ein großer Kranz dem Fürsten überreicht. Der Kranz ist dazu bestimmt, das lebensgroße Oelbild der Fürstin im Familiensalon zu Friedrichsruh zu umschließen. Die prächtige, mit Goldsransen eingefaßte Schleife zeigt die Initialen und die Kronen des Kaiserpaares.
Se. Majestät der Kaiser hat für den Neubau der evangelischen Kirche zu Thiensdorf bei Marienburg eine Beihilfe von 15 000 Mk. bewilligt.
Die Eröffnung des Reichstages erfolgt am 3. Dezember Mittags 12 Uhr im weißen Saale des Königlichen Schlosses in Berlin. Der Eröffnung gehen Gottesdienste für die Mitglieder des Reichstages voraus. Zuschauer zu dem Eröffnungsakt können nicht mehr zu- gelaffen werden, nachdem bei dem Umbau des weißen Saales die frühere Zuschauertribüne weggefallen ist.
Wie die „Nordd. Allg. Ztg. hört, dürfte Se. Majestät der K a i s e r die E r ö f f n u n g des Reichstages voraussichtlich nicht persönlich vollziehen, da Se. Majestät auf einer Reise nach Schlesien von Berlin abwesend sein wird.
Von Potsdam ist einigen Blättern die Nachricht zugegangen, die kaiserliche Familie beabsichtige, nach der Karnevalszeit einen längeren Aufenthalt im Süden, voraussichtlich wieder in Abazia, zu nehmen. Von einer solchen Absicht ist an Stellen, die sie kennen würden, bisher nicht das Mindeste bekannt.
Am Mittwoch fand in Berlin die erste Ausschußsitzung der preußischen Centralgenossenschafts- Kasse statt. Der Finanzminister führte aus, es sei lediglich Aufgabe der Bank, die Entwicklung des Ge- noffenschaftswesens zu fördern und zu erleichtern; die Bauern und Handwerker bedürften mehr als je des Zu- sammenschluffes und der Vereinigung, um nicht in der Vereinzelung der Konkurrenz zu erliegen. Die Staatsregierung sei sich wohl ihrer Aufgabe bewußt.
Der Bundesrath hat in seiner heutigen Plenarsitzung die Entwürfe der Etats des Auswärtigen Amts und der Reichsschuld zum Reichshaushaltsetat für 1896/97 genehmigt und den Gesetzentwürfen, betr. die Feststellung des Reichshaushaltsetats für 1896/97, betr. die Aufnahme einer Anleihe für Zwecke der Verwaltungen des Reichsheeres, der Marine und der Reichseisenbahnen sowie betr. die Feststellung des Haushaltsetats für die Schutzgebiete auf das Etatsjahr 1896/97 die Zustimmung ertheilt. Die Ausschußanträge, betr die zollamtliche Prüfung von Mühlenfabrikaten und betr. die gemeinschaftlichen Einnahmen an Zöllen und Verbrauchssteuern, sowie die in Anrechnung zu bringenden Verwaltungsausgaben für das Etatsjahr 1891/92 wurden angenommen. Eine Denkschrift über die Ausführung der seit dem Jahre 1875 erlassenen Anleihegesetze wurde dem Ausschuß für Rechnungswesen überwiesen und über eine Reihe von Eingaben Beschluß gefaßt.
Dem Reichstage werden, wie die „N. A. Z." hört, sofort bei seinem Zusammentreten außer dem Etat alle bereits angekündigten Vorlagen inkl. des Börsenreformgesetzes zugehen. Das bürgerliche Gesetzbuch dürfte jedoch erst in einem späteren Stadium an den Reichstag gelangen.
Der Zentralvorstand des Allgemeinen Deutschen Handwerkerbundes hat eine Petition an alle Innungen und sonstigen Handwerkervereinigungen unter Befürwortung der Einreichung dieser Petition an den Reichstag versandt, welche sich gegen den dem Bundesrathe derzeit vorliegenden Gesetzentwurf, betreffend die Errichtung von Handwerkskammern, wendet und befürwortet: „Der Reichstag möge nur einem solchen Gesetzentwürfe seine Zustimmung ertheilen, welcher die vollständige Organisation des Handwerks gleichzeitig und zwar unter Berücksichtigung der Beschlüsse des 1894er Deutschen Junungs- und Allgemeinen Handwerkertages durchzusü^ren bestimmt und geeignet ist." Ferner wird gebeten: „Jede den Handwerkerstand neu belastende Gesetzesvorlage, so namentlich die die Erweiterung der Unfallversicherung auf das gesammte Handwerk und die die Versicherung gegen Arbeitslosigkeit betreffende, solange zurückzuweisen, bis die Frage der Organisation des Handwerks in befriedigender Weise gelöst ist."
Ausland.
