zertrümmert. Das Pferd rechts erlitt einen Bruch des linken Hintern Fessels, weshalb es getödtet wurde, das andere Pferd wurde bei der Ludwigsaumühle unbeschädigt aufgefangen. Die Maschine war defect geworden, der Zug mußte deshalb von dem nachfolgenden Güterzug bis Hersfeld geschoben werden, von wo ihn eine requerirte Reserveniaschine gegen 71 /a Uhr weiter beförderte. Wer den Unfall verschuldet hat, wird durch die Untersuchung festgestellt werden. Die Barriere war geschlossen, was durch die Zertrümmerung der schwachen Stangen bewiesen wird. Der Kutscher, ein nüchterner braver Mensch, sagt aus, die Pferde seien vor der Barriere scheu geworden und durchgegangen.
Cassel, 8. Dezember. Ein hiesiger Kommis ist mit ca. 2000 Mark, welche ihm von seinem Prinzipal, anvertraut waren, seit einigen Tagen spurlos verschwunden.
Cassel, 7. Dezember. Am nächsten Dienstag, den 10. d. M-, Nachmittags 5 Uhr, wird im Palais-Restaurant zu Cassel eine Versammlung der konservativen Delegirten aus Hessen statlfinden, an welche sich im gleichen Lokal, Abends 8 Uhr, eine Wählerversammlung schließen wird. In letzterer werden die Abgeordneten Prof. Hüpeden-Cassel und Kammerherr Freiherr v. Pappenheim-Liebenau über die bisherige Thätigkeit des Reichstages bezw. Landtages Bericht erstatten. (T.)
Cassel, 5. Dezember. In den Tagen vom 29. November bis zum 4. Dezember fand unter Vorsitz des Herrn Provinzialschulraths Kannegießer-Cassel die zweite diesjährige Prüfung für Lehrer an Mittelschulen statt. Von 17 hierzu angemeldeten Herren waren 10 erschienen, davon bestanden 6, die Herren B a l d u s - Frankfurt (Englisch und Französisch), H e ck m a n n und H e n ck - Cassel (Mathematik und Naturwissenschafl), K u h n - Eisenach und Schilling- Wehlheiden (Religion und Deutsch), Volmer-Bodenfelde (Englisch und Französisch).
Netra, 7. Dezbr. Herr Dr. Wordel brächte gestern einen Seeadler mit nach Netra. Heute wurde derselbe in den Schulen dahier vorgezeigt. Gefangen ist der Adler vom Postboten aus Dotterode im Walde dortselbst. Als der Postbote nämlich unter einem Baume rastete, hörte er pötzlich über sich ein mächtiges Geräusch und gleich darauf stürzte das Thier, gänzlich ermattet, vor ihm nieder. Die Flügelweite mißt 2,50 Meter. Heute befindet sich derselbe, nachdem er einen Hasen verzehrt und Wasser erhalten hatte, ganz wohl. Zu sehen ist der Adler bei Gastwirth Michel.
Homberg, 5. Dezember. Dem Hauptlehrer a. D. Kantor Stern dahier ist von Sr. Majestät der Adler der Inhaber des Königlichen Hausordens von Hohen- zollern verliehen worden und wurden dem Herrn Stern in der heutigen Sitzung der Stadtschuldeputation die Jnsignien in feierlicher Weise überreicht. (Kr.)
Zimmersrode, 7. Dezbr. Das Königliche Amtsgericht zu Borken hat das Vermögen sämmtlicher Vorstandsmitglieder der Borkener Darlehnskasse mit Arrest belegt. (C- T.)
Dissen, 5. Dezember. Gestern begingen in frohem Familienkreise die beiden Zwillingsschwestern Wittwe Schminke und Wittwe Biedemann das Fest ihres 80. Geburtstages. Beide erfreuen sich noch großer körperlicher Rüstigkeit und geistiger Frische. Von allen Seiten wurden ihnen Glückwünsche zu Theil.
Eisenach, 4. Dezember. Dem hiesigen Bataillon des Thür. Jnf.-Regts. Nr. 94 wurde durch Se. Majestät dem Kaiser eine Ehrung zu Theil, indem durch Allerhöchste Kabinetsordre für die Fahne ein neues Fahnen- band überwiesen wurde zum Andenken an das ruhmvolle Verhalten des 94. Regiments in der Schlacht bei Loigny-Poupry. Am Montag fand die diesbezügliche Feier statt. Um 11 Uhr Vormittags wurde die Fahne unter klingendem Spiel aus dem Schlosse nach dem Kasernenhof gebracht. Nachdem die Nagelung des Fahnen- bandes erfolgt war, hielt der Bataillons-Kommandeur, Herr Major von Leffel, eine Ansprache, in welcher er die große Zeit beleuchtete und der Dezemberkämpfe gedachte, bei denen das 94. Regiment, und besonders das hiesige Bataillon, sich ausgezeichnet hat. Er ermähnte das jüngere Geschlecht zur Nachahmung und schloß mit
einem Hoch auf den obersten Kriegsherrn und den Inhaber des Regiments, den Großherzog von Sachsen.
