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in Silbermünzen, 55 611424,50 Mk. in Nickelmünzen und 13 478 319,87 Mk. in Kupfermünzen.

* (Personal-Veränderungen.) Ernannt: der mit der Verwaltung der Stelle des Bergwerkdirektors für die Staatswerke am Habichtsmald und am Meisner beauftragte Bergassessor Zirkler zum Bergwerks-Direktor, die außerordentlichen Pfarrer Theiß zum Gehülfen des Metropolitans Weinrich in Niederasphe im Pfarramt und Bornmann zum Hülfspfarrer in Basdorf, der RechtS- candidat Apel zum Referendar, der Ober-Post^Direktions­Sekretär Mischer in Fulda zum Postkassirer, die Post- anwärter Döling in Corbach, Hupe in Caffel, Laabs in HofgeiSmar, Vock in Caffel und Reichmann in Wehlheiden zu Postassistenten, der Postanwärter Henning in Schmal- kalden zu Postassistenten. Versetzt: der Regierungs- und Forstrath Burckhardt in Caffel statt zur Regierung in Minden, zur Regierung in Hildesheim, der Amtsrichter Happich in Burghaun an das Amtsgericht in Hannover, der Ober-Post-Kaffenrendant Döring von Cöslin nach Caffel, der Postassistent Schilling von Arolsen nach Spangenberg, der Gerichtsvollzieher Rüttgers in Weyhers an das Amtsgericht in Schmalkalden, der Gerichtsdiener Walecki bei dem Landgericht in Hanau an das Amts­gericht in Gelnhausen, der Gerichtsdiener Schmidt in Ziegenhain an das Amtsgericht in H e r s f e l d.

* (DerGetreidemärkt.) (Berichtswoche vom

4. bis 11. Juni.) Der Getreidemarkt wird in letzter Zeit von einer wechfelvollen Stimmung beeinflußt, deren Ursachen nicht ganz klar liegen. Die günstigen Saaten- standberichte und das Sinken der Weizenpreise in Amerika hatten bis zum 5. Juni die Getreidepreise beeinträchtigt, in der neuen Woche haben aber sowohl in Amerika wie auch in Oesterreich-Ungarn die Weizenpreise sich wieder gebessert, sodaß auf dem ganzen Getreidemarkte eine Er­holung für Weizen und Roggen eintrat. In Berlin und Leipzig wurde gekauft: Weizen, je nach Güte die Tonne für 150 bis 180 Mark, Roggen für 114 bis 130 Mark, Gerste (Futterwaare) für 105 bis 135 Mark, (Brau­gerste kam nicht in den Handel), Hafer für 124 bis 150 Mark, Mais für 83 bis 89 Mark.

Hersfelv, 11. Juni. Am 2., 3. und 4. Juli findet in Gersfeld (Rhön) eine Bezirks-Thierschau und landwirthschaftliche Ausstellung verbunden mit Generalversammlung des Vereinsausschuffes der Landwirthschaftskammer für den Regierungsbezirk Caffel statt. Das Progamm ist folgendes: Freitag, den 2. Juli, Vormittags 9 Uhr: Eröffnung der Maschinen- und Gerätheausstellung, 11 Uhr Vormittags: General- Versammlung des Vereinsausschuffes der Landwirthschafts­kammer. Tagesordnung: 1. Neuwahl eines Mitgliedes des Vereinsausschuffes und des Vorstandes desselben an Stelle des verstorbenen Herrn Gutsbesitzers Jung in Hanau.

2. Ueber milchwirthschaftliche Fragen. Berichterstatter: Herr Geheimer Rath Professor Dr. Fleischmann-Göttingen.

3. Geschäftliches, 3/.2 Uhr Nachmittags: Festessen in der Festhalle. Von 1 Uhr Nachmittags: Concert, gesellige Vereinigung, Volksbelustigung rc. auf dem Festplatz. Sonnabend, den 3. Juli, 5 Uhr Morgens: Weckruf.