Se. Majestät der Kaiser N i k o l a u s empfing gestern in Zarskose-Sselo den Marineattachö bei der deutschen Botschaft, Kapitainlieutenant K a l a u v o m Hofe, in Audienz, welcher dem Kaiser im Austrage Sr. Majestät des K a i s e r s Wilhelm ein Exemplar des Buches „Unsere Kriegsflotte" überreichte.
In Italien, namentlich im nördlichen, ist der Winter mit aller Macht eingetreten. In der Lombardei und in Piemont haben fast alle Züge infolge von Schneeverwehungen Verspätungen, manche Linien sind unterbrochen, auch der Telegraphenverkehr ist vielfach gestört. Die Anpflanzungen der Riviera, namentlich Oelbäume, haben sehr gelitten. An der adriatischen und tyrrheni- schen Küste wüthen Stürme, und man befürchtet zahlreiche Seeunsälle.
Der französische Dicher Alexander Dumas ist an den Folgen eines Schlachanfalls gestorben.
In Paris erregt es großes Aufsehen, daß der Admiral Gervais, der Befehlshaber des französischen Geschwaders, das nach Ktonstadt fuhr, wegen der Unglücksfälle, die in letzter Zeit Schiffe seines Geschwaders betroffen haben, vor ein UntersuchungSgericht gestellt ist.
Der französische Kriegsminister C a - v a i g n a c bereitet einen neuen Heeresbefehl vor, welcher den Offizieren verbietet, ihre Mannschaften zu duzen.
Die russische Presse spricht sich durchweg sehr abfällig über die Armenier aus, während sie gleichzeitig
in dem Eingreifen der deutschen Regiern u g beim Sultan eine mächtige Bürgschaft des Friedens und der Vereitelung aller künftigen Intriguen erblickt. So äußert die (russische) „St. Petersb. Ztg.": „Die Einmischung Deutschlands halten wir nicht nur für ein Zeichen der Freundschaft für den Sultan Abdul Hamid, sondern auch werthvoll für die Chancen des europäischen Friedens . . . Die deutsche Einmischung wirkte offenbar auf die Politik des englischen konservativen Kabinets wohlthätig ein."
Benedic, ein Freund C l e v e l a n d s, des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Nordamerika, erklärte, Cleveland werde eine neuerliche Kandidatur für den Präsidentschaftsposten nicht annehmen. Der Präsident habe bereits den Plan einer Reise um die Welt gefaßt.
Im Mississippithal hat ein furchtbarer Orkan gewüthet. Derselbe hat im Umkreise von 75 Meilen, besonders im Oelgebiet, gewaltigen Schaden angerichtet. Sämmtliche Telephon- und Telegraphen-Leitungen sind unterbrochen.
Aus Prolliiiz unü AlPargebiet.
Hersfeld, den 29. November 1895.
* (Weihnachtssendungen betreffend.) Das Reichs-Postamt richtet auch in diesem Jahre an das Publikum das Ersuchen, mit den WeihnachtSversendungen bald zu beginnen, damit die Packetmassen sich nicht in den letzten Tagen vor dem Feste zu sehr zusammendrängen, wodurch die Pünktlichkeit in der Beförderung leidet. Die Packete sind dauerhaft zu verpacken. Dünne, Pappkasten, schwache Schachteln, Cigarrenkisten rc. sind nicht zu benutzen. Die Aufschrift der Packete muß deutlich, vollständig und haltbar hergestellt sein. Kann die Aufschrist nicht in deutlicher Weise auf das Packet gesetzt werden, so empfiehlt sich die Verwendung eines Blattes weißen Papiers, welches der ganzen Fläche nach fest aufgeklebt werden muß. Bei Fleischsendungen und solchen Gegenständen in Leinwandverpackung, welche Feuchtigkeit, Fett, Blut rc. absetzen, darf die Aufschrift nicht auf die Umhüllung geklebt werden. Am zweckmäßigsten sind gedruckte Aufschriften auf weißem Papier. Dagegen dürfen Formulare zu Post-Packetadrpssen für Packetaufschriften nicht verwendet werden. Der Name des Bestimmungsorts muß stets recht groß und kräftig gedruckt oder geschrieben sein. Die Packetaufschrist muß sämmtliche Angaben der Begleitadresse enthalten, zutreffendenfalls also den Frankovermerk, den Nachnahmebetrag nebst Namen und Wohnung des Absenders, den Vermerk der Eilbestellung u. s. w., damit im Falle des Verlustes der Begleitadresse das Packet auch ohne dieselbe dem Empfänger ausgehändigt werden kann. Auf Packeten nach größeren Orten ist die Wohnung des Empfängers, auf Packeten nach Berlin auch der Buchstabe des Postbezirks (C., W., SO. u. s. w.) anzugeben. Zur Beschleunigung des Betriebes trägt es wesentlich bei, wenn die Packete frankirt aufgeliefert werden; die Vereinigung mehrerer Packete zu einer Begleitadresse ist thunlichst zu vermeiden.
