Einzelbild herunterladen
 

Die aus Kreta entlausenden Nachrichten schildern die Lage als sehr ernst. Die türkischen Truppen, die dort nur in ungenügender Zahl vorhanden sind, haben mehrere empfindliche Schlappen erlitten. Der General- Gouverneur von Kreta verlangt wenigstens 16 Bataillone Verstärkung. Fünf Bataillone sind bereits abgeschickt. Die Operationen gegen die Aufständischen in Zeitun, welche vor einigen Tagen die in ihren Händen befind­lichen türkischen Gefangenen ermordeten, haben begonnen. Das Gerücht, Mustapha Pascha habe Zeitun gestürmt, ist unbegründet. Neueren Nachrichten zufolge, steht in A r m e n i e n ein blutiger Entscheidungs - kampf bevor. Nach Meldungen aus Konstantinopel ist die Stellung der Aufständischen von Zeitun von zehn Bataillonen und zwei Batterien umzingelt. Die von den Armeniern angebotenen Uebergabebedingungen sind zurück­gewiesen worden; von den Unterhändlern wurden fünf­zehn als Geißeln zurückbehalten und die übrigen mit der Forderung bedingungsloser Uebergabe zurückgesandt. Eine Antwort auf diese Forderung ist noch nicht erfolgt. Die Beschießung von Zeitun hat noch nicht begonnen; bis jetzt wurden nur Schreckschüsse abgegeben. Man nimmt an, daß die türkischen Truppen zunächst versuchen werden, die Aufständischen ohne Kampf zu zwingen, sich zu er­geben. Demnach ist alfo das Gerücht, daß bei Zeitun bereits die Entscheidungsschlacht geschlagen worden sei, ! noch verfrüht bezw. falsch. Wenn es war ist, daß die ' gefangene türkische Garnison von den Aufständischen niedergemacht worden ist, dann dürste auch das Schicksal der armenischen Insurgenten ein sehr trauriges sein.

In S t a m b u l sind in der Nacht zum letzten Freitag ; an Privatquartieren und an armenischen Kirchen Plakate | angeheftet des Inhalts: Wer Mohamed liebt, tödte die. Armenier! Die Pforte hat den Botschaftern die Ver- | muthung ausgesprochen, daß dies ein Werk des armeni­schen Komitees sei, dazu bestimmt, Beunruhigung hervor- I zurufen.

Afrikanische Blätter warnen vor Auswande­rung nach Südafrika. Die Zahl der Einwan­derer, welche jede Woche ankommt, ist so groß, daß in einigen Monaten die Arbeitslosigkeit furchtbar werden wird und die Löhne stark fallen müssen. Schon jetzt gehen die Löhne herab.

Am Montag Abend fand in N e w - D o r k in der Cooper-Union eine Protestversammlung gegen dieBotschaftdes Präsidenten Cleveland statt. Der Vor­sitzende führte aus, daß die Monroe-Lehre ein Verbot zum Stehlen für jede andere Nation mit Ausnahme der Ver­einigten Staaten sei. Als er fortfuhr, sich bitter gegen den Präsidenten Cleveland auszusprechen, wurde er durch Zischen und Tumulte unterbrochen, so daß die Polizei mehrmals einschreiten mußte, um die Unruhestifter zu entfernen. Der Sekretär verlas eine Resolution, be­treffend die Einsetzung eines Ausschuffes zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung gegen den Präsidenten Cleve­land. Nachdem der vergebliche Versuch gemacht worden war, eine Gegenresolution einzubringen, erklärte der Vorsitzende die erste Resolution für angenommen und vertagte die Versammlung.

Aus Provinz unil Achbürgelitt.

Hersfeld, den 27. Dezember 1895.