7 Uhr Vormittags: Beginn der Ausstellung von Rindvieh, Schafen, Schweinen und Ziegen. 92 Uhr Vormittags: Vorführung der prämiirten Thiere. 1 Uhr Nachmittags: Gemeinsames Mittagessen in der Festhalle. Couvertl,50M.

3 Uhr Nachmittags: Festzug durch die Straßen der Stadt nach dem Festplatz, daran anschließend Concert, gesellige Vereinigung, Volksbelustigung rc. 6 Uhr Nachmittags: Verloosung der angekauften Zuchtthiere, landwirthschaft- lichen Maschinen, Geräthe u. f. w.

Hersfelv, 10 Juni. Dem heutigen Viehmarkt waren 203 Rinder und 276 Schweine zugetrieben. Der Handel war flau, Käufer waren nur in beschränkter An­zahl erschienen. Während die Preise der Schweine sich aus ihre bisherige Höhe hielten, wurden Rinder nur we­nig begehrt und bei niedrigen Preisen umgesetzt.

Hersfelv, 11. Juni. Ueber dieStrafbar- keit des Ausstellens von Photographien in Schaukästen während des sonntäglichen Gottes­dienstes ist ein neues Urtheil des Kammergerichts ergangen, das Senatspräsident Groschuff in derDeutschen Ju­ristenzeitung" mittheilt. Es wird darin ausgeführt: Auch ein Schaukasten hat ein Schaufenster, welches zur Aufstellung von Waaren oder Waarenmustern dient und die ausgestellten Waaren oder Waarenmuster stillschweigend feilbietet oder zu Bestellungen auf dieselben anlocken soll. Gerade dies will aber die Polizeiverordnung ihrem öffent­lichen Zwecke nach im Interesse einer ungestörten Feier der Sonn- und Festtage während der Stunden des Haupt­gottesdienstes verhüten. Bei der Auslegung des Begriffes Waaren" kommt es nicht darauf an, ob die Waaren verkäuflich sind oder nicht. Auch Waarenmuster fallen unter diesen Begriff, weil sie als Proben der Gewerbs- thätigkeit des Gewerbetreibenden dazu bestimmt sind, den Zwecken des Gewerbebetriebes zu dienen."

"Die diesmonatlichen Sitzungen des Landes- Ausschusses beginnen Montag den 14. Juni d. J.

Heinebach bei Rotenburg, 9. Juni. Während des schweren Gewitters am Sonnabend traf ein zündender Blitzstrahl die Scheune des Oekonomen H. D e i ch m a n n. Trotzdem die hiesige Feuerwehr sehr schnell zur Stelle war, brannten die Scheune und die angrenzenden Stall- ungen, indem das Feuer durch die großen Strohvorräthe reiche Nahrung fand, gänzlich nieder. Der sehr erhebliche Brandschaden wird durch die Versicherung gedeckt. (A. Z.)

Harleshaufen, 9. Juni. Von einem Mißgeschick wurde gestern der Sohn der Wittwe H. ereilt. Er wollte eine Böschung mähen, rutschte aus und stürzte in die Sense. Auf sein Hülfegeschrei eilte seine Mutter

herbei, die gewahrte, daß er sich bereits in seinem Blute badete. Schnelle ärztliche Hülfe konnte noch rechtzeitig eine Verblutung verhüten.

Hanau, 10. Juni. Das gestern zwischen 6 und 7 Uhr niedergehende heftige Gewitter hat vielfach großen Schaden angerichtet. In Niederrodenbach schlug der Blitz in den Kirchthurm und zündete. Mehrere Männer eilten sofort in den Thurm, um zu löschen. Da schlug der Blitz zum zweiten Mal in den Thurm und verletzte fünf Personen schwer, so daß sie bewußtlos niederfielen. Durch die herbeigerufenen Aerzte aus Langendiebach und Langenfelbold wurde die erste Hülfe geleistet. Auch hier in Hanau schlug der Blitz in den Thurm der Johanniskirche und zündete. Das Feuer glimmte in dem Balkenwerk und kam erst gegen 10 Uhr zum Durchbruch. Die Feuerwehr hatte dasselbe bald gelöscht.