Am Montag Abend fand im Offizier-Casino ein Festessen ließ Witte reiten und lief, den Steigbügel des Pferdes zur Erinnerung an den Ehrentag statt. I fassend, nebenher; dann setzten sich Beide in den Sattel
und kamen so bei ihrem Regimente an. Für diese schöne That kameradschaftlicher Treue erhielt Gerike das eiserne Kreuz. Am Tage der 25 jährigen Wiederkehr dieser That empfing der Held dieser kleinen Episode einen Brief aus Tangermünde von Witte, der diesen Tag nicht vergehen lassen wollte, ohne seinem Lebensretter ein Zeichen des Dankes gegeben zu haben. Neben dem herzlich gehaltenen Briefe verehrte er ihm ein Photogramm, das beide Freunde als schneidige Ulanen darstellt.
— Hamburg, 6. Dezember. Ein seit gestern wüthender Westsüdweststurm verursachte in.der Hafengegend und in den niedriger gelegenen Häusern der inneren Stadt Ueberschwemmungen und bedeutenden Materialschaden. Die Feuerwehr ist an vielen Stellen beschäftigt, Keller leer zu pumpen. Viele Transportfahrzeuge sind voll Wasser geschlagen und gesunken. Auch aus Harburg, Cuxhaven, Lübeck, und vielen anderen Orten lausen Berichte über Sturm und Hochwasserschaden ein. Die Telephonverbindungen sind vielfach unterbrochen.
— Eine luftige Geschichte zirkulirt in den Nimrodkreisen zu P r o st k e n. Einige tapfere Männer
— Aus Apolda berichtet die „Magdb. Ztg.: Aufsehen erregt^ie Verhaftung des Wollwaarenfabrikan- ten Karl VolkhKz. Er wurde unter dem Verdacht, gestohlene Garne gekauft zu haben, nach kurzem Verhör in Untersuchungshaft genommen. Volkholz gehört zu den wohlhabendsten Bürgern der Stadt und ist Mitglied des Gemeinderaths.
— Berlin, 9. Dezember. Angeschossen wurde am Donnerstag Vormittag auf dem Tempelhofer Felde ein Soldat des Kaiser Franz-Regiments von einem Kameraden. Vom Regimente waren zwei Kompagnien in Kriegsstärke zu einer Gefechtsübung ausgerückt. Als die Kompagnieen auf dem Anmarschgelände an der Kreuzbergstraße in zwei Gliedern aufgestellt waren, ging im zweiten Gliede ein Gewehr los. Der Pfropfen der Platzpatrone drang dem Grenadier Kraft an der linken Seite in den Hinterkopf und verletzte ihn schwer aber nicht lebensgefährlich.
— Der Berliner Polizeipräsident erläßt folgende Bekanntmachung: „Aus der sogenannten Poliklinik und
Naturheilanstalt von O. Friedel in Braunschweig werden für den Preis von 5 Mk. als Heilmittel gegen Diphtheritis zwei Lösungen versandt, welche abwechselnd eingenommen werden sollen. Nach der chemischen Untersuchung besteht die eine aus einer spirituösen Auflösung des giftigen Cyanquecksilbers in Wasser, die andere ist ein äußerst verdünnter alkoholischer Auszug unwirksamer Pflanzenstoffe. Vor dem Ankauf dieser Mittel, sowie der von dem rc. Friedel herausgegebenen Broschüren: „Der Keuch- oder Stickhusten" und „die chronischen Krankheiten" warne ich hiermit das Publikum.
— Gegenwärtig sind es 900 Jahre, daß eines unserer unentbehrlichsten Geräthe, die Gabel, seinen Einzug in Europa hielt. Im Herbste des Jahres 995 vermählte sich ein Sohn des Dogen Pietro Orseolo mit der byzantinischen Prinzessin Argila, einer Schwester des oströmischen' Kaisers. Während man bis dahin in Venedig die Speisen mit den Fingern zum Munde geführt hatte, bediente sich die Prinzessin Argila zu diesem Zwecke einer zweizinkigen Gabel und eines goldenen Löffels. Der Löffel war für die Venelianer nichts Neues, wohl aber die Gabel. Die venetianischen Damen beeilten sich, es der Byzantinerin gleich zu thun, und wenn ihnen auch die Handhabung der Gabel recht schwer fiel, so bürgerte sich der neue Brauch doch nach und nach in den vornehmen venetianischen Familien ein. Freilich fehlte es nicht an Tadlern und Spöttern, die den Gebrauch der Gabel als einen schädlichen und lächerlichen Auswuchs der venetianischen Verfeinerung tadelten. Es währte Jahrhunderte, ehe die Gabel von Venedig aus ihren Weg in das übrige Italien fand. Erst im Zeitalter der Renaissance, etwa vom Jahre 1360 ab, wurde das Essen mit der Gabel in Florenz und in den anderen italienischen Städten Brauch. Wann sich die Gabel in Deutschland eingebürgert hat, vermögen wir nicht zu sagen. In Frankreich wird sie zum ersten Male im Jahre 1379 in einem Verzeichniß des königlichen Silberzeuges erwähnt. Mode wurde aber das Essen mit der Gabel in Frankreich erst im Jahre 1550. Nach England brächte sie der Reisende Colgate direkt aus Venedig im Jahre 1608. In allgemeinen Gebrauch kam sie hier aber erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts. Heute bedient man sich der Gabel fast auf der ganzen zivilisirten Erde.
— Auf Veranlassung des Staatssekretairs des Reichs- Postamts ist den noch am Leben befindlichen Feldposten t e r b e a m t e n , welche im Kriege von 1870, 71 feindliche Ueberfälle auf die Feldpost mit blanker Waffe zurückgewiesen haben, und zwar dem Postschaffner Bodensohn in Frankfurt am Main, dem Landbriefträger T y r o l l in Sonderburg und dem Postpackmeister a. D. S ch ö n a u e r in Niederolm bei Mainz, bei der 25. Wiederkehr der Gedenktage zur Erinnerung an ihr wackeres Benehmen je ein Bildniß Kaiser Wilhelms I. mit entsprechender Inschrift überreicht und außerdem ein namhaftes Geldgeschenk aus der Kaiser Wilhelm-Stiftung für die Angehörigen der Reichs-Post- und Telegraphenvermaltnng zugewendet worden.
— Dem „Kr. Anz." in Gardelegen wird geschrieben : Ein Beispiel echter Kameradschaft aus dem Kriege 1870/71 verdient wohl dieser Tage wieder erwähnt zu werden. Am 30. November 1870 befand sich der Unteroffizier Gerike vom 16. Ulanenregiment in Salzwedel, jetzt als Agent in Lindstedt wohnend, mit seinem Kameraden Witte, jetzt als Steueraufseher in Tangermünde wohnend, auf einem Patrouillen- ritte vor Orleans. Bei der Rückkehr wurde die Patrouille aus einem Busche von der Seite beschossen, wobei das Pferd des Witte stürzte. Von seinem durchgehenden Fuchse einige Hundert Schritte fortgeführt, bemerkte
Ünterosfizier Gerike, Herr seines Pferdes werdend und ganz außerordentliches Hochwasser in Folge des Sturmes sich umblickend, seinen Freund und Kameraden Witte auf gemeldet. Zwei Drittel der Stadt Nykjöbing auf der " " " ' Insel Mors stehen unter Wasser, auch Struer und
Lemvig sind überschwemmt. Der Verkehr geschieht mittels Booten. Der Schaden an Häusern, Waaren und
der Straße stehend, von 20 bis 30 Mobilgardisten umringt. Ohne Besinnen wendet er sein Pserd und sprengt auf die vor Schreck wie gelähmt dastehenden Feinde, macht einen Steigbügel frei und packt Witte, um mit ihm in kurzem Galopp dem schützenden nahen Dorfe zu- zueilen. Kaum haben sie hinter einem Hause Stellung gefunden, als eine ihnen nun nichts mehr schadende Salve hinter ihnen herkracht. Querfeld eilten sie nun ihrem Truppentheile zu. Gerike stieg unterwegs ab,
schreiten bei dunkler Nacht fürbaß durch die „Baranner Forst", als sie zu ihrem Schrecken mitten auf dem Wege irgend ein Ungeheuer erblicken, welches auf einen Steinwurf mit Brummen reagirt und als Bär rekognoszirt wird. Reißausnehmen ist die einzige Rettung, doch naht man sich mit Donnerbüchsen tragender Verstärkung bald wieder dem noch immer in träger Ruhe daliegenden Monstrum, das dumpfe Töne von sich giebt. Es kracht, und in tausend Partikeln fliegt der von einer Musikantentruppe verlorene — — Baß auseinander.
— Eine ergötzliche Mißdeutung, so schreibt man der „Volksrundschau", hat kürzlich ein Schreiben vom Generalkommando in der Lüneberger Haide erfahren. Ein Bauernsohn hatte sich zur Einstellung bei der Garde gemeldet. Nach einigen Tagen erhält er Antwort. Als er den Brief gelesen, fragte er zagend seinen Vater: „Vadder, kannst Du mi, wenn ick na'r Garde kome, woll noch hundert Daler mehr mitgäven, kenn, dat Gewehr mut ick mi sülbst köpen." „Wis den Breif mal her, Junge," sagte der Vater, setzte seine Brille auf, las auch und sagte dann: „Ja, et is richtig, da steit et, dat mag awer bi de Garde woll nich anners gahn." — Die Behörde hatte in dem Brief zum Schluß geschrieben: „Eine Gewähr für Einstellung kann nicht geleistet werden.
— Flensburg, 7. Dezember. Seit vorgestern herrscht hier ein orkanartiger Sturm, der in der letzten Nacht seine größte Stärke erreichte und große Verheerungen angerichtet hat. Aus allen Gegenden der Provinz laufen Hiobsposten ein, namentlich hat die Westküste durch Hochwasser und Deichbrüche sehr gelitten. Bei Buesum ist ein größeres Schiff gestrandet. Näheres hierüber ist bis jetzt unbekannt. Auch von Jütland werden große Ueberschwemmungen und Unglücksfälle gemeldet. Der Sturm läßt heute nach.
- In Dresden wurde ein italienischer Gyps- figurenhändler zu zehn Monaten Gefängniß ver- urtheilt, weil er auf offener Straße einer jungen Dame einen Kuß geraubt hatte.
— Am Sonnabend Mittag wurden die Arbeiter Stefanskischen Eheleute aus W r z o s ch bei Eichenhain von einem schweren Unglück betroffen. Sie begaben sich des Morgens auf das Feld zur Arbeit und ließen ihre drei kleinen Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren, sowie das kleine uneheliche Kind einer Dienstmagd in ihrer Wohnung, welche sie verschlossen, allein zurück. Entweder haben nun die Kinder mit Feuer gespielt, oder es ist solches aus dem eisernen Ofen herausgefallen, wodurch die Betten und die Wiege, welche in der Nähe des Ofens standen, in Brand geriethen. Von den anwohnenden Leuten wurde das im Entstehen begriffene Feuer bemerkt, aber bereits zu spät; denn als sie die Thür gewaltsam öffneten, fanden sie, wie der „Gesell." berichtet, bereits zwei Kinder im Bett verkohlt und zwei an der Thürschwelle erstickt.
— Würzburg, 6. Dezember. Der hier in Haft
befindliche Stuhlmacher Weber aus Hühnerfeld gestanden, den Schuhmacher B ö g e l bei Erlenbach mordet und beraubt zu haben.
— Im Dorfe Sarkom bei Sommerfeld ist
hat
er-
der des
Köhler Mahatzke aus Unvorsichtigkeit in die Gluth von ihm in Brand gesetzten Meilers gefallen, als er die an demselben stehende Leiter erstiegen hatte, um zu heftig gewordene Zugluft im Meiler abzustellen.
— In der herrschaftlichen Sandgrube bei Gaußig
sind drei Arbeitsfrauen von einer niederstürzenden Sandwand verschüttet worden. Sie wurden bald ausgegraben, waren aber bereits todt.
— Kopenhagen, 7. Dezember. Aus fast allen Städten des nördlichen und westlichen Jütlands wird
Mobilien ist bedeutend. Bei Ferring ist die Düne durchbrochen.
— (Ueberhöflich.) „Johann, was wollen Sie denn schon wieder?" — — „Ew. Gnaden hatten die Güte zu vergessen, mir mein Salair auszuzahlen!"
— (Ausweg.) Mutter: „Dein Tintenwischer ist ja noch gar nicht gebraucht, Karlchen!" — Karlchen: „Rein, ich brauche ihn nicht. Steine neuen Hosen sind ja auch schwarz!"
— (Aus der Schule.) Lehrer: „Karl, bilde mir einen Satz mit dem Bindewort wiewohl!" — Karl: „Der Geizhals hungerte, wiewohl er viel Geld hatte!" — Lehrer: „Gut, Fritz, weißt du auch einen?" — Fritz: „O, wie wohl ist mir am Abend!"
— (Höflichkeit.) Doktor (zum Patienten): „Wenn es Ihnen genehm ist, werde ich jetzt die Amputation Ihres Beines vornehmen!
Telegraphische Depesche des „Hevsfeldev Areisblatts".
Berlin, 9. Dezember. In maßgebenden Greifen gilt die Ernennung des Regierungspräsidenten Freiherrn von der Recke und von der Horst in Düsseldorf zum Minister L>es Innern als unmittelbar bevorstehend.
Weizen 14 Mk. 35 Pfg. bis 15 Mk. — Pfg. (Durch- schnitlspreis 14 Mk. 68 Pfg.) Roggen 13 Mk. 35 Pfg. bis 14 Mk. — Pfg. (Durchschnittspreis 13 Mk. 68 Pfg.) Hafer 11 Mk. 25 Pfg. bis 12 Mk. — Pfg. (Durchschnittspreis 11 Mk. 63 Pfg.)