* Nach dem Endurtheile des III. Senats des Oberverwaltungsgerichts vom 18. März 1895 ist statt des Eigenthümers der Grundstücke der Nießbraucher, insbesondere ein Lehrer, welchem als Inhaber der Schul- stelle der Nießbrauch desSchullandes zusteht, zur eigenen Ausübung der Jagd, und in den Fällen, wo die Ausübung des Jagdrechts auf den gemeinschaftlichen Jagdbezirk übergegangen ist, zur Theilnahme an den Jagderträgen berechtigt sJagdpolizeigesetz vom 7. März 1850 §§ 2, 4, 10 und 11].
* Der Landes-Ausschuß des Bezirksverbandes Cassel besteht nach den in voriger Woche vom Kommunal-Land- tag vorgenommenen Ergänzungswahlen aus folgenden Herren: Kammerherr von der Malsburg - Escheberg, Vorsitzender, Oberbürgermeister W e st e r b u r g - Cassel, Stellvertreter. Mitglieder: 1) Von Amtswegen Herr Landesdirektor Freiherr Riedesel zuEisen - b a ch , 2) Justizrath Dr. R e n n e r - Cassel, 3) Bürgermeister Winter- Homberg, 4) Kammerherr von Pappen heim- Liebenau, 5) Oekonom Biersch enk- Wichmannshausen, 6) Bürgermeister Reinhard- Landershausen, 7) Erbprinz zu Isenburg und Büdingen-Wächtersbach, 8) Bürgermeister Lotz-Melsungen, 9) Bürgermeister Stroh-Marköbel.
* (Personal-Veränderungen.) Ernannt: Der außerordentliche Pfarrer Stippich zum Gehülfen des Pfarrers Kimpel zu Oedelsheim, der DistriktS- Rabbiner Dr. Cohn in Burgkundstadt zum Rabbiner der Gemeinde und des Kreises Eschwege, der Referendar Knauf zum GerichtS-Affessor, der Rechtskandidat von Baumbach zum Referendar. — U e ber,tragen: Dem praktischen Thierarzt Wilhelm Kalb aus Gemünden die kommissarische Verwaltung der Kreisthierarztstelle in Frankenberg. — Beauftragt: Der Pfarrer Fuldner in Melsungen mit Versetzung der Geschäfte des Metro- politanats der Klaffe Melsungen. — Verliehen: Dem Metropolitan Endemann in Borken der Rothe Adler-Orten vierter Klasse mit der Zahl 50, dem Pfarrer Hahn in Rohrbach die Pfarrstelle in Floh mit dem Vicariat Seligenthal, dem Pfarrer Hartmann in Elm die Pfarrstelle in Oberdorfelden, Klasse Bergen.
* Der Getreidemarkt. (Berichtswoche vom 23. bis 29. November.) In der letzten Woche schlug die matte Tendenz auf dem Getreidemarkte in Folge der Steigerung der Weizenpreise in Amerika in entschiedene Festigkeit um, doch entwickelte sich zu den erhöhten
Preisen nur ein kleines Geschäft, da die Getreidekäufer, zumal die Mühlenbesitzer aus Vorsicht, daß ein Rückschlag kommen möchte, nur unbedeutende Mengen kauften. In Berlin und Leipzig wurde gekauft: Weizen per 20 Centner für 136 bis 148 Mark je nach Qualität, Roggen für 116 bis 123 Mark, Gerste für 102 bis 175 Mark und Hafer für 116 bis 150 Mark.
* Hersfeld, 29. November. Der in der Schwurgerichtssitzung zu Caffel am Montag den 11. November wegen Mordes zum Tode verurtheilte achtzehn Jahre alte Dienstknecht Jakob Licht von Landershausen, welcher in der Nacht des 21. Juni d. I. zu Conrode die Dienstmagd Elisabeth Bach ermordete, hat, wie das „C. Tgbl." meldet, durch seinen Vertheidiger Herrn Rechtsanwalt Wolter gegen das Urtheil Revision einlegen lassen.
) !( Mecklar, 29. November. Am Mittwoch den 27. d. Mts. hielt der Königliche Oberamtmann Herr Otto zu Blankenheim in unserer Gemarkung Jagd ab. Diana war den Jägern hold! Es wurden 5 Rehböcke, 3 Stück Reh, 57 Hasen und ein prachtvoller Birkhahn zur Strecke gebracht.
Cassel, 28. Novbr. Gestern Mittag gegen 12 Uhr verunglückte am Hafen ein beim Beladen des Schlepp-; kahns „Bremen 27" beschäftigter Arbeiter, indem er, zu nahe dem Dampfkrahn stehend, durch die sich beim Aus- zuge in§ Loth richtende Last derart gequetscht wurde,, daß der Tod unmittelbar eintrat.
