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........

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KerWer meNlatt.

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GNaLiSbetLsgen:IllrsftVrrtes SonnLagsblatt^^ u.Illttftmrte lanvwirthschaftttche Vettage".

K II?.

AeOg Sei 5. Alober

1897.

Amtlicher Tlseit.

Verzeichnitz der im Monat September 1897 ausgestellten Jagdscheine.

A

Jagd!

chein.

Des Jagdscheins-Jnhc

Namen und Stand.

ibers

Wohnort.

101

1/9.

1

Lotz, Georg I, Taglöhner

Lengers

102

n

1

von der Dollen, Königlicher Premier-Lieutenat Stelzner, J. H., Versicherungs-Jnspektor

Hersfeld

103

2/9.

1

104

3/9.

1

von Eschwege, Hauptmann

105

5/9,

1

Fischer, Königlicher Förster

Forsthaus Mönches

106

U

1

Luban,

Hersfeld

107

1

Malkmus,

Gittersdorf

108

1

Rogatz,

109

1

Sorg,

Heenes

110

u

1

Steinhöfel, Königlicher Forstaufseher

Biedebach

111

1

Dörries,

Hersfeld

112

6/9.

1

.

Hobrock, Adam, Hofmeister

Gethsemane

113

1

Wagner, Richard, Forstlehrling

Friedewald

| 114

1

Voigt, Königlicher Oberförster

Niederaula

. 115

8/9.

1

Eschstruth, Karl, Oekonom

Frieling:v

: 11fr-

11/9.

1

Rechberg, Emil, Braumeister

Hersfeld

117

1

Freiherr von Kirchbach, Oberstlieutenant

Darmstadt, z. Zt. Obergeis

118

1

----*

Eichmann, Postverwalter

Niederaula

119

13/9.

1

Nickel, Königlicher Forstaufseher

Herfa

120

14/9.

1

Stern, Königlicher Gymnasial-Oberlehrer

Hersfeld

121

15/9.

1

........

Steinweg, Wilhelm, Bierbrauereibesitzer

r/

122

16/9.

1

Lenz, Valentin, Landwirth

Beiershausen

123

15/9.

1

Hotzel, Königlicher Hauptmann

Hersfeld

124

1

Braun, Rudolf, Oekonom

Hermannshof

125

1

Wiegand, Georg, Bürgermeister

Harurode

126

1

Wiegand, Adam, Landwirth

127

1

Bätza, Heinrich, Bauunternehmer

Hersfeld

128

1

Steinweg, Peter, Siebmacher

129

30/9.

1

-

Frank, Konrad, Bäckermeister

Vacha

130

16/9.

1

Lenz, Johannes, Oekonom

Kerspenhausen

131

18/9.

1

Gies, Königlicher Oberförster a. D.

Hersfeld

132

20/9

1

Schüler, Adam, Landwirth

Beiershausen

133

21/9.

1

Rüger, Heinrich Burghard, Landwirth

Unterweifenborn

134

1

Spang, Königlicher Forstaufseher

Sorga

135

22/9

1

Scheffer, Alexander, Gutsbesitzer

Engelbach

136

1

Nußbaum, George, Landwirth

Kerspenhausen

137

24/9.

1

Kuhlemann, Alfred, Dr. med. prakt. Arzt

Niederaula

138

27/9.

1

Gliemeroth, Georg jun., Landwirth

Wölfershausen

139

1

Reinhard, August, Bürgermeister

Landershausen

140

25/9.

1

Dr. Born, Königlicher Amtsgerichtsrath

Hersfeld

141

II

1

Neumann, Eduard, Oberjäger

Gershausen

142

2119.

1

von Baumbach, Ernstgerd, Gymnasiast

Kirchheim

143

30/9.

1

Derselbe

144

145

146

27/9.

29/9.

1

1

1

Prenzel, Königlicher Förster Troch,

Rößing, Jakob, Forstlehrling

Kathus Meckbach Hersfeld

147

28/9.

1

_

Reinhard, Adolf, Gutsbesitzer

Unterweisenborn

148

1

_

Becker, Adam, Zimmermeister

Mengshausen

149

i/io.

1

_

Goldammer, Königlicher Oberförster

Heringen

150

151

: 152

153

154

155

156

i 157

1

1

1

1

1

1

1

.Mergel, Königlicher Revierförster Uhl, Königlicher Förster Mühlhausen, Königlicher Forstauftehcr Finke, Königlicher Förster Herrmann, Königlicher Forstaufteher Nickel, n »

Gönner, Königlicher Förster Hoff,

Bode, ,, _ .... ,

Klingelhöfer, Königlicher Forstauf,eher Vaupel, Königlicher Gerichtsvollzieher

Heimboldshausen Forsthaus Stückig Röhrigshöfe Philippsthal Heringen Herfa Forsthaus Herfa Forsthaus Bengendorf

1 ^

1

1

Forsthaus Hönebach

159 160

29/9.