* Der Getreidemarkt. (Bericht vom 19. bis 25. Dezember.) Die Annahme, daß die sehr gespannten politischen Beziehungen zwischen England und den Ver­einigten Staaten von Nordamerika die Getreideeinfuhr aus Amerika ins Stocken bringen und die Preise in die Höhe treiben werde, hat sich bis jetzt noch in keiner Weise bewahrheitet. Weder die englischen noch amerika­nischen Kornsrüchte und Märkte sind von den Kriegsbefürch­tungen nennenswerth in Bezug auf die Preisbildung beeinflußt worden und es waren daher die Getreidepreise in dieser Woche fast dieselben wie in der vorigen. Das Geschäft war aber nicht lebhaft und wurde in Berlin und Leipzig gekauft: Weizen per 20 Zentner für 138 bis 152 Mark, je nach Qualität, Roggen für 116 bis 121 Mark, Gerste für 114 bis 170 Mark, Hafer für 118 bis 149 Mark.

* Einzelne Gerichtsvollzieher haben bei frei­willigen Versteigerungen, die ihnen in den Fällen des sogenannten Selbsthülfeverkaufs übertragen waren, unter die Verkaufsbedingungen den Ausschluß der Gewährleistung für die verkauften Gegenstände aus­genommen. Da bei dem Selbsthülseverkauf die Waare unter Berücksichtigung des Interesses beider Theile zum höchstmöglichen Preise zu verwerthen ist, auch die Aus­führung des Verkaufs in geschäftsüblicher Weife und den Umständen des Falls angemessen zu erfolgen hat, der Ausschluß der Gewährleistung aber diesen Rücksichten meist nicht entspricht, so ist in gerichtlichen Entscheidungen, auch des Reichsgerichts, ein unter jener Bedingung statt- gehabter Selbsthülseverkauf als nicht für Rechnung des Käufers geschehen erachtet worden. Die Gerichtsvoll­zieher sind daher vom Justizminister unter dem 2. Dezbr. angewiesen worden, sofern nicht ein ausdrückliches gegen- theiliges Verlangen des Auftraggebers vorliegt, bei frei­willigen Versteigerungen in den Fällen der Artikel 343 und 354 des Handelsgesetzbuchs den Ausschluß der Ge­währleistung nicht als Versteigerungsbedingungen auf- zustellen.

* Um dem planlosen, leichtsinnigen Zuzuge stellungsuchender Personen nach Berlin thunlichst vorzu- beugen, warnt der Polizeipräsident alle Personen, welche rnBerUn oder von hier aus außerhalb Berlin in einen Dienst treten wollen, eindringlich vor dem Verlassen

ihres bisherigen Wohnortes, bevor sie nicht eine ganz genau bestimmte Stellung in Aussicht haben. Nament­lich werden die Stellungsuchenden darauf hingewiesen, Reverse und andere Schriftstücke, wenn überhaupt, so doch nur nach aufmerksamer Prüfung des Inhalts zu unterschreiben. Dienstbücher und Legitimationspapiere sollten überhaupt nicht aus der Hand gegeben und nur den Herrschaften bezw. Arbeitgebern vorgelegt werden.

X Hersseld, 27. Dezember. Die Absender von N e u j a h r s b r i e s e n werden darauf aufmerksam ge- macht, daß es zur Beschleunigung bei der post- dienstlichen Behandlung und zur Sicherstellung einer pünktlichen Bestellung der Briefe wesentlich beiträgt, wenn dieselben mit einer deutlichen und ge­nauen Aufschrift versehen werden. Hierzu ge­hört außer der Angabe des Bestimmungsortes in großer und leicht lesbarer Schrift besonders auch die Angabe der Straße und Wohnung des Empfängers (Hausnummer).

* Hersfeld, 27. Dezember. Am Sonntag den 2 9. Dezember werden bei den sämmtlichen Postämtern I. Klasse des Ober-Postdirektionsbezirks Cassel die Schalter für die Briefannahme und für den Verkauf von Post­werthzeichen in demselben Umfange wie an Werktagen offen gehalten werden.

Hn. Hersfeld, 27. Dezember. (Himmelser - schein ungen im Januar.) Die kürzesten Tage sind überwunden, die Zeit in der unsere Sonne am meisten mit ihrem Lichte, ihrer Wärme kargte, sie liegt wieder hinter uns, und von Tag zu Tag steigt unser Centralgestirn höher am Himmel empor und verweilt immer länger über unserm Horizonte. Erfreute uns die Sonne während der Weihnachtszeit nur 73/4 Stunden mit ihrem Anblick, so haben wir gegen Ende des Januar schon 9 Stunden Tag, und die Mittagshöhe der Sonne ist dann schon wieder auf mehr als 20 Grad angewach­sen, auf 6 Grad mehr als bei Beginn des Jahres. Die Zunahme der Tageslänge ist besonders am Abend bemerkbar, der Sonnenuntergang erfolgt am letzten Januar 3/4 Stunden später als am Neujahrstage. Von der vermehrten Wärme verspüren wir freilich zunächst noch nichts im Gegentheil, Januar und Februar sind unsere kältesten Monate. Das ist die Nachwirkung der fehlenden Sonnenwärme im November und Dezember. Der Erdboden und unsere Atmosphäre zehren in den beiden letzten Monaten des Jahres von der Sonnen­wärme, die sie im Sommer empfangen haben. Dieser Vorrath ist aber im Januar aufgebraucht, und da macht es sich nun immer mehr fühlbar, daß die Sonnenstrahlen infolge des niedrigen Standes unseres Tagesgestirnes und feines kurzen Verweileus über unserm Horizonte nur so wenig Wärme zuführen. Der treue Begleiter unserer Erde auf ihrer Reise durch den Weltenraum, der bleiche Mond, wechselt seine Lichtgestalten in regel­mäßiger Folge: nachdem wir kurz vor Neujahr Vollmond gehabt haben, ist am 7. Januar letztes Viertel, am 14. Neumond, am 23. erstes Viertel und am 30. wieder Vollmond. Von den Planeten ist der sonnennächste, Merkur, am Abendbimmel zu suchen. Er steht zuerst im Sternbilds des Schützen und geht dann in das des Steinbocks über. Er erreicht am 24. seine größte öst­liche Entfernung von der Sonne und ist um diese Zeit, wo er gegen 6 Uhr untergeht, mit freiem Auge zu sehen. Venus ist immer noch Morgenstern. Sie steht im Sternbilde des Schützen und geht zuerst gegen 41/a Uhr, am Ende des Monats gegen 51/» Uhr auf. Sie nähert sich der Sonne immer mehr und wird bald in deren Strahlen verschwinden. Mars, der zuerst drei Stunden, später zwei Stunden nach Venus aufgeht, bleibt unsicht­bar. Jupiter dagegen steht die ganze Nacht am Himmel; er kommt am 24. Januar in Opposition mit der Sonne und kulminiert dann um Mitternacht genau im Süden. Dabei hat er seine größte Helligkeit und seine größte Erdnähe erreicht, der scheinbare Durchmesser dieses Pla­neten ist bis auf 42 Bogensekunden angewachsen. Er steht im Sternbilde des Krebses und ist jetzt am günstig­sten zu beobachten. Am 2. und am 29. kommt der Planet in eine interessante Stellung zum Monde, der zwei Grad nördlich von ihm vorüberzieht. Saturn geht erst nach Mitternacht, zuerst nach drei Uhr, zuletzt vor zwei Uhr auf. Uranus geht noch eine halbe Stunde später auf als Saturn; Neptun dagegen im Stiere ist in den Abendstunden recht gut zu beobachten. Von den Fixsternen finden wir den Himmelswagen, den großen Bären in den Abendstunden im Nordosten. Im Norden haben wir den kleinen Bären mit dem Polarstern und darunter das Sternbild des Drachens. Im Nordwesten glänzen zwei Sterne erster Größe, Wega in der Leyer und Deneb im Schwane. Im Westen steht das ausge­dehnte Bild des Pegasus und über ihm die Andromeda. Zwischen der letztern und dem Polarsterne erblicken wir die Kassiopeja, leicht kenntlich an ihrer Form, einem lateinischen W. Im Südwesten stehen die beiden Thier­kreisbilder Fische und Widder und unter ihnen der Walfisch. Im Süden, Südosten und Osten ist die glänzendste Region des Firmamentes vor unsern Augen aufgebaut. Hier finden wir die Gruppe der Plejaden, die sich wie eine lichte Wolke vom Dunkel des Himmels abhebt. Unweit davon steht der hellste Stern des Stieres der Aldebaran. Hoch am Himmel funkelt die Kapella im Fuhrmann, und darunter das prächtige Sternbild des Orion. Weiter nach Osten zu haben wir dann noch die beiden Zwillingssterne, Kastor und Pollux, den Procyon und endlich den hellsten der Fixsterne, den Sirius. Hier steht auch der Jupiter, der mit seinem

strahlenden Glänze die Pracht dieser Himmelsgegend ^ noch vermehrt.

* Hersfeld, 27. Dezember. Nach der bestehenden I älteren Vorschrift ist, wenn Personenzüge aus­nahmsweise ganz oder theilweise außerhalb der ' Bahnsteige halten und die Reisenden dort die Wagen verlassen müssen, seitens der Schaffner beim Oeffnen der Wagenthüren zu besonderer Vorsicht aufzufordern : und nöthigenfalls beim Absteigen in zuvorkommender r Weise Hülfe zu leisten. Diese Bestimmung ist, wie der Minister der öffentlichen Arbeiten unter dem 10. d. M. s angeordnet hat, dem Fahrpersonal zur genauen Beachtung in Erinnerung zu bringen und das gleiche Verhalten den Stationsbeamten aufzugeben.

Hünfeld, 19. Dezember. Das königliche Amtsge- - richt zu Hünfeld macht bekannt, daß im Wege der Zwangs- | Vollstreckung die im Grundbuchs von Hünfeld auf den | Namen derAktiengesellschaft Zuckerfabrik Hünfeld" ein- | getragenen Grundstücke, in der Kustorei, hinter der ( Stadt 20. 20., am 3. Februar 1896, Vormittags 9^2 Uhr, | an Gerichtsstelle öffentlich versteigert werden sollen. Das ß Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 8. Februar 1896, Vormittags 9'/2 Uhr, an der Ge- | richtsstelle des königlichen Amtsgerichts zu Hünfeld ver- | kündet werden.

Cassel, 23. Dezember. S e. Majestät b er | Kaiser hat Lehrer und Schüler des F r i e d r i ch s - k Gymnasiums durch eine huldvollst übersandte ( Weihnachtsgabe in hohem Grade erfreut. Es ist ein t Exemplar des von ihm selbst entworfenen, von Prof. | Knackfuß gezeichneten allegorischen Bildes, das des | Kaisers allerhöchsteigenhändige Unterschrift trägt und be- | stimmt ist, in der Aula des Gymnasiums aufgehängt zu | werden. Dasselbe wurde heute in der Weihnachtsandacht | bei brennenden Weihnachtsbäumen den Schülern zuerst | gezeigt und von dem Herrn Direktor Dr. H e u ß n e r j erläutert. Herr Geheimrath Dr. Lahmeyer wohnte H der Feier bei. (T.) »

Cassel, 24. Dezember. Eine für das Wohl der hessischen Lehrerschaft bedeutungsvolle und edle Stiftung 8 ist zum Andenken an den vor zwei Jahren dahinge-1 schiedenen hiesigen Lehrer, Herrn I. A. Rabe inS | Leben gerufen. Der Verblichene, welcher sich viele Ver-1 dienste um das Wohl des hessischen Lehrerstandes er-1 worden hat, sollte anfänglich ein Grabdenkmal gesetzt | bekommen. Doch hat man, da inzwischen von Seiten | der Familie ein solches dem Entschlafenen errichtet wurde, H davon abgesehen und die zu diesem Zweck eingelaufenen ß Gelder -- nahezu 1600 Mark zu einerRabe- D Stiftung" als Grundstock benutzt, deren Zinsen den | Witwen und Waisen hessischer Lehrer zu Gute kommen | sollen. (T.) $

Herleshaufen, 20. Dezbr. Eine größere Jagd, | die ein für mehrere Betheitigte unerfreuliches Ende | hatte, fand im hiesigen Forstrevier statt. Einer Ein-1 ladung hatten u. A. auch 6 Jagdfreunde aus Eisenach | Folge geleistet, die Herren hatten es aber unterlassen, | sich vorher einen preußischen Jagdschein zu lösen, was | zur Folge hatte, daß sie je ein Strafmandat, auf 601 Mark lautend, erhielten. Eine etwas sehr kostbare Jagd, I wenn man bedenkt, daß insgesammt nur 8 Hasen, 8 Rehe < und 2 Füchse erlegt wurden.

Marburg. 24. Dezember. Die gestern Abend 5 8 Uhr fortgesetzte Verhandlung gegen den Strumpfwirker | Johannes Schlemmer aus Schrecksbach hatte eine 1 so große Anzahl Neugieriger herbeigelockt, daß der Zu-1 schauerraum nahezu überfüllt war. Es drehte sich nur | um die Feststellung desjenigen Datums im Kasiabuche | des Spediteurs und Trödlers Wenzel, an dem die Ein- | tragung bezüglich des an Schlemmer geleisteten Vor- I schusses auf dessen Strickmaschine bewirkt worden ist. Am Sonnabend, den 26. Mai, will Schlemmer diese A Maschine versetzt haben. Aus dem dem Gericht vorliegenden | Kassabuche ergab sich, daß dieser Eintrag am Montag, | den 28. Mai, gemacht worden war, also ein die Angaben H Schlemmers unterstützendes Ergebniß. Herr Staatsan- | walt Ganslandt blieb bei dem bereits am Sonnabend Ä gestellten Anträge. Nach 1'/2 stündiger Berathung wurde» das Urtheil verkündet, welches auf Freisprechung lautete. Das Gericht hatte das vorliegende Material | nicht als ein zur Verurtheilung des Angeklagten ge-1 nügendes erachtet und konnte demgemäß sich nicht der Möglichkeit verschließen, daß derselbe unschuldig sei.

Helmarshausen, 23. Dezember. In dem be- | nachbarten Bodenfelde brannten vergangenen Freitag das | Wohnhaus und Wirthschaftsgebäude des dortigen Pfarrers | bis auf die Umfassungsmauern nieder. Ueber die Ent- I stehungsursache hat man noch nichts erfahren.

Rehren, 22. Dezember. Der Kolon W. wurde - gestern Abend zwischen Rehren und Ottensen im sogen. I Riegenwalde von Strolchen überfallen. Einer derselben | hielt die Pferde an, der andere faßte den Fuhrmann vor der Brust mit der Aufforderung, das Geld herzu- | geben. Da W. spät Abends fuhr und eine große Geld­summe mit sich führte, hatte er sich mit einer Barde bewaffnet und schlug den Angreifer derart in'S Gesicht, daß er zu Boden fiel. Der Genosse ergriff die Flucht. W. erstattete sofort Anzeige. Die umgehend am Thal­orte vorgenommenen Recherchen verliefen resultatlos. | Die frechen Straßenränder waren verschwunden.

Rinteln, 22. Dezember. Plötzlich und unerwartet | starb hier der Kgl. Amtsgerichtsrath B a i st. Eine auf 1 einer Diensttour zugezogene Erkältung artete aus in H Lungenentzündung und diese setzte nach hinzugetretenel» Herzschlag seinem Leben ein Ziel. M

Eschwege, 23. Dezember. Die Witwe des Metzger- ?