Cassel, 28. November. Die Verbrecher, welche vor einigen Wochen aus dem hiesigen Landgerichtsgefängniß ’ entwichen, sind Beide vor Kurzem ergriffen und; befinden sich bereits wieder hinter Schloß und Riegel. Während der Brandstifter Methe in Holland festgenommen / wurde, gelang es den wegen schweren Diebstahls zu; mehreren Jahren Gefängniß verurtheilten Grimme an der russischen Grenze zu ergreifen. Grimme hatte an - seinen in Oberschlesien wohnenden Vater einen Briesi gerichtet, in welchem er denselben um Uebersendung von Geld zur Weiterreise nach Rußland bat. Dies führte zur Entdeckung des Verbrechers. (T.) ’
V acha, 27. November. Seit einigen Tagen ziehen auf den Dörfern in der Umgebung einige Reisende umher, welche ihre Waaren auf so originelle Art loszuwerden versuchen, daß dieselbe hier angenagelt zu werden verdient. Die Herren fahren mit feiner Equipage am Hause vor, und befördern aus dem Innern derselben, welches einem Kramladen gleicht, Waaren ins Haus, welche sie mit der nöthigen Aufdringlichkeit anzupreisen verstehen Feine Handtücher zu 10 Pfg., 5 Pfg., sogar 4 Pfg., Tischdecken u. s. w. zu entsprechenden Preisen, alles ist zu bekommen, wenn man dazu einen Kleiderstoff oder ein ähnliches großes Stück für 50 Mk., wovon natürlich bis 50°/o abgehandelt werden kann, ihnen ab- kauft; denn einzeln ist nichts zu haben. Und dabei scheinen die Herren doch noch Leute genug zu finden, um ein flottes Geschäft zu machen.
Tann a. d. Rhön, 24. November. Die große Beliebtheit, welche der verblichene General Freiherr Ludwig von der Tann - Rathsamhausen beim ganzen deutschen Volke genießt, die unvergessenen Waffenthaten in Schleswig-Holstein und später während des großen Krieges lassen die zu Gunsten seines Denkmals eingeleitete Agitation mehr und mehr aussichtsvoll erscheinen. In einer Anzahl von Städten, darunter Leipzig, Cassel, Gersfeld, haben sich bereits Abtheilungen des Allgemeinen - deutschen Komitös zum Zwecke der Errichtung eines Denkmals für den General Ludwig von der Tann-Rath- samhausen gebildet, auch wurde dem hiesigen Lokalkomito die hohe Ehre zu Theil, daß der Herr Regierungspräsident Graf Clairon d'Hauffonville, sowie Herr Landrath von Marcard und der Präsident des Rhönklubs, Herr Sanitätsrath Dr. Schneider, dem Lokalkomitk beigetreten sind.
Wiesbaden, 25. November. Der Strafgefangene Weppler aus Sorga, Kreis Hersfeld, ist am Sonnabend Nachmittag im Nerolhal hier durch einen patroullirenden Schutzmann in Civil festgenommen worden. Der Flüchtling war am Frestag aus dem Zuchthaus in Diez entsprungen, trug noch die Zuchthauskleidung und hatte nur einen Kittel übergeworfen. Als sich ihm der Schutzmann näherte, lief er davon, wurde aber an der „Leicht- weishöhle" eingeholt und nach heftiger Gegenwehr dingfest gemacht.
Wiesbaden, 28. Novbr. Infolge dichten Nebels stießen auf der Station Haltern heim, Strecke Frankfurt-Wiesbaden, in der Nacht zwei Güterzüge zusammen. Der Materialschaden ist bedeutend. Von dem Zugpersonal wurde Niemand verletzt. Die Bahnlinie ist gesperrt.
Nordhausen, 27. November. Der Getreidemakler Rudolf hat sich mit Frau, Sohn und Tochter v er - giftet. Er selbst war todt; die übrigen Familienmit- glieder wurden sterbend in das Landkrankenhaus geschafft. Als Grund für die That werden zerrüttete Vermögens- verhältnisse und Nahrungssorgen angegeben.
Meiningen, 26. November. Den „Tägl. Nachr." schreibt man: Dem Vernehmen nach liegt es in der Absicht der Militärverwaltung, das in Coburg garni- sonierende dritte Bataillon des 95. Regiments auf längere Zeit nach Meiningen zu verlegen. Die Kaserne in Co- burg soll derart baufällig sein, daß ein baldiger Neubau dringend nothwendig ist; während der Dauer des in Aussicht genommenen Kasernenneubaues nun soll das , Coburger Bataillon hier untergebracht werden. Die für das dritte Bataillon des 32. Regiments gegenwärtig im Bau begriffene Kaserne würde dann dem Coburger