1

1

Bengendorf Niederaula

Wird

bestehender Vorschrift gemäß hierdurch veröffentlicht. Hersfeld Der Königliche Landrath Freiherr von L> ch l e i ti

am 1. Oktober 1897.

i tz, Geheimer Regierungs-Rath.

«JM Artikel 40 I 2 der Ausführungsamveisnng zum dj 7'""'eustcuergesetz vom 24. Juni 1891 scheiden jetzt 'Amtlichen Mitglieder und stellvertretenden Mitglie­

der aus den E i n k o m m e n st e u e r v o r e i n s ch ä tz - u n g s k o m m i s s i o n e n des VeranlagnngSbezirks Hersfeld aus.

Die Herren Orts- (Guts-) Vorstände des Kreises haben daher sofort wegen der Wahlen das Erforder­liche zu veranlassen und mir die W a h l v e r h a n d - lungen in Abschrift bis spätestens zum 15. d. Mts. bei Meidung der Zusendung eines W a r t e b o t e n vorzulegen.

Zugleich sind mir Vorschläge über die zu ernennen­den Mitglieder und Stellvertreter zu machen.

Im Uebrigen verweise ich auf meine Verfügung vom 23. Oktober 1894 I III. Nr. 2974, Kreisblatt Nr. 126/1894.

Hersfeld, den 4. Oktober 1897.

Der Vorsitzende der Veranlagungskommission:

Freiherr von Schleinitz, Geheimer Regierungs-Rath.

I. III. Nr. 2529.

Nichtamtlicher Theil.

Ae Politik der Sonntag aller produktiven Stände, die der Vizepräsident des preu­ßischen Staatsministeriums, Dr. v. Miguel, im Juli in Solingen angekündigt haste, ist in verheißungsvoller Weise eingeleitet worden. In der im Reichsamt des Innern zur Vorbereitung der Handelsverträge abgehaltenen Kon­ferenz haben sich die drei großen Erwerbsgruppen: Land- wirthschaft, Industrie und Handel entschlossen, möglichst einig vorzugehen. Nebensächliches ,und alles das, was einen trennenden Einfluß ausüben könnte, soll im Jnterereffe unserer wirthschaftlichen Zukunft beiseite gelassen werden. Es soll die Thatsache in die Praxis übersetzt werden, daß die Interessen der drei großen Erwerbsgruppen im wesentlichen dieselben sind.

Ein solches Zusammenarbeiten von Landwirthschaft, Industrie und Handel gewinnt angesichts der nächsten Reichstagswahlen eine besondere Bedeutung. Die pro­duktiven Stände können stch, wenn sie sich verständigen, endlich den Einfluß auf die Gesetzgebung verschaffen, der ihnen gebührt. Wegen ihrer Uneinigkeit hat es ihnen bisher daran gefehlt. In den Parlamenten führen viele das große Wort, die an der nationalen Arbeit nicht be- theiligt sind. Den Ausschlag geben vielfach nicht die Bedürfnisse des praktischen Lebens, sondern Fraktions­interessen. Daß diese Zustände nicht das allgemeine Wohl fördern, davon hat die Geschichte unseres Reichs­tages manches Beispiel aufzuweisen. Ein Wahlbündniß zwischen Landwirthschast, Industrie und Handel würde hier Wandel schaffen. Grundsätzlich erscheint es bereits jetzt als gesichert, nachdem von ihren Vertretern der ernste Wille bekundet ist, über Meinungsverschiedenheiten Hinwegzusehen und das Gemeinsame, Verbindende in den Vordergrund zu stellen.

Der Berührungspunkte giebt es wahrlich genug. Die Industrie wünscht vor allem die Erhaltung des Welt­friedens und eine normal fortschreitende Entwicklung des nationalen Lebens. Auch Landwirthschaft und Handel können in Kriegszeiten und bei Störungen in der innern Politik nichts gewinnen, wohl aber viel verlieren. In­dustrie und Landwirthschaft vertreten hauptsächlich die nationale Produktion; der Handel ist nothwendig als Vermittler zwischen Produzenten und Konsumenten. Alle drei sind deshalb Anhänger und natürliche Vorkämpfer einer wahrhaft nationalen Politik.

Die Bestrebungen ihrer Gegner dagegen sind nicht den nationalen Daseinsbedingungen angepaßt. Man gebe ihnen die Bahn bei den künftigen Wahlen frei, und man wird es erleben, was für Rückwirkungen ein weiteres Hinabgleiten unserer VerfassungSzustände auf der schiefen Ebene zu einer Parlamentsherrschaft ausüben muß, die dem maßgebenden Einflüsse einer weder monarchischen noch reichsfreundlichen Reichstagsmehrheit gehorcht. Daß der Friede nach innen so wenig wie der Friede nach außen dabei gewinnen können, liegt in der Natur der Sache.

Zum Schutze dieser unschätzbaren Güter sin d nicht die-