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Se. königl. Hoheit der Großherzog von Hessen reist heute mit seiner Tochter, der Prin­zessin Elisabeth, zum Besuch der herzoglichen Familie nach Koburg und bleibt bis nach Ostern bort.

Se. Majestät der Kaiser und Se. Majestät der König Oskar von Schweden und Norwegen werden, derN. St. Ztg." zufolge, bei der am 1. Mai erfol­genden Eröffnung der Postverbindung mit Schweden in Crampas-Saßnitz zugegen sein.

Aus Friedrichsruh wird denHamb. Nachr." gemel­det, daß Fürst BiSmarck gestern Nachmittag eine Aus­fahrt im offenen Wagen, zum ersten Male feit Anfang dieses Jahres, machte. Das Aussehen des Fürsten war frisch und zeigte kaum noch Spuren seiner letzten Krank­heit. Er bestieg den Wagen ohne jede Hülfe.

Se. Durchlaucht der Reichskanzler Fürst zu H o - h e n l o h e - S ch i l l i n g s f ü r st hat sich von Baden- Baden zu kurzem privaten Aufenthalte nach Paris be- geben und wird von dort, wie schon anfänglich beabsich­tigt war, über Baden-Baden und Schillingsfürst nach den Osterfeiertagen nach Berlin zurückkehren.

DerPost" zufolge liegt es in der Absicht des Kai­sers, seinen drittältesten Sohn, den Prinzen A d al­bert, im Sommer 1898 vorerst vorübergehend an Bord der SchulfregatteCharlotte" einzuschiffen, damit er in den praktischen Dienst der Flotte eingeführt werde. Die endgiltige Einstellung wird nach Abschluß der Schulaus- bildung des Prinzen erfolgen.

Wenn es anfänglich in der Absicht lag, es zunächst bei der Bereitstellung der im Vorjahre zur Förderung der Herstellung von Kornhäusern bewilligten drei Millionen Mark bewenden zu lassen und Erfahrungen über die Bewährung von Einrichtungen dieser Art zu sammeln, bevor mit der Flüssigmachung weiterer Staats­mittel für diesen Zweck vorgegangen würde, so ist in der jüngsten Zeit die Entwicklung auf dem Gebiet der Siloeinrichtungen auf genossenschaftlicher Grundlage eine so rasche und starke gewesen, daß die verfügbaren Mittel nicht entfernt zureichen, um den einer Beihülfe bedürf­tigen und würdigen Anlagen die erforderliche Unter­stützung zu Theil werden zu lassen. In den Kreisen der Landwirthe, in denen man anfänglich der Sache ziemlich skeptisch gegenüberstand, bricht sich die Ueber­zeugung von der Nützlichkeit dieseskleinen Mittels" zur Hebung der Getreidepreise mehr und mehr Bahn und man ist bestrebt, durch planmäßige Durchführung eines Systems von Kornhäusern für die heimische Land- ' wirthschaft die in dieser Einrichtung liegenden Vortheile in vollem Umfange nutzbar zu machen. Diese Absicht würde aber nicht erreicht, wenn der Staat wegen Mangels an verfügbaren Mitteln seine helfende Hand zurückziehen müßte, bevor die Durchführung dieses: Planes gesichert ist. Die Staatsregierung hat sich daher, denB. P. N." zufolge, entschlossen, noch in der laufenden Session einen weiteren Kredit von 1 bis 2 Millionen Mark für den bezeichneten Zweck zu erbitten.

Brieflich eingegangenen Nachrichten zufolge gedenkt der Geheime Medizinalrath Professor Dr. R. Koch in diesen Tagen in Bombay einzutreffen, um sich an den Arbeiten der deutschen Kommission zur Erforschung der Pest zu betheiligen und deren Leitung zu übernehmen. Die übrigen Mitglieder dieser Kommission sind unter Führung des Geheimraths Professor Dr. Gaffky-Gießen bereits am 8. März in Bombay angekommen. Es ge­lang denselben, eine verhältnißmäßig günstig gelegene Arbeitsstätte zu sichern, so daß sie alsbald mit ihrer Thätigkeit beginnen konnten.

Auslanv.

Am Dienstag, welcher Tag seit dem Fall von Byzanz für die Griechen als Unglückstag gilt, haben an der thessalischen Grenze die Waffen geruht. Am Montag hat aber, wie dieTimes" meldet, ein weiterer Einfall griechischer Banden in türkisches Gebiet stattgefunden. In der Nähe von Grevena hätten etwa 1000 Mann die Grenze überschritten und die Türken angegriffen. Nach heftigem Kampfe seien die Griechen mit einem Verluste von 50 Mann zurückgeschlagen worden. Unter den an dem Einfalle Betheiligten habe man griechische Offiziere bemerkt. Die Griechen verfolgten, setzt der Korrespondent hinzu, eine herausfordernde Politik, um den Sultan zu zwingen, als Erster den Krieg zu er­klären. Ueber diesen Charakter der griechischen Krieg­führung kann heute um so weniger ein Zweifel bestehen, als der Ministerpräsident Delyannis selber sowohl in privater Unterhaltung als öffentlich im Parlament sich ungescheut über seine Absicht ausgesprochen hat. Nach einer derPol. Corr." aus Athen zugegangenen Mel­dung hat Delyannis folgende Aeußerungen gethan: Die griechische Regierung befasse sich augenblicklich nicht auS- ,schließlich mit der Kreta-Frage, welche durch die Kreten- ser selbst werde entschieden werden, indem diese die ' Mächte zur Erfüllung ihrer Forderungen zwingen würden; sie richte vielmehr die Aufmerksamkeit auf die Frage, betreffend die Griechenland durch den Berliner Vertrag zugewiesene Grenzlinie, auf welche Griechenland einen unbestreitbaren Anspruch besitze. In dieser Beziehung habe das Athener Kabinet Unterhandlungen eingeleitet und beabsichtigte, das beanspruchte Grenzgebiet, falls die Türkei dasselbe freiwillig nicht räumen würde, durch griechische Truppen besetzen zu lassen.

Einem Petersburger Telegramm derTimes" zufolge ist vor einigen Tagen in der vornehmen Sergiusstraße in Petersburg im Hause eines bekannten russischen Fürsten ein Verschwörernest entdeckt worden. Eine Truckerpresse und eine Menge revolutionärer Flug­schriften wurden beschlagnahmt, eine Anzahl Personen,

meistens junge Leute beiderlei Geschlechts, und ein Staatsbeamter wurden verhaftet. Ferner sind in Peters­burg eine größere Anzahl russischer Stu­denten verhaftet worden, infolge Entdeckung zahlreicher verbotenen Schriften und Apparate zur Drucklegung. Ein dem Rektor der Petersburger Uni­versität ertheilter längerer Urlaub wird mit diesen Vorkommnissen in Verbindung gebracht.

Aus Proiiiiz und WbttgM.

* (Personal-Veränderungen.) Versetzt: der Oberlandmesser Textor von Hersfeld nach Cassel (Specialcommission II), der Landmesser Holtz von Homberg nach Hersfeld. Ausgeschieden aus der Beschäftigung im Ressort der Generalcommission Cassel: der Landmesser Stockstrom in Hersfeld. Ernannt: der Pfarramts-Candidal Eisenberg zum Predigtgehülfen des Pfarrers Baum in Wehren, der Rechtscandidat Poth zum Referendar, der Rechtsanwalt Rohde in Marburg zum Notar im Oberlandesgerichtsbezirk Cassel mit An­weisung seines Wohnsitzes in Marburg, der Rechtsanwalt Lewin in Fulda zum Notar im Oberlandesgerichtsbezirk Cassel mit Anweisung seines Wohnsitzes in Fulda, die Postassistenten Buchenau in Carlshafen, Fenner aus Spangenberg, Füller aus Solingen, Klaar, Klingelhöfer aus Lüneburg, Koch, Pompluhn aus Cöln (Rhein), Rabe aus Dieuze, Rühl, Schmidt, Stehling und Wim- mel, sämmtlich in Cassel, Mester aus Hamburg in Fulda, Pralle aus Bremerhaven und Rettig aus Straßburg (Elsaß), beide in Hanau, Rimbach in Frankenberg (Hessen-Nassau), Schminke aus Carlshafen in Wildlingen, Siebert in Melfungen, Schüßler aus Cassel in Marburg (Bez. Cassel), Wilhelm aus Mörchingen (Lothr.) in Cor- bach zu etatsmäßigen Postassistenten, die Postassistenten Bruns und Kohl in Cassel zu Telegraphenassistenten, der Militairanwärter Wolle zum Gerichtsvollzieher bei dem Amtsgericht in Obernkirchen, der Vicewachtmeister Fiege zum Parkaufseher in der Carlsaue in Cassel, der Hoboist Döring zum Aufseher bei der Königl. Strafan­stalt und dem Gefängniß in Wehlheiden. E n t - lassen: der Amtsrichter Flohr in Kirchhain aus dem Justizdienst, der Gerichtsasiessor Martin aus dem Justiz­dienst in Folge Zulassung zur Rechtsanwaltschaft beim Landgericht in Cassel.

* Die Durchschnittspreise der wich­tigsten Lebensmittel betrugen im März 1897: für 1000 kg Weizen 156 (im Februar 1897 159) M, Roggen 116 (120) Mk, Gerste 128 (130) Mk, Hafer 128 (129) Mk., Kocherbsen 206 (206) Mk , Speiseboh­nen 265 (267) M., Linsen 409 (406) M., Eßkartoffeln 48,2 (49,3) Mk., Richtstroh 42,3 (43,2) Mk., Heu 57,4 (58,3) Mk., Rindfleisch im Großhandel 1028 (1032); für 1 kg Rindfleisch von der Keule 133 (134) Pfg, Rindfleisch vom Bauch 111 (112) Pfg., Schweinefleisch 126 (127) Pf., Kalbfleisch 123 (124) Pf., Hammelfleisch 122 (122) Pf., geräucherter Speck 146 (147) Pf.,- butter 216 (216) Pf, Schweineschmalz 150 (149) Pf., Weizenmehl 29 (29) Pf., Roggenmehl 23 (23) Pf ; für ein Schock Eier 315 (413) Pf.

* Auf den deutschen Münzstätten sind im Monat März d. Js. geprägt worden: 10 295100 Mark in Doppelkronen, 1 140 040 Mark in Kronen, 26 422,50 Mk. in Zehnpfennigstücken, 28121,95 Mk. in Fünf- und 5008,49 Mk. in Einpfennigstücken. Die Ge- sammtausprägung an Reichsmünzen, nach Abzug der wieder eingezogenen Stücke, bezifferte sich Ende März dss. Js. auf 3133 428 800 Mark in Goldmünzen, 494 228 267,70 Mark in Silbermünzen, 55 442 846,45 Mark in Nickel- und 13 465 659,82 M. in Kupfermünzen.

* Der Zentralverband deutscher Kaufleute beabsichtigt eine Zentralstelle zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes zu errichten, um allen geschäftlichen Kreisen die Ausnutzung der gesetzlichen Hilfsmittel zugänglich zu machen. Sie soll nicht nur für schwächere Vereine von Gewerbetreibenden und für einzelne Geschäftsinhaber, sondern auch den kräftigeren und klagefähigen Vereinen mit ihren Erfahrungen an die Hand gehen. Die aus etwaigen Prozessen der Zen­tralstelle erwachsenden Kosten soweit sie nicht von dem unreellen Konkurrenten zu tragen sind würden allerdings von den direkt Betheiligten zu erstatten sein, weil die Mittel des Zentralverbandes zur Zeit noch nicht ausreichen, um daraus die Kosten zu bestreiten.

* Ser Getreidemarkt. (Berichtswoche vom

8. bis 15. April.) Amerikanische Berichte melden, daß in einer Anzahl Weizen bauenden Staaten der Saaten- stand nicht so günstig sei wie man noch vor vier Wochen geschätzt hat, in Folge dessen sind auf den amerikanischen Märkten die Weizenpreise wieder gestiegen und die weitere Folge war, daß die schwache Haltung der europäischen, resp, deutschen Getreidemärkte sich ebenfalls befestigte und wiederum etwas bessere Preise, zumal für gute Waare, erzielt wurde, wie denn überhaupt für vorzüg­lichen Weizen und Roggen schon seit Monaten immer ein wesentlich höherer Preis erzielt wurde als für Mittelwaare. In Berlin, Stettin, Hamburg und Leip­zig wurde gekauft: Weizen, je nach Güte, die Tonne (20 Centner) für 153 bis 177 Mk., Roggen für 114 bis 128 Mk., Gerste 142 bis 175 Mark, (Futterwaare 112 bis 126 Mk.), Hafer 118 bis 150 Mk., Mais 82 bis 110 Mk.

* Rudolf Falb ist Dienstag an feinem 60. Ge­burtstage die Falb-Spende im Betrage von 75210,80 Mk. überreicht worden. Mit Einwilligung des Herrn Falb übernimmt die deutsche Bank bei der sofort

nach Eingang alle Gaben bereits zinstragend angelegt wurden die Verwaltung der Spende und zwar so, daß Falb zeitlebens den Zinsgenuß vom ganzen Kapital hat, aber 40000 Mk. Kapital unantastbar zu Gunsten seiner Frau und seiner fünf noch unerwachsenen Kinder bei der deutschen Bank festgelegt bleiben, während über den Rest des Kapitals und alle weiteren Baareingänge Herr Falb seine Verfügung behält.

Hersfeld, 17. April. Wie aus Wiesbaden gemeldet wird, ist als Paradegelände des 11. Armeecorps bei den K a i s e r m a n ö v e r n die Hochebene zwischen Nieder-Erlenbach, Ober-Erlenbach und Nieder-Eschbach bestimmt, wo Kaiser Wilhelm I. im Jahre 1883 die hes­sische Parade abnahm. Das Paradefeld liegt von den Bahnhöfen Homburg und Bonames gleichermaßen 4'/, Kilometer entfernt. Für Zuschauer soll diesmal nur eine große Tribüne unmittelbar gegenüber der Aufstellung des Kaisers erbaut werden. Das in zwei Treffen aufgestellte Armeecorps ist mit der Division von Hessen-Darmstadt etwa 40 000 Mann stark; die Frontlänge wird 2500 Meter einnehmen. Das Kaiserpaar und zahlreiche Fürsten werden im Schloß Homburg vom 2. bis zum 7. Sep­tember wohnen.

* Hersfeld, 17. April. (ZumGesetz vom un­lauteren Wettbewerb.) Die Berliner Schuh­macherinnung hatte Herrn Jacques Raphaeli wegen un­lauteren Wettbewerbs verklagt, weil er in einer Annonce behauptet hatte,Sämmtliche angeführten Schuhwaaren haben Ledersohle, Lederbrandsohle, Lederkappe und nicht wie die von der Konkurrenz offerirten Schuhwaaren, welche Pappbrandsohle, Pappkappe haben und dadurch um 30 pCt. minderwerthig sind. Diese Behauptungen sollten nach der Klage gegen die §§ 1 und 6 des Ge­setzes verstoßen. Die Klage führte ferner aus, daß R. in seinem Lager selbst derartige Pappwaaren führe. Die Klage wurde aber in erster Instanz zurückgewiesen. Aus den Erkenntnißgründen ist unter anderem Folgendes hervorzuheben: Die Klägerin will den Beweis, daß R. Pappwaaren führt, durch Sachverständige führen. Es fehlt aber eine gesetzliche Vorschrift, die den Verklagten verpflichtet, sich sein Waarenlager wegen civilrechtlicher Ansprüche von fremden Personen durchsuchen zu lassen. In welcher anderen gesetzlich zulässigen Weise dem Sach­verständigen das Material für sein Gutachten geliefert werden sollte, hat aber Klägerin nicht angegeben. Ein Beweis durch Sachverständige war deshalb für nicht aus­führbar zu erachten. Dazu fehlt es aber der Klägerin in jedem Falle an der Aktivlegitimation zu einer Klage auf Grund des § 7 1. c. Klagen kann die Klägerin auf Grund des § 6 somit überhaupt nicht anstellen, weil sie als Verband kein Erwerbsgeschäft betreibt und deshalb Schädigung ihres Geschäftsbetriebes oder Ge­schäftskredits im Sinne dieser gesetzlichen Bestimmung nicht denkbar ist. Es kann deshalb hier dahingestellt bleiben, ob die beanstandete Annonce geeignet ist, den Geschäfts­betrieb oder Kredit eines Konkurrenten des Verklagten zu schädigen. Das Kammergericht erkannte wie die erste Instanz.

t Sorg«, 17. April. Auf eine schreckliche Weise kam vorgestern die 65 Jahre alte Witwe Schneider von hier ums Leben. Dieselbe wollte in der Küche, während sie sich in trunkenem Zustande be­fand, Feuer anmachen. Hierbei gerieth ein neben dem Herde liegendes Bündel Stroh in Brand. Die Frau versuchte dies zu löschen. In ihrer Trunkenheit fiel sie auf das brennende Stroh und blieb so lange darauf liegen, bis ihre Tochter kam und sie aus ihrer Hülflosen Lage befreite. Die unglückliche Frau hatte jedoch so schwere Brandwunden erlitten, daß sie schon am anderen Morgen verstarb.

Cassel, 15. April. Heute Nacht stieß eine von Hofgeismar nach Hümme fahrende Locomotive auf einen noch nicht vollständig in den Bahnhof Hümme eingefah­renen Güterzug. Die Locomotive und einige Wagen erlitten geringe Beschädigungen, ein Bremser wurde leicht verletzt.

Cassel, 14. April. Wie wir erfahren, wird vor­aussichtlich am 26. und 27. d. Mts. ein auf Kriegsstärke gefetztes Infanterie-Bataillon und eine ebensolche Batte­rie hier zu einer Uebung zusammengezogen werden, welche wahrscheinlich auf dem Forste abgehalten und zu der auch die Kriegsschule Hersfeld mit herangezogen werden wird. Zum Führer dieses Bataillons, dessen Bestandtheile die hier garnisonirenden Infanterie-Regi­menter Nr. 83 und 167 abgeben, ist Herr Major V Massenbach vom Jnf.-Regiment v. Wittich auser- sehen worden. (g. T.)

Kassel, 17. April. Der Commis Baum avs München hatte zum Nachtheil seines dortigen Principals 4000 Mark unterschlagen und sich nach Cassel gewandt. Er wohnte abwechselnd in hiesigen Hotels und führte ein behagliches Leben, bis er nach einigen Tagen durch einen hiesigen Criminalschutzmann auf Grund des hierher ge­sandten Signalements ermittelt und verhaftet wurde. Den größten Theil des Geldes hatte er schon durchgebracht.

Borken, 13. April. Der Steinbruchbesitzer Völker hier, welcher auf dem Steinbruche seine Arbeiter kontra- lierte, wurde von plötzlich herabstürzenden Steinmassen verschüttet, getödtet und bis zur Unkenntlichkeit ver­stümmelt.

Kritzlar, 15. April Der in Cassel conditionirende Sohn der hier wohnhaften Familie Pomy kam gestern Nachmittag munter und gesnnd nach Hause, um das Osterfest bei den Seinen zu verleben, am Abend war er eine Leiche; ein Herzschlag hatte dem jungen Leben ein Ende gemacht.