CÜlte, 9. Juni. Als Mahnung für Kinder mag ein Vorkommniß aus Rhoden berichtet werden. Daselbst hatten Knaben ungelöschten Kalk in eine mit Wasser ge­füllte Flasche gethan und dann fest verschlossen. Ein dreister Knabe, welcher sich der Flasche näherte, um zu sehen, weshalb die Explosion nicht erfolgte, wurde im selben Augenblicke von den Scherben der zerspringenden Flasche so erheblich verletzt, daß er schwer verwundet nach Hause getragen werden mußte.

Wiesbaden, 10. Juni. Bei der gestrigen Reichs­tagsersatzwahl wurden für Wintermeyer (frei­sinnige Volkspartei) 6566 Stimmen, für Freiherr« von Fugger (Centrum) 5355, für Quarck (Sozialdemokrat) 5165 und für Bartling (nationalliberals 3072 Stimmen abgegeben. Es ist demnach eine Stichwahl zwischen Wintermeyer und Freiherr« von Fugger erforderlich.

Darmstavt, 10. Juni. DieDarmstädter Ztg." veröffentlicht den Wortlaut eines Telegramms, welches Se. Majestät Kaiser Wilhelm anläßlich der heutigen Feier des 200jährigen Bestehens des Leib-Regiments Nr. 117 an den Großherzog richtete und in welchem Allerhöchstderselbe den Großherzog warm beglückwünscht. Der Großherzog sandte sofort ein Danktelegramm, welches mit den Worten schließt:Ich gelobe mit dem Leib-Regiment, alle Zeit gewärtig zu sein der Befehle unseres Allerhöchsten Kriegsherrn und einzustehen für Ew. Majestät zu des deutschen Vaterlandes Wohl."

Darmstadt, 10. Juni. Der Großherzog ernannte die Großherzogin zum ersten Inhaber des Leibregiments Nr. 117.

Vier Fliegen mit einer Klappe.

Bon Gesrg v. Rohrscheidt.

Grimmig und stumm biß Vizewachtmeister Heisterbach auf das Mundstück seiner langen Pfeife und verbrauchte seit einer halben Stunde soeben den elften Fidibus. Die Geschichte war aber auch zum Krummärgern: Er, der beste Reiter beim Regiment, anno 1866 mit dem Militär-Ehrenzeichen erster, 1870 mit dem eisernen Kreuz zweiter Klasse dekorirt, sollte jetzt, nach erst fünfzehn­jähriger Dienstzeit, langsam Anstalt machen, sich nach einer Civilstellung umzusehen, und hätte doch so gern noch mindestens zwanzig Jahre geritten. Geritten? Ja, da lag eben der Witz. Das Reiten wurde ihm nämlich seit einem Vierteljahr blutsauer; kaum saß er ein paar Minuten im Sattel, so fing ein greuliches Ziehen und Reißen da so hintenherum in der Kreuzgegend an, daß er in unbewachten Augenblicken zusammenklappte wie ein verbogener Karabinerhaken und ihm der Angstschweiß auf die Stirne trat. Das war dem scharfen Auge des Herrn Rittmeisters nicht entgangen, und die demnächst ver­anlaßte ärztliche Untersuchung förderte auch keine Trost­gründe zu Tage.

1871, also vor neun Jahren, noch kurz vor dem Waffenstillstand, beglückte den damaligen Unteroffizier Heisterbach von den Kürassieren oben an der Hallue in Nordfrankreich ein französischer Offizier mit einem Re­volverschuß in die Hüfte. Die Kugel wurde gefunden, und das wunderlich eckig gerissene Schußloch heilte nach mehreren Monaten glücklich zu. Nach wie vor that nun» mehr Heisterbach stramm seinen Dienst, bis ihn vor ein paar Tagen der Herr Stabsarzt vorläufig dispensierte, ohne ihm indessen Revier aufzuerlegen. Im Gegentheil sollte er ruhig spazieren gehen, sich aber vor Erkältungen hüten, die jetzt im nassen März ungesüßt zu haben waren.

