärme hat auch hier ein Opfer gefordert, indem am gestrigen Tage ein beim Waizenschneiden beschäftigter Knecht in Folge Hitzschlages plötzlich verschied.

Gelnhausen, 17. August. Im Biebergrunde, der gelegentlich der vorjährigen Kirchweih der Schauplatz