Die Pfeife wollte heute nicht brennen und schmecken; mit einer halblauten Verwünschung stellte sie daher der brave Vize in die Ecke, zog sich zum Ausgehen an und schlenderte in mißmuthigem Nachdenken langsam und ohne bestimmten Zweck in der Stadt herum, bis er endlich, ohne zu wissen, wie und warum, vor der Schiffbrücke stand. Soeben wurden wieder die Durchlaßpontons ein- gesahren, also ging, Heisterbach seines Weges weiter, um einmal drüben auf dem andern User zur Abwechslung weiter zu grübeln. Rumm! sagte das Joch im Einfahren, daß die Bohlen zitterten. In diesem Augenblick tönten dicht vor ihm zwei gellende Schreckensrufe. Im raschen Aufsehen gewahrte er noch, wie ein Körper vom Brücken­geländer in den Rhein stürzte, untertauchte, sofort empor- kam und blitzschnell im reißenden Wellenzuge stromab­wärts glitt. In einem Augenblick riß der wackere Kürassier Mantel und Pallasch vom Leibe und sprang ohne Be­sinnen nach. Mit gewaltigen Stößen schoß er pustend und schaudernd vor eisiger Kälte hinter dem Verunglückten drein und erhäschte ihn erst nach wenigstens zweihundert Metern am Gewand.

Bloß ein kleiner Junge! Gott sei Dank!" Zähne­klappernd warf er sich auf den Rücken, zog das Kind mit dem Gesicht aufwärts auf seine mächtige Brust und

hielt es dort mit der rechten Hand fest, mit den Beinen und dem linken 21 rm arbeitete er in immer spitzer werdendem Winkel dem noch ziemlich fernen Ufer zu. Heftige Schmerzen durchzuckten seinen Rücken, und das linke Bein versagte plötzlich den Dienst.

Es geht nicht mehr, Herrgott hilf!" Da rauschten Ruderschläge dicht hinter den beiden, einen Augenblick ; später packten kräftige Schifferfäuste zu und zogen Retter und Geretteten ins Boot. Brausender Jubel erscholl [ vom Ufer und der Brücke Heisterbach hörte ihn nicht mehr, er lag in tiefer Ohnmacht.

Als er endlich wieder zum Bewußtsein erwachte, be­fand er sich seit Wochen im Lazarett; der große Augen­blick war schon seit Stunden vom Arzt vorausgesehen, und er war der erste, welcher den kühnen Schwimmer lächelnd im neuen Leben begrüßte; neben dem Bettesaß auch sein guter Rittmeister umb nickte dem erstaunt um sich Blickendem freudig zu.

Herr Ritt--wo?" stammelte der Vize mit schwerer Zunge.

Mund halten, altes, braves Haus!" wehrte der Stabsarzt ab,zuerst wollen wir mal ein bischen Nahrung : zu nehmen suchen und dann wird wieder geschlafen. Müssen die Kräfte schonen, brauchen sie noch tüchtig im : Dienst des Vaterlandes!"

Dienst des ?"

Ja, ja, wird sich alles wieder famos deichseln, habe allerbeste Hoffnung so, nunbscht! gebt die Fleisch­brühe her!"

Nach dem nächsten Erwachen, das volle zwölf Stunden später erst erfolgte, spürte der Kranke ein eigenthümliches, kitzelndes Brennen an der linken Kreuzseite und tastete unwillkürlich nach der bewußten Gegend. Da er, mit Kissen fest gestützt, auf der rechten Seite lag, machte ihm dies keine Schwierigkeit, und seine Finger berührten einen Verband.

Nanu? murmelte er vor sich hin. Sofort stand der Oberlazarettgehilfe neben ihm mit einer dampfenden Tasse und ließ ihm eine gern genommene Stärkung angedeihen. Dann setzte er sich ans Bett, nahm einen kleinen Gegen­stand vom Tisch und sagte, augenscheinlich vergnügt, daß er zuerst die frohe Botschaft übermitteln konnte:Sehen Sie mal hier, Herr Wachtmeister! Das ist nämlich ein halber bleierner Hosenknopf und den habenwir" Ihnen vor ein paar Stunden ganz sachte herausgefischt, wo jetzt der Verband sitzt. Sie haben gar nichts gemerkt, bloß.ein bißchen gebrummt im Schlafe; he, das ist fein, nicht wahr, Herr Wachtmeister?

Allerdings!"

Wir entdeckten nämlich vor acht Tagen beim Um- S betten, daß sich da hinten so ein Absceß bildete, und da merkten wir gleich Lunte von wegen 1871. Vorhin war gerade der richtige Termin, faustgroß, glatt gespannt, Fremdkörperlage genau markiert, ich sage Ihnen, groß­artig, Herr Wachtmeister!"

Hm!"

Also Karbolsprüher, Messer-Desinfizieren, ein Wupp­dich und raus war der halbe Kerl. Nachher haben wir noch haargenau sondiert, aber alles glänzend in Ord­nung und ohne einen Tropfen Chloroform!"

Haben Sie's gefingert, Doktor?"

Nee, der Herr Stabsarzt war gerade da, der hat'S gleich besorgt!"

Zeigen Sie mal das Ding her!"

Während Heisterbach die traurigen, muschelsörmig ge­bogenen Reste des ehemaligen Feldzugshosenknopses be­trachtete, erzählteDoktor" Müller weiter:Und zur Rettungsmedaille sind Sie natürlich auch eingegeben, Herr Wachtmeister!"

Wie, was Rettungsmed--ach so, Schwere­brett, das fällt mir jetzt erst ein, ich dachte, ich hätte geträumt!"

Und der alte Herr Mahlmann und seine Tochter, die £ Frau Zahlmeister Bornekehl nebst Gatten und das junge Fräulein waren auch schon ein paarmal hier, Sie durften aber nach unserm Dafürhalten noch keine aufregenden Besuche empfangen in acht Tagen vielleicht, wollen wir hoffen, wenn's so normal weitergeht!"

Böhmische Dörfer, Doktor!"

(Schluß folgt.)

$ t r in H Ü i 15.

Berlin, 10. Juni. Ein bestialisches Verbrechen ist inSpandau verübt worden. Ein Wüstling, der als ein Mensch von 20 bis 25 Jahren geschildert wird, hat in der Nähe der Stadt ein neun­jähriges Mädchen, das mit einem etwa gleichaltrigen Knaben auf einer Wiese an der äußeren Ringchaussee nach Blumen suchte, in einem Kornfelde vergewaltigt. Das bedauernswerthe Opfer ist schwer krank. Es war zu Pfingsten aus Berlin zu Besuch in Spandau.

Am 8. Juni erschoß zu E i l e n b u r y ein Soldat ein j u n g e s M ä d ch e n , mit dem er in einem Liebesverhältniß stand. Nachdem er dies gethan, versuchte er, auch sich zu erschießen, doch verwundete er sich nur sehr schwer durch zwei Schüsse in die rechte Brust. Sein Zustand läßt wenig Hoffnung auf Erhaltung seines Lebens. Der Soldat hat wahrscheinlich im Einverständ- niß mit dem Mädchen gehandelt; dieses hat die Kugel direkt ins Herz erhalten.

Wie aus Simferopol gemeldet wird, setzen beständige Platzregen Taurien unter Wasser, die Flüsse treten aus den Ufern und verheeren Felder und Wiesen. Der Schaden an Getreide ist sehr beträchtlich. Zahl­reiche Menschen sind in den Fluthen